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Rechtsprechung
   FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,11687
FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02 (https://dejure.org/2002,11687)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23.10.2002 - 1 V 31/02 (https://dejure.org/2002,11687)
FG Baden-Württemberg, Entscheidung vom 23. Oktober 2002 - 1 V 31/02 (https://dejure.org/2002,11687)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • IWW
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aussetzung der Vollziehung einer Prüfungsanordnung; Grenzen des Auswahlermessens hinsichtlich der zu prüfenden Betriebe

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Aussetzung der Vollziehung einer Prüfungsanordnung - Grenzen des Auswahlermessens hinsichtlich der zu prüfenden Betriebe

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • IWW (Kurzinformation)

    Kein Anspruch auf eine Betriebsprüfungspause

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Aussetzung der Vollziehung einer Prüfungsanordnung; Grenzen des Auswahlermessens hinsichtlich der zu prüfenden Betriebe

Papierfundstellen

  • EFG 2003, 133
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (12)

  • BFH, 02.09.1988 - III R 280/84

    Außenprüfung - Auswahl - Besonderer Anlaß

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Einschränkungen ergeben sich weder aus den §§ 193 ff. AO noch aus anderen abgabenrechtlichen Vorschriften (BFH vom 13. März 1987 - III R 236/83, BFHE 149, 399, BStBl II 1987, 664; BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425 , BStBl II 1989, 4;… BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274; BFH vom 10. April 1990 - VIII R 415/83, BFHE 160, 409 , BStBl II 1990, 721).

    Wenn sich § 193 Abs. 1 AO bei der Rechtsfolgebestimmung gleichwohl auf die Aussage beschränkt, in den dort genannten Fällen sei eine Außenprüfung "zulässig" (vgl. auch die Gesetzesüberschrift), so ist den Finanzbehörden damit zwar ein (Auswahl) Ermessen eingeräumt (BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, 426, BStBl II 1989, 4, 5; BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, 30, BStBl II 1990, 272;… BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).

    Es kommt hinzu, dass der durchschnittliche Prüfungstumus als rechtliches Kriterium untauglich ist, weil es sich insoweit nur um eine nachträglich ermittelte statistische Durchschnittsgröße handelt (BFH vom 2. September 1988 - III K 280/84, BFHE 154, 425, 427, BStBl II 1989, 4, 6. m.w.N.).

    Eine auf zeitliche Vorhersehbarkeit von Außenprüfungen zielende Selbstbindung der Verwaltung würde auch dem mit der Außenprüfung verfolgten Ziel widersprechen, durch ihre präventive Wirkung zur richtigen Steuererhebung beizutragen (BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, 428 f., BStBl II 1989, 4, 6, m.w.N.;… vgl. auch BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).

  • BFH, 30.06.1989 - III R 8/88

    Rechtmäßigkeit der Anordnung einer Außenprüfung aus besonderem Anlass

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Einschränkungen ergeben sich weder aus den §§ 193 ff. AO noch aus anderen abgabenrechtlichen Vorschriften (BFH vom 13. März 1987 - III R 236/83, BFHE 149, 399, BStBl II 1987, 664; BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425 , BStBl II 1989, 4; BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274; BFH vom 10. April 1990 - VIII R 415/83, BFHE 160, 409 , BStBl II 1990, 721).

    Wenn sich § 193 Abs. 1 AO bei der Rechtsfolgebestimmung gleichwohl auf die Aussage beschränkt, in den dort genannten Fällen sei eine Außenprüfung "zulässig" (vgl. auch die Gesetzesüberschrift), so ist den Finanzbehörden damit zwar ein (Auswahl) Ermessen eingeräumt (BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, 426, BStBl II 1989, 4, 5; BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, 30, BStBl II 1990, 272; BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).

    Wörtlich heißt es zur Begründung dieser Regelung (…BTDrucks, a.a.O., S. 161): "Da es von der Arbeitsbelastung der Verwaltung her unmöglich ist, alle Steuerpflichtigen, die der Außenprüfung unterliegen, auch tatsächlich zu prüfen, bleibt nur die Lösung, dass die Verwaltung nach pflichtgemäßem Ermessen über die Vornahme einer Prüfung entscheidet" (vgl. auch BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, BStBl II 1990, 272, und vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).

