Rechtsprechung
| AG Ratingen, 13.11.2014 - 10 C 108/14 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- ra.de
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Anforderungen an die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung wegen Geltendmachung eines pflichtwidrigen Verhaltens des Mieters u. einer Zerrüttung des Mietverhältnisses
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- AG Ratingen, 13.11.2014 - 10 C 108/14
- LG Düsseldorf, 06.01.2016 - 23 S 225/14
Wird zitiert von ... (2)
- AG Brandenburg, 30.04.2024 - 30 C 196/23
KCanG, Cannabiskonsum, Kündigungsgrund, Kündigung des Mietverhältnisses
Rn. 153 Der kündigenden Klägerin ist die Fortsetzung des Vertrages nach den Umständen des hier vorliegenden Einzelfalles aufgrund einer umfassenden Abwägung der Interessen der Parteien insoweit aber auch nicht mehr zuzumuten, da anzunehmen ist, dass das gegenseitige Vertrauensverhältnis der Parteien hier so sehr erschüttert ist, dass eine gedeihliche Zusammenarbeit der Parteien nicht mehr zu erwarten ist (BGH, Urteil vom 15.09.2010, Az.: XII ZR 188/08, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 89 f.; BGH, Urteil vom 26.04.2002, Az.: LwZR 20/01, u.a. in: NJW 2002, Seiten 2168 ff.; BGH, Urteil vom 23.01.2002, Az.: XII ZR 5/00, u.a. in: NJW-RR 2002, Seiten 946 f.; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.03.2011, Az.: I-24 U 102/10, u.a. in: Grundeigentum 2012, Seiten 204 f.; OLG Celle, Beschluss vom 07.10.2008, Az.: 2 U 99/08, u.a. in: ZMR 2009, Seiten 192 ff.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 31.07.2019, Az.: 31 C 181/18, u.a. in: BeckRS 2019, 16208, beck-online = IBRRS 2019, 2534 = IMRRS 2019, 0931 = Entscheidungsdatenbank Brandenburg = grundeigentum-verlag.de = "juris"; AG Ratingen, Urteil vom 13.11.2014, Az.: 10 C 108/14, u.a. in: BeckRS 2014, Nr. 122182 = "juris").Rn. 154 Diese so genannte Zerrüttungskündigung setzt gemäß § 543 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 BGB grundsätzlich noch nicht einmal eine vorherige Abmahnung der Kündigenden voraus (BGH, Urteil vom 15.09.2010, Az.: XII ZR 188/08, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 89 f.; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.03.2011, Az.: I-24 U 102/10, u.a. in: Grundeigentum 2012, Seiten 204 f.; AG Brandenburg an der Havel, Urteil vom 31.07.2019, Az.: 31 C 181/18, u.a. in: BeckRS 2019, 16208, beck-online = IBRRS 2019, 2534 = IMRRS 2019, 0931 = Entscheidungsdatenbank Brandenburg = grundeigentum-verlag.de = "juris"; AG Ratingen, Urteil vom 13.11.2014, Az.: 10 C 108/14, u.a. in: BeckRS 2014, Nr. 122182 = "juris").
- AG Brandenburg, 31.07.2019 - 31 C 181/18
Beleidigungen und Straftaten rechtfertigen Kündigung!
