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Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 29.02.2008 - 14 U 199/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,1614
OLG Karlsruhe, 29.02.2008 - 14 U 199/07 (https://dejure.org/2008,1614)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 29.02.2008 - 14 U 199/07 (https://dejure.org/2008,1614)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 29. Februar 2008 - 14 U 199/07 (https://dejure.org/2008,1614)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Innere Vorgänge und Befindlichkeiten -Zum Gegendarstellungsanspruch bei Äußerungen über innere Befindlichkeiten auf derTitelseite einer Zeitschrift mit Hinweis auf einen zugehörigen Artikel und zur möglichenEinschränkung von Umfang und Aufmachung der Gegendarstellung auf ...

  • openjur.de

    Presserecht: Gegendarstellung zu Behauptungen auf der Titelseite einer Zeitschrift über die inneren Vorgänge und Befindlichkeiten eines Menschen

  • Judicialis

    Bad.-württ. LPG § 11

  • kanzlei.biz

    Gegendarstellung zu den inneren Befindlichkeiten

  • ra.de
  • iprecht.de

    Gegendarstellung auf Titelseite

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823; bad.-württ. LPG § 11
    Gegendarstellung zu Äußerung auf der Titelseite über die inneren Befindlichkeiten eines Menschen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Oberlandesgericht Karlsruhe (Pressemitteilung)

    Recht auf Gegendarstellung auch bei Ã"ußerung über Befindlichkeiten einer Person

  • MIR - Medien Internet und Recht (Kurzmitteilung)

    Headlines & Eyecatcher - Recht auf Gegendarstellung kann auch bei Äußerung über Befindlichkeiten einer Person möglich sein, wenn Leser die Mitteilung von Tatsachen erwartet.

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Gegendarstellungspflicht auch bei vermuteten Gefühlszuständen von Prominenten

  • eurojuris.de (Kurzinformation)

    Recht auf Gegendarstellung auch bei Äußerung über Befindlichkeiten einer Person

  • dr-bahr.com (Kurzinformation)

    Gegendarstellungspflicht auch bei vermuteten Gefühlszuständen von Prominenten

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Recht auf Gegendarstellung auch bei Äußerung über Befindlichkeiten einer Person

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Erforderlichkeit einer Begründung von auf innere Vorgänge und Befindlichkeiten eines Betroffenen bezogenen Äußerungen mit dem Beweise zugänglichen Hilfstatsachen für eine Wertung der Äußerungen als Tatsachenbehauptungen; Anspruch auf Gegendarstellung zu auf der ...

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2008, 856
  • MIR 2008, Dok. 086
  • afp 2008, 315
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (2)

  • BVerfG, 14.01.1998 - 1 BvR 1861/93

    Caroline von Monaco I

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 29.02.2008 - 14 U 199/07
    Den Belangen der Pressefreiheit, zu der auch die die Präsentation des Presseprodukts betreffende Gestaltungsfreiheit gehört, ist indessen nur dann Rechnung getragen, wenn "die Titelseite durch Umfang und Aufmachung der Gegendarstellung nicht ihre Funktion verliert, eine Identifizierung des Blattes zu ermöglichen, die als besonders wichtig erachteten Mitteilungen aufzunehmen und das Interesse des Publikums zu erregen" (BVerfGE 97, S. 125 ff., 151).
  • OLG Karlsruhe, 09.01.2007 - 14 W 82/06

    Gegendarstellung auf der Titelseite; Auslegung einer im Schuldtitel enthaltenen …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 29.02.2008 - 14 U 199/07
    Bei der Berechnung der Fläche sind die vom Senat in seinem Beschluß vom 09.01.2007 - 14 W 82/06 - (OLGR Karlsruhe 2007, S. 225 f. = ZUM-RD 2007, S. 131 f. = AfP 2007, S. 54 f.) dargelegten Grundsätze zu berücksichtigen.
  • LG Frankfurt/Main, 30.01.2020 - 3 O 90/19

    Zur Unzulässigkeit der Wiedergabe eines (Falsch-)Zitats in einem Sharepic

    Es kommt bei Äußerungen, die als innere Tatsachen anzusehen sind, darauf an, ob sie mit äußeren Tatsachen begründet oder durch sie gestützt werden, die ihrerseits dem Beweis zugänglich sind (OLG Karlsruhe NJW-RR 2008, 856;… Soehring/Hoene, a.a.O., § 14 Rn. 5 m.w.N.).
  • LG Offenburg, 06.08.2026 - 2 O 170/26

