Rechtsprechung
| VGH Bayern, 01.02.2006 - 14 B 00.2202 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DVBl 2007, 390 (Ls.)
Wird zitiert von ... (8)
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.05.2006 - 1 A 3106/04
Anspruch auf die Erstattung von beamtenrechtlichen Beihilfeleistungen; …
hierzu neben der Rechtsprechung des BSG etwa BVerwG, Urteile vom 2.7.1969 - V C 88.68 -, a.a.O., vom 17.9.1970 - II C 48.68 -, BVerwGE 36, 108, und vom 30.11.1972 - V C 87.72 -, BVerwGE 41, 216; Bay. VGH, Urteil vom 1.2.2006 - 14 B 00.2202 - Hess. VGH, Urteil vom 16.5.1986 - IX OE 53/82 -, NVwZ 1987, 822; Wallerath, Das System der öffentlich-rechtlichen Erstattungsansprüche, DÖV 1972, 221 (224 ff.); Ossenbühl, Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch, NVwZ 1991, 513 (515).Das Urteil des Bay. VGH, vgl. Urteil vom 1.2.2006 - 14 B 00.2202 -, ist nicht geeignet, das Klagebegehren zu stützen.
Eine andere als die vorgenommene Würdigung der Rechtsbeziehungen ist auch nicht durch die Ausführungen des Bay. VGH in seinem Urteil vom 1.2.2006, a.a.O., veranlasst.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 12.05.2006 - 1 A 3105/04 Rn. 37 Vgl. hierzu neben der Rechtsprechung des BSG etwa BVerwG, Urteile vom 2. Juli 1969 - V C 88.68 -, a. a. O., vom 17. September 1970 - II C 48.68 -, BVerwGE 36, 108, und vom 30. November 1972 - V C 87.72 -, BVerwGE 41, 216; Bayerischer VGH, Urteil vom 1. Februar 2006 - 14 B 00.2202 - Hessischer VGH, Urteil vom 16. Mai 1986 - IX OE 53/82 -, NVwZ 1987, 822; Wallerath, Das System der öffentlich-rechtlichen Erstattungsansprüche, DÖV 1972, 221 (224 ff.); Ossenbühl, Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch, NVwZ 1991, 513 (515).
Rn. 70 vgl. Urteil vom 1. Februar 2006 - 14 B 00.2202 -,.
Rn. 89 Eine andere als die vorgenommene Würdigung der Rechtsbeziehungen ist auch nicht durch die Ausführungen des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs in seinem Urteil vom 1. Februar 2006, a. a. O., veranlasst.
- OVG Thüringen, 20.08.2008 - 3 KO 1021/04
Zur Frage eines Erstattungsanspruchs des Trägers des Rettungsdienstes gegen die …
Es widerspricht dem Grundsatz der Gesetzmäßigkeit des Verwaltungshandelns, wenn ein Rechtsträger der öffentlichen Verwaltung nicht den Vermögensvorteil ausgleicht, den er dadurch erlangt, dass ein anderer Rechtsträger einem Dritten eine Leistung zugewendet hat, für deren Erbringung er selbst materiell-rechtlich zuständig gewesen wäre (vgl. BVerwG, Urt. v. 27.09.2007 - 2 C 14.06 -, Urt. v. 20.03.2003 - 2 C 23.02 -, Urt. v. 15.06.2006 - 2 C 10.05 -, Urt. v. 17.08.1995 - 1 C 15.94 -, Urt. v. 30.11.1995 - 7 C 56.93 - auch ThürOVG, Beschl. v. 17.08.2000 - 4 ZKO 1145/97 - VGH Bad.-Württ, Urt. v. 07.06.1984 - 11 S 2127/81 - OVG Hamburg, Urt. v. 04.11.1993 - BF VII 3/91 - Niedersächsisches OVG, Urt. 22.09.2006 - LB 1790/01 - BayVGH, Urt. v. 01.02.2006 - 14 B 00.2202 -, Urt. v. 29.08.2005 - 12 BV 02.3269 - sämtlich zitiert nach ).Diese liegt vor, wenn die öffentlich-rechtlichen Körperschaften gleichermaßen unter den Voraussetzungen des materiellen Rechts zur Leistung verpflichtet wären (vgl. BVerwG, Urt. v. 27.09.2007 - 2 C 14.06 - BVerwG, Urt. v. 02.07.1969 - V C 88.68 - sowie BayVGH, Urt. v. 01.02.2006 - 14 B 00.2202 -, sämtlich zitiert nach ).
