Rechtsprechung
| BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
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BhV i. d. F. vom 27. Juni 1997 § 5 Abs. 1 Satz 1, § 5 Abs. 1 Satz 2, § 5 Abs. 1 Satz 4, § 17 Abs. 3 und 4; GOÄ § 6 Abs. 2, § 12 Abs. 1, § 12 Abs. 4
Beihilfe; Angemessenheit und Notwendigkeit der Aufwendungen; fehlerhafte Arztrechnung; Angabe der Diagnose; Hinweise des BMI; Analogabrechnung; Fälligkeit der Arztrechnung; nachträgliche Ergänzung oder Korrektur der Diagnose; Feststellung der Notwendigkeit der ärztlichen ... - Bundesverwaltungsgericht
BhV i.d.F. vom 27. Juni 1997 § 5 Abs. 1 Satz 1, § 5 Abs. 1 Satz 2
Analogabrechnung; Angabe der Diagnose; Angemessenheit und Notwendigkeit der Aufwendungen; Beihilfe; Feststellung der Notwendigkeit der ärztlichen Leistung; Fälligkeit der Arztrechnung; Hinweise des BMI; Unklarheit in der Auslegung der GOÄ; fehlerhafte Arztrechnung; ...
- Judicialis
BhV i.d.F. vom 27.06.1997 § 5 Abs. 1 Satz 1; ; BhV i.d.F. vom 27.06.1997 § 5 Abs. 1 Satz 2; ; BhV i.d.F. vom 27.06.1997 § 5 Abs. 1 Satz 4; ; BhV i.d.F. vom 27.06.1997 § 17 Abs. 3; ... ; BhV i.d.F. vom 27.06.1997 § 17 Abs. 4; ; GOÄ § 6 Abs. 2; ; GOÄ § 12 Abs. 1; ; GOÄ § 12 Abs. 4
- Wolters Kluwer
Beihilfeanspruch für fehlerhafte Arztrechnungen im Falle einer nachträglichen Feststellung der Notwendigkeit und Angemessenheit der erbrachten ärztlichen Leistung - Zulässigkeit einer Korrektur oder einer nachgeholten Angabe einer Diagnose im Gerichtsverfahren - ...
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Beamtenrecht: Beihilfe, Folgenlosigkeit fehlerhafter Arztrechnungen
- datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2008, 713
- DVBl 2008, 1461 (Ls.)
Wird zitiert von ... (140) Zitiert selbst (12)
- BVerwG, 25.11.2004 - 2 C 30.03
Angemessenheit der Aufwendungen für zahnärztliche Leistungen; Verurteilung des …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Damit ist gewährleistet, dass die Leistungen im Krankheitsfall weiterhin nach einem einheitlichen Handlungsprogramm erbracht werden (Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 16).Die behördliche Entscheidung darüber unterliegt uneingeschränkter verwaltungsgerichtlicher Kontrolle (vgl. Urteile vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 12, vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15 und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
Angemessen und demnach beihilfefähig sind Aufwendungen, die dem Arzt nach Maßgabe der GOÄ zustehen (vgl. Urteile vom 24. November 1988 - BVerwG 2 C 39.87 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 1…, vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - BVerwGE 95, 117 , vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O., vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - a.a.O. und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
Ist eine Entscheidung im ordentlichen Rechtsweg nicht ergangen, hat der Dienstherr zu prüfen, ob die vom Arzt geltend gemachten Ansprüche nach materiellem Recht begründet sind (…vgl. Urteile vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O., vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - a.a.O. und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
Denn die Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine ärztliche Behandlung setzt grundsätzlich voraus, dass der Arzt die Rechnungsbeträge auf der Basis einer zutreffenden Auslegung der Gebührenordnung in Rechnung gestellt hat, das geforderte Honorar ihm also von Rechts wegen zusteht (Urteil vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O. m.w.N.).
