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Rechtsprechung
   OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2003,5206
OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02 (https://dejure.org/2003,5206)
OLG Köln, Entscheidung vom 25.06.2003 - 13 U 105/02 (https://dejure.org/2003,5206)
OLG Köln, Entscheidung vom 25. Juni 2003 - 13 U 105/02 (https://dejure.org/2003,5206)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB §138
    Sittenwidrigkeit einer Gesellschafter-Bürgschaft

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 138
    Sittenwidrigkeit einer Bankbürgschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Erheblichkeit einer krassen finanziellen Überforderung des Hauptschuldners bei der Bürgschaft; Voraussetzungen der Sittenwidrigkeit einer Bürgschaftsverpflichtung ; Annahme einer unzulässigen Druckausübung beim Abschluss eines Bürgschaftsvertrages; Täuschung des Bürgen ...

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (5)

  • BGH, 28.05.2002 - XI ZR 199/01

    Sittenwidrigkeit der Mithaftung oder Bürgschaft des Kommanditisten für …

    Auszug aus OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02
    Vom Landgericht ist verkannt worden, dass die höchstrichterlich entwickelten Grundsätze zur Sittenwidrigkeit von Mithaftung und Bürgschaft finanziell überforderter Familienangehöriger bei Gesellschafter-Bürgschaften grundsätzlich nicht gelten (BGH, Urteil vom 10.12.2002 - XI ZR 82/02, BKR 2003, 155, 156; Urteil vom 17.09.2002 - XI ZR 306/01, GmbHR 2002, 1234, 1235; Urteil vom 28.05.2002 - XI ZR 199/01, BKR 2002, 716, 718; Urteil vom 15.01.2002 - XI ZR 98/01, BKR 2002, 220, 221 f.).

    Das ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs etwa der Fall, wenn das Kreditinstitut die geschäftliche Unerfahrenheit des Bürgen ausgenutzt oder dessen Willensbildung und Entschließungsfreiheit durch Irreführung, Schaffung einer seelischen Zwangslage oder die Ausübung unzulässigen Drucks beeinträchtigt hat (…Urteil vom 17.09.2002, a.a.O., S. 1236; Urteil vom 28.05.2002, a.a.O., S. 718 f.;… Urteil vom 15.01.2002, a.a.O., S. 222).

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (siehe etwa Urteil vom 24.02.1994 - IX ZR 227/93, NJW 1994, 1341, 1343 f.; Urteil vom 28.05.2002 - XI ZR 199/01, BKR 2002, 716, 719) kann eine Täuschung des Bürgen durch eine erhebliche Verharmlosung des Haftungsrisikos seitens des Gläubigers zwar durchaus den Vorwurf der Sittenwidrigkeit begründen.

  • BGH, 15.01.2002 - XI ZR 98/01

    Sittenwidrigkeit der Mithaftung gilt nicht für GmbH-Gesellschafter

    Auszug aus OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02
    Vom Landgericht ist verkannt worden, dass die höchstrichterlich entwickelten Grundsätze zur Sittenwidrigkeit von Mithaftung und Bürgschaft finanziell überforderter Familienangehöriger bei Gesellschafter-Bürgschaften grundsätzlich nicht gelten (BGH, Urteil vom 10.12.2002 - XI ZR 82/02, BKR 2003, 155, 156; Urteil vom 17.09.2002 - XI ZR 306/01, GmbHR 2002, 1234, 1235; Urteil vom 28.05.2002 - XI ZR 199/01, BKR 2002, 716, 718; Urteil vom 15.01.2002 - XI ZR 98/01, BKR 2002, 220, 221 f.).

    Das ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs etwa der Fall, wenn das Kreditinstitut die geschäftliche Unerfahrenheit des Bürgen ausgenutzt oder dessen Willensbildung und Entschließungsfreiheit durch Irreführung, Schaffung einer seelischen Zwangslage oder die Ausübung unzulässigen Drucks beeinträchtigt hat (…Urteil vom 17.09.2002, a.a.O., S. 1236;… Urteil vom 28.05.2002, a.a.O., S. 718 f.; Urteil vom 15.01.2002, a.a.O., S. 222).

