Rechtsprechung
| AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
BGB § 536 Abs. 1
Kein Anspruch auf luftdicht schließende Holzrahmenfenster, geringfügiger Schimmelbefall als rein optische Beeinträchtigung löst keine Minderung aus, Mangelbegriff - mietrechtsiegen.de
Mietminderung bei Fahrstuhlausfall und undichten Fenstern
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (4)
- Daryai & Kuo - Rechtsanwälte (Kurzinformation)
14% Minderung bei Ausfall des Fahrstuhls für Dachgeschossmieter
- anwaltonline.com (Kurzinformation)
Fahrstuhlausfall berechtigt nur zur zeitanteiligen Mietminderung
- anwalt.de (Kurzinformation)
14 % Minderung bei Ausfall des Fahrstuhls für Dachgeschossmieter
- kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)
Ausfall des Fahrstuhls rechtfertigt für Dachgeschossmieter Mietminderung von 14 % - Kein Recht zur Mietminderung wegen geringer Undichtigkeit der Fenster, handtellergroßem Wasserfleck in Küche sowie dauerhafter Flurbeleuchtung
Verfahrensgang
- AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
- AG Berlin-Schöneberg, 25.09.2015 - 104 C 85/15
- AG Berlin-Schöneberg, 28.12.2015 - 104 C 85/15
- LG Berlin, 28.12.2015 - 63 T 114/15
- KG, 06.06.2016 - 12 W 19/16
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (21)
- LG Berlin, 15.07.2005 - 65 S 408/04
Mieter muss Zigarettenrauch einer Gaststätten-Terrasse dulden
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Individuelle Besonderheiten sind weder zu Gunsten noch zu Lasten des Mieters zu berücksichtigen (vgl. Urteil des LG Berlin vom 15. Juli 2005 zu 65 S 408/04). - BGH, 18.04.2007 - VIII ZR 182/06
Auch bei erheblicher Gesundheitsgefährdung muss ein Mieter vor einer fristlosen …
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Denn ebenso wie der nach Angaben des Klägers zeitweilig auf einer nicht näher bemessenen, jedenfalls aber nach seiner Darstellung und den von ihm eingereichten Fotos eng begrenzten Fläche am Küchenfenster vorhandene Schimmelbefall, dessen potentiell negativen Einfluss auf seine Gesundheit der Kläger nicht dargelegt hat (vgl. Urteil des BGH vom 18. April 2007 zu VIII ZR 182/06 und Beschluss des Kammergerichts vom 3. Juni 2010 zu 12 U 164/09) und der offenbar schnell und mit geringen Mitteln zu beseitigen gewesen ist (vgl. Urteil des BGH vom 30. Juni 2004 zu XII ZR 251/02), sowie die angeblich beginnende Ablösung der Tapeten in diesem Bereich, die sich anscheinend von selbst wieder zurückgebildet hat, stellt der nach Darstellung des Klägers verbliebene handtellergroße Wasserfleck nur eine optische Beeinträchtigung dar. - LG Berlin, 24.06.2014 - 63 S 373/13
Wohnungsmodernisierung: Mieter zur Schaffung von Baufreiheit nicht verpflichtet!
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Die bloße Ankündigung einer Minderung stellt keinen Vorbehalt dar (vgl. Urteile des Kammergerichts vom 11. September 2014 zu 8 U 77/13, des LG Berlin vom 24. Juni 2014 zu 63 S 373/13, des LG Köln vom 30. Mai 1974 zu 1 S 360/73 und des AG Schöneberg vom 8. Oktober 1997 zu 7 C 284/97).
