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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,72896
VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319 (https://dejure.org/2009,72896)
VGH Bayern, Entscheidung vom 19.08.2009 - 14 ZB 09.319 (https://dejure.org/2009,72896)
VGH Bayern, Entscheidung vom 19. August 2009 - 14 ZB 09.319 (https://dejure.org/2009,72896)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Keine ernstlichen ZweifelVerfahrensgegenständliches Grundstück (Größe 9.100 m²) nimmt nicht am Bebauungszusammenhang teil und ist deshalb dem Außenbereich zuzuordnen.Kein Verfahrensfehler, wenn Örtlichkeiten nicht in Augenschein genommen werden, sondern diese aufgrund ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (27)

  • BVerwG, 14.11.1991 - 4 C 1.91

    Verwaltungsprozessrecht: Umfang der gerichtlichen Aufklärungspflicht, …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs, inwieweit die aufeinander folgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche selbst diesem Zusammenhang (noch) angehört (vgl. grundlegend BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21 und seither in st. Rspr., wie z.B.: BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/233 f.; BVerwG vom 19.9.1986 BVerwGE 75, 34/36; BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 22.6.1990 ZfBR 1990, 293 = UPR 1990, 439; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 14.1.1993 Az. 4 C 19/90; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93; BVerwG vom 18.6.1997 NVwZ-RR 1998, 157; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05).

    Bei dieser Wertung und Bewertung kann nur eine komplexe, die gesamten örtlichen Gegebenheiten erschöpfend würdigende Betrachtungsweise im Einzelfall zu einer sachgerechten Entscheidung führen (BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; siehe auch BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127 = DÖV 1988, 840; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 17.2.1994 Az. 4 B 29/94).

    Vielmehr können es örtliche Besonderheiten rechtfertigen, dem Bebauungszusammenhang noch bis zu einem Geländehindernis, einer Erhebung oder einem Einschnitt (Damm, Böschung, Fluss, Waldrand etc.) ein oder mehrere Grundstücke zuzuordnen, die unbebaut sind oder trotz Vorhandenseins von Baulichkeiten sonst nicht zur Prägung der Siedlungsstruktur beitragen (vgl. BVerwG vom 20.8.1998 Buchholz 406.11, § 34 BauGB Nr. 191; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05) mit der Folge, dass der Bebauungszusammenhang abweichend von der Regel nicht am letzten Baukörper endet, sondern noch ein oder mehrere unbebaute Grundstücke mit einschließt (vgl. z.B. BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227).

    Zwar findet die Möglichkeit, eine den Bebauungszusammenhang wahrende Baulücke anzunehmen, auch in dessen Größe eine obere Grenze, jedoch lässt sich eine absolute Zahl als Grenzwert insoweit nicht angeben (BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/234; BVerwG vom 3.5.1990 Az. 4 B 68.90; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227).

    Auch für die bei der Abgrenzung des Innenbereichs vom Außenbereich vorzunehmende Wertung und Bewertung der örtlichen Gegebenheiten stehen Art und Umfang der Beweiserhebung im pflichtgemäßen Ermessen des Tatsachengerichts (BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227).

    Das gilt nur dann nicht, wenn ein Beteiligter geltend macht, dass die Karten oder Lichtbilder in Bezug auf bestimmte, für die Entscheidung wesentliche Merkmale keine Aussagekraft besitzen, und dies zutreffen kann (siehe auch BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 4.6.2008 Az. 4 B 35.08).

    Maßgebend für die Beurteilung im Rahmen von § 86 Abs. 1 Satz 1 VwGO ist insoweit allein, ob die dem Gericht bereits vorliegenden Erkenntnisquellen im Einzelfall ausreichen (BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227).

  • BVerwG, 17.01.2005 - 4 B 3.05

    Nichtzulassungsbeschwerde einer Revision gestützt auf die grundsätzliche …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs, inwieweit die aufeinander folgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche selbst diesem Zusammenhang (noch) angehört (vgl. grundlegend BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21 und seither in st. Rspr., wie z.B.: BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/233 f.; BVerwG vom 19.9.1986 BVerwGE 75, 34/36; BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 22.6.1990 ZfBR 1990, 293 = UPR 1990, 439; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 14.1.1993 Az. 4 C 19/90; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93; BVerwG vom 18.6.1997 NVwZ-RR 1998, 157; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05).