  • BGH, 10.12.2002 - XI ZR 82/02

    Wirksamkeit von Gesellschafterbürgschaften für eine GmbH

    Auszug aus OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02
    Vom Landgericht ist verkannt worden, dass die höchstrichterlich entwickelten Grundsätze zur Sittenwidrigkeit von Mithaftung und Bürgschaft finanziell überforderter Familienangehöriger bei Gesellschafter-Bürgschaften grundsätzlich nicht gelten (BGH, Urteil vom 10.12.2002 - XI ZR 82/02, BKR 2003, 155, 156; Urteil vom 17.09.2002 - XI ZR 306/01, GmbHR 2002, 1234, 1235; Urteil vom 28.05.2002 - XI ZR 199/01, BKR 2002, 716, 718; Urteil vom 15.01.2002 - XI ZR 98/01, BKR 2002, 220, 221 f.).

    Ausnahmen zieht der Bundesgerichtshof nur bei unbedeutenden Bagatell- und Splitterbeteiligungen in Betracht (Urteil vom 10.12.2002, a.a.O., wo der BGH für die Anwendung von Ausnahmeregeln bei einem 10 %igen GmbH-Anteil noch keine Veranlassung gesehen hat).

  • BGH, 17.09.2002 - XI ZR 306/01

    Sittenwidrigkeit der Bürgschaftsübernahme durch einen Familienangehörigen

    Auszug aus OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02
    Vom Landgericht ist verkannt worden, dass die höchstrichterlich entwickelten Grundsätze zur Sittenwidrigkeit von Mithaftung und Bürgschaft finanziell überforderter Familienangehöriger bei Gesellschafter-Bürgschaften grundsätzlich nicht gelten (BGH, Urteil vom 10.12.2002 - XI ZR 82/02, BKR 2003, 155, 156; Urteil vom 17.09.2002 - XI ZR 306/01, GmbHR 2002, 1234, 1235; Urteil vom 28.05.2002 - XI ZR 199/01, BKR 2002, 716, 718; Urteil vom 15.01.2002 - XI ZR 98/01, BKR 2002, 220, 221 f.).

    Das ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs etwa der Fall, wenn das Kreditinstitut die geschäftliche Unerfahrenheit des Bürgen ausgenutzt oder dessen Willensbildung und Entschließungsfreiheit durch Irreführung, Schaffung einer seelischen Zwangslage oder die Ausübung unzulässigen Drucks beeinträchtigt hat (Urteil vom 17.09.2002, a.a.O., S. 1236;… Urteil vom 28.05.2002, a.a.O., S. 718 f.;… Urteil vom 15.01.2002, a.a.O., S. 222).

  • BGH, 24.02.1994 - IX ZR 227/93

    Wirksamkeit einer von Kindern auf Veranlassung der Eltern geleisteten Bürgschaft

    Auszug aus OLG Köln, 25.06.2003 - 13 U 105/02
    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (siehe etwa Urteil vom 24.02.1994 - IX ZR 227/93, NJW 1994, 1341, 1343 f.; Urteil vom 28.05.2002 - XI ZR 199/01, BKR 2002, 716, 719) kann eine Täuschung des Bürgen durch eine erhebliche Verharmlosung des Haftungsrisikos seitens des Gläubigers zwar durchaus den Vorwurf der Sittenwidrigkeit begründen.
  • OLG Köln, 13.04.2015 - 19 U 134/14

    Wirksamkeit der Bürgschaftsverpflichtung des angestellten Geschäftsführers einer …

    Dies ist im Grundsatz für Gesellschafter-Bürgschaften selbst bei krasser finanzieller Überforderung und/oder emotionaler Verbundenheit des Bürgen mit einem die Gesellschaft beherrschenden Dritten der Fall (vgl. BGH…, Urteil vom 10.12.2002, XI ZR 82/02 = BKR 2003, 155, juris Rz. 13 m. w. N.; OLG Köln, Urteil vom 25.06.2003, 13 U 105/02, juris Rz. 14 ff.).
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