Rechtsprechung
| OLG Köln, 14.07.1977 - 14 U 26/77 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1977, 1133
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 20.03.1979 - VI ZR 152/78
Haftungsverteilung bei Kollision eines Überholenden mit einem nicht ganz rechts …
Dagegen stellen auf das Vorhandensein von Sicherheitsgurten ab: OLG Köln, VersR 1977, 1133; AG Hamburg, VersR 1978, 164; AG Balingen VersR 1978, 454; ferner Cramer, StVO, 2. Aufl., § 21 a Rz. 23, 29; wohl auch Wussow, Unfallhaftpflichtrecht 12. Aufl., Rz. 1273 b. Einige Gerichte haben demgegenüber daran festgehalten, daß der Mitverschuldenseinwand nicht erhoben werden könne (OLG Stuttgart, VersR 1978, 188 - gegen dieses Urteil wieder Knippel VersR 1978, 1028 - OLG Celle VersR 1975, 665; aus dem Schrifttum insbesondere Jagusch NJW 1976, 135, 137 und NJW 1977, 940;… ders. in Straßenverkehrsrecht 24. Aufl. § 21 a StVO Rz. 5, 5a).Abgesehen davon aber bedeutet es eine Übersteigerung der Schadensminderungspflicht, die alsbaldige Ausrüstung für alle im Verkehr befindliche Kraftfahrzeuge mit Gurten schon für den Sommer 1975 zu verlangen; das war dem "Normalbürger" nicht zumutbar (ebenso u.a. OLG Köln VersR 1977, 1133; Schlund DAR 1976, 574;… Gramer a.a.O. Rdz. 23, 29; a.A. Schlund JR 1977, 113 ff).
- OLG Celle, 09.01.1978 - 5 U 19/77 Zwar haben sich in letzter Zeit Oberlandesgerichte (und zwar das Oberlandesgericht Köln, Urteil vom 14. Juli 1977 - 14 U 26/77 -, VersR 1977, 1133, für einen Unfall vom 20. Oktober 1974 und das Oberlandesgericht Braunschweig, Urteil vom 4. November 1976 - 1 U 23/76 -, VersR 1977, 477, für einen Unfall vom 1. Dezember 1974) dahin ausgesprochen, daß das Nichtanlegen eines Gurtes auch schon vor Einführung des § 21 a in die StVO als Mitverschulden anzusehen sei.
Der Senat läßt die Revision zu wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage, ob das Nichtanlegen der Zwei-Punkt-Gurte, in einem Pkw der noch nicht mit Sicherheitsgurten nach § 35 a Abs. 6 und 7 StVZO ausgerüstet zu sein brauchte, vor Erlaß der Maßnahmenverordnung im Hinblick auf die Entscheidungen der Oberlandesgerichte Braunschweig und Köln (VersR 1977, 471 bzw. VersR 1977, 1133), den Einwand des Mitverschuldens begründen kann.
- KG, 21.06.1979 - 22 U 54/79
Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung …
Den bisherigen Streit um eine aus dem Nichtanlegen der vorgeschriebenen Sicherheitsgurte hergeleitete Mitschuld des verletzten Kraftfahrers oder Beifahrers (bejahend OLG Braunschweig, VersR 1977, 477 = NJW 1977, 299; OLG Köln, VersR 1977, 1133; LG Augsburg, DAR 1979, 54 f.;… Gramer, StVR, 2. Aufl., § 21 a StVO Rdnr. 28;… verneinend Jagusch, StVR, 24. Aufl., § 21 a StVO, Rdnr. 9) hat der Bundesgerichtshof nunmehr in seinen Urteilen vom 20. März 1979 - VI ZR 152/78 = NJW 1979, 1363 ff. = VersR 1979, 528 ff. und vom 10. April 1979 - VI ZR 146/78 - = NJW 1979, 1366 = VersR 1979, 532 ff. - bejahend geklärt, in denen der BGH von seiner früheren Rechtsprechung für die Zeit vor Einführung der gesetzlichen Gurtanlegepflicht durch § 21 a StVO (NJW 1970, 944) abgerückt ist.Das OLG Köln (VersR 1977, 1133 f.) hat in einem Fall vor Einführung des § 21 a StVO n.F. eine Quote von 1/4 angenommen, während das Landgericht Augsburg (DAR 1979, 54 f. = VersR 1979, 480) für einen Verkehrsunfall aus dem Jahre 1976 eine Schadensquote des Verletzten von 1/5 bejaht hat.
- LAG Berlin, 18.07.1979 - 5 Sa 53/79
Lohnfortzahlungsanspruch eines Arbeiters bei durch Nichtanlegen des …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - OLG Braunschweig, 11.05.1978 - 1 U 59/77 Ihm sind inzwischen die Urteile OLG Köln VersR 1977, 1133, OLG München NJW 78, 324, LG Hanau VersR 1978, 453 = NJW 78, 378 gefolgt.
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