    Wie eng die Aufeinanderfolge von Baulichkeiten sein muss, um sich als zusammenhängende Bebauung darzustellen, ist allerdings nicht nach geographisch-mathematischen Maßstäben, sondern aufgrund einer umfassenden Würdigung der tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten einzelfallbezogen zu entscheiden (vgl. BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05; siehe auch BVerwG vom 1.4.1997 NVwZ 1997, 899).

    Die Anwendung dieser Grundsätze hat zur Folge, dass der Bebauungszusammenhang regelmäßig am letzten Gebäude enden wird (BVerwG vom 10.3.1994 Buchholz 406.11, § 34 BauGB Nr. 165; BVerwG vom 12.3.1999 NVwZ 1999, 763; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05).

    Vielmehr können es örtliche Besonderheiten rechtfertigen, dem Bebauungszusammenhang noch bis zu einem Geländehindernis, einer Erhebung oder einem Einschnitt (Damm, Böschung, Fluss, Waldrand etc.) ein oder mehrere Grundstücke zuzuordnen, die unbebaut sind oder trotz Vorhandenseins von Baulichkeiten sonst nicht zur Prägung der Siedlungsstruktur beitragen (vgl. BVerwG vom 20.8.1998 Buchholz 406.11, § 34 BauGB Nr. 191; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05) mit der Folge, dass der Bebauungszusammenhang abweichend von der Regel nicht am letzten Baukörper endet, sondern noch ein oder mehrere unbebaute Grundstücke mit einschließt (vgl. z.B. BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227).

  • BVerwG, 06.11.1968 - IV C 2.66

    Bebauungszusammenhang i.S. von §§ 34, 19 Abs. 1 BBauG

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs, inwieweit die aufeinander folgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche selbst diesem Zusammenhang (noch) angehört (vgl. grundlegend BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21 und seither in st. Rspr., wie z.B.: BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/233 f.; BVerwG vom 19.9.1986 BVerwGE 75, 34/36; BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 22.6.1990 ZfBR 1990, 293 = UPR 1990, 439; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 14.1.1993 Az. 4 C 19/90; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93; BVerwG vom 18.6.1997 NVwZ-RR 1998, 157; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05).

    Wie eng die Aufeinanderfolge von Baulichkeiten sein muss, um sich als zusammenhängende Bebauung darzustellen, ist allerdings nicht nach geographisch-mathematischen Maßstäben, sondern aufgrund einer umfassenden Würdigung der tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten einzelfallbezogen zu entscheiden (vgl. BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05; siehe auch BVerwG vom 1.4.1997 NVwZ 1997, 899).

    Bei dieser Wertung und Bewertung kann nur eine komplexe, die gesamten örtlichen Gegebenheiten erschöpfend würdigende Betrachtungsweise im Einzelfall zu einer sachgerechten Entscheidung führen (BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; siehe auch BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127 = DÖV 1988, 840; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 17.2.1994 Az. 4 B 29/94).

    Rn. 7 Für die Begrenzung des Bebauungszusammenhangs kommt es dagegen nicht auf die Grundstücksgrenzen (vgl. BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; BVerwG vom 12.6.1970 BVerwGE 35, 256; BVerwG vom 30.3.1989 Az. 4 B 1/89; BVerwG vom 15.2.1990 Az. 4 B 24/90; BVerwG vom 11.6.1992 Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 151 m.w.N.; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93) an.

  • BVerwG, 06.12.1967 - IV C 94.66

    Abgrenzung zwischen Innen- und Außenbereich; Fehlende nachbarschützende Funktion …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Wie eng die Aufeinanderfolge von Baulichkeiten sein muss, um sich als zusammenhängende Bebauung darzustellen, ist allerdings nicht nach geographisch-mathematischen Maßstäben, sondern aufgrund einer umfassenden Würdigung der tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten einzelfallbezogen zu entscheiden (vgl. BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05; siehe auch BVerwG vom 1.4.1997 NVwZ 1997, 899).

