Rechtsprechung
| VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- openjur.de
Höhe der Leistungen für Therapie zur Behandlung von Legasthenie als Eingliederungshilfe.
- Entscheidungsdatenbank Niedersachsen
- REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)
Höchstsatz für Therapiekosten bei Legasthenie
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 11.08.2005 - 5 C 18.04
Antrag als Erfordernis für jugendhilferechtliche Eingliederungshilfe; …
Auszug aus VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05
Der Beklagte hätte, da eine selbstbeschaffte Maßnahme nicht vorliegt, auch nicht "maßnahmeoffen" entscheiden können (vgl. dazu für den Fall selbstbeschaffter Hilfen BVerwG, Urteil vom 11.8.2005 -5 C 18.04-, BVerwGE 124, 83, 91 f.). - BVerwG, 02.09.1993 - 5 C 50.91
Gefährdung des Erfolges der Eingliederungshilfe durch Heimwechsel, Übernahme von …
Auszug aus VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05
Denn für den Erfolg dieses Einwands ist vorausgesetzt, dass der Leistungsträger dem Leistungsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (für das Jugendhilferecht, OVG Lüneburg, Urteil vom 19.3.2003 -4 LB 111/02-, NDV-RD 2003, 81, insoweit vom BVerwG in der o.a. zitierten Revisionsentscheidung vom 11.8.2005 unbeanstandet gelassen; OVG Münster, Urteil vom 14.3.2003 -12 A 122/02-, NVwZ-RR 2003, 867, 868; zur rechtsähnlichen Vorschrift des § 3 Abs. 2 Satz 3 BSHG, BVerwG, Beschluss vom 2.9.2004 -5 B 18.04-, FEVS 57, 54, 55; Urteil vom 2.9.1993 -5 C 50.91-, BVerwGE 94, 127, 130; Urteil vom 22.10.1992 -5 C 11.89-, BVerwGE 91, 114, 116). - BVerwG, 08.06.1995 - 5 C 30.93
Klage - Zulässigkeit - Jugendhilfeleistungen
Auszug aus VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05
Hiervon ist jedoch eine Ausnahme für den Fall zu machen, dass die letzte Verwaltungsentscheidung selbst eine über den Zeitpunkt ihres Erlasses hinausreichende Regelung enthält (BVerwG, Urteil vom 8.6.1995 -5 C 30/93-, FEVS 46, 94).
- BVerwG, 22.10.1992 - 5 C 11.89
Kosten-Nutzen-Abwägung bei Eingliederungshilfe
Auszug aus VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05
Denn für den Erfolg dieses Einwands ist vorausgesetzt, dass der Leistungsträger dem Leistungsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (für das Jugendhilferecht, OVG Lüneburg, Urteil vom 19.3.2003 -4 LB 111/02-, NDV-RD 2003, 81, insoweit vom BVerwG in der o.a. zitierten Revisionsentscheidung vom 11.8.2005 unbeanstandet gelassen; OVG Münster, Urteil vom 14.3.2003 -12 A 122/02-, NVwZ-RR 2003, 867, 868; zur rechtsähnlichen Vorschrift des § 3 Abs. 2 Satz 3 BSHG, BVerwG, Beschluss vom 2.9.2004 -5 B 18.04-, FEVS 57, 54, 55; Urteil vom 2.9.1993 -5 C 50.91-, BVerwGE 94, 127, 130; Urteil vom 22.10.1992 -5 C 11.89-, BVerwGE 91, 114, 116). - OVG Nordrhein-Westfalen, 14.03.2003 - 12 A 122/02
Kostenerstattung des Jugendhilfeträgers bei Selbstbeschaffung der Hilfeleistung
Auszug aus VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05
Denn für den Erfolg dieses Einwands ist vorausgesetzt, dass der Leistungsträger dem Leistungsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (für das Jugendhilferecht, OVG Lüneburg, Urteil vom 19.3.2003 -4 LB 111/02-, NDV-RD 2003, 81, insoweit vom BVerwG in der o.a. zitierten Revisionsentscheidung vom 11.8.2005 unbeanstandet gelassen; OVG Münster, Urteil vom 14.3.2003 -12 A 122/02-, NVwZ-RR 2003, 867, 868; zur rechtsähnlichen Vorschrift des § 3 Abs. 2 Satz 3 BSHG, BVerwG, Beschluss vom 2.9.2004 -5 B 18.04-, FEVS 57, 54, 55; Urteil vom 2.9.1993 -5 C 50.91-, BVerwGE 94, 127, 130; Urteil vom 22.10.1992 -5 C 11.89-, BVerwGE 91, 114, 116). - BVerwG, 02.09.2004 - 5 B 18.04