    Eine auf zeitliche Vorhersehbarkeit von Außenprüfungen zielende Selbstbindung der Verwaltung würde auch dem mit der Außenprüfung verfolgten Ziel widersprechen, durch ihre präventive Wirkung zur richtigen Steuererhebung beizutragen (BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, 428 f., BStBl II 1989, 4, 6, m.w.N.; vgl. auch BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).

  • BVerfG, 27.06.1991 - 2 BvR 1493/89

    Kapitalertragssteuer

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Bestätigt wird dieses Auslegungsergebnis durch höherrangiges Recht, durch die besondere Bedeutung, die dem Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes ( GG ) für das Abgabenrecht zukommt Weil der mit der Steuererhebung verbundene Eingriff in die Vermögens- und Rechtssphäre des Steuerpflichtigen seine Rechtfertigung auch und gerade aus der Gleichheit der Lastenzuteilung erfährt, müssen im Steuerrecht von Verfassungs wegen sowohl die steuerbegründenden Vorschriften als auch die Regelungen ihrer Anwendung dem Prinzip einer möglichst gleichmäßigen Belastung des Einzelnen besonders sorgfältig Rechnung tragen (Bundesverfassungsgericht - BVerfG - vom 27. Juni 1991 - 2 BvR 1493/89, BStBl II 1991, 654, 664).

    Dieser Grundsatz der steuerlichen Lastengleichheit - das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) spricht in ständiger Rechtsprechung zur systematischen Einordnung des Billigkeitserlasses vom "Gebot der Abgabengleichheit" (BVerwG vom 3. Mai 1991 - 8 C 13.89, Kommunale Steuer- Zeitschrift - KStZ - 1991, 170, m.w.N.) - umfasst die Verpflichtung der Finanzbehörden und Finanzgerichte, bei der Anwendung der Steuergesetze, d. h. in der Rechtswirklichkeit, für Belastungsgleichheit zu sorgen und diese auch hinsichtlich des tatsächlichen Erfolges zu gewährleisten (BVerfG vom 27. Juni 1991 - 2 BvR 1493/89, BStBl II 1991, 665).

  • BFH, 16.11.1989 - IV R 29/89

    - Bekanntgabe einer Prüfungsanordnung bei der Prüfung einer GbR - Zur Ausübung …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Wenn sich § 193 Abs. 1 AO bei der Rechtsfolgebestimmung gleichwohl auf die Aussage beschränkt, in den dort genannten Fällen sei eine Außenprüfung "zulässig" (vgl. auch die Gesetzesüberschrift), so ist den Finanzbehörden damit zwar ein (Auswahl) Ermessen eingeräumt (BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425, 426, BStBl II 1989, 4, 5; BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, 30, BStBl II 1990, 272;… BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).

    Wörtlich heißt es zur Begründung dieser Regelung (…BTDrucks, a.a.O., S. 161): "Da es von der Arbeitsbelastung der Verwaltung her unmöglich ist, alle Steuerpflichtigen, die der Außenprüfung unterliegen, auch tatsächlich zu prüfen, bleibt nur die Lösung, dass die Verwaltung nach pflichtgemäßem Ermessen über die Vornahme einer Prüfung entscheidet" (vgl. auch BFH vom 16. November 1989 - IV R 29/89, BFHE 159, 28, BStBl II 1990, 272, …und vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274).

  • BFH, 08.12.1988 - IV R 24/87

    Bekanntgabe - Unwirksamkeit - Heilung

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Dadurch ist der eingetretene Bekanntgabemangel geheilt worden (BFH vom 8. Dezember 1988 - IV R 24/87, BFHE 155, 472, BStBl II 1989, 346).
  • BFH, 02.10.1991 - X R 89/89