    Wieder Gegendarstellungsanspruch gegen das Boulevard

    Allerdings ist den Belangen der Pressefreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG), zu der auch die die Präsentation des Presseprodukts betreffende Gestaltungsfreiheit gehört, nur dann Rechnung getragen, wenn "die Titelseite durch Umfang und Aufmachung der Gegendarstellung nicht ihre Funktion verliert, eine Identifizierung des Blattes zu ermöglichen, die als besonders wichtig erachteten Mitteilungen aufzunehmen und das Interesse des Publikums zu erregen" (OLG Karlsruhe, Urteil vom 29. Februar 2008- 14 U 199/07-, Rn. 30, juris unter Verweis auf BVerfG, Beschluss vom 14. Januar 1998- 1 BvR 1861/93-, BVerfGE 97, 125156).

    Nach Auffassung der Kammer, die der Rechtsprechung des 14. Senats des Oberlandesgerichts Karlsruhe insoweit folgt, wird den Interessen beider Parteien durch eine Anordnung dahingehend Rechnung getragen, dass die Gegendarstellung mit einer der Erstmitteilung gegenüber in der Weise reduzierten Schriftgröße erfolgt, dass der Abdruck nicht weniger als 150 % der Fläche der Erstmitteilung einnimmt (vgl. OLG Karlsruhe, Urteil vom 29. Februar 2008- 14 U 199/07-, Rn. 30, juris).

  • OLG Köln, 13.06.2024 - 15 U 70/23

    Presseberichterstattung in Bezug auf Kardinal Woelki

    Die Annahme einer Meinungsäußerung liegt wiederum vor allem näher, wenn es um komplexere - auch rechtliche - Wertungen oder nur pauschale Werturteile geht, während eine Einordnung als Tatsachenbehauptung in Betracht kommt, wo dem Rezipienten eine konkrete tatsächliche Vorstellung von Substanz vermittelt wird und/oder tatsächliche Umstände angeführt werden, deren Beweis oder Vorliegen auf einen Vorsatz oder positive Kenntnis schließen lassen (vgl. auch BGH…, Urteil vom 31. März 2016 - I ZR 160/14, juris Rn. 31; siehe auch OLG Karlsruhe, Urteil vom 29. Februar 2008 - 14 U 199/07, NJW-RR 2008, 856).
  • OLG Karlsruhe, 20.06.2008 - 14 W 31/08

    Gegendarstellung: Einstweilige Verfügung; Änderung der Schriftgröße durch …

    In lediglich auf die Schriftgröße bezogener Abänderung des Urteils des Landgerichts Offenburg vom 26.11.2007 - 3 O 423/07 -, welches ihr von Amts wegen am 28.11.2007 und im Parteibetrieb am 30.11.2007 zugestellt worden war, wurde die damalige (Verfügungs-) Beklagte (Schuldnerin) durch rechtskräftiges Berufungsurteil des OLG Karlsruhe vom 29.02.2008 (14 U 199/07) - den Parteien jeweils am 10.03.2008 von Amtswegen zugestellt - verpflichtet, in der Zeitschrift "F. R." eine Gegendarstellung zu veröffentlichen, wegen deren Inhalts auf AS 219 verwiesen wird.
  • LG Offenburg, 24.05.2019 - 3 O 153/19

    Medienrecht: Anspruch auf Gegendarstellung; grafische Gestaltung der Titelseite …

    ("Kiosk-Leser") (OLG Karlsruhe, Urteil vom 29. Februar 2008 - 14 U 199/07 -, Rn. 27, juris m.w.N.).
  • OLG Frankfurt, 07.04.2022 - 16 U 282/20

    Unzulässige Äußerungen über politische Partei in Online-Presseartikel

    Schlussfolgerungen zu den Beweggründen und etwaigen Absichten eines anderen stellen im Zweifel Werturteile dar (…vgl. etwa BVerfG K&R 2021, 194 Rz. 23 m.w.N.;… anders, wenn sie auf äußere beweisbare (Hilfs-)Tatsachen gestützt werden, Soehring/Hoene, Presserecht, 6. Aufl., § 14 Rz. 5; OLG Karlsruhe NJW-RR 2008, 856: Peter Alexander).
  • OLG Karlsruhe, 15.09.2014 - 6 U 122/14
    (OLG Karlsruhe NJW-RR 2008, 856).
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