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Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 15.10.2003

Rechtsprechung
   OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,8627
OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03 (https://dejure.org/2004,8627)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 23.03.2004 - 11 U 34/03 (https://dejure.org/2004,8627)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 23. März 2004 - 11 U 34/03 (https://dejure.org/2004,8627)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Judicialis

    EV Art. 21 Abs. 3

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Restitutionsanspruch bei unredlichem Erwerb der Rechtsposition als Grundstückseigentümer

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • nomos.de PDF, S. 46 (Leitsatz)

    Art. 21 Abs. 3 EinigungsV
    Anspruchsausschluss für Nutzungsentschädigung wegen Unredlichkeit des Rechtserwerbs von Verwaltungsvermögen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anspruch auf eine Nutzungsentschädigung für eine Übertragung eines Grundstücks in Kommunaleigentum; Benutzung von Volkseigentum zur Eröffnung einer Pädagogischen Schule; Räumung und Zahlung einer Nutzungsentschädigung für ein in Volkseigentum überführtes Grundstück in ...

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 23.03.2000 - III ZR 217/99

    Mietzins für ein in Bundeseigentum übergegangenes Grundstück in der ehemaligen …

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    1.) Die Frage, welches Glied der öffentlichen Hand, zu der insbesondere die Bundesrepublik Deutschland, die Länder, die Gemeinden und die Landkreise gehören, am 3. Oktober 1990 Eigentümer der zum Staatsvermögen der ehemaligen DDR gehörenden, volkseigenen Gegenstände geworden ist, beantwortet sich im Wesentlichen und zuerst nach den Art. 21 und 22 des Einigungsvertrages (BGH, Urteil vom 23. März 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118; Urteil vom 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).

    Die am 3. Oktober 1990 gegebene Rechtslage stellt der Vermögenszuordnungsbescheid im Verwaltungsverfahren nach dem Vermögenszuordnungsgesetz (VZOG) mit deklaratorischer Wirkung ex tunc verbindlich fest (BGH, Urteil vom 23. März 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118; Urteil vom 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).

    In diesem Zusammenhang ist ehemaliges Reichsvermögen, bei dem es sich meist um frühere Gerichtsgebäude handelt (…Schmidt-Räntsch/Hiestand, Rechtshandbuch, Vermögen und Investitionen in der ehemaligen DDR, Stand: August 2003, vor §§ 11-16 VZOG Rdn. 7), mit Wirkung vom 3. Oktober 1990 unmittelbar dem Bund zugefallen (Legalrestitution - vgl. § 16 Satz 1 VZOG; BGH, Urteil vom 23. März 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118;… Stellwaag, in: Rädler/ Raupach/Bezzenberger, Vermögen in der ehemaligen DDR, Stand: August 2003, § 16 VZOG Rdn. 1).

    Die Beziehungen der Parteien richten sich damit nach den §§ 987 ff. BGB (BGH, Urteil vom 23. März 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118).

    3.) Erst für die Zeit nach bestandskräftiger Vermögenszuordnung sieht das VZOG nichts Spezielles vor, sodass im Verhältnis zwischen der Klägerin und der Beklagten die §§ 987 ff. BGB uneingeschränkt anzuwenden sind (BGH, Urteil vom 23. März 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118).

  • BGH, 17.01.2002 - III ZR 98/01

    Rechtsstellung des - fiktiv - Verfügungsberechtigten eines zum früheren …

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    1.) Die Frage, welches Glied der öffentlichen Hand, zu der insbesondere die Bundesrepublik Deutschland, die Länder, die Gemeinden und die Landkreise gehören, am 3. Oktober 1990 Eigentümer der zum Staatsvermögen der ehemaligen DDR gehörenden, volkseigenen Gegenstände geworden ist, beantwortet sich im Wesentlichen und zuerst nach den Art. 21 und 22 des Einigungsvertrages (BGH, Urteil vom 23. März 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118; Urteil vom 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).

    Die am 3. Oktober 1990 gegebene Rechtslage stellt der Vermögenszuordnungsbescheid im Verwaltungsverfahren nach dem Vermögenszuordnungsgesetz (VZOG) mit deklaratorischer Wirkung ex tunc verbindlich fest (BGH, Urteil vom 23. März 2000, III ZR 217/99 = BGHZ 144, 100-118; Urteil vom 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).

    Dieser hat die bis dahin entstandenen gewöhnlichen Erhaltungskosten zu tragen (BGH, Urteil von 17. Januar 2002, III ZR 98/01 = BGHZ 149, 380-391).