    Die Anordnung einer Außenprüfung gem. § 193 Abs. 1 AO 1977 muß grundsätzlich nur …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Das gilt auch, wenn der Prüfungszeitraum so bemessen ist, dass zwischen ihm und dem Ende des letzten Prüfungszeitraums nur ein ungeprüftes Jahr liegt (BFH vom 2. Oktober 1991 - X R 89/89, BFHE 166, 105; BStBl II 1992, 220).
  • BFH, 05.10.2000 - VII R 96/99

    Bekanntgabe an Bevollmächtigten

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Hat der Antragsgegner - wie im Streitfall - einen bestimmten Vertreter (gerade auch) zur Entgegennahme von Verwaltungsakten ermächtigt, so ist der Antragsgegner verpflichtet den Verwaltungsakt an den Bevollmächtigten des Steuerpflichtigen bekanntzugeben (BFH vom 5. Oktober 2000 - VII R 96/99, BFHE 193, 41 , BStBl II 2001, 86).
  • BVerwG, 03.05.1991 - 8 C 13.89

    Grundsteuererlaß wegen wesentlicher Ertragsminderung nur bei Umständen, die …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Dieser Grundsatz der steuerlichen Lastengleichheit - das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) spricht in ständiger Rechtsprechung zur systematischen Einordnung des Billigkeitserlasses vom "Gebot der Abgabengleichheit" (BVerwG vom 3. Mai 1991 - 8 C 13.89, Kommunale Steuer- Zeitschrift - KStZ - 1991, 170, m.w.N.) - umfasst die Verpflichtung der Finanzbehörden und Finanzgerichte, bei der Anwendung der Steuergesetze, d. h. in der Rechtswirklichkeit, für Belastungsgleichheit zu sorgen und diese auch hinsichtlich des tatsächlichen Erfolges zu gewährleisten (BVerfG vom 27. Juni 1991 - 2 BvR 1493/89, BStBl II 1991, 665).
  • BFH, 10.04.1990 - VIII R 415/83

    1. Übergang von der Anfechtungs- zur Fortsetzungsfeststellungsklage im …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Einschränkungen ergeben sich weder aus den §§ 193 ff. AO noch aus anderen abgabenrechtlichen Vorschriften (BFH vom 13. März 1987 - III R 236/83, BFHE 149, 399, BStBl II 1987, 664; BFH vom 2. September 1988 - III R 280/84, BFHE 154, 425 , BStBl II 1989, 4;… BFH vom 30. Juni 1989 - III R 8/88, BFH/NV 1990, 273, 274; BFH vom 10. April 1990 - VIII R 415/83, BFHE 160, 409 , BStBl II 1990, 721).
  • BFH, 29.10.1992 - IV R 47/91

    Anforderungen an eine ordnungsgemäße Ermessensentscheidung eines Finanzamtes …

    Auszug aus FG Baden-Württemberg, 23.10.2002 - 1 V 31/02
    Seine Grenze findet das Auswahlermessen lediglich im Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und im Willkür- und Schikaneverbot (BFH vom 29. Oktober 1992 - IV R 47/91, BFH/NV 1993, 149).
  • BFH, 05.11.1998 - VIII B 74/98

    Tarifbegrenzung für gewerbliche Einkünfte bei Übernahmegewinn?

  • BFH, 13.03.1987 - III R 236/83

    1. Anordnung einer Außenprüfung auch nach endgültiger Steuerfestsetzung zulässig …

  • FG Baden-Württemberg, 07.11.2005 - 10 V 16/05

    Rechtmäßigkeit einer Anschlussprüfung: Beteiligtenwechsel aufgrund …

    Seine Grenze findet das Auswahlermessen lediglich im Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und im Willkür- und Schikaneverbot (…BFH vom 29. Oktober 1992 - IV R 47/91, BFH/NV 1993, 149; FG Baden-Württemberg v. 23.10.2002 - 1 V 31/02, EFG 2003, 133).
  • FG Hamburg, 08.03.2006 - V 210/05

    Rechtmäßigkeit einer Prüfungsanordnung

    Seine Grenze findet das Auswahlermessen lediglich im Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und im Willkür- und Schikaneverbot (…BFH vom 29.10.1992, IV R 47/91, BFH/NV 1993, 149; FG Baden-Württemberg v. 23.10.2002, 1 V 31/02, EFG 2003, 133).
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