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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,16588
OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05 (https://dejure.org/2006,16588)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 (https://dejure.org/2006,16588)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 26. Januar 2006 - 11 B 12.05 (https://dejure.org/2006,16588)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    BaumSchVO 1982 § 3 Abs. 1; ; BaumSchVO 1982 § 4; ; BaumSchVO 1982 § 5; ; BaumSchVO 1982 § 5 Abs. 1; ; BaumSchVO 1982 § 5 Abs. 1 Satz 1; ; BaumSchVO 1982 § 5 Abs. 2 Satz 1; ; BaumSc... hVO 1982 § 6; ; BaumSchVO 1982 § 6 Abs. 1; ; BaumSchVO 1982 § 6 Abs. 1 Satz 1; ; BaumSchVO 1982 § 6 Abs. 1 Satz 3; ; NatSchGBln § 14 Abs. 7; ; NatSchGBln § 18 Abs. 1; ; NatSchGBln § 22 Abs. 2 Nr. 3; ; NatSchGBln § 22 Abs. 3; ; NatSchGBln § 22 Abs. 4; ; ASOG § 9 Abs. 3

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BaumSchVO 1982 § 6 Abs. 1
    Ausgleichsabgabe für Baumfällungen; Grundstücke

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Isolierte Anfechtung einer Ausgleichsabgabe mangels Rechtsgrundlage; Genehmigung zur Fällung eines Baumes gegen Ersatzleistung; Unwirksamkeit des § 6 Abs. 1 Baumschutzverordnung (BaumSchVO) wegen Verstoßes gegen die höherrangigen Rechtsstaatsgebote der Bestimmtheit und ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (14)

  • BVerwG, 22.11.2000 - 11 C 2.00

    Anfechtungsklage gegen Nebenbestimmungen eines Verwaltungsakts; Auflagenvorbehalt …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Selbst wenn es sich hierbei entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts um eine Nebenbestimmung zu der den Klägern erteilten Baumfällgenehmigung handeln sollte, wäre die Frage, ob diese Nebenbestimmung isoliert aufgehoben werden kann, die Genehmigung also ohne sie "sinnvoller- und rechtmäßigerweise bestehen bleiben kann" (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Februar 1984 - 4 C 70.80 -, NvWZ 1984, 366), der Begründetheit und nicht der Zulässigkeit des mit der Anfechtungsklage verfolgten Aufhebungsbegehrens zuzuordnen, sofern nicht eine isolierte Aufhebbarkeit offenkundig von vornherein ausscheidet (vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 1989 - 7 C 31/87 -, BVerwGE 81, 185; Urteil vom 22. November 2000 - 11 C 2/00 -, BVerwGE 12, 221; Beschluss vom 18. Februar 1997 - 4 B 199/96 -, NvWZ - RR 1997, 530), was hier nicht der Fall ist (vgl. zur regelmäßig selbständigen Anfechtbarkeit von Zahlungsauflagen bereits BVerwG, Urteil vom 12. März 1982 - 8 C 23.80 -, BVerwGE 65, 139, 141).
  • BVerwG, 28.10.1998 - 8 C 16.96

    Abwasserabgabe; Einhaltensfiktion (sog. 4-aus-5-Regelung); Einhaltung des …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Die Besonderheit so genannter, insbesondere im Umwelt- und Technikrecht erlassener normkonkretisierender Verwaltungsvorschriften, die der Ausfüllung eines der Verwaltung eingeräumten Beurteilungsspielraums dienen, besteht darin, dass sie, anders als Verwaltungsvorschriften sonst, unter bestimmten Voraussetzungen auch für Gerichte verbindlich und wie Normen auszulegen sind (vgl. BVerwG, Urteil vom 28. Oktober 1998 - BVerwG 8 C 16.96 -, BVerwGE 107, 338, 340 f., m.w.N.).
  • BVerwG, 12.03.1982 - 8 C 23.80

