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Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 10.01.2024 - 13 U 70/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,439
OLG Hamburg, 10.01.2024 - 13 U 70/23 (https://dejure.org/2024,439)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 10.01.2024 - 13 U 70/23 (https://dejure.org/2024,439)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 10. Januar 2024 - 13 U 70/23 (https://dejure.org/2024,439)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Hamburg

    Art 82 Abs 1 EUV 2016/679, Art 82 Abs 2 S 1 EUV 2016/679, Art 4 Nr 7 EUV 2016/679, Art 5 Abs 1 EUV 2016/679, Art 5 Abs 2 EUV 2016/679
    Datenschutzrecht: Immaterieller Schadenersatzanspruch wegen unberechtigter Schufa-Meldungen

  • advoadvice.de PDF
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    DSGVO Art. 82 Abs. 1 ; DSGVO § 4 Nr. 7
    Äquivalenz- und der Effektivitätsgrundsatz bei der Festlegung der Kriterien für die Ermittlung des Umfangs eines geschuldeten Schadenersatzes aufgrund Datenschutzverletzungen

Kurzfassungen/Presse (4)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    4.000 EURO immaterieller Schadensersatz aus Art. 82 DSGVO wegen zwei unberechtigter Schufameldungen

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Zum Schadensersatz wegen unberechtigter SCHUFA-Meldungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    4.000,00 EUR Schmerzensgeld nach zwei unberechtigten Schufa-Meldungen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Äquivalenz- und der Effektivitätsgrundsatz bei der Festlegung der Kriterien für die Ermittlung des Umfangs eines geschuldeten Schadenersatzes aufgrund Datenschutzverletzungen

Sonstiges (2)

  • advoadvice.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    4.000 Euro Schadensersatz gegen Barclays Bank

  • anwalt.de (Äußerung von Verfahrensbeteiligten)

    4.000 Euro Schadensersatz nach Schufa-Eintrag

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2024, 575
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (4)

  • EuGH, 04.05.2023 - C-300/21

    Der bloße Verstoß gegen die DSGVO begründet keinen Schadenersatzanspruch

    Auszug aus OLG Hamburg, 10.01.2024 - 13 U 70/23
    Rn. 8 Der EuGH (Urteil vom 4.5.2023, C-300/21, Rz. 51) hat zur Bemessung des geschuldeten Schadenersatzes festgestellt, dass die DSGVO keine Bestimmung enthält, die sich den Regeln für die Bemessung des Schadenersatzes widmet, auf den eine betroffene Person nach Art. 82 DSGVO Anspruch hat, wenn ihr durch einen Verstoß gegen die Verordnung ein Schaden entstanden ist, und dass … die Festlegung der Kriterien für die Ermittlung des Umfangs des geschuldeten Schadenersatzes in Ermanglung einschlägiger unionsrechtlicher Vorschriften Aufgabe des Rechts des einzelnen Mitgliedsstaates ist, wobei der Äquivalenz- und der Effektivitätsgrundsatz zu beachten sind.
  • OLG München, 23.02.2022 - 7 U 1195/21

    Anforderungen an Rodler zur Vermeidung von Kollisionen mit entgegenkommenden …

    Auszug aus OLG Hamburg, 10.01.2024 - 13 U 70/23
    Der Senat schließt sich hierzu der Auffassung des OLG München vgl. i.E. Urteil vom 23.2.2022, 7 U 1195/21, juris Rz. 50, 54 f) an, dass bei einem Schmerzensgeldbegehren eine Zuvielforderung von 20 % kostenrechtlich unschädlich ist und der Kläger daher so zu stellen ist, als hätte er mit EUR 4.800,- (= 120 % von EUR 4.000,00) obsiegt.
  • LG Hamburg, 19.04.2023 - 318 O 56/22

    Einmeldung einer bestrittenen Forderung an die SCHUFA als Verstoß gegen die …

    Auszug aus OLG Hamburg, 10.01.2024 - 13 U 70/23
    Auf die Berufung des Klägers wird das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 19.04.2023, Az. 318 O 56/22 , unter Zurückweisung des weitergehenden Rechtsmittels teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:.
  • OLG Hamburg, 30.08.2023 - 13 U 71/21

