Rechtsprechung
| BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Annahme eines Betruges bei Ermöglichung der Schadensherbeiführung mittels tätereigener Handlung durch Täuschung - Zulässigkeit einer Abtrennung der Rückfallfrage von der restlichen Entscheidung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (9)
- BGH, 16.01.1963 - 2 StR 591/62
Sammelgarage - §§ 242, 263 StGB, Abgrenzung Diebstahl - Betrug, Mitgewahrsam
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Der Tatbestand des Betruges setzt voraus, daß das Opfer aus freiem, nur durch Irrtum beeinflußten Willen (vgl. BGHSt 7, 252, 255 [BGH 17.03.1955 - 4 StR 8/55]; 18, 221, 223) [BGH 16.01.1963 - 2 StR 591/62]über sein Vermögen verfügt und es dadurch unmittelbar (BGHSt 14, 170, 171) [BGH 11.03.1960 - 4 StR 588/59] schädigt. - BGH, 11.03.1960 - 4 StR 588/59
Gerichtliche Aufklärungspflicht von Amts wegen bei Unklarheiten über …
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Der Tatbestand des Betruges setzt voraus, daß das Opfer aus freiem, nur durch Irrtum beeinflußten Willen (vgl. BGHSt 7, 252, 255 [BGH 17.03.1955 - 4 StR 8/55]; 18, 221, 223) [BGH 16.01.1963 - 2 StR 591/62]über sein Vermögen verfügt und es dadurch unmittelbar (BGHSt 14, 170, 171) [BGH 11.03.1960 - 4 StR 588/59] schädigt. - BGH, 17.03.1955 - 4 StR 8/55
einsame Stelle - §§ 249, 255 StGB, Abgrenzung Raub - räuberische Erpressung
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Der Tatbestand des Betruges setzt voraus, daß das Opfer aus freiem, nur durch Irrtum beeinflußten Willen (vgl. BGHSt 7, 252, 255 [BGH 17.03.1955 - 4 StR 8/55]; 18, 221, 223) [BGH 16.01.1963 - 2 StR 591/62]über sein Vermögen verfügt und es dadurch unmittelbar (BGHSt 14, 170, 171) [BGH 11.03.1960 - 4 StR 588/59] schädigt.
- BGH, 16.04.1952 - II ZR 49/51
Abgrenzung von Diebstahl und Betrug
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Er ist aber nicht gegeben, wenn die Täuschung dem Täter nur die Herbeiführung des Schadens durch seine eigene Handlung ermöglichen soll, die den Gewahrsam des bisherigen Inhabers ohne dessen Willen eigenmächtig aufhebt (BGHZ 5, 365, 368 f [BGH 16.04.1952 - II ZR 49/51];… BGH Urt. v. 29 - Juni 1954 - 2 StR 122/54; S. 10; Schroeder, ZStrW 60, 33, 38 ff; vgl. ferner BGHSt 17, 205, 209) [BGH 13.04.1962 - 1 StR 41/62]. - BGH, 13.04.1962 - 1 StR 41/62
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Er ist aber nicht gegeben, wenn die Täuschung dem Täter nur die Herbeiführung des Schadens durch seine eigene Handlung ermöglichen soll, die den Gewahrsam des bisherigen Inhabers ohne dessen Willen eigenmächtig aufhebt (BGHZ 5, 365, 368 f [BGH 16.04.1952 - II ZR 49/51];… BGH Urt. v. 29 - Juni 1954 - 2 StR 122/54; S. 10; Schroeder, ZStrW 60, 33, 38 ff; vgl. ferner BGHSt 17, 205, 209) [BGH 13.04.1962 - 1 StR 41/62]. - BGH, 21.05.1951 - 3 StR 224/51