    Auflage - Ermessensentscheidung - Anfechtung - Wohnraum - Zweckentfremdung

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Selbst wenn es sich hierbei entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts um eine Nebenbestimmung zu der den Klägern erteilten Baumfällgenehmigung handeln sollte, wäre die Frage, ob diese Nebenbestimmung isoliert aufgehoben werden kann, die Genehmigung also ohne sie "sinnvoller- und rechtmäßigerweise bestehen bleiben kann" (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Februar 1984 - 4 C 70.80 -, NvWZ 1984, 366), der Begründetheit und nicht der Zulässigkeit des mit der Anfechtungsklage verfolgten Aufhebungsbegehrens zuzuordnen, sofern nicht eine isolierte Aufhebbarkeit offenkundig von vornherein ausscheidet (vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 1989 - 7 C 31/87 -, BVerwGE 81, 185; Urteil vom 22. November 2000 - 11 C 2/00 -, BVerwGE 12, 221; Beschluss vom 18. Februar 1997 - 4 B 199/96 -, NvWZ - RR 1997, 530), was hier nicht der Fall ist (vgl. zur regelmäßig selbständigen Anfechtbarkeit von Zahlungsauflagen bereits BVerwG, Urteil vom 12. März 1982 - 8 C 23.80 -, BVerwGE 65, 139, 141).
  • BVerwG, 16.06.1994 - 4 C 2.94

    Bezeichnung des Geltungsbereichs einer Baumschutzsatzung

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Vielmehr muss sich aus dem Inhalt der Rechtsvorschrift mit ausreichender Bestimmtheit ermitteln lassen, was von der pflichtigen Person verlangt wird (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10. April 2000 - 11 B 61/99 -, bei Juris; Urteil vom 16. Juni 1994 - 4 C 2/94 -, NvWZ 1994, 1099, jeweils m.w.N.).
  • BVerwG, 17.02.1984 - 4 C 70.80

    Voraussetzung für die isolierte Aufhebung der einer Genehmigung beigefügten …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Selbst wenn es sich hierbei entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts um eine Nebenbestimmung zu der den Klägern erteilten Baumfällgenehmigung handeln sollte, wäre die Frage, ob diese Nebenbestimmung isoliert aufgehoben werden kann, die Genehmigung also ohne sie "sinnvoller- und rechtmäßigerweise bestehen bleiben kann" (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Februar 1984 - 4 C 70.80 -, NvWZ 1984, 366), der Begründetheit und nicht der Zulässigkeit des mit der Anfechtungsklage verfolgten Aufhebungsbegehrens zuzuordnen, sofern nicht eine isolierte Aufhebbarkeit offenkundig von vornherein ausscheidet (vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 1989 - 7 C 31/87 -, BVerwGE 81, 185; Urteil vom 22. November 2000 - 11 C 2/00 -, BVerwGE 12, 221; Beschluss vom 18. Februar 1997 - 4 B 199/96 -, NvWZ - RR 1997, 530), was hier nicht der Fall ist (vgl. zur regelmäßig selbständigen Anfechtbarkeit von Zahlungsauflagen bereits BVerwG, Urteil vom 12. März 1982 - 8 C 23.80 -, BVerwGE 65, 139, 141).
  • BVerwG, 19.01.1989 - 7 C 31.87