    Bei dieser Wertung und Bewertung kann nur eine komplexe, die gesamten örtlichen Gegebenheiten erschöpfend würdigende Betrachtungsweise im Einzelfall zu einer sachgerechten Entscheidung führen (BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; siehe auch BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127 = DÖV 1988, 840; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 17.2.1994 Az. 4 B 29/94).

    Ob sie geeignet sind, einen Bebauungszusammenhang herzustellen, eine trennende Funktion erfüllen oder für die Abgrenzung von Innen- und Außenbereich ohne jegliche Aussagekraft sind, kann stets nur das Ergebnis einer Wertung und Bewertung des konkreten Sachverhalts sein (vgl. BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268; BVerwG vom 6.7.1984 Buchholz 406.11 § 12 BauGB Nr. 11; BVerwG vom 16.2.1988 Az. 4 B 19.88; BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 10.3.1994 Buchholz 406.11, § 34 BauGB Nr. 165; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93).

  • BVerwG, 01.12.1972 - IV C 6.71

    Beachtlichkeit eines während des Revisionsverfahrens zustandekommenden …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Dieses Tatbestandsmerkmal beinhaltet wiederum zwei Komponenten: zum einen den Bebauungszusammenhang, an dem das streitige Baugrundstück teilnehmen muss (vgl. hierzu BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227), zum anderen den Ortsteil.

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs, inwieweit die aufeinander folgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche selbst diesem Zusammenhang (noch) angehört (vgl. grundlegend BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21 und seither in st. Rspr., wie z.B.: BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/233 f.; BVerwG vom 19.9.1986 BVerwGE 75, 34/36; BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 22.6.1990 ZfBR 1990, 293 = UPR 1990, 439; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 14.1.1993 Az. 4 C 19/90; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93; BVerwG vom 18.6.1997 NVwZ-RR 1998, 157; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05).

    Zwar findet die Möglichkeit, eine den Bebauungszusammenhang wahrende Baulücke anzunehmen, auch in dessen Größe eine obere Grenze, jedoch lässt sich eine absolute Zahl als Grenzwert insoweit nicht angeben (BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/234; BVerwG vom 3.5.1990 Az. 4 B 68.90; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227).

  • BVerwG, 22.06.1990 - 4 C 6.87

    Bebauungszusammenhang - Bestandteil des Bebauungszusammenhangs

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs, inwieweit die aufeinander folgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche selbst diesem Zusammenhang (noch) angehört (vgl. grundlegend BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21 und seither in st. Rspr., wie z.B.: BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/233 f.; BVerwG vom 19.9.1986 BVerwGE 75, 34/36; BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 22.6.1990 ZfBR 1990, 293 = UPR 1990, 439; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 14.1.1993 Az. 4 C 19/90; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93; BVerwG vom 18.6.1997 NVwZ-RR 1998, 157; BVerwG vom 17.1.2005 Az. 4 B 3/05).

    Bei dieser Wertung und Bewertung kann nur eine komplexe, die gesamten örtlichen Gegebenheiten erschöpfend würdigende Betrachtungsweise im Einzelfall zu einer sachgerechten Entscheidung führen (BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; siehe auch BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127 = DÖV 1988, 840; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 17.2.1994 Az. 4 B 29/94).

    Zwar findet die Möglichkeit, eine den Bebauungszusammenhang wahrende Baulücke anzunehmen, auch in dessen Größe eine obere Grenze, jedoch lässt sich eine absolute Zahl als Grenzwert insoweit nicht angeben (BVerwG vom 1.12.1972 BVerwGE 41, 227/234; BVerwG vom 3.5.1990 Az. 4 B 68.90; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227).

  • BVerwG, 29.11.1974 - IV C 10.73

    Unbeplanter Innenbereich; Abgrenzung zum Außenbereich; Bodenrechtlich relevanter …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Es kommt somit maßgeblich auf die äußerlich erkennbaren, also mit dem Auge wahrnehmbaren Gegebenheiten der vorhandenen Bebauung und der übrigen Geländehindernisse an (z.B. BVerwG vom 12.12.1990 Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138; BVerwG vom 10.7.2000 BauR 2000, 1651 = NVwZ 2001, 70).

