Rechtsprechung
| BVerfG, 08.02.1983 - 2 BvR 28/83 |
Zitiervorschläge
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1983,22524) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4)
- BFH, 27.03.1985 - II R 118/83
Finanzgerichtsverfahren - Wiedereinsetzungsantrag - Frist - Nachschieben von …
Zutreffend ist zwar das FG davon ausgegangen, daß die Tatsachen zur Begründung des Wiedereinsetzungsantrages grundsätzlich innerhalb der Frist des § 56 Abs. 2 Satz 1 FGO darzulegen sind (Beschlüsse des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 16. Januar 1970 VI R 326/69, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 139, und vom 24. Juli 1973 IV R 204/69, BFHE 110, 232, BStBl II 1973, 823, 824; vgl. auch Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 8. Februar 1983 2 BvR 28/83, StRK, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 349) und ein Nachschieben von Wiedereinsetzungsgründen nach Ablauf der Antragsfrist unzulässig ist (vgl. Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 5. September 1975 6 C 113/74, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1976, 180, sowie Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 7. Mai 1982 V ZR 233/81, Versicherungsrecht - VersR - 1982, 802, 803). - BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Grundsätzliche Bedeutung; Bevollmächtigung
Die Frage, ob der Antrag auf Wiedereinsetzung innerhalb der Zwei-Wochen-Frist begründet werden muss, ist durch die vom Kläger selbst zitierte ständige Rechtsprechung des BFH bejaht worden; diese Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) nicht beanstandet (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, m.w.N.; BVerfG-Beschluss vom 8. Februar 1983 2 BvR 28/83, Steuerrechtsprechung in Karteiform --StRK--, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 349). - BFH, 30.05.1984 - I R 2/84
Revision - Form - Schriftlich eingelegte Revision - Unterschrift - Willkürliche …
Die rechtzeitige Nachholung der versäumten Rechtshandlung (§ 56 Abs. 2 Sätze 3 und 4 FGO) läßt die Pflicht, die Hinderungsgründe innerhalb der Zweiwochenfrist vorzutragen, unberührt (Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 8. Februar 1983 2 BvR 28/83, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 349). - BFH, 25.04.1988 - X R 90/87
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aufgrund verspäteter Einlegung der Revision
Die Tatsachen zur Begründung des Antrags sind nach ständiger Rechtsprechung innerhalb der Zweiwochenfrist substantiiert vorzutragen (BFH-Urteil vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, m. w. N.; BFH-Beschluß vom 28. Februar 1985 VIII R 261/84, BFH / NV 1986, 30; vgl. Beschluß des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 8. Februar 1983 2 BvR 28/83, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 349) und im Verfahren über den Antrag glaubhaft zu machen.
dejure.org
Übersicht BVerfG
Einloggen | Registrieren
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Externe Links öffnen jetzt in einem neuen Tab. Sie können dieses Verhalten auch auf Ihrer Einstellungsseite ändern.