Grundsätzliche Bedeutung von einzelfallbezogenen Rechtsanwendungsfragen; Umfang …
Auszug aus VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05
Denn für den Erfolg dieses Einwands ist vorausgesetzt, dass der Leistungsträger dem Leistungsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (für das Jugendhilferecht, OVG Lüneburg, Urteil vom 19.3.2003 -4 LB 111/02-, NDV-RD 2003, 81, insoweit vom BVerwG in der o.a. zitierten Revisionsentscheidung vom 11.8.2005 unbeanstandet gelassen; OVG Münster, Urteil vom 14.3.2003 -12 A 122/02-, NVwZ-RR 2003, 867, 868; zur rechtsähnlichen Vorschrift des § 3 Abs. 2 Satz 3 BSHG, BVerwG, Beschluss vom 2.9.2004 -5 B 18.04-, FEVS 57, 54, 55; Urteil vom 2.9.1993 -5 C 50.91-, BVerwGE 94, 127, 130; Urteil vom 22.10.1992 -5 C 11.89-, BVerwGE 91, 114, 116). - VG Lüneburg, 19.03.2003 - 4 LB 111/02
Auszug aus VG Göttingen, 12.10.2006 - 2 A 173/05
Denn für den Erfolg dieses Einwands ist vorausgesetzt, dass der Leistungsträger dem Leistungsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (für das Jugendhilferecht, OVG Lüneburg, Urteil vom 19.3.2003 -4 LB 111/02-, NDV-RD 2003, 81, insoweit vom BVerwG in der o.a. zitierten Revisionsentscheidung vom 11.8.2005 unbeanstandet gelassen; OVG Münster, Urteil vom 14.3.2003 -12 A 122/02-, NVwZ-RR 2003, 867, 868; zur rechtsähnlichen Vorschrift des § 3 Abs. 2 Satz 3 BSHG, BVerwG, Beschluss vom 2.9.2004 -5 B 18.04-, FEVS 57, 54, 55; Urteil vom 2.9.1993 -5 C 50.91-, BVerwGE 94, 127, 130; Urteil vom 22.10.1992 -5 C 11.89-, BVerwGE 91, 114, 116).
- VG Saarlouis, 12.01.2018 - 3 K 146/15
Geeignetheit einer angebotenen Familienhilfe und unverhältnismäßige Mehrkosten …
Rn. 36 Der Einwand der unverhältnismäßigen Mehrkosten ist dem Beklagten auch nicht abgeschnitten, da er den Klägern - wie bereits dargelegt - ein konkretes und zumutbares Alternativangebot unterbreitet hat.(VG Saarlouis, Urteil vom 15.10.2015 - 3 K 806/13 -, n.v.; VG Göttingen, Urteil vom 12.10.2006 - 2 A 173/05 -, juris.) Die von den Klägern gewünschte Hilfe verursacht daher letztlich unverhältnismäßige Mehrkosten, die vom Jugendhilfeträger hier nicht getragen werden müssen. - VG München, 19.06.2013 - M 18 K 13.38
Anspruch auf Übernahme der vollen Kosten einer bewilligten Therapie
Im Rahmen des § 35a SGB VIII kann der Anspruchsinhaber grundsätzlich die volle Übernahme der für die geeignete und erforderliche, bewilligte Hilfemaßnahme anfallenden, in dem privatrechtlichen Therapievertrag zwischen Hilfeempfänger und Leistungserbringer vereinbarten Kosten verlangen (vgl. VG Göttingen, U.v. 12.10.2006 - 2 A 173/05 - juris Rn. 19;… VG Darmstadt, U.v. 16.4.2010 - 5 K 550/08.DA (3) - juris Rn. 38).Rn. 61 Vorliegend ist zwischen dem Beklagten und dem Beigeladenen keine wirksame, den Beigeladenen auch gegenüber der Klägerin bindende Einigung darüber zustande gekommen, dass der Beigeladene im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII Dyskalkulietherapie für 43,-- Euro pro Behandlungsstunde anbietet (vgl. VG Göttingen, U.v. 12.10.2006 - 2 A 173/05 - juris Rn. 19).
Denn dieser Einwand setzt voraus, dass der Träger der Jugendhilfe dem Anspruchsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (VG Göttingen, U.v. 12.10.2006 - 2 A 173/05 - juris Rn. 22 unter Verweis auf OVG Lüneburg, U.v. 19.3.2003 - 4 LB 111/02 - juris Rn. 37 und BVerwG, U.v. 2.9.1993 - 5 C 50.91 - juris Rn. 14).
