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| OVG Rheinland-Pfalz, 31.07.1991 - 2 A 10047/91 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 11.12.1985 - 2 C 8.84
Anspruch eines Lehrers auf Urlaub außerhalb der Unterrichtszeit für ein …
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 31.07.1991 - 2 A 10047/91
Insoweit stimmt das angefochtene Urteil mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein (Urteil vom 11. Dezember 1985, BVerwGE 72, 289, 290 f.), nach der es nicht Ziel der - sachlich mit § 20 Abs. 1 Nr. 4 UrlVO übereinstimmenden - Vorschrift des § 108 b Abs. 3 des Niedersächsischen Beamtengesetzes ist, den Zeit- und Arbeitsaufwand von Beamten für eine Tätigkeit als Mitglied kommunaler Gremien ganz oder teilweise durch Verringerung der Dienstleistungspflicht auszugleichen; der anderslautenden, vom Kläger in Bezug genommenen Auffassung des Oberverwaltungsgerichts Münster (Urteil vom 22. Juni 1983, DVBl 1983, 1116) ist das Bundesverwaltungsgericht ausdrücklich entgegengetreten.Darin liegt aber im Vergleich zu letzteren keine sachlich ungerechtfertigte Ungleichbehandlung, zu deren Ausgleich eine pauschalierte Beurlaubung unter Fortzahlung der Dienstbezüge geboten wäre (ebenso: BVerwGE 72, 289, 291; HessStGH, Beschluß vom 15. August 1990, DVBl 1991, 104, 106 = DÖV 1990, 971 = ZBR 1990, 400; HessVGH…, Beschluß vom 05. Januar 1990, aaO).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.06.1983 - 12 A 1038/82
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 31.07.1991 - 2 A 10047/91
Es sei deshalb angezeigt, dem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 22. Juni 1983(DVBl 1983, 1116) zu folgen, nach dem in Nordrhein-Westfalen weiterhin verfahren werde.Insoweit stimmt das angefochtene Urteil mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts überein (Urteil vom 11. Dezember 1985, BVerwGE 72, 289, 290 f.), nach der es nicht Ziel der - sachlich mit § 20 Abs. 1 Nr. 4 UrlVO übereinstimmenden - Vorschrift des § 108 b Abs. 3 des Niedersächsischen Beamtengesetzes ist, den Zeit- und Arbeitsaufwand von Beamten für eine Tätigkeit als Mitglied kommunaler Gremien ganz oder teilweise durch Verringerung der Dienstleistungspflicht auszugleichen; der anderslautenden, vom Kläger in Bezug genommenen Auffassung des Oberverwaltungsgerichts Münster (Urteil vom 22. Juni 1983, DVBl 1983, 1116) ist das Bundesverwaltungsgericht ausdrücklich entgegengetreten.
- VGH Baden-Württemberg, 21.10.1983 - 4 S 1704/83
Verringerung des Lehrdeputats eines beamteten Professors zur Wahrnehmung seines …
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 31.07.1991 - 2 A 10047/91
Dieser Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, die der Senat für zutreffend hält (ebenso: VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 21. Oktober 1983, DÖV 1984, 257 - zu § 112 Abs. 3 des Bad.-Württ. Landesbeamtengesetzes - OVG Saarlouis, Urteil vom 26. Februar 1986, RiA 1986, 231 - zu § 107 Abs. 3 des Saarländischen Beamtengesetzes - OVG Lüneburg, Urteil vom 09. September 1987, ZBR 1989, 311 - zu § 89 Abs. 3 BBG - HessVGH, Beschluß vom 05. Januar 1990, abgedr. bei Schütz, Beamtenrecht des Bundes und der Länder, ES/B III 2 Nr. 40 - zu § 160 Abs. 3 und 4 des Hessischen Beamtengesetzes -), ist auch für das rheinland-pfälzische Landesbeamtenrecht zu folgen. - StGH Hessen, 15.08.1990 - P.St. 1101
Zum Anspruch eines Lehrers auf Ermäßigung der Pflichtstundenzahl: …
Auszug aus OVG Rheinland-Pfalz, 31.07.1991 - 2 A 10047/91
Darin liegt aber im Vergleich zu letzteren keine sachlich ungerechtfertigte Ungleichbehandlung, zu deren Ausgleich eine pauschalierte Beurlaubung unter Fortzahlung der Dienstbezüge geboten wäre (ebenso: BVerwGE 72, 289, 291; HessStGH, Beschluß vom 15. August 1990, DVBl 1991, 104, 106 = DÖV 1990, 971 = ZBR 1990, 400; HessVGH…, Beschluß vom 05. Januar 1990, aaO).
- VG Regensburg, 21.03.2012 - RO 1 K 11.408
Keine pauschale Verringerung der Dienstleistungspflicht einer Lehrerin/eines …
Eine Beurlaubung ist jedoch nur dann erforderlich/notwendig, wenn eine zeitlich festgelegte Dienstleistungspflicht des Beamten mit einer zeitlich festgelegten Ratstätigkeit i.S.d. Art. 93 Abs. 4 BayBG, § 17 Abs. 1 Satz 1 UrlV, wie etwa der Teilnahme an Sitzungen, oder i.S.d. § 17 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 UrlV, wie Tätigkeiten, die mit dem kommunalen Mandat in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen, zur selben Zeit zusammentrifft (vgl. BVerwG v. 11.12.1985, Az. 2 C 8/84 ; OVG Rheinland-Pfalz v. 19.11.2010, Az. 2 A 10723/10 und v. 31.7.1991, Az. 2 A 10047/91 und; Hessischer Verwaltungsgerichtshof v. 5.1.1990, Az. 1 TG 2781/89 ; OVG Lüneburg v. 9.9.1987, Az. 2 A 39/85 ; Staatsgerichtshof des Landes Hessen v. 15.8.1990, Az. P.St. 1101 ; VG Bayreuth v. 6.5.2011, Az. B 5 K 10.1105 ). Es beruht auf sachgerechten Erwägungen, wenn eine Dienstbefreiung nur dann als erforderlich/notwendig angesehen wird, wenn eine zeitlich festgelegte Dienstleistungspflicht des Beamten mit einer zeitlich festgelegten Ratstätigkeit zeitlich kollidiert (vgl. BVerwG v. 11.12.1985, Az. 2 C 8/84 ; Staatsgerichtshof des Landes Hessen v. 15.8.1990, Az. P.St. 1101 ; OVG Rheinland-Pfalz v. 31.7.1991, Az. 2 A 10047/91 und
).
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