Deshalb sind die Aufwendungen eines vom Arzt berechneten Betrages schon dann unter Zugrundelegung der Gebührenordnung beihilferechtlich als angemessen anzusehen, wenn sie einer vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entsprechen (…Urteile vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - a.a.O. und - BVerwG 2 C 17.92 - ZBR 1994, 227, vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O. und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
- BVerwG, 30.05.1996 - 2 C 10.95
Beamtenrecht: Volle Überprüfbarkeit der ärztlichen Gebührenansätze im Rahmen der …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Die behördliche Entscheidung darüber unterliegt uneingeschränkter verwaltungsgerichtlicher Kontrolle (vgl. Urteile vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 12, vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15 …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).Angemessen und demnach beihilfefähig sind Aufwendungen, die dem Arzt nach Maßgabe der GOÄ zustehen (vgl. Urteile vom 24. November 1988 - BVerwG 2 C 39.87 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 1, vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - BVerwGE 95, 117 , vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O., vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
Ist eine Entscheidung im ordentlichen Rechtsweg nicht ergangen, hat der Dienstherr zu prüfen, ob die vom Arzt geltend gemachten Ansprüche nach materiellem Recht begründet sind (vgl. Urteile vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O., vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
Deshalb sind die Aufwendungen eines vom Arzt berechneten Betrages schon dann unter Zugrundelegung der Gebührenordnung beihilferechtlich als angemessen anzusehen, wenn sie einer vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entsprechen (Urteile vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - a.a.O. und - BVerwG 2 C 17.92 - ZBR 1994, 227, vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
- BGH, 21.12.2006 - III ZR 117/06
Fälligkeit der ärztlichen Honorarforderung; Voraussetzungen des Verzugseintritts; …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Allerdings wird die Fälligkeit nicht davon berührt, dass die Rechnung mit dem materiellen Gebührenrecht nicht übereinstimmt (BGH, Urteile vom 21. Dezember 2006 - III ZR 117/06 - BGHZ 170, 252 und vom 13. Mai 2004 - III ZR 344/03 - BGHZ 159, 142 ).Dies gilt auch in Fällen der analogen Abrechenbarkeit von Gebührennummern nach § 6 Abs. 2 GOÄ (BGH, Urteile vom 21. Dezember 2006 - III ZR 117/06 - a.a.O. …und vom 13. Mai 2004 - III ZR 344/03 - a.a.O.).
Auch wenn nicht mit letzter Gewissheit feststeht, wie die Zivilgerichte hier entscheiden würden, ist mit Rücksicht auf die höchstrichterliche Klärung anzunehmen, dass die Klägerin entsprechend den Urteilen des BGH vom 13. Mai 2004 - III ZR 344/03 - und vom 21. Dezember 2006 - III ZR 117/06 - in einem Zivilrechtsstreit unterliegen würde.
- BGH, 13.05.2004 - III ZR 344/03
Abrechnung in der GOÄ nicht aufgeführter ärztlicher Leistungen
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Allerdings wird die Fälligkeit nicht davon berührt, dass die Rechnung mit dem materiellen Gebührenrecht nicht übereinstimmt (BGH, Urteile vom 21. Dezember 2006 - III ZR 117/06 - BGHZ 170, 252 und vom 13. Mai 2004 - III ZR 344/03 - BGHZ 159, 142 ).Dies gilt auch in Fällen der analogen Abrechenbarkeit von Gebührennummern nach § 6 Abs. 2 GOÄ (…BGH, Urteile vom 21. Dezember 2006 - III ZR 117/06 - a.a.O. und vom 13. Mai 2004 - III ZR 344/03 - a.a.O.).
Auch wenn nicht mit letzter Gewissheit feststeht, wie die Zivilgerichte hier entscheiden würden, ist mit Rücksicht auf die höchstrichterliche Klärung anzunehmen, dass die Klägerin entsprechend den Urteilen des BGH vom 13. Mai 2004 - III ZR 344/03 - und vom 21. Dezember 2006 - III ZR 117/06 - in einem Zivilrechtsstreit unterliegen würde.
