Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 03.06.1993 - 10 U 168/92 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW-RR 1993, 1520
Wird zitiert von ... (6)
- OLG Düsseldorf, 12.07.1996 - 22 U 17/96
Aufklärungspflichten des Vermittlers von Geschäften mit OTC-Aktien; Berechnung …
Wegen der schwierigen wirtschaftlichen Zusammenhänge kann eine solche Aufklärung nur schriftlich erfolgen, vgl. BGH WM 1994, 492 f; BGH WM 1994, 1746, 1747, BGH ZIP 1994, 447, 448 = NJW 1994, 997, 998; BGH NJW 1994, 512 ; BGH NJW 1992, 1879, 1880; OLG Düsseldorf WM 1995, 1488, 1491, 1492; OLG Düsseldorf NJW-RR 1993, 1520, 1521; OLG Düsseldorf OLG-Report Düsseldorf 1994, 105, 106; 234, 235; OLG Düsseldorf WM 1989, 175, 177, 178. Auch der erkennende Senat vertritt diese Auffassung in ständiger Rechtsprechung, vgl. zuletzt das Senatsurteil vom 09.02.1996, 22 U 155/95.Wenn er es zuläßt, daß dem Kunden dennoch keine oder unzureichende Aufklärungsschriften übersandt werden, mißbraucht er seine geschäftliche Überlegenheit in sittenwidriger Weise, vgl. BGH WM 1994, 1746, 1747; BGH NJW 1994, 514; OLG Düsseldorf NJW-RR 1993, 1520, 1521; OLG Düsseldorf OLG-Report Düsseldorf 1994, 105, 106; 234, 235; OLG Düsseldorf WM 1989, 175, 179.
Der Beklagte handelte mit Schädigungsvorsatz, weil er den Schadenseintritt erwartet oder zumindest billigend in Kauf genommen hat, indem er es unterließ, sicherzustellen, daß die Kläger in dem gebotenen Umfange aufgeklärt wurden, vgl. BGH WM 1994, 1746, 1747; OLG Düsseldorf WM 1989, 175, 179; OLG Düsseldorf NJW-RR 1993, 1520, 1521; Senatsurteile vom 09.02.1996, 22 U 155/95, und vom 19.04.1996, 22 U 9/96.
Nach ständiger Rechtsprechung des BGH ist derjenige, der Aufklärungspflichten verletzt, dafür darlegungs- und beweispflichtig, daß der Schaden auch eingetreten wäre, wenn er sich pflichtgemäß verhalten hätte, vgl. BGH WM 1994, 1746, 1747; BGH NJW 1994, 512, 513; BGH NJW 1994, 997, 998; BGHZ 80, 80, 85; OLG Düsseldorf NJW-RR 1993, 1520, 1522; OLG Düsseldorf OLG-Report 1994, 105, 106; 234, 235; Senatsurteil vom 09.02.1996, 22 U 155/95.
- OLG Düsseldorf, 26.04.1996 - 22 U 1/96 Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung fügt der Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die gegen Provision Warentermin-und Börsengeschäfte vermittelt, dem Kunden dann in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise vorsätzlich Schaden zu, wenn er veranlaßt oder bewußt nicht verhindert, daß die Gesellschaft den in die Einzelheiten nicht eingeweihten Kunden über die wirtschaftlichen zusammenhänge und Risiken von Termingeschäften nicht ordnungsgemäß aufklärt (vgl. BGHZ 105, 108, 109 f; BGH WM 1994, 152 f; BGH WM 1994, 453 ; OLG Düsseldorf WM 1989, 175; OLG Düsseldorf NJW-RR 1993, 1520, 1521; OLG Düsseldorf NJW 1995, 404, 405).
In beiden Bereichen ist nämlich eine vom Vermittler in Rechnung gestellte und zu der börsenmäßigen Optionsprämie hinzutretende Vergütung in gleicher Weise geeignet, die Gewinnerwartung entscheidend zu verschlechtern, da sie zur Folge hat, daß bei dem Basiswert der Option ein höherer Kursausschlag als der vom Börsenfachhandel als realistisch angesehen nötig ist, um die die Gewinnzone zu gelangen (vgl. BGH WM 1991, 127, 128; NJW 1992, 1879 ; WM 1994, 453, 454; OLG Düsseldorf WM 1988, 566, 570; WM 1989, 175, 177; NJW-RR 1993, 1520, 1521).