    Auch Straßen oder Wege können in dieser Hinsicht von Bedeutung sein (vgl. etwa BVerwG vom 29.11.1974, Buchholz 406.11 § 34 BBauG Nr. 46 = DVBl. 1975, 509).

  • BVerwG, 27.05.1988 - 4 B 71.88

    Bebauungszusammenhang - Unterbrechung der optischen Verbindung - Baukomplexe - …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Bei dieser Wertung und Bewertung kann nur eine komplexe, die gesamten örtlichen Gegebenheiten erschöpfend würdigende Betrachtungsweise im Einzelfall zu einer sachgerechten Entscheidung führen (BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; siehe auch BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127 = DÖV 1988, 840; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 17.2.1994 Az. 4 B 29/94).

    Rande eines Bebauungszusammenhangs dann noch zum Innenbereich gehören kann, wenn es diesem, etwa wegen eines hinter ihm liegenden Geländehindernisses oder wegen anderer topographischer Verhältnisse, bei wertender Betrachtung im Einzelfall zugerechnet werden muss (vgl. z.B. BVerwG vom 27.5.1988 BRS 48 Nr. 45 = Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 12.12.1990 ZfBR 1991, 126 = Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138, jeweils m.w.N.; BVerwG vom 1.8.1994 Az. 4 B 203/93).

  • BVerwG, 17.02.1994 - 4 B 29.94

    Antrag auf Erteilung einer Teilungsgenehmigung für eine gekaufte und zur Bebauung …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Bei dieser Wertung und Bewertung kann nur eine komplexe, die gesamten örtlichen Gegebenheiten erschöpfend würdigende Betrachtungsweise im Einzelfall zu einer sachgerechten Entscheidung führen (BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268/272; BVerwG vom 6.11.1968 BVerwGE 31, 20/21; siehe auch BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127 = DÖV 1988, 840; BVerwG vom 22.6.1990 Buchholz 406.11 § 35 BauGB Nr. 261 = ZfBR 1990, 293; BVerwG vom 14.11.1991 NVwZ-RR 1992, 227; BVerwG vom 17.2.1994 Az. 4 B 29/94).

    Dabei lässt sich nichts Allgemeingültiges darüber sagen, wie sich namentlich die Größe eines solchen unbebauten Grundstücks auf die Anwendbarkeit des § 34 BauGB auswirkt (BVerwG vom 17.2.1994 Az. 4 B 29/94).

  • BVerwG, 16.02.1988 - 4 B 19.88

    Abgrenzung Innenbereich - Außenbereich; Trennende Wirkung einseitig bebauter …

    Auszug aus VGH Bayern, 19.08.2009 - 14 ZB 09.319
    Ob sie geeignet sind, einen Bebauungszusammenhang herzustellen, eine trennende Funktion erfüllen oder für die Abgrenzung von Innen- und Außenbereich ohne jegliche Aussagekraft sind, kann stets nur das Ergebnis einer Wertung und Bewertung des konkreten Sachverhalts sein (vgl. BVerwG vom 6.12.1967 BVerwGE 28, 268; BVerwG vom 6.7.1984 Buchholz 406.11 § 12 BauGB Nr. 11; BVerwG vom 16.2.1988 Az. 4 B 19.88; BVerwG vom 27.5.1988 Buchholz 406.11 § 34 BBauG/BauGB Nr. 127; BVerwG vom 10.3.1994 Buchholz 406.11, § 34 BauGB Nr. 165; BVerwG vom 4.1.1995 BRS 57 Nr. 93).
  • BVerwG, 12.03.1999 - 4 B 112.98

    Mündliche Verhandlung, Beweisaufnahme, Entscheidung ohne mündliche Verhandlung; …

  • BVerwG, 19.09.1986 - 4 C 15.84

    Voraussetzungen für das Vorliegen eines Bebauungszusammenhangs i.S. von § 34 Abs. …