- BVerwG, 28.10.2004 - 2 C 34.03
Übernahme der Beihilfevorschriften als Landesrecht; Gesetzesvorbehalt; …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Die behördliche Entscheidung darüber unterliegt uneingeschränkter verwaltungsgerichtlicher Kontrolle (vgl. Urteile vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 12, vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15 …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).Angemessen und demnach beihilfefähig sind Aufwendungen, die dem Arzt nach Maßgabe der GOÄ zustehen (vgl. Urteile vom 24. November 1988 - BVerwG 2 C 39.87 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 1, vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - BVerwGE 95, 117 , vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O., vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
Ist eine Entscheidung im ordentlichen Rechtsweg nicht ergangen, hat der Dienstherr zu prüfen, ob die vom Arzt geltend gemachten Ansprüche nach materiellem Recht begründet sind (vgl. Urteile vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O., vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
- BVerwG, 17.02.1994 - 2 C 10.92
Zulässigkeit einer ärztlichen Gebühr für die Durchführung einer ambulanten …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Angemessen und demnach beihilfefähig sind Aufwendungen, die dem Arzt nach Maßgabe der GOÄ zustehen (vgl. Urteile vom 24. November 1988 - BVerwG 2 C 39.87 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 1, vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - BVerwGE 95, 117 , vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O., vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).Deshalb sind die Aufwendungen eines vom Arzt berechneten Betrages schon dann unter Zugrundelegung der Gebührenordnung beihilferechtlich als angemessen anzusehen, wenn sie einer vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entsprechen (Urteile vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - a.a.O. und - BVerwG 2 C 17.92 - ZBR 1994, 227, vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.).
- BVerwG, 29.06.1995 - 2 C 15.94
Arztrecht - Behandlungsmethoden - Wissenschaftliche Anerkennung
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Bei der Prüfung der Notwendigkeit einer ärztlichen Behandlung wird zwar regelmäßig der Beurteilung des Arztes zu folgen sein, weil dieser über die erforderliche Sachkunde verfügt (vgl. Urteile vom 28. November 1963 - BVerwG 8 C 72.63 - Buchholz 238.91 BGr 1942 Nr. 2 und vom 29. Juni 1995 - BVerwG 2 C 15.94 - Buchholz 271 LBeihilfeR Nr. 15).Denn die Hinweise können nur norminterpretierend die Vorschriften konkretisieren und Zweifelsfälle im Sinne einer einfachen und gleichartigen Handhabung klären oder die Ausübung etwa vorhandener Ermessens- oder Beurteilungsspielräume lenken, sie können aber nicht selbständig neue Leistungsausschlüsse schaffen (vgl. Urteile vom 29. Juni 1995 - BVerwG 2 C 15.94 - a.a.O. und vom 30. Oktober 2003 - BVerwG 2 C 26.02 - BVerwGE 119, 168 ).
