Rechtsprechung
| OLG Rostock, 11.02.2011 - 10 WF 39/11 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
- ra.de
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
BGB § 1671 Abs. 2 Nr. 2
Erfolgsaussicht eines Antrags des nichtehelichen Vaters auf Übertragung des gemeinsamen Sorgerechts - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- Justiz Mecklenburg-Vorpommern (Leitsatz)
§ 1626a BGB, § 1671 Abs 2 Nr 2 BGB, § 76 Abs 1 FamFG, § 114 ZPO
Elterliche Sorge: Kriterium für die Erfolgsausichten eines Antrages des nichtehelichen Kindesvaters auf Einräumung des gemeinsamen Sorgerechts; Rückgriff auf die Rechtsprechungsgrundsätze zur Frage der Aufhebung der gemeinsamen Sorge - anwalt.de (Kurzinformation)
Familienrecht: Gemeinsame elterliche Sorge
- anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)
Einräumung des gemeinsamen Sorgerechts
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Der Antrag eines nichtehelichen Vaters auf Übertragung des gemeinsamen Sorgerechts hat nur bei Nachweis einer Förderung des Kindeswohls Aussicht auf Erfolg; Erfolgsaussichten eines Antrags des nichtehelichen Vaters auf Übertragung des gemeinsamen Sorgerechts
Verfahrensgang
- AG Rostock, 17.01.2011 - 13 F 323/10
- OLG Rostock, 11.02.2011 - 10 WF 39/11
Papierfundstellen
- MDR 2011, 860
- FamRZ 2011, 1660
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (5)
- BGH, 12.12.2007 - XII ZB 158/05
Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge bei völliger Zerrüttung der …
Auszug aus OLG Rostock, 11.02.2011 - 10 WF 39/11
Es besteht keine Vermutung, die gemeinsame elterliche Sorge sei dem Kindeswohl im Zweifel förderlicher als die Alleinsorge (BVerfG FamRZ 2004, 354; BGH FamRZ 2008, 592).Es muss eine Verständigung der Eltern über wichtige Sorgerechtsfragen in einer Art und Weise möglich sein, die auch bei einem Dissens der Eltern eine dem Kindeswohl dienliche Entscheidung gewährleistet (BVerfG FF 2009, 416; FamRZ 2004, 354; BGH FamRZ 2008, 592; OLG Frankfurt FamRZ 2009, 433).
- BVerfG, 18.12.2003 - 1 BvR 1140/03
Zur elterlichen Sorge für Kinder aus geschiedener Ehe
Auszug aus OLG Rostock, 11.02.2011 - 10 WF 39/11
Es besteht keine Vermutung, die gemeinsame elterliche Sorge sei dem Kindeswohl im Zweifel förderlicher als die Alleinsorge (BVerfG FamRZ 2004, 354; BGH FamRZ 2008, 592).Es muss eine Verständigung der Eltern über wichtige Sorgerechtsfragen in einer Art und Weise möglich sein, die auch bei einem Dissens der Eltern eine dem Kindeswohl dienliche Entscheidung gewährleistet (BVerfG FF 2009, 416; FamRZ 2004, 354; BGH FamRZ 2008, 592; OLG Frankfurt FamRZ 2009, 433).
- BVerfG, 21.07.2010 - 1 BvR 420/09
Elternrecht des Vaters
Auszug aus OLG Rostock, 11.02.2011 - 10 WF 39/11
Rn. 8 Ist der Kindesvater eines nichtehelichen Kindes nicht sorgeberechtigt, überträgt das Familiengericht gemäß § 1626 a BGB nach Maßgabe der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 21.07.2010 (FamRZ 2010, 1403) auf Antrag eines Elternteils die elterliche Sorge oder einen Teil der elterlichen Sorge den Eltern gemeinsam, soweit zu erwarten ist, dass dies dem Kindeswohl entspricht. - BVerfG, 30.06.2009 - 1 BvR 1868/08
Verletzung des Elternrechts durch Auflösung der gemeinsamen elterlichen Sorge und …
Auszug aus OLG Rostock, 11.02.2011 - 10 WF 39/11
Es muss eine Verständigung der Eltern über wichtige Sorgerechtsfragen in einer Art und Weise möglich sein, die auch bei einem Dissens der Eltern eine dem Kindeswohl dienliche Entscheidung gewährleistet (BVerfG FF 2009, 416; FamRZ 2004, 354; BGH FamRZ 2008, 592; OLG Frankfurt FamRZ 2009, 433). - OLG Frankfurt, 25.08.2008 - 5 UF 155/05
Gemeinsame elterlichen Sorge: Aufhebung bei mangelnder Kooperationsbereitschaft …
Auszug aus OLG Rostock, 11.02.2011 - 10 WF 39/11
Es muss eine Verständigung der Eltern über wichtige Sorgerechtsfragen in einer Art und Weise möglich sein, die auch bei einem Dissens der Eltern eine dem Kindeswohl dienliche Entscheidung gewährleistet (BVerfG FF 2009, 416; FamRZ 2004, 354; BGH FamRZ 2008, 592; OLG Frankfurt FamRZ 2009, 433).
