Rechtsprechung
| OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2009 - 1 N 71.09 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- openjur.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2010, 15
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 04.06.1986 - 7 C 76.84
Voraussetzungen des Anspruchs auf verkehrsbeschränkende Maßnahmen zum Schutz der …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2009 - 1 N 71.09
Rn. 7 2. Es unterliegt auch keinem Zweifel, dass das Verwaltungsgericht zutreffend und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 22. Dezember 1993 - 11 C 45.92 - NJW 1994, 2037 und 4. Juni 1986 - 7 C 76.84 - BVerwGE 74, 234, Beschluss vom 18. Oktober 1999 - 3 B 105.99 - NZV 2000, 386) wie auch des bisherigen Obergerichts (OVG Berlin, Urteil vom 18. November 1998 - 1 B 80.95 - OVGE 23, 105; Beschluss vom 18. Mai 2005 - 1 N 38.03 -) bejaht hat, dass im Falle der Kläger die sog. Eingriffsschwelle überschritten wird, dass heißt, eine Beeinträchtigung durch Verkehrslärm vorliegt, angesichts derer die grundsätzlich Belangen der Allgemeinheit dienende Bestimmung des § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO davon betroffenen Anwohnern ein subjektives öffentliches Recht auf ermessensfehlerfreie Bescheidung eines Begehrens auf verkehrsbeschränkende Maßnahmen zur Minderung der Lärmbeeinträchtigung einräumt. - BVerwG, 22.12.1993 - 11 C 45.92
Zur Ausnahmegenehmigung von einem Verkehrsverbot für einen Gewerbebetrieb
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2009 - 1 N 71.09
Rn. 7 2. Es unterliegt auch keinem Zweifel, dass das Verwaltungsgericht zutreffend und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 22. Dezember 1993 - 11 C 45.92 - NJW 1994, 2037 und 4. Juni 1986 - 7 C 76.84 - BVerwGE 74, 234, Beschluss vom 18. Oktober 1999 - 3 B 105.99 - NZV 2000, 386) wie auch des bisherigen Obergerichts (OVG Berlin, Urteil vom 18. November 1998 - 1 B 80.95 - OVGE 23, 105; Beschluss vom 18. Mai 2005 - 1 N 38.03 -) bejaht hat, dass im Falle der Kläger die sog. Eingriffsschwelle überschritten wird, dass heißt, eine Beeinträchtigung durch Verkehrslärm vorliegt, angesichts derer die grundsätzlich Belangen der Allgemeinheit dienende Bestimmung des § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO davon betroffenen Anwohnern ein subjektives öffentliches Recht auf ermessensfehlerfreie Bescheidung eines Begehrens auf verkehrsbeschränkende Maßnahmen zur Minderung der Lärmbeeinträchtigung einräumt. - BVerwG, 18.10.1999 - 3 B 105.99
Zum Anlieger-Lärmschutz durch straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2009 - 1 N 71.09
Rn. 7 2. Es unterliegt auch keinem Zweifel, dass das Verwaltungsgericht zutreffend und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 22. Dezember 1993 - 11 C 45.92 - NJW 1994, 2037 und 4. Juni 1986 - 7 C 76.84 - BVerwGE 74, 234, Beschluss vom 18. Oktober 1999 - 3 B 105.99 - NZV 2000, 386) wie auch des bisherigen Obergerichts (OVG Berlin, Urteil vom 18. November 1998 - 1 B 80.95 - OVGE 23, 105; Beschluss vom 18. Mai 2005 - 1 N 38.03 -) bejaht hat, dass im Falle der Kläger die sog. Eingriffsschwelle überschritten wird, dass heißt, eine Beeinträchtigung durch Verkehrslärm vorliegt, angesichts derer die grundsätzlich Belangen der Allgemeinheit dienende Bestimmung des § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO davon betroffenen Anwohnern ein subjektives öffentliches Recht auf ermessensfehlerfreie Bescheidung eines Begehrens auf verkehrsbeschränkende Maßnahmen zur Minderung der Lärmbeeinträchtigung einräumt. - OVG Berlin, 18.11.1998 - 1 B 80.95
Bescheidungsklage; Gerichtliche Beurteilung; Widerspruchsentscheidung; …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2009 - 1 N 71.09
Rn. 7 2. Es unterliegt auch keinem Zweifel, dass das Verwaltungsgericht zutreffend und in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urteile vom 22. Dezember 1993 - 11 C 45.92 - NJW 1994, 2037 und 4. Juni 1986 - 7 C 76.84 - BVerwGE 74, 234, Beschluss vom 18. Oktober 1999 - 3 B 105.99 - NZV 2000, 386) wie auch des bisherigen Obergerichts (OVG Berlin, Urteil vom 18. November 1998 - 1 B 80.95 - OVGE 23, 105; Beschluss vom 18. Mai 2005 - 1 N 38.03 -) bejaht hat, dass im Falle der Kläger die sog. Eingriffsschwelle überschritten wird, dass heißt, eine Beeinträchtigung durch Verkehrslärm vorliegt, angesichts derer die grundsätzlich Belangen der Allgemeinheit dienende Bestimmung des § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO davon betroffenen Anwohnern ein subjektives öffentliches Recht auf ermessensfehlerfreie Bescheidung eines Begehrens auf verkehrsbeschränkende Maßnahmen zur Minderung der Lärmbeeinträchtigung einräumt.