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Dabei wird es sowohl bei der Bestimmung der neuen Einzelstrafe im Fall S. als auch bei der Bemessung der neuen Gesamtstrafe § 358 Abs. 2 StPO zu beachten haben (BGHSt 1, 252). - BGH, 08.01.1954 - 2 StR 572/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Nach ständiger Rechtsprechung kann die Rückfallfrage zwar von der Entscheidung im übrigen abgetrennt worden (RGSt 65, 237 j BGHSt 5, 252;… BGH Urt. v. 13. März 1951 - 1 StR 20/51;… Sarstedt, Die Revision in Strafsachen 4. Aufl. S. 63 f). - RG, 26.03.1931 - III 91/31
1. Kann die Frage des Rückfalles von den übrigen Urteilsbestandteilen rechtlich …
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Nach ständiger Rechtsprechung kann die Rückfallfrage zwar von der Entscheidung im übrigen abgetrennt worden (RGSt 65, 237 j BGHSt 5, 252;… BGH Urt. v. 13. März 1951 - 1 StR 20/51;… Sarstedt, Die Revision in Strafsachen 4. Aufl. S. 63 f). - BGH, 29.06.1954 - 2 StR 122/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 23.07.1963 - 1 StR 260/63
Er ist aber nicht gegeben, wenn die Täuschung dem Täter nur die Herbeiführung des Schadens durch seine eigene Handlung ermöglichen soll, die den Gewahrsam des bisherigen Inhabers ohne dessen Willen eigenmächtig aufhebt (BGHZ 5, 365, 368 f [BGH 16.04.1952 - II ZR 49/51]; BGH Urt. v. 29 - Juni 1954 - 2 StR 122/54; S. 10; Schroeder, ZStrW 60, 33, 38 ff; vgl. ferner BGHSt 17, 205, 209) [BGH 13.04.1962 - 1 StR 41/62].
- BGH, 23.06.1965 - 2 StR 12/65
Tatbestand des Betruges - Abgrenzung zwischen Betrug und Diebstahl - …
Er ist aber nicht gegeben, wenn die Täuschung dem Täter nur die Herbeiführung des Schadens durch eine eigene Handlung ermöglichen soll, die den Gewahrsam des bisherigen Inhabers ohne dessen Kenntnis eigenmächtig aufhebt (BGHZ 5, 365; BGH Urteile vom 29. Juni 1954 - 2 StR 122/54; 23. Juli 1963 - 1 StR 260/63; vgl. auch BGHSt 17, 205, 209 [BGH 13.04.1962 - 1 StR 41/62]; Schroeder ZStrW 60, 33, 38 ff). - BGH, 09.04.1968 - 1 StR 650/67
Ordnungsgemäße Erhebung einer Verfahrensrüge - Erforderlichkeit der Belehrung …
Betrug läge nur dann vor, wenn das Opfer aus freien, nur durch Irrtum beeinflußten Willen über sein Vermögen verfügt und es dadurch unmittelbar geschädigt hätte (BGHSt 14, 170, 171 [BGH 11.03.1960 - 4 StR 588/59]; 18, 221, 223 [BGH 16.01.1963 - 2 StR 591/62]; BGH Urteil vom 23. Juli 1963 - 1 StR 260/63 -); nicht aber dann, wenn die Täuschung dem Täter nur die Herbeiführung des Schadens durch eine eigene, den Gewahrsam des Inhabers ohne dessen Kenntnis eigenmächtig aufhebende Handlung ermöglichen sollte (…BGH GA 1966, 212; Urteile vom 29. Juni 1954 - 2 StR 122/54 - und vom 29. Juni 1960 - 2 StR 268/60 -). - BGH, 16.01.1973 - 1 StR 540/72
Verurteilung wegen schweren Raubs - Verlust des Gewahrsams an einem Revolver mit …
Betrug läge nur dann vor, wenn das Opfer aus freiem, nur durch Irrtum beeinflußten Willen über sein Vermögen verfügt und es dadurch unmittelbar geschädigt hätte (BGHSt 14, 170, 171; 18, 221, 223; BGH, Urteil vom 23. Juli 1963 - 1 StR 260/63).
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