    ausreichende Ermittlungen

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Selbst wenn es sich hierbei entgegen der Auffassung des Verwaltungsgerichts um eine Nebenbestimmung zu der den Klägern erteilten Baumfällgenehmigung handeln sollte, wäre die Frage, ob diese Nebenbestimmung isoliert aufgehoben werden kann, die Genehmigung also ohne sie "sinnvoller- und rechtmäßigerweise bestehen bleiben kann" (vgl. BVerwG, Urteil vom 17. Februar 1984 - 4 C 70.80 -, NvWZ 1984, 366), der Begründetheit und nicht der Zulässigkeit des mit der Anfechtungsklage verfolgten Aufhebungsbegehrens zuzuordnen, sofern nicht eine isolierte Aufhebbarkeit offenkundig von vornherein ausscheidet (vgl. BVerwG, Urteil vom 19. Januar 1989 - 7 C 31/87 -, BVerwGE 81, 185; Urteil vom 22. November 2000 - 11 C 2/00 -, BVerwGE 12, 221; Beschluss vom 18. Februar 1997 - 4 B 199/96 -, NvWZ - RR 1997, 530), was hier nicht der Fall ist (vgl. zur regelmäßig selbständigen Anfechtbarkeit von Zahlungsauflagen bereits BVerwG, Urteil vom 12. März 1982 - 8 C 23.80 -, BVerwGE 65, 139, 141).
  • BVerfG, 07.07.1971 - 1 BvR 775/66

    Private Tonbandvervielfältigungen

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Wie das Verwaltungsgericht zutreffend ausgeführt hat, verlangt das Rechtsstaatsprinzip, dass Ermächtigungen zum Erlass belastender Verwaltungsakte nach Inhalt, Gegenstand und Ausmaß hinreichend bestimmt sind, so dass die Eingriffe messbar und für den Bürger hinreichend voraussehbar und berechenbar sind (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 20. Mai 1988 - 1 BvR 278/88 -, BB 1988, 1716; BVerfGE 31, 255, 264).
  • BVerwG, 01.02.1996 - 4 B 303.95

    Naturschutzrecht: Gültigkeitsvoraussetzung für eine Baumschutzverordnung

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Auch wenn die die Einwirkungsmöglichkeiten auf den Berliner Baumbestand grundsätzlich beschränkenden Vorschriften der Baumschutzverordnung eine verfassungsrechtlich zulässige Bestimmung von Inhalt und Schranken des Eigentums im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz enthalten (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 17. Oktober 2003 - OVG 2 B 15.00 -, UPR 2004, 234; Urteil vom 16. August 1996 - OVG 2 B 26.93 -, NvWZ - RR 1997, 530; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 1. Februar 1996, - 4 B 303/95 -, NVwZ 1996, 1487), unterliegen sie den verfassungsrechtlichen Anforderungen der Bestimmtheit und Normenklarheit.
  • BVerfG, 20.05.1988 - 1 BvR 273/88

    Verfassungsmäßigkeit einkommensteuerrechtlicher Gewinnermittlungsvorschriften

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Wie das Verwaltungsgericht zutreffend ausgeführt hat, verlangt das Rechtsstaatsprinzip, dass Ermächtigungen zum Erlass belastender Verwaltungsakte nach Inhalt, Gegenstand und Ausmaß hinreichend bestimmt sind, so dass die Eingriffe messbar und für den Bürger hinreichend voraussehbar und berechenbar sind (vgl. BVerfG, Kammerbeschluss vom 20. Mai 1988 - 1 BvR 278/88 -, BB 1988, 1716; BVerfGE 31, 255, 264).
  • OVG Berlin, 16.08.1996 - 2 B 26.93

    Baumschutz; Verfassungsrecht; Baumerhaltung; Grundstückseigentümer; …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 12.05
    Auch wenn die die Einwirkungsmöglichkeiten auf den Berliner Baumbestand grundsätzlich beschränkenden Vorschriften der Baumschutzverordnung eine verfassungsrechtlich zulässige Bestimmung von Inhalt und Schranken des Eigentums im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz enthalten (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 17. Oktober 2003 - OVG 2 B 15.00 -, UPR 2004, 234; Urteil vom 16. August 1996 - OVG 2 B 26.93 -, NvWZ - RR 1997, 530; vgl. auch BVerwG, Urteil vom 1. Februar 1996, - 4 B 303/95 -, NVwZ 1996, 1487), unterliegen sie den verfassungsrechtlichen Anforderungen der Bestimmtheit und Normenklarheit.
  • OVG Berlin, 17.10.2003 - 2 B 15.00