- VG Cottbus, 06.04.2017 - 5 K 1806/14
Pflicht zum Einschreiten gegen Straßenlärm in einem Wohngebiet
Für die Beurteilung der Frage, wann die Zumutbarkeit einer Lärmbelastung im Zusammenhang mit dem Eingreifen der Ermächtigungsgrundlage nach § 45 Abs. 9 Satz 2 i. V. m. Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO überschritten wird, können jedoch die Immissionsgrenzwerte des § 2 Abs. 1 der Verkehrslärmschutzverordnung (16. Verordnung zum Bundes-Immissionsschutzgesetz - 16. BImSchV -) als Orientierungspunkte herangezogen werden (BVerwG…, Urteil vom 22. Dezember 1993, a. a. O.; Bay. VGH…, Urteil vom 21. März 2012, a. a. O., Rn. 28; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16. September 2009 - 1 N 71.09 - NVwZ-RR 2010, 15ff.). - OVG Berlin-Brandenburg, 08.08.2019 - 1 N 104.17
Anspruch auf Einführung verkehrsbeschränkender Maßnahmen; ermessensfehlerfreie …
Erst solche Überlegungen füllen den Ermessensrahmen aus (vgl. Senatsbeschluss vom 16. September 2009 - OVG 1 N 71.09 - juris Rn. 14). - VG Berlin, 01.02.2019 - 11 K 394.18
Verkehrsbeschränkende Maßnahmen in einem Wohngebiet wegen Überschreitung der …
Eine Unterschreitung der Immissionsgrenzwerte der Verkehrslärmschutzverordnung ist ein Indiz dafür, dass die Lärmbelastung auch die Zumutbarkeitsschwelle in straßenverkehrsrechtlicher Hinsicht nicht erreicht und die Behörde nicht zur Ermessensausübung verpflichtet ist (VG Berlin, Urteil vom 2. Mai 2018 - VG 11 K 272.16 - S. 7 f. UA m.w.N.; siehe auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16. September 2009 - OVG 1 N 71.09 -, juris, Rn. 8). - VG Gießen, 11.06.2013 - 6 K 1341/12
Nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkung auf der B 252 hat Bestand
Orientierungspunkte für die Beurteilung der Zumutbarkeit einer Lärmbelastung können aber den Richtlinien für straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm vom 23.11.2007 (VkBl. 2007, 767, Lärmschutz-Richtlinien-StV) sowie der 16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung-16.BImSchV vom 12.06.1990, BGBl. I, Seite 1036) entnommen werden (vgl. dazu: BVerwG, Urteil vom 22.12.1993, NJW 1994, 2037; Bay. VGH, Urteil vom 21.03.2012, Az.: 11 B 10.1657, Juris, OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16.09.2009, NVwZ-RR 2010, 15 und OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 01.06.2005, Az.: 8 A 2350/04, Juris). - VG Hamburg, 18.01.2016 - 15 E 5340/15
Anspruch auf verkehrslärmmindernde und abgasmindernde Maßnahmen
Rn. 17 Bei der Beurteilung der Zumutbarkeit einer Verkehrslärmbelastung i. S. d. § 45 Abs. 1 S. 2 Nr. 3, Abs. 9 StVO sind nach der herrschenden Rechtsprechung die unmittelbar nur für den Neubau von Straßen oder deren wesentliche Änderung geltenden Immissionsgrenzwerte des § 2 Abs. 1 Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) als Orientierungspunkte heranzuziehen (BVerwG…, Urteil vom 22.12.1993, 11 C 45/92, juris Rn. 30; Bay VGH…, Urteil vom 21.3.2012, 11 B 10.1657, juris Rn. 27 ff.; Hess. VGH…, Urteil vom 19.2.2014, 2 A 1465/13, juris Rn. 18; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 16.9.2009, OVG 1 N 71.09, juris Rn. 8). Dies sind in Wohngebieten 59 dB (A) am Tag und 49 dB (A) in der Nacht.
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