Der kündigenden Klägerin ist die Fortsetzung des Vertrages nach den Umständen des hier vorliegenden Einzelfalles aufgrund einer umfassenden Abwägung der Interessen der Parteien insoweit aber auch nicht mehr zuzumuten, da anzunehmen ist, dass das gegenseitige Vertrauensverhältnis der Parteien hier so sehr erschüttert ist, dass eine gedeihliche Zusammenarbeit der Parteien nicht mehr zu erwarten ist (BGH, Urteil vom 15.09.2010, Az.: XII ZR 188/08, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 89 f.; BGH, Urteil vom 26.04.2002, Az.: LwZR 20/01, u.a. in: NJW 2002, Seiten 2168 ff.; BGH, Urteil vom 23.01.2002, Az.: XII ZR 5/00, u.a. in: NJW-RR 2002, Seiten 946 f.; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.03.2011, Az.: I-24 U 102/10, u.a. in: Grundeigentum 2012, Seiten 204 f.; OLG Celle, Beschluss vom 07.10.2008, Az.: 2 U 99/08, u.a. in: ZMR 2009, Seiten 192 ff.; AG Ratingen, Urteil vom 13.11.2014, Az.: 10 C 108/14, u.a. in: BeckRS 2014, Nr. 122182 = "juris").Diese so genannte Zerrüttungskündigung setzt gemäß § 543 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 BGB grundsätzlich noch nicht einmal eine vorherige Abmahnung der Kündigenden voraus (BGH, Urteil vom 15.09.2010, Az.: XII ZR 188/08, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 89 f.; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 21.03.2011, Az.: I-24 U 102/10, u.a. in: Grundeigentum 2012, Seiten 204 f.; AG Ratingen, Urteil vom 13.11.2014, Az.: 10 C 108/14, u.a. in: BeckRS 2014, Nr. 122182 = "juris").
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Rechtsprechung
| AG Sinzig, 24.06.2014 - 10 C 108/14 |
Volltextveröffentlichung
- captain-huk.de (Kurzinformation und Volltext)
Provinzial Versicherung Düsseldorf zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht unter Bezugnahme auf BGH VI ZR 225/13 verurteilt
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (3)
- BGH, 11.02.2014 - VI ZR 225/13
Schadensersatz nach Verkehrsunfall: Bestimmung der Höhe ersatzfähiger …
Auszug aus AG Sinzig, 24.06.2014 - 10 C 108/14
Entsprechend der einschlägigen Rechtsprechung des BGH (BGH NJW 2007, 1450, Urteil vom 11.02.2014, VI ZR 225/13) der das Gericht folgt, sowie der ständigen Rechtsprechung des LG Koblenz (u.a. 12 S 215/11, Urteil vom 09.05.2012) ist die Beklagte für die Kosten eines vom Geschädigten zur Schadensfeststellung eingeholten Sachverständigengutachtens ersatzpflichtig, soweit dieses aus Sicht des Geschädigten im Zeitraum der Beauftragung zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung - wie hier - erforderlich war.Dahinstehen kann auch, ob der Sachverständige vorliegend sein Grundhonorar und die Nebenkosten auf die Ergebnisse der Befragung zur Höhe des Kfz-Sachverständigenhonorars durch den Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V. (BVSK Honorarbefragung) abgestellt hat, da hierin als solches ein Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht nicht liegt (Vgl. BGH, Urteil vom 11.02.2014, aaO).
- BGH, 23.01.2007 - VI ZR 67/06
Ersatzfähigkeit von Sachverständigenkosten nach einem Verkehrsunfall
Auszug aus AG Sinzig, 24.06.2014 - 10 C 108/14
Entsprechend der einschlägigen Rechtsprechung des BGH (BGH NJW 2007, 1450, Urteil vom 11.02.2014, VI ZR 225/13) der das Gericht folgt, sowie der ständigen Rechtsprechung des LG Koblenz (u.a. 12 S 215/11, Urteil vom 09.05.2012) ist die Beklagte für die Kosten eines vom Geschädigten zur Schadensfeststellung eingeholten Sachverständigengutachtens ersatzpflichtig, soweit dieses aus Sicht des Geschädigten im Zeitraum der Beauftragung zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung - wie hier - erforderlich war. - LG Koblenz, 09.05.2012 - 12 S 215/11
Auszug aus AG Sinzig, 24.06.2014 - 10 C 108/14
Entsprechend der einschlägigen Rechtsprechung des BGH (BGH NJW 2007, 1450, Urteil vom 11.02.2014, VI ZR 225/13) der das Gericht folgt, sowie der ständigen Rechtsprechung des LG Koblenz (u.a. 12 S 215/11, Urteil vom 09.05.2012) ist die Beklagte für die Kosten eines vom Geschädigten zur Schadensfeststellung eingeholten Sachverständigengutachtens ersatzpflichtig, soweit dieses aus Sicht des Geschädigten im Zeitraum der Beauftragung zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung - wie hier - erforderlich war.
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