- BVerwG, 17.02.1994 - 2 C 17.92
Zahnärztliche Leistung als Bestandteil einer anderen zahnärztlichen Leistung - …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Deshalb sind die Aufwendungen eines vom Arzt berechneten Betrages schon dann unter Zugrundelegung der Gebührenordnung beihilferechtlich als angemessen anzusehen, wenn sie einer vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entsprechen (Urteile vom 17. Februar 1994 - BVerwG 2 C 10.92 - a.a.O. und - BVerwG 2 C 17.92 - ZBR 1994, 227, vom 30. Mai 1996 - BVerwG 2 C 10.95 - a.a.O. …und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - a.a.O.). - BVerwG, 17.06.2004 - 2 C 50.02
Beihilfevorschriften des Bundes und Gesetzesvorbehalt; beihilfeberechtigter …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Damit ist gewährleistet, dass die Leistungen im Krankheitsfall weiterhin nach einem einheitlichen Handlungsprogramm erbracht werden (Urteile vom 17. Juni 2004 - BVerwG 2 C 50.02 - BVerwGE 121, 103 und vom 25. November 2004 - BVerwG 2 C 30.03 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 16). - BVerwG, 30.10.2003 - 2 C 26.02
Ausschluss der Beihilfefähigkeit; behandlungsbedürftige Krankheit; Beihilfe; …
Auszug aus BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Denn die Hinweise können nur norminterpretierend die Vorschriften konkretisieren und Zweifelsfälle im Sinne einer einfachen und gleichartigen Handhabung klären oder die Ausübung etwa vorhandener Ermessens- oder Beurteilungsspielräume lenken, sie können aber nicht selbständig neue Leistungsausschlüsse schaffen (…vgl. Urteile vom 29. Juni 1995 - BVerwG 2 C 15.94 - a.a.O. und vom 30. Oktober 2003 - BVerwG 2 C 26.02 - BVerwGE 119, 168 ). - BVerwG, 24.11.1988 - 2 C 39.87
Zahnärztliche Leistungen - Beihilfefähigkeit - Gebührensatz
- BVerwG, 28.11.1963 - VIII C 72.63
- VGH Baden-Württemberg, 11.03.2010 - 10 S 3090/08
Hyaluronsäure-Fertigspritze "GO-ON" zur intraartikulären Anwendung bei …
Für die Entscheidung, ob nach den Maßstäben des Beihilferechts Aufwendungen für ärztliche Leistungen angemessen sind, ist die Auslegung des ärztlichen Gebührenrechts durch die Zivilgerichte maßgebend (vgl. BVerwG, Urteile vom 28.10.2004 - 2 C 34.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15 und vom 20.03.2008 - 2 C 19.06 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 18). - OVG Nordrhein-Westfalen, 23.11.2018 - 1 A 2252/16
Gewährung einer Beihilfe für die zahnärztliche Leistung der Einbringung des …
Rn. 73 Vgl. zum gleich gelagerten ärztlichen Gebührenrecht: BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - 2 C 19.06 -, juris, Rn. 19 ff. - VG Köln, 10.11.2016 - 1 K 3094/16
Anspruch eines mit einem Beihilfebemessungssatz von 70 % beihilfeberechtigten …
Rn. 48 Vgl. BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - Az. - 2 C 19.06 -.
- VG Düsseldorf, 13.12.2016 - 26 K 4790/15
Beihilfe Schwellenwertüberschreitung Fälligkeit Begründung
Rn. 17 Vgl. BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - 2 C 19/06 -, ZBR 2009, 39 ff. = juris, Rn. 20. - VGH Baden-Württemberg, 10.05.2017 - 2 S 1826/16
Postbeamtenkrankenkasse; Vorlagepflicht für Behandlungsunterlagen; Zulässigkeit …
Dieser fehlerhaften Auslegung stünden die zitierten Urteile (BVerwG vom 20.03.08 - 2 C 19.06 - und VGH Baden.-Württ., Urteil vom 12.10.2010 - 10 S 2585/08 und 10 S 2104/08 -) entgegen.Die vom Kläger erwähnte, zu Beihilfevorschriften ergangene Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 20.03.2008 - 2 C 19.06 -, wonach für die Feststellung der Notwendigkeit einer ärztlichen Leistung die allgemeinen Regeln für die Sachverhaltsaufklärung in Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gelten und Diagnosen auch noch im gerichtlichen Verfahren nachgereicht werden können, stehen nicht in Widerspruch zu der schon in den Urteilen vom 24.11.2011 (…a.a.O.) und 09.11.2012 (…a.a.O.) sowie auch im vorliegenden Verfahren vertretenen Rechtsauffassung des Senats.
Rn. 37 a) Für die Frage nach der Notwendigkeit medizinischer Behandlungen im Sinne des Beihilferechts ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Urteil vom 20.03.2008 - 2 C 19.06 -, NVwZ-RR 2008, 713) zwar zunächst der Einschätzung des behandelnden Arztes besondere Bedeutung beizumessen.