    Ausnahmegenehmigung zum Fällen einer in der vom Antragsteller genutzten …

  • BVerwG, 18.02.1997 - 4 B 199.96

    Ausgleichsabgabe - Baurechtliche Zulassung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.02.1997 - 7 A 3778/94

    Baumschutzsatzung; Stammumfang; Baum; Anpflanzung; Entfernung des Baumes; …

  • OVG Schleswig-Holstein, 02.11.1994 - 1 L 21/94

    Ausnahmegenehmigung; Baumschutzsatzung; Ersatzbaum

  • VG Frankfurt/Main, 09.06.2009 - 8 K 920/09

    Ersatzpflanzungsgebot nach Baumschutzsatzung

    Rn. 27 Auch wenn die die Einwirkungsmöglichkeiten auf den X Baumbestand grundsätzlich beschränkenden Vorschriften der Baumschutzsatzung eine verfassungsrechtlich zulässige Bestimmung von Inhalt und Schranken des Eigentums im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz - GG - enthalten (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 18.12.2006 - 4 N 1571/06 -, LKRZ 2007, 237 = NuR 2007, 563; vgl. auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515; BVerwG, Urteil vom 01.021996 - 4 B 303/95 -, NVwZ 1996, 1487; Urteil vom 15.06.1998 - 7 A 759/96 -, NVwZ-RR 1999, 239 = NuR 1999, 526), unterliegen sie den verfassungsrechtlichen Anforderungen der Bestimmtheit und Normenklarheit.

    Es muss sich aus dem Inhalt der Rechtsvorschrift mit ausreichender Bestimmtheit ermitteln lassen, was von der pflichtigen Person verlangt wird (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10.04.2000 - 11 B 61/99 -, bei Juris; Urteil vom 16.06.1994 - 4 C 2/94 -, NvWZ 1994, 1099, jeweils m.w.N.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515).

    Daraus folgt, dass der Gesetzgeber dem Satzungsgeber die nähere Konkretisierung auch der Voraussetzungen für das Verlangen von Ersatzpflanzungen aufgegeben hat (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515).

    Rn. 31 Diese vorgenannten Kriterien und alle sonstigen relevanten Kriterien für und gegen ein Ersatzpflanzungsgebot und für den Umfang desselben hätten in § 4 Abs. 1 Satz 1 BSchS als Kriterien für die in der Bestimmung vorgeschriebene Ermessensbetätigung aufgenommen sein müssen, um dem rechtsstaatlichen Erfordernis hinreichender Normenklarheit und -bestimmtheit zu genügen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515).

  • VG Frankfurt/Main, 09.06.2009 - 8 K 919/09

    Verwaltungsgericht Frankfurt am Main erklärt Ersatzpflanzungsgebot in der …

    Auch wenn die die Einwirkungsmöglichkeiten auf den Frankfurter Baumbestand grundsätzlich beschränkenden Vorschriften der Baumschutzsatzung eine verfassungsrechtlich zulässige Bestimmung von Inhalt und Schranken des Eigentums im Sinne von Art. 14 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz - GG - enthalten (vgl. Hess. VGH, Urteil vom 18.12.2006 - 4 N 1571/06 -, LKRZ 2007, 237 = NuR 2007, 563; vgl. auch OVG Berlin-Brandenburg , Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515; BVerwG , Urteil vom 01.021996 - 4 B 303/95 -, NVwZ 1996, 1487; Urteil vom 15.06.1998 - 7 A 759/96 -, NVwZ-RR 1999, 239 = NuR 1999, 526), unterliegen sie den verfassungsrechtlichen Anforderungen der Bestimmtheit und Normenklarheit.