- KG, 16.02.2012 - 17 UF 375/11
Sorgerechtsregelung für ein nichteheliches Kind: Gemeinsame elterliche Sorge …
Im Einklang mit der Rechtsprechung des Senats (vgl. Senat, Beschluss vom 11. März 2011 - 17 UF 54/11 -, FamRZ 2011, 1661) und der Rechtsprechung weiterer Obergerichte zu dieser Frage (vgl. u.a. OLG Hamm, Beschluss vom 20. April 2011 - 8 WF 110/11 -, FamFR 2011, 403;… OLG Brandenburg, Beschluss v. 23. März 2011 - 10 UF 2/11 -, FamRZ 2011, 1662 [bei juris Rz. 14]; OLG Rostock, Beschluss vom 11. Februar 2011 - 10 UF 39/10 -, FamRZ 2011, 1660) hat das Familiengericht entscheidend darauf abgestellt, inwieweit zwischen den Eltern ein Mindestmaß an Übereinstimmung besteht und ob diese in der Lage sind, sich über die Belange des Kindes einvernehmlich zu einigen.
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 08.06.2011 - 10 WF 39/11 |
Volltextveröffentlichung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OLG Celle, 08.06.2011 - 10 WF 39/11
- OLG Celle, 20.06.2011 - 10 WF 39/11
Wird zitiert von ... (3)
- OLG Celle, 10.03.2016 - 10 WF 75/16
Einbeziehung von Sozialleistungen bei der Berechnung des Verfahrenswerts eines …
Es hat dafür die Einkommensverhältnisse - wie in § 43 Abs. 2 FamGKG angeordnet - nach dem in drei Monaten erzielten Nettoeinkommen der Beteiligten beurteilt und dabei in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Senates (vgl. etwa nur Senatsbeschlüsse vom 19. Mai 2006 - 10 WF 466/05 - FamRZ 2006, 1690 f. = OLGR Celle 2006, 832 f. = juris, vom 8. April 2010 - 10 WF 112/10 - juris sowie vom 8. Juni 2011 - 10 WF 39/11 - BeckRS 2011, 27419) von der Ehefrau erzieltes Transfereinkommen nicht berücksichtigt. - OLG Hamm, 30.12.2011 - 5 WF 173/11
Berechnung des Gegenstandswerts im Ehescheidungsverfahren
Es erscheint daher nicht gerechtfertigt, Eheleuten, die eine solche Hilfe beziehen, eben wegen dieser Hilfe einen höheren Verfahrenswert zuzurechnen (im Ergebnis ebenso OLG Hamm (2. Senat für Familiensachen), FamRZ 2011, 1422; OLG Celle, Beschl. v. 8.6.2011 - 10 WF 39/11 - zitiert nach juris; OLG Stuttgart, FamRZ 2011, 1810; OLG Bremen, MDR 2011, 1385; OLG Schleswig, FamRZ 2010, 1539; KG, FamRZ 2009, 1854; OLGR Saarbrücken 2009, 846; OLG Naumburg FamRZ 2009, 639; OLGR Schleswig 2008, 951; OLG Rostock, FamRZ 2007, 1760; OLG Oldenburg, AGS 2009, 129; OLG Dresden, FamRZ 2007, 1760; OLGR Hamburg 2006, 269; OLG Düsseldorf, FamRZ 2006, 807; OLG Celle, FamRZ 2006, 1690; OLGR Brandenburg 2003, 352;… Schneider/Wolf/Volpert, FamGKG, § 43 Rdn. 23; a.A. OLG Zweibrücken, FamRZ 2011, 992; OLG Brandenburg, FamRZ 2011, 1423; OLG Köln, FamRZ 2009, 638 f.; OLG Düsseldorf, FamRZ 2009, 453; differenzierend OLG Frankfurt, FamRZ 2008, 535). - OLG Celle, 15.08.2011 - 12 WF 104/11
Berücksichtigungsfähigkeit staatlicher Sozialleistungen zur Deckung des …
Rn. 9 Die Frage, ob durch die Ehegatten bezogene Leistungen nach dem SGB II als Nettoeinkommen i. S. d. § 43 Abs. 2 FamFG berücksichtigt werden müssen (so etwa der 15. Zivilsenat - Senat für Familiensachen - des OLG Celle im Beschluss vom 01.09.2010 - NJW 2010, 3587; OLG Brandenburg FamRB 2011, 217; zit. nach juris) oder als staatliche Transferleistungen unberücksichtigt bleiben muss (10. Zivilsenat - Senat für Familiensachen - des OLG Celle FamRZ 2006, 1690; zuletzt Beschluss vom 08.06.2011 - 10 WF 39/11; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht FamRZ 2010, 1939; OLG Stuttgart Beschluss vom 23.03.2011, zit. nach juris; OLG Hamm NJW 2011, 1235) ist weiterhin umstritten.
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Rechtsprechung
| OLG Celle, 20.06.2011 - 10 WF 39/11 |
Verfahrensgang
- OLG Celle, 08.06.2011 - 10 WF 39/11
- OLG Celle, 20.06.2011 - 10 WF 39/11
Wird zitiert von ...
- OLG Celle, 10.03.2016 - 10 WF 75/16
Einbeziehung von Sozialleistungen bei der Berechnung des Verfahrenswerts eines …
Es hat dafür die Einkommensverhältnisse - wie in § 43 Abs. 2 FamGKG angeordnet - nach dem in drei Monaten erzielten Nettoeinkommen der Beteiligten beurteilt und dabei in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Senates (vgl. etwa nur Senatsbeschlüsse vom 19. Mai 2006 - 10 WF 466/05 - FamRZ 2006, 1690 f. = OLGR Celle 2006, 832 f. = juris, vom 8. April 2010 - 10 WF 112/10 - juris sowie vom 8. Juni 2011 - 10 WF 39/11 - BeckRS 2011, 27419) von der Ehefrau erzieltes Transfereinkommen nicht berücksichtigt.
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