- OLG Frankfurt, 03.04.2003 - 16 U 68/98
Warentermingeschäft: Umfang der Risikoaufklärung einer Vermittlungs-GmbH; …
Diese Information, die grundsätzlich nur schriftlich erfolgen kann, muß zutreffend, vollständig, gedanklich geordnet und auch von der Gestaltung her geeignet sein, einem unbefangenen, mit Warentermindirektgeschäften nicht vertrauten Leser einen realistischen Eindruck von den Eigenarten und Risiken solcher Geschäfte zu vermitteln (BGH WM 1992, 770; OLG Düsseldorf, Urteil vom 3.6.1993 - 10 U 168/92 = WM 1993, 1747; OLG Düsseldorf, Urteil vom 29.5.1990 - 4 U 176/89 = EwiR 1990, 893).
- OLG Düsseldorf, 20.10.1999 - 15 U 221/96
Prospekthaftung des faktischen Geschäftsführers
Dazu bedarf es insbesondere eines Hinweises darauf, daß jeder Aufschlag auf G4 Börsenoptionsprämie G4 Gewinnerwartung verschlechtert, X2 ein höherer Kursausschlag als der vom Börsenfachhandel als realistisch angesehene notwendig ist, um in G4 Gewinnzone zu kommen, ein Aufschlag also nicht nur zu einem höheren Preis für dasselbe Objekt führt, sondern das Verhältnis von Chancen und Risiken aus dem Gleichgewicht bringt (BGH NJW 1994, 997 ff., 997; BGHZ 105, 108 ff., 110; BGH NJW-RR 1988, 544; BGH NJW 1992, 1879 ff., 1880; BGH NJW 1994, 512; ebenso: OLG E NJW-RR 1993, 1520 ff., 1521; OLG E WM 1989, 175 ff., 177 ff.; OLG E WM 1995, 1488 ff., 1491).Indem er es gleichwohl zuließ, daß G4 C5-GmbH/G4 C GmbH aufgrund einer rechtsgeschäftlichen Vereinbarung mit dem Kläger G4 Geschäftsbeziehung ohne gehörige Aufklärung fortführte, hat er seine geschäftliche Überlegenheit in sittenwidriger Weise mißbraucht und haftet deshalb dem Kläger gemäß § 826 BGB auf Schadensersatz (vgl.: BGH WM 1994, 1746 ff., 1747; BGH NJW 1994, 512 ff., 514; OLG E NJW-RR 1993, 1520 ff., 1521; OLG E WM 1989, 175 ff., 179).
- OLG Düsseldorf, 20.10.1999 - 15 U 226/96 Dazu bedarf es insbesondere eines Hinweises darauf, daß jeder Aufschlag auf G4 Börsenoptionsprämie G4 Gewinnerwartung verschlechtert, X2 ein höherer Kursausschlag als der vom Börsenfachhandel als realistisch angesehene notwendig ist, um in G4 Gewinnzone zu kommen, ein Aufschlag also nicht nur zu einem höheren Preis für dasselbe Objekt führt, sondern das Verhältnis von Chancen und Risiken aus dem Gleichgewicht bringt (BGH NJW 1994, 997 ff., 997; BGHZ 105, 108 ff., 110; BGH NJW-RR 1988, 544; BGH NJW 1992, 1879 ff., 1880; BGH NJW 1994, 512; ebenso: OLG E NJW-RR 1993, 1520 ff., 1521; OLG E WM 1989, 175 ff., 177 ff.; OLG E WM 1995, 1488 ff., 1491).
Indem er es gleichwohl zuließ, daß G4 C5-GmbH/G4 C GmbH aufgrund einer rechtsgeschäftlichen Vereinbarung mit dem Kläger G4 Geschäftsbeziehung ohne gehörige Aufklärung fortführte, hat er seine geschäftliche Überlegenheit in sittenwidriger Weise mißbraucht und haftet deshalb dem Kläger gemäß § 826 BGB auf Schadensersatz (vgl.: BGH WM 1994, 1746 ff., 1747; BGH NJW 1994, 512 ff., 514; OLG E NJW-RR 1993, 1520 ff., 1521; OLG E WM 1989, 175 ff., 179).
- LG Düsseldorf, 09.11.1999 - 6 O 191/99
Schadenersatzbegehren auf Grundlage eines Kaufs von amerikanischen Billigaktien …
Rn. 380 Düsseldorf, NJW-RR 1993, 1520, 1521).
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