    Schmerzengeld wegen Rufschädigung aufgrund Weitergabe von Daten an die Schufa

    Auszug aus OLG Hamburg, 10.01.2024 - 13 U 70/23
    Rn. 11 Unter Berücksichtigung der dargestellten Umstände und im Hinblick auf einen kürzlich vom Senat entschiedenen vergleichbaren Fall, wo es weder zu konkreten Auswirkungen durch die Schufa-Meldung gekommen war noch ein vorsätzliches Vorgehen der Beklagten festgestellt werden konnte ( 13 U 71/21 ) und vom Senat ein Schmerzensgeld in Höhe von EUR 1.000,- je Meldung zuerkannt worden war, wird ein deutlich höherer Betrag in Höhe von EUR 2.000,- je Meldung, mithin insgesamt EUR 4.000,00 als angemessen, aber auch als ausreichend erachtet, so dass die weitergehende Berufung zurückzuweisen ist.
  • OLG Naumburg, 05.02.2026 - 9 U 124/24

    Meta Business Tools - und der Schadensersatz wegen unerlaubter Datenverarbeitung

    Rn. 368 ee) Für die Höhe des angemessenen Schadensersatzes bei Kontrollverlust bzw. dessen Befürchtung wegen Datenschutzverstößen zieht der Senat vergleichsweise das Urteil des EuG vom 8. Januar 2025, T-354/22 (400,00 EUR); das Urteil des BGH vom 18. November 2024, VI ZR 10/24 (100,00 EUR); das Urteil des Landesarbeitsgerichts Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 24. Mai 2019, 2 Sa 214/18 (2.000,00 EUR); das Urteil des OLG Koblenz vom 18. Mai 2022, 5 U 2141/21 (500,00 EUR); das Urteil des OLG Dresden vom 30. November 2021, 4 U 1158/21 (5.000,00 EUR); das Urteil des OLG Hamburg vom 10. Januar 2024, 13 U 70/23 (4.000,000 EUR) sowie die Urteile des OLG München vom 18. Dezember 2025, 14 U 1314/25 e (500,00 EUR), 14 U 2300/25 e (750,00 EUR), 14 U 1068/25 e (750,00 EUR) und 14 U 881/25 e (250,00 EUR) heran.
  • LAG Rheinland-Pfalz, 13.08.2025 - 7 SLa 89/24

    Ansprüche wegen Mobbings und Weitergabe von personenbezogenen Daten

    Das Hanseatische OLG Hamburg (10.01.2024 - 13 U 70/23 - Rn. 3, juris) hat einen Schadensersatzanspruch in Höhe von 4.000,00 EUR bei zweifacher unberechtigter Meldung an die Schufa und die dadurch gegebene Beeinträchtigung des sozialen Ansehens zugesprochen, das OLG Dresden (29.08.2023 - 4 U 1078/23 - mwN., juris) hat für die Herbeiführung einer rechtswidrigen Schufa-Eintragung eine immaterielle Entschädigung iHv. 1.500,00 EUR für angemessen gehalten, das OLG Koblenz (…18.05.2022 - 5 U 2141/21 - Rn. 93 , juris) in dem von ihm entschiedenen Fall lediglich 500, 00 EUR.
  • OLG Naumburg, 05.02.2026 - 9 U 44/25
    Rn. 361 ee) Für die Höhe des angemessenen Schadenersatzes bei Kontrollverlust bzw. dessen Befürchtung wegen Datenschutzverstößen zieht der Senat vergleichsweise das Urteil des EuG vom 8. Januar 2025, T-354/22 (400 EUR); das Urteil des BGH vom 18. November 2024, VI ZR 10/24 (100 EUR); das Urteil des Landesarbeitsgerichts Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 24. Mai 2019, 2 Sa 214/18 (2.000 EUR), das Urteil des OLG Koblenz vom 18. Mai 2022, 5 U 2141/21 (500 EUR), das Urteil des OLG Dresden vom 30. November 2021, 4 U 1158/21 (5.000 EUR), das Urteil des OLG Hamburg vom 10. Januar 2024, 13 U 70/23 (4.000 EUR) sowie die Urteile des OLG München vom 18. Dezember 2025, 14 U 1314/25 e (500 EUR), 14 U 2300/25 e (750 EUR), 14 U 1068/25 e (750 EUR) und 14 U 881/25 e (250 EUR) heran.
  • OLG Köln, 25.04.2024 - 15 U 204/22

    Anspruch des Klägers auf immateriellen Schadensersatz gegen die Beklagte wegen …

    Dies gilt insbesondere auch mit Blick auf das Urteil des OLG Hamburg, Urteil vom 10.01.2024 - 13 U 70/23, BeckRS 2024, 804 Rn. 9 f., in dem die Auswirkungen der neueren EuGH-Rechtsprechung noch nicht ausreichend Berücksichtigung haben finden können.
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