- BVerwG, 16.12.2009 - 2 C 79.08
Postbeamtenkrankenkasse; B1-Mitglied; Kassenleistungen; Beihilfe; Angemessenheit …
Für die Entscheidung, ob nach den Maßstäben des Beihilferechts Aufwendungen für ärztliche Leistungen angemessen sind, ist die Auslegung des ärztlichen Gebührenrechts durch die Zivilgerichte maßgebend (vgl. Urteile vom 28. Oktober 2004 - BVerwG 2 C 34.03 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15 und vom 20. März 2008 - BVerwG 2 C 19.06 - Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 18).Ist eine Entscheidung im ordentlichen Rechtsweg nicht ergangen, hat der Dienstherr zu prüfen, ob die vom Arzt geltend gemachten Ansprüche nach materiellem Recht begründet sind (Urteil vom 20. März 2008 a.a.O. Rn. 18).
Selbst die Fehlerhaftigkeit einer Arztrechnung bleibt ohne Folgen, wenn das Verwaltungsgericht - wozu es befugt ist - die Notwendigkeit und Angemessenheit der ärztlichen Leistung feststellt (Urteil vom 20. März 2008 a.a.O. Rn. 9).
- OVG Rheinland-Pfalz, 29.06.2016 - 2 A 10634/15
Beihilfeleistung für die Eingliederung eines Klebebrackets mittels Adhäsivtechnik
Für die Entscheidung, ob nach den Maßstäben des Beihilferechts Aufwendungen für ärztliche Leistungen angemessen sind, ist dementsprechend die Auslegung des ärztlichen Gebührenrechts durch die damit befassten Zivilgerichte maßgebend (vgl. BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - 2 C 19.06 -, NVwZ-RR 2008, 713; Urteil vom 16. Dezember 2009 - 2 C 79.08 -, NVwZ-RR 2010, 365;… Beschluss vom 5. Januar 2011 - 2 B 55.10 -, juris Rn. 4, stRspr.).Rn. 31 Die Beurteilung der Rechtslage durch die Zivilgerichte präjudiziert insoweit die Angemessenheit der Aufwendungen für ärztliche Leistungen im beihilferechtlichen Sinne (vgl. BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - 2 C 19.06 -, a.a.O.): Ist der Beihilfeberechtigte durch das Zivilgericht rechtskräftig zur Begleichung der Honorarforderung eines Arztes verurteilt worden, ist die Vergütung regelmäßig auch angemessen im Sinne des Beihilferechts (vgl. BVerwG, Urteil vom 25. November 2004 - 2 C 30.03 -, NVwZ 2005, 712; Urteil vom 16. Dezember 2009 - 2 C 79.08 -, NVwZ-RR 2010, 365).
Dies entbindet den Senat zwar nicht von der eigenständigen Bewertung der Rechtslage, kann aber als maßgeblicher Orientierungspunkt für die rechtliche Würdigung dienen, da für die Entscheidung, ob nach den Maßstäben des Beihilferechts Aufwendungen für ärztliche Leistungen angemessen sind, die Auslegung des ärztlichen Gebührenrechts durch die Zivilgerichte maßgebend ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 20. März 2008 - 2 C 19.06 -, a.a.O.;… Urteil vom 16. Dezember 2009 - 2 C 79.08 -, a.a.O.;… Beschluss vom 5. Januar 2011 - 2 B 55.10 -, juris Rn. 4).
- OVG Saarland, 01.04.2022 - 1 A 69/21
Beihilfe für eine Zungen- und Pulsdiagnostik nach TCM
Aufwendungen für ärztliche oder zahnärztliche Leistungen, deren Berechnung auf einer zweifelhaften Auslegung der einschlägigen Gebührenordnung beruht, sind beihilferechtlich schon dann als angemessen anzusehen, wenn der vom Arzt in Rechnung gestellte Betrag bei objektiver Betrachtung einer zumindest vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entspricht und der beihilfepflichtige Dienstherr nicht rechtzeitig für Klarheit über seine Auslegung gesorgt hat (…Anschluss BVerwG, Urteile vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14, und vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23, je m.w.N.).Die Fehlerhaftigkeit von Arztrechnungen bleibt für den Beihilfeanspruch dann ohne Folgen, wenn im Verwaltungsgerichtsverfahren die Notwendigkeit und Angemessenheit der erbrachten ärztlichen Leistung festgestellt wird (Anschluss BVerwG, Urteile vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 9, …und vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14).