  • BVerfG, 03.03.2004 - 1 BvR 461/03

    Rechtsschutzinteresse

  • BVerfG, 23.06.2000 - 1 BvR 830/00

    Anforderungen an die Begründung des Antrags auf Zulassung der Berufung im …

  • BVerwG, 12.12.1990 - 4 C 40.87

    Zuordnung eines Baugrundstücks bei Belastung mit Verkehrslärm

  • BVerwG, 18.06.1997 - 4 B 238.96

    Bauplanungsrecht - Waldrandgrundstück als Bestandteil eines im Zusammenhang …

  • BVerwG, 14.01.1993 - 4 C 19.90

    Rechtmäßigkeit der Genehmigung der Teilung eines Flurstücks zum Zwecke der …

  • BVerwG, 10.03.2004 - 7 AV 4.03

    Berufungszulassung; Zulassungsgründe; ernstliche Zweifel; tragende …

  • BVerwG, 12.06.1970 - IV C 77.68

    Bauvorhaben im unbeplanten Innenbereich; Nichtberücksichtung des …

  • BVerwG, 03.12.2008 - 4 BN 26.08

    Entbehrlichkeit einer Ortsbesichtigung; Anforderungen an eine Ergänzungssatzung; …

  • BVerwG, 04.06.2008 - 4 B 35.08

    Auslösen eines nachbarrechtlichen Abwehranspruches aufgrund der Nichteinhaltung …

  • BVerwG, 01.08.1994 - 4 B 203.93

    Anforderungen der Darlegungspflicht des geltend gemachten Zulassungsgrundes - …

  • BVerwG, 12.05.2000 - 11 B 31.00

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Landesrecht als irrevisibles …

  • BVerwG, 15.02.1990 - 4 B 24.90

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Reichweite eines …

  • BVerwG, 22.07.1993 - 4 B 78.93
  • BVerwG, 03.05.1990 - 4 B 68.90

    Prüfung einer etwaigen Unterbrechung des Bebauungszusammenhangs durch eine …

  • BVerwG, 30.03.1989 - 4 B 1.89

    Voraussetzungen von "im Zusammenhang bebauter Ortsteile" - Vorliegen eines …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.02.2014 - 11 A 1.11

    Eigenständiger Grünordnungsplan; Satzung; Antragsbefugnis; Eigentümer von Flächen …

    Rn. 70 Die Frage der Zugehörigkeit der in Rede stehenden Flächen zum Innen- oder Außenbereich konnte im konkreten Fall auch ohne eine - von keinem der Beteiligten beantragte - Einnahme des Augenscheins beurteilt werden, denn die bei den Akten befindlichen Lagepläne, Fotos, Luftbilder und Ortsbeschreibungen geben dem Senat einen hinreichenden, eine diesbezügliche Überzeugungsbildung erlaubenden Eindruck der Situation (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. September 2005 - 4 BN 37/05 -, zit. nach juris Rn 4; BayVGH, Beschluss v. 19. August 2008 - 14 ZB 09.319 -, zit. nach juris Rn 12).
  • VGH Bayern, 09.11.2023 - 6 ZB 23.201

    Keine Erschließungsbeitragspflicht für in Außenbereich hineinragende …

    Rn. 31 Dem wird der Zulassungsantrag nicht gerecht, weil die Beklagte nicht darlegt, welche über die aus den herangezogenen Unterlagen hinaus gehenden entscheidungserheblichen Erkenntnisse im Einzelnen bei einem Augenschein hätten gewonnen werden können (vgl. BayVGH, B.v. 19.8.2009 - 14 ZB 09.319 - juris).
  • VGH Bayern, 09.11.2023 - 6 ZB 23.216

    Erschließungsbeitrag für erstmalige Herstellung einer Straße - Teilfläche im …

    Rn. 31 Dem wird der Zulassungsantrag nicht gerecht, weil die Beklagte nicht darlegt, welche über die aus den herangezogenen Unterlagen hinaus gehenden entscheidungserheblichen Erkenntnisse im Einzelnen bei einem Augenschein hätten gewonnen werden können (vgl. BayVGH, B.v. 19.8.2009 - 14 ZB 09.319 - juris).
  • VGH Bayern, 09.11.2023 - 6 ZB 23.208