- VGH Bayern, 30.04.2025 - 20 B 23.1094
Nichtigkeit eines öffentlich-rechtlichen Vertrags über die Kostenübernahme von …
Er findet seine Rechtfertigung in dem Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, wenn ein Rechtsträger einen Vermögensvorteil dadurch erlangt hat, dass ein anderer Rechtsträger eine Leistung im Widerspruch zu materiellem Recht erbracht hat (vgl. nur BayVGH, U.v. 1.2.2006 - 14 B 00.2202 - juris Rn. 28 m.w.N.;… grundlegend Ossenbühl/Cornils in Ossenbühl/Cornils, Staatshaftungsrecht, 6. Aufl. 2013, S. 537 ff.). - VG München, 06.02.2019 - M 5 K 16.3469
Rückforderung der ausbezahlten Vergütung eines Lehrauftrags
a) Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch, der als eigenständiges Rechtsinstitut des allgemeinen Verwaltungsrechts in Rechtsprechung und Literatur anerkannt ist und dessen Anspruchsvoraussetzungen denen des zivilrechtlichen Bereicherungsanspruchs (§§ 812 ff. Bürgerliches Gesetzbuch - BGB -) entsprechen, dient der Rückabwicklung ohne Rechtsgrund erbrachter Leistungen oder sonstiger rechtsgrundloser Vermögensverschiebungen (vgl. BVerwG, U.v. 12.3.1985 - 7 C 48/82 - BVerwGE 71, 85 ff.; BayVGH, U.v. 9.3.1999 - 9 B 96.3716 - juris; U.v. 1.2.2006 - 14 B 00.2202 - BayVBl 2007, 403 ff.). - OVG Niedersachsen, 22.09.2006 - 2 LB 1790/01
Anwendbarkeit des vom Bundessozialgericht (BSG) für das Sozialrecht entwickelten …
Vielmehr entspricht es dem Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung und der Forderung nach wiederherstellender Gerechtigkeit (…BVerwG, Urt. v. 17.8.1995, aaO), dass ein Rechtsträger öffentlicher Verwaltung - hier die Beklagte - einem anderen Rechtsträger - hier dem Kläger - durch Erstattung den Vermögensvorteil ausgleicht, den der eine Rechtsträger dadurch erlangt hat, dass der andere Rechtsträger im Widerspruch zum materiellen Recht einem Dritten - hier der Ruhestandsbeamtin - Leistungen zugewendet hat, für deren Erbringung der in Erstattung genommene Rechtsträger an sich zuständig gewesen wäre (vgl. BayVGH, Urt. v. 1.2.2006 - 14 B 00.2202 -, zit. nach juris). - VG Regensburg, 29.09.2020 - RN 11 K 19.603
Widerspruchsbescheid, Bescheid, Leistungen, Gemeinde, Widerruf, Zahlung, …
Rn. 20 Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch, der als eigenständiges Rechtsinstitut des allgemeinen Verwaltungsrechts in Rechtsprechung und Literatur anerkannt ist und dessen Anspruchsvoraussetzungen denen des zivilrechtlichen Bereicherungsanspruchs (§§ 812 ff. Bürgerliches Gesetzbuch - BGB -) entsprechen, dient der Rückabwicklung ohne Rechtsgrund erbrachter Leistungen oder sonstiger rechtsgrundloser Vermögensverschiebungen (vgl. BVerwG, U.v. 12.3.1985 - 7 C 48/82 - BVerwGE 71, 85 ff.; BayVGH, U.v. 9.3.1999 - 9 B 96.3716 - juris; U.v. 1.2.2006 - 14 B 00.2202 - BayVBl 2007, 403 ff.). - VG München, 06.02.2019 - M 5 K 17.2446
Gewährung von Hochschulleistungsbezügen durch den Präsidenten einer Hochschule
a) Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch, der als eigenständiges Rechtsinstitut des allgemeinen Verwaltungsrechts in Rechtsprechung und Literatur anerkannt ist und dessen Anspruchsvoraussetzungen denen des zivilrechtlichen Bereicherungsanspruchs (§§ 812 ff. Bürgerliches Gesetzbuch - BGB) entsprechen, dient der Rückabwicklung ohne Rechtsgrund erbrachter Leistungen oder sonstiger rechtsgrundloser Vermögensverschiebungen (vgl. BVerwG, U.v. 12.3.1985 - 7 C 48/82 - BVerwGE 71, 85 ff.; BayVGH, U.v. 9.3.1999 - 9 B 96.3716 - juris; U.v. 1.2.2006 - 14 B 00.2202 - BayVBl 2007, 403 ff.).
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