- VG München, 19.06.2013 - M 18 K 12.4143
Anspruch auf Übernahme der vollen Kosten einer bewilligten Therapie
Im Rahmen des § 35a SGB VIII kann der Anspruchsinhaber grundsätzlich die volle Übernahme der für die geeignete und erforderliche, bewilligte Hilfemaßnahme anfallenden, in dem privatrechtlichen Therapievertrag zwischen Hilfeempfänger und Leistungserbringer vereinbarten Kosten verlangen (vgl. VG Göttingen, U.v. 12.10.2006 - 2 A 173/05 - juris Rn. 19;… VG Darmstadt, U.v. 16.4.2010 - 5 K 550/08.DA (3) - juris Rn. 38).Rn. 60 Vorliegend ist zwischen dem Beklagten und dem Beigeladenen keine wirksame, den Beigeladenen auch gegenüber der Klägerin bindende Einigung darüber zustande gekommen, dass der Beigeladene im Rahmen der Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII Dyskalkulietherapie für 43,-- Euro pro Behandlungsstunde anbietet (vgl. VG Göttingen, U.v. 12.10.2006 - 2 A 173/05 - juris Rn. 19).
Denn dieser Einwand setzt voraus, dass der Träger der Jugendhilfe dem Anspruchsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (VG Göttingen, U.v. 12.10.2006 - 2 A 173/05 - juris Rn. 22 unter Verweis auf OVG Lüneburg, U.v. 19.3.2003 - 4 LB 111/02 - juris Rn. 37 und BVerwG, U.v. 2.9.1993 - 5 C 50.91 - juris Rn. 14).
- VG Göttingen, 13.11.2007 - 2 A 239/06
Alternativangebot; Amtsermittlungsgrundsatz; Dyskalkulie; Dyskalkulieeinheit; …
Allerdings ist für den Erfolg des Mehrkosteneinwands vorausgesetzt, dass der Leistungsträger dem Leistungsberechtigten eine zumutbare konkrete Alternative der Bedarfsdeckung nachweist und anbietet (so die Kammer im Urteil vom 12.10.2006 -2 A 173/05-, das zur Bewilligung von Prozesskostenhilfe an den Kläger geführt hat, unter Hinweis auf OVG Lüneburg, Urteil vom 19.3.2003 -4 LB 111/02-, NDV-RD 2003, 81, insoweit vom BVerwG in dem Urteil vom 11.8.2005 -5 C 18.04-, BVerwGE 124, 83, 91 f unbeanstandet gelassen; OVG Münster, Urteil vom 14.3.2003 -12 A 122/02-, NVwZ-RR 2003, 867, 868; zur rechtsähnlichen Vorschrift des § 3 Abs. 2 Satz 3 BSHG, BVerwG, Beschluss vom 2.9.2004 -5 B 18.04-, FEVS 57, 54, 55; Urteil vom 2.9.1993 -5 C 50.91-, BVerwGE 94, 127, 130; Urteil vom 22.10.1992 -5 C 11.89-, BVerwGE 91, 114, 116).Insoweit unterscheidet sich die Sachlage von dem Urteilsfall im Verfahren 2 A 173/05, in dem dem zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes bekannt war, dass vom Therapeuten ein sog. Elternbeitrag zusätzlich zu dem aus Mitteln der Jugendhilfe erstatteten Betrag erhoben wurde und gleichwohl ein kostengünstigeres Alternativangebot nicht gemacht worden war.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.01.2014 - 12 A 2470/13
Notwendigkeit und Geeignetheit der Maßnahme der Jugendhilfe (hier: integrative …
Rn. 19 - M 18 K 12.4143 -, juris; VG Göttingen, Urteil vom 12. Oktober 2006 - 2 A 173/05 -, juris, unter Verweis auf OVG Lüneburg, Urteil vom 19. März 2003 - 4 LB 111/02 -, JAmt 2003, 486, juris, und BVerwG, Urteil vom 2. September 1993 - 5 C 50.91- , BVerwGE 94, 127, juris,. - VG Halle, 27.04.2005 - 2 A 12/05 Die Kammer hat diese erstmalige - wirksame - Klage mit Beschluss vom 22. April 2005 abgetrennt (Az.: 2 A 173/05 HAL) und dieses Verfahren an die nach dem Geschäftsverteilungsplan für das Jahr 2005 für Tierschutz- und Landwirtschaftsrecht zuständige 3. Kammer des Verwaltungsgerichts (nunmehriges Az.: 3 A 133/05 HAL) abgegeben.
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