    Es muss sich aus dem Inhalt der Rechtsvorschrift mit ausreichender Bestimmtheit ermitteln lassen, was von der pflichtigen Person verlangt wird (vgl. BVerwG, Beschluss vom 10.04.2000 - 11 B 61/99 -, bei [...]; Urteil vom 16.06.1994 - 4 C 2/94 -, NvWZ 1994, 1099, jeweils m.w.N.; OVG Berlin-Brandenburg , Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515).

    Daraus folgt, dass der Gesetzgeber dem Satzungsgeber die nähere Konkretisierung auch der Voraussetzungen für das Verlangen von Ersatzpflanzungen aufgegeben hat (vgl. OVG Berlin-Brandenburg , Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515).

    Diese vorgenannten Kriterien und alle sonstigen relevanten Kriterien für und gegen ein Ersatzpflanzungsgebot und für den Umfang desselben hätten in § 4 Abs. 1 Satz 1 BSchS als Kriterien für die in der Bestimmung vorgeschriebene Ermessensbetätigung aufgenommen sein müssen, um dem rechtsstaatlichen Erfordernis hinreichender Normenklarheit und -bestimmtheit zu genügen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg , Urteil vom 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, Grundeigentum 2006, 515).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 15.10.2019 - 2 L 37/18

    Baumschutzsatzung; Bestimmtheit der Anordnung von Ersatzpflanzungen

    Da im Hinblick auf die Relation zwischen entfernten Bäumen und Anzahl und Größe der Ersatzpflanzen eine weite Spanne von Regelungen denkbar ist, erscheint eine nähere Konkretisierung in der Baumschutzsatzung zwingend (vgl. OVG BBg, Urt. v. 26.01.2006 - OVG 11 B 12.05 -, juris RdNr. 19 f.).

    Soweit die Beklagte meint, die wortgetreue Übernahme der gesetzlichen Ermächtigung in die Satzung sei nicht zu beanstanden, ist dies bereits zweifelhaft (vgl. OVG BBg, Urt. v. 26.01.2006 - OVG 11 B 12.05 -, a.a.O. RdNr. 19, wonach eine Regelung über die Verpflichtung zu Ersatzpflanzungen, soweit dies "angemessen und zumutbar" sei, zu unbestimmt sei, weil sich dies auf die wörtliche Wiederholung der bereits in der gesetzlichen Ermächtigung abstrakt vorgegebenen Kriterien beschränke und es an deren näherer Konkretisierung und Ausgestaltung fehlen lasse).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 17.03.2016 - 11 B 14.15

    Bemessung der Ersatzzahlung anhand des brandenburgischen Windkrafterlasses

    Denn die isolierte Anfechtung einer belastenden Nebenbestimmung kommt nur dann nicht in Betracht, wenn sie "offenkundig von vornherein ausscheidet"; anderenfalls ist die Frage, ob der begünstigende Verwaltungsakt ohne die Nebenbestimmung sinnvoller- und rechtmäßiger Weise bestehen bleiben kann, der Begründetheit des mit der Anfechtungsklage verfolgten Aufhebungsbegehrens zuzuordnen (…ständ. Rspr. des BVerwG, vgl. Urteil vom 22. November 2000 - 11 C 2.00 -, juris Rn. 25;… vgl. auch Urteile des Senats vom 10. Februar 2011 - 11 B 32.08 -, juris Rn. 17 m. w. N. und vom 26. Januar 2006 - 11 B 12.05 -, juris Rn. 15 m. w. N).
  • VG Frankfurt/Oder, 06.10.2008 - 5 K 2175/04

    Vorbehalt des Gesetzes für Baumschutzsatzungen, die Ersatzpflanzungen oder …

    Gegen die isolierte Anfechtbarkeit einer "Zahlungsauflage" zu einer Baumfällgenehmigung bestehen vor diesem Hintergrund keine rechtlichen Bedenken (vgl. auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss 11 B 12.05 vom 26. Januar 2006; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil 8 A 10976/07 vom 16. Januar 2008).
  • VGH Bayern, 22.04.2013 - 14 ZB 12.2092