  • BVerwG, 09.03.1999 - 3 B 2.99
    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Begünstigte ist allein die Körperschaft, die am Stichtag einen restitutionsbelasteten Vermögensgegenstand für eine ihr obliegende Aufgabe gebraucht hat (BVerwG, Beschluss vom 13. Oktober 1995, 7 B 265/95 - zitiert in juris; Urteil vom 21. Mai 1997, 3 C 31/96 = VIZ 1997, 593-594; Beschluss vom 9. März 1999, 3 B 2/99 = VIZ 2000, 326-328; Beschluss vom 4. Oktober 2000, 3 B 153/00 - zitiert in juris).

    Gleiches gilt im Falle der Nutzung als Schulhort (BVerwG, Beschluss vom 9. März 1999, 3 B 2/99 = ZOV 1999, 245).

  • BVerwG, 28.09.1995 - 7 C 57.94

    Die Zuordnung früheren Reichsvermögens verfassungsgemäß

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Folgerichtig fällt ein ehemaliges Amtsgerichtsgebäude, das als Kindertagesstätte genutzt wird, der betreibenden Gemeinde als kommunales Verwaltungsvermögen zu (BVerwG, Urteil vom 28. September 1995, 7 C 57/94 = BVerwGE 99, 283-294;… Dick, § 11 VZOG Rdn. 89f.).
  • BVerfG, 05.12.2001 - 2 BvG 1/00

    'Moratorium Gorleben'

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Pflichten zur Information und gegenseitigen Rücksichtnahme zwischen dem Bund und den Ländern ergeben sich speziell aus dem Grundsatz bundesfreundlichen Verhaltens (BVerfG, Beschluss vom 5. Dezember 2001, 1 BvG 1/00 = BVerfGE 104, 238-249).
  • BVerwG, 28.07.1989 - 7 C 65.88

    Bundespost - Kraftfahrzeugverkehr - Postbeförderung - Sondererlaubnis - Autofreie …

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Vielmehr ist jeder Träger öffentlicher Verwaltung an den Grundsatz der Bundestreue und die hieraus folgende Pflicht zur Kooperation, Abstimmung und gegenseitigen Rücksichtnahme gebunden (BVerwG, Urteil vom 28. Juli 1989, 7 C 65/88 = DVBl. 1990, 46, 47).
  • BVerwG, 21.05.1997 - 3 C 31.96

    Offene Vermögensfragen - Vermögenszuordnung, Restitutionsausschluß bei Nutzung …

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Begünstigte ist allein die Körperschaft, die am Stichtag einen restitutionsbelasteten Vermögensgegenstand für eine ihr obliegende Aufgabe gebraucht hat (BVerwG, Beschluss vom 13. Oktober 1995, 7 B 265/95 - zitiert in juris; Urteil vom 21. Mai 1997, 3 C 31/96 = VIZ 1997, 593-594; Beschluss vom 9. März 1999, 3 B 2/99 = VIZ 2000, 326-328; Beschluss vom 4. Oktober 2000, 3 B 153/00 - zitiert in juris).
  • BVerwG, 11.11.1998 - 3 B 140.98

    Offene Vermögensfragen - Voraussetzungen des Restitutionsausschlußgrundes nach § …

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Dann wiederum würde der Zweck der Vorschrift, den Gegenstand der Körperschaft zu belassen, die ihn für ihre Aufgaben nutzt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 11. November 1998, 3 B 140/98 = VIZ 1999, 278-279), verfehlt.
  • BVerwG, 04.10.2000 - 3 B 153.00

    Grundsätzliche Bedeutung der Rechtsfrage, ob eine unmittelbare Bundesaufgabe bei …

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Begünstigte ist allein die Körperschaft, die am Stichtag einen restitutionsbelasteten Vermögensgegenstand für eine ihr obliegende Aufgabe gebraucht hat (BVerwG, Beschluss vom 13. Oktober 1995, 7 B 265/95 - zitiert in juris; Urteil vom 21. Mai 1997, 3 C 31/96 = VIZ 1997, 593-594; Beschluss vom 9. März 1999, 3 B 2/99 = VIZ 2000, 326-328; Beschluss vom 4. Oktober 2000, 3 B 153/00 - zitiert in juris).
  • BVerwG, 13.10.1995 - 7 B 265.95