- LG Berlin, 26.05.1998 - 64 S 266/97
Rechte des Mieters bei unzureichender Beheizbarkeit der Wohnung und Austritt von …
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Dazu gehört, dass mangels abweichender Regelung im Mietvertrag grundsätzlich in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 30. April des Folgejahres die Wohnung in der Weise beheizt wird, dass bei voll aufgedrehten Heizkörperventilen in der Mitte des Raumes eine Temperatur von mindestens 20° C in den Wohnräumen und mindestens 21° C in Bädern und Toiletten in der Zeit von 6:00 bis 23:00 Uhr erreicht werden kann und in der Zeit von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr in allen Räumen mindestens Raumtemperaturen von 18° C allein mit der vom Vermieter zur Verfügung gestellten Heizanlage erzeugt werden können (vgl. Urteil des LG Berlin vom 26. Mai 1998 zu 64 S 266/97). - BGH, 30.06.2004 - XII ZR 251/02
Mängel gewerblich zwischenvermieteter Wohnungen; Erheblichkeit eines Fehlers
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Denn ebenso wie der nach Angaben des Klägers zeitweilig auf einer nicht näher bemessenen, jedenfalls aber nach seiner Darstellung und den von ihm eingereichten Fotos eng begrenzten Fläche am Küchenfenster vorhandene Schimmelbefall, dessen potentiell negativen Einfluss auf seine Gesundheit der Kläger nicht dargelegt hat (vgl. Urteil des BGH vom 18. April 2007 zu VIII ZR 182/06 und Beschluss des Kammergerichts vom 3. Juni 2010 zu 12 U 164/09) und der offenbar schnell und mit geringen Mitteln zu beseitigen gewesen ist (vgl. Urteil des BGH vom 30. Juni 2004 zu XII ZR 251/02), sowie die angeblich beginnende Ablösung der Tapeten in diesem Bereich, die sich anscheinend von selbst wieder zurückgebildet hat, stellt der nach Darstellung des Klägers verbliebene handtellergroße Wasserfleck nur eine optische Beeinträchtigung dar. - AG Berlin-Mitte, 19.04.2007 - 10 C 24/07
Wohnraummiete: Mietminderung wegen Ausfalls des Fahrstuhls in einem Hochhaus
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Eine darüber hinausgehende Minderung ist nicht gerechtfertigt (vgl. Urteile des AG Berlin-Mitte vom 3. Mai 2007 zu 10 C 3/07 und vom 19. April 2007 zu 10 C 24/07, wo beim Ausfall eines Fahrstuhls an 16 Tagen eine zeitanteilige Minderung der Miete für eine im 6. Obergeschoss gelegenen Wohnung um 15 % und für eine im 10. Obergeschoss gelegenen Wohnung um 20 % zugesprochen worden ist). - KG, 03.06.2010 - 12 U 164/09
Beendeter Wohn- und Gewerberaummietvertrag: Vorenthaltung der Mietsache bei …
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Denn ebenso wie der nach Angaben des Klägers zeitweilig auf einer nicht näher bemessenen, jedenfalls aber nach seiner Darstellung und den von ihm eingereichten Fotos eng begrenzten Fläche am Küchenfenster vorhandene Schimmelbefall, dessen potentiell negativen Einfluss auf seine Gesundheit der Kläger nicht dargelegt hat (vgl. Urteil des BGH vom 18. April 2007 zu VIII ZR 182/06 und Beschluss des Kammergerichts vom 3. Juni 2010 zu 12 U 164/09) und der offenbar schnell und mit geringen Mitteln zu beseitigen gewesen ist (vgl. Urteil des BGH vom 30. Juni 2004 zu XII ZR 251/02), sowie die angeblich beginnende Ablösung der Tapeten in diesem Bereich, die sich anscheinend von selbst wieder zurückgebildet hat, stellt der nach Darstellung des Klägers verbliebene handtellergroße Wasserfleck nur eine optische Beeinträchtigung dar. - AG Berlin-Mitte, 03.05.2007 - 10 C 3/07
Wohnraummiete: Mietminderung wegen Ausfalls des Fahrstuhls in einem Hochhaus
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Eine darüber hinausgehende Minderung ist nicht gerechtfertigt (vgl. Urteile des AG Berlin-Mitte vom 3. Mai 2007 zu 10 C 3/07 und vom 19. April 2007 zu 10 C 24/07, wo beim Ausfall eines Fahrstuhls an 16 Tagen eine zeitanteilige Minderung der Miete für eine im 6. Obergeschoss gelegenen Wohnung um 15 % und für eine im 10. Obergeschoss gelegenen Wohnung um 20 % zugesprochen worden ist). - KG, 11.09.2014 - 8 U 77/13
Gewerberaummiete: Rückforderung der durch Mangel geminderten Miete; Kenntnis der …
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Die bloße Ankündigung einer Minderung stellt keinen Vorbehalt dar (vgl. Urteile des Kammergerichts vom 11. September 2014 zu 8 U 77/13, des LG Berlin vom 24. Juni 2014 zu 63 S 373/13, des LG Köln vom 30. Mai 1974 zu 1 S 360/73 und des AG Schöneberg vom 8. Oktober 1997 zu 7 C 284/97). - BGH, 12.06.1985 - VIII ZR 142/84
Einbehaltung von Teilen des Mietzinses wegen des Vorhandenseins von Sachmängeln - …
Auszug aus AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
Aus diesem Grund bleibt die Feststellungsklage zulässig - zumal der Kläger (solange das Mietverhältnis noch besteht) bei Bestätigung der von ihm angenommenen Minderung die überzahlten Beträge mit der Miete verrechnen könnte, so dass die Feststellung praktisch einem Leistungsurteil gleichkäme (vgl. Urteil des BGH vom 12. Juni 1985 zu: VIII ZR 142/84). - LG Berlin, 07.07.1992 - 63 S 142/92
Mietminderung bei Ausfall der Heizung im Winter, Defekt von Gegensprechanlage und …
- KG, 14.02.2002 - 8 U 8203/00
Ausübung der Minderung des Mietzinses; Möglichkeit zur Vereinbarung eines …
- AG Berlin-Charlottenburg, 27.05.1999 - 19 C 228/98
Mietminderung bei Erreichen einer Durchschnittstemperatur von lediglich 18 °C und …
- AG Berlin-Köpenick, 08.02.2001 - 17 C 475/00
Mietminderung bei Schimmelflecken an den Außenwänden
- AG Berlin-Schöneberg, 08.10.1997 - 7 C 284/97
Mietminderung bei Undichtigkeit der Fenster in Wohn- und Schlafzimmer mit …
- AG Berlin-Neukölln, 16.08.2012 - 15 C 242/11
Passivlegitimation Vermieter bei Veräußerung des Hausgrundstücks während des …
- AG Münster, 05.05.1987 - 28 C 330/86
Mietminderung bei unzureichender Heizleistung in Elterschlafzimmer und …
- OLG Düsseldorf, 09.01.2003 - 10 U 203/01
- AG Berlin-Schöneberg, 19.04.2013 - 18 C 230/12
Mietminderung wegen Wasserschäden und schadhafter Holz-Innenfenster
- LG Berlin, 28.04.2014 - 67 S 181/12
- LG Köln, 30.05.1974 - 1 S 360/73
- AG Brandenburg, 14.09.2020 - 31 C 168/19
Wie bemisst sich die Höhe der Mietminderung?