    Anordnung einer Ersatzpflanzung für widerrechtlich gefällte Bäume; Einräumung der …

    Die Ausführungen des Verwaltungsgerichts auf Seite 7 seines Urteils, die von der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 26. Januar 2006 - 11 B 12.05 - (juris) abweichen, sind demnach im Ergebnis nicht entscheidungserheblich.
  • VG Lüneburg, 15.09.2017 - 2 A 115/16

    Baumschutzsatzung; Bestimmtheitsgebot; Ersatzpflanzanordnung; Unbestimmtheit

    Vielmehr muss sich aus dem Inhalt der Rechtsvorschrift mit ausreichender Bestimmtheit ermitteln lassen, was von der pflichtigen Person verlangt wird (…vgl. BVerwG, Beschl. v. 10.04.2000 - 11 B 61/99 -, a.a.O.; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 26.01.2006 - 11 B 12.05 -, zit. n. Juris).
  • VG München, 28.02.2023 - M 19 K 22.4395

    Ersatzpflanzungsverpflichtung bzgl. der Fällung einer einsturzgefährdeten …

    Das Gericht folgt den in der überwiegenden Rechtsprechung aufgestellten Kriterien zur Bestimmtheit von Rechtsgrundlagen für Ersatzpflanzungsanordnungen (…vgl. dazu OVG SA, B.v. 15.10.2019 - 2 L 37/18 - juris Rn. 11;… VG Lüneburg, U.v.15.9.2017 - 2 A 115/16 - juris Rn. 29;… OVG Berlin-Bbg, B.v. 5.5.2017 - OVG 11 N 90.16 - juris Rn. 4;… VG Frankfurt, U.v. 9.6.2009 - 8 K 920/09.F - juris Rn. 27 ff.; OVG BBg, U. v. 26.1.2006 - OVG 11 B 12.05 - juris Rn. 19 f.;… VG Frankfurt (Oder), U.v. 29.4.2003 - 7 K 3385/99 - juris Rn. 34;… OVG NRW, U.v. 15.6.1998 - 7 A 759/96 - juris Rn. 14), denen in § 7 Abs. 2 BaumSchutzVO nicht ausreichend Rechnung getragen wird.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 05.05.2017 - 11 N 90.16

    Bestimmtheit einer Baumschutzverordnung, hier der Potsdamer Baumschutzverordnung …

    Denn der Beklagte würdigt die vom Verwaltungsgericht unter Bezugnahme auf das Senatsurteil vom 26. Januar 2006 - 11 B 12.05 -, Rn. 22, Juris) vertretene Rechtsauffassung, dass die im Spannungsfeld von Art. 14 GG und Art. 20a GG vorzunehmende Festlegung, welche Anzahl von Ersatzpflanzungen den durch die Bestandsminderung eingetretenen ökologischen Schaden kompensiert, eine Wertung erfordere, die zwingend durch den Normgeber selbst zu treffen sei, wobei die Regelung nicht über dieses Ziel hinausgehen dürfe, ausdrücklich als zutreffend.
  • VG Würzburg, 16.08.2016 - W 4 K 16.81

    Erfolgreiche Klage gegen Ausgleichszahlung für ungenehmigte Baumfällung - …

    Die Verordnung lässt daher jegliche handhabbaren Kriterien für die Bemessung der Kosten vermissen (vgl. zum Ganzen OVG Berlin-Bbg, U.v. 26.1.2006 - OVG 11 B 12.05 - juris Rn. 18 ff.; OVG NW, U.v. 1.3.1982 - 7 A 1028/81 - NuR1982, 193;… VG München, a.a.O.).
  • VG München, 11.07.2012 - M 9 K 11.5628

    Ersatzpflanzung; Ausgleichszahlung als Wahlmöglichkeit; Bestimmtheitsgrundsatz.

  • VG München, 12.10.2009 - M 8 K 09.2953

    Isolierte Anfechtung einer Auflage

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