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Rückübertragung …

    Auszug aus OLG Naumburg, 23.03.2004 - 11 U 34/03
    Begünstigte ist allein die Körperschaft, die am Stichtag einen restitutionsbelasteten Vermögensgegenstand für eine ihr obliegende Aufgabe gebraucht hat (BVerwG, Beschluss vom 13. Oktober 1995, 7 B 265/95 - zitiert in juris; Urteil vom 21. Mai 1997, 3 C 31/96 = VIZ 1997, 593-594; Beschluss vom 9. März 1999, 3 B 2/99 = VIZ 2000, 326-328; Beschluss vom 4. Oktober 2000, 3 B 153/00 - zitiert in juris).
  • BVerwG, 28.09.1995 - 7 C 84.94

    ehemaliges Reichsvermögen - Art. 20 Abs. 1 GG, Bundesstaatsprinzip

  • BVerwG, 26.05.1994 - 7 C 33.93

    Zuordnung von nach dem Recht der DDR rechtswirksam erworbenen Vermögens einer …

  • BVerwG, 11.05.1999 - 3 B 39.99

    Revisionszulassungsgrund - Verfügungsbefugter - Anspruchsberechtigter - …

  • LG Cottbus, 11.07.1996 - 6 O 457/95
  • OLG Naumburg, 21.12.2006 - 2 U 99/06

    Zum Anspruch des Grundstückseigentümers auf Entschädigung bei Nutzung von …

    Die Beklagte beanstandet, das Landgericht habe das Urteil des OLG Naumburg vom 23.03.2004 zum Az. 11 U 34/03 nicht beachtet; aus diesem ergebe sich, dass eine Gemeinde wegen der Unredlichkeit des Rechtserwerbs Ansprüchen auf Nutzungsentschädigung für im Wege der Legalrestitution erhaltenes ehemaliges Reichsvermögen nicht unterzogen werden könne.

    Weder die Entscheidung des OLG Naumburg zum Az. 11 U 34/03 noch das auf die Revision gegen dieses Urteil ergangene Urteil des BGH vom 26.11.2004 (BGH, NJW-RR 2005, 743 ff.) steht einem Anspruch auf Nutzungsentschädigung entgegen.

  • VG Halle, 29.11.2010 - 1 A 268/08

    Anspruch auf Auskehr der Pachterlöse; Bedeutung des Sammelzuordnungsbescheides

    Nach der ausdrücklichen Regelung des § 11 Abs. 2 Satz 4 VZOG bleiben in dem hier vorliegenden Fall der Restitution auf die Gemeinde (hier die Beklagte) die Nutzungen, zu denen auch die erzielten Pachteinnahmen gehören, beim Verfügungsberechtigten, hier also bei der Beklagten (vgl. OLG Naumburg, Urteil vom 23.März 2004 - 11 U 34/03 -, Juris).
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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 15.10.2003 - 11 U 34/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,10763
OLG Hamm, 15.10.2003 - 11 U 34/03 (https://dejure.org/2003,10763)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15.10.2003 - 11 U 34/03 (https://dejure.org/2003,10763)
OLG Hamm, Entscheidung vom 15. Oktober 2003 - 11 U 34/03 (https://dejure.org/2003,10763)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Anwaltskanzlei Lüben & Heiland (Leitsatz)

    Keine Verkehrssicherungspflichtverletzung bei fehlender Überprüfung von Spazierwegen auf Kurparkgelände am Wochenende

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    EinigungsV Art. 21 Abs. 3
    Ansprüche der Bundesrepublik gegenüber einer Gemeinde wegen Unredlichkeit des Rechtserwerbs

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZV 2004, 141
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Hamm, 19.10.2012 - 11 U 100/11

    Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht; Freihaltung der unterhaltenen …

    Verkehrswegebauarbeiten, Pflasterdecken, Plattenbeläge, Einfassungen; -vgl. auch: OLG Hamm, NZV 2004, 141: Bejahung einer Verkehrssicherungspflicht bei Vertiefung von 8 - 10 cm auf Spazierweg im Kurpark, da mit solchen Löchern nicht gerechnet zu werden braucht).
  • LG Arnsberg, 27.08.2015 - 2 O 210/14

    Schmerzensgeldbegehren wegen Amtspflichtsverletzung

    Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass eine Gemeinde regelmäßig nicht dazu verpflichtet ist, den Zustand von Gehwegen auch am Wochenende zu kontrollieren (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 15.10.2003 - 11 U 34/03; vgl. auch OLG Rostock, Urteil vom 5.2.2010 - 5 U 127/09).
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