Die bloße Ankündigung einer Minderung stellt zudem noch keinen Vorbehalt dar (OLG Brandenburg, Urteil vom 10.09.2019, Az.: 3 U 73/18, u.a. in: BeckRS 2019, Nr. 24879 = "juris"; KG Berlin, Urteil vom 11.09.2014, Az.: 8 U 77/13, u.a. in: NZM 2014, Seiten 909 ff.; LG Potsdam, Urteil vom 20.09.2018, Az. 13 O 96/18; LG Köln, Urteil vom 30.05.1974, Az.: 1 S 360/73, u.a. in: WuM 1977, Seiten 5 ff.; AG Schöneberg, Urteil vom 26.08.2015, Az.: 104 C 85/15, u.a. in: Grundeigentum 2016, Seiten 594 f.).Eine darüber hinausgehende Minderung ist insofern aber vorliegend nicht gerechtfertigt (vgl. zur Höhe bei einem defekten Fahrstuhl/Aufzug u.a.: AG Schöneberg, Urteil vom 26.08.2015, Az.: 104 C 85/15, u.a. in: Grundeigentum 2016, Seiten 594 f. AG Tempelhof-Kreuzberg, Urteil vom 15.01.2014, Az.: 2 C 207/13, u.a. in: Grundeigentum 2014, Seite 751 AG Nürnberg, Urteil vom 24.10.2012, Az.: 28 C 4478/12, u.a. in: WuM 2013, Seiten 316 f.; AG Berlin-Mitte, Urteil vom 03.05.2007, Az.: 10 C 3/07, u.a. in: MM 2007, 227; AG Berlin-Mitte, Urteil vom 19.04.2007, Az.: 10 C 24/07, u.a. in: MM 2007, 227 AG Hannover, Urteil vom 07.04.1998, Az.: 524 C 12335/97, u.a. in: WuM 1999, Seite 331 AG Charlottenburg, Urteil vom 15.12.1989, Az.: 2 C 484/89, u.a. in: Grundeigentum 1990, Seiten 423 ff.; AG Bremen, Urteil vom 04.12.1986, Az.: 10 C 300/86, u.a. in: WuM 1987, Seite 383).
- AG Neuss, 02.12.2016 - 94 C 3252/15
Begründetheit einer Räumungsklage des Vermieters wegen Eigenbedarfs nach Eintritt …
Dazu gehört, dass mangels anderweitiger Regelung im Mietvertrag grundsätzlich in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 1. April des Folgejahres die Wohnung in der Weise beheizt wird, dass bei voll aufgedrehten Heizkörperventilen in der Mitte des Raumes eine Temperatur von mindestens 20°C in den Wohnräumen und mindestens 21°C in Bädern und Toiletten in der Zeit von 6:00 bis 23:00 Uhr erreicht werden kann und in der Zeit von 23:00 Uhr bis 6:00 Uhr in allen Räumen mindestens Raumtemperaturen von 18°C allein mit der vom Vermieter zur Verfügung gestellten Heizanlage erzeugt werden können (vgl. AG Berlin-Schöneberg v. 26.08.2015 - 104 C 85/15 mit Verweis auf LG Berlin v. 26.05.1998 - 64 S 266/97).
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Rechtsprechung
| AG Berlin-Schöneberg, 28.12.2015 - 104 C 85/15 |
Verfahrensgang
- AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
- AG Berlin-Schöneberg, 25.09.2015 - 104 C 85/15
- AG Berlin-Schöneberg, 28.12.2015 - 104 C 85/15
- LG Berlin, 28.12.2015 - 63 T 114/15
- KG, 06.06.2016 - 12 W 19/16
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Rechtsprechung
| AG Berlin-Schöneberg, 25.09.2015 - 104 C 85/15 |
Verfahrensgang
- AG Berlin-Schöneberg, 26.08.2015 - 104 C 85/15
- AG Berlin-Schöneberg, 25.09.2015 - 104 C 85/15
- AG Berlin-Schöneberg, 28.12.2015 - 104 C 85/15
- LG Berlin, 28.12.2015 - 63 T 114/15
- KG, 06.06.2016 - 12 W 19/16
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