    Erschließungsbeitrag für erstmalige Herstellung einer Straße - Teilfläche im …

    Rn. 31 Dem wird der Zulassungsantrag nicht gerecht, weil die Beklagte nicht darlegt, welche über die aus den herangezogenen Unterlagen hinaus gehenden entscheidungserheblichen Erkenntnisse im Einzelnen bei einem Augenschein hätten gewonnen werden können (vgl. BayVGH, B.v. 19.8.2009 - 14 ZB 09.319 - juris).
  • VG München, 29.07.2022 - M 28 K 19.2179

    Erschließungsbeitrag bei in den Außenbereich hineinragenden Grundstücksteilen

    Die Beklagte hat auch nicht substantiiert dargelegt, warum diese Unterlagen die örtliche Situation nicht wirklichkeitsgetreu abbilden sollten oder welche darüber hinaus gehenden Erkenntnisse im Einzelnen bei einem Augenschein gewonnen werden könnten (vgl. insoweit u.a. BayVGH, B.v. 19.8.2009 - 14 ZB 09.319 - juris).
  • VG München, 29.07.2022 - M 28 K 19.2413

    Teilweise erfolgreiche Klage gegen die Festsetzung eines Erschließungsbeitrages …

    Die Beklagte hat auch nicht substantiiert dargelegt, warum diese Unterlagen die örtliche Situation nicht wirklichkeitsgetreu abbilden sollten oder welche darüber hinaus gehenden Erkenntnisse im Einzelnen bei einem Augenschein gewonnen werden könnten (vgl. insoweit u.a. BayVGH, B.v. 19.8.2009 - 14 ZB 09.319 - juris).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.02.2014 - 11 A 1.12

    Eigenständiger Grünordnungsplan; Satzung; Antragsbefugnis; Eigentümer von Flächen …

    Rn. 74 Die Frage der Zugehörigkeit der in Rede stehenden Flächen zum Innen- oder Außenbereich konnte im konkreten Fall auch ohne eine - von keinem der Beteiligten beantragte - Einnahme des Augenscheins beurteilt werden, denn die bei den Akten befindlichen Lagepläne, Fotos, Luftbilder und Ortsbeschreibungen geben dem Senat einen hinreichenden, eine diesbezügliche Überzeugungsbildung erlaubenden Eindruck der Situation (vgl. BVerwG, Beschluss vom 15. September 2005 - 4 BN 37/05 -, zit. nach juris Rn 4; BayVGH, Beschluss v. 19. August 2008 - 14 ZB 09.319 -, zit. nach juris Rn 12).
  • VG München, 29.07.2022 - M 28 K 19.2412

    Erschließungsbeitrag - Übergang Innenbereichsgrundstück in Außenbereich

    Die Beklagte hat auch nicht substantiiert dargelegt, warum diese Unterlagen die örtliche Situation nicht wirklichkeitsgetreu abbilden sollten oder welche darüber hinaus gehenden Erkenntnisse im Einzelnen bei einem Augenschein gewonnen werden könnten (vgl. insoweit u.a. BayVGH, B.v. 19.8.2009 - 14 ZB 09.319 - juris).
  • VG Regensburg, 29.11.2012 - RO 2 K 11.1460

    DFB-Minispielfeld im allgemeinen Wohngebiet

    Von Klägerseite wurde nicht geltend gemacht, dass die Karten und Lichtbilder in Bezug auf bestimmte, für die Entscheidung wesentliche Merkmale keine Aussagekraft besitzen würden (BVerwG, Beschl. v. 04.06.2008 Az. 4 B 35.08 ; BayVGH, Beschl. v. 19.08.2009 Az. 14 ZB 09.319 ).
  • VG Regensburg, 29.11.2012 - RO 2 K 11.1461

    DFB-Minispielfeld, Vereinssport, Schulsport, Freizeitsport, Bolzplatz, …

    Von Klägerseite wurde nicht geltend gemacht, dass die Karten und Lichtbilder in Bezug auf bestimmte, für die Entscheidung wesentliche Merkmale keine Aussagekraft besitzen würden (BVerwG, Beschl. v. 04.06.2008 Az. 4 B 35.08 ; BayVGH, Beschl. v. 19.08.2009 Az. 14 ZB 09.319 ).
  • VG München, 30.06.2023 - M 28 K 20.4803

    Straßenausbaubeitragsrecht, teilweise erfolgreiche Klage, Anlagenabgrenzung …

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