Selbst die Fehlerhaftigkeit einer Arztrechnung bleibt ohne Folgen, wenn das Verwaltungsgericht - wozu es befugt ist - die Notwendigkeit und Angemessenheit der ärztlichen Leistung feststellt.[vgl. BVerwG, Urteile vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14, und vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23, je m.w.N.][vgl. BVerwG, Urteile vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14, und vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23, je m.w.N.].
Deshalb sind die Aufwendungen eines vom Arzt berechneten Betrages regelmäßig schon dann unter Zugrundelegung der Gebührenordnung beihilferechtlich als angemessen anzusehen, wenn sie einer vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entsprechen.[vgl. BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23 m.w.N.; vgl. auch VG Kassel, Urteil vom 8.3.2021 - 1 K 867/20.KS -, juris Rz. 25; VG Köln, Gerichtsbescheid vom 22.12.2016 - 1 K 8285/16 -, juris Rz. 45; VG Greifswald, Urteil vom 25.9.2014 - 6 A 77/13 -, juris Rz. 16][vgl. BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23 m.w.N.; vgl. auch VG Kassel, Urteil vom 8.3.2021 - 1 K 867/20.KS -, juris Rz. 25; VG Köln, Gerichtsbescheid vom 22.12.2016 - 1 K 8285/16 -, juris Rz. 45; VG Greifswald, Urteil vom 25.9.2014 - 6 A 77/13 -, juris Rz. 16].
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts[Urteile vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 9, und vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14][Urteile vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 9, und vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14] bleibt die Fehlerhaftigkeit von Arztrechnungen für den Beihilfeanspruch dann ohne Folgen, wenn im Verwaltungsgerichtsverfahren - wie hier[UA S. 12 f.; das Verwaltungsgericht hat die Notwendigkeit und Angemessenheit der streitgegenständlichen Behandlungen unter Hinweis auf das fachärztliche Attest vom 17.1.2019 (GA Bl. 39) mit überzeugender Begründung bejaht, was im Rahmen der Zulassungsbegründung nicht angegriffen wird][UA S. 12 f.; das Verwaltungsgericht hat die Notwendigkeit und Angemessenheit der streitgegenständlichen Behandlungen unter Hinweis auf das fachärztliche Attest vom 17.1.2019 (GA Bl. 39) mit überzeugender Begründung bejaht, was im Rahmen der Zulassungsbegründung nicht angegriffen wird] - die Notwendigkeit und Angemessenheit der erbrachten ärztlichen Leistung festgestellt wird.
Zivilrechtlich ist es nämlich unerheblich, ob eine in einer Arztrechnung aufgeführte Gebührenposition nicht berechtigt ist, wenn die ärztliche Leistung nach einer anderen, in der Rechnung nicht aufgeführten Gebührennummer zu honorieren wäre, und zwar ohne dass es der Ausstellung einer neuen Rechnung bedarf; dies gilt auch in Fällen der analogen Abrechenbarkeit von Gebührennummern nach § 6 Abs. 2 GOÄ.[vgl. ausführlich BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 19 ff., 22, unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs][vgl. ausführlich BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 19 ff., 22, unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs].
- OVG Niedersachsen, 12.08.2009 - 5 LA 368/08
Nachholung der Begründung bei Überschreiten des 2,3fachen Gebührensatzes durch …
Die behördliche Entscheidung darüber unterliegt uneingeschränkter verwaltungsgerichtlicher Kontrolle (vgl. BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19.06 -, RiA 2008, 286 m. w. N., hier zitiert nach juris Rn 9).Die Auffassung des Senats steht auch mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu ursprünglich fehlerhaften und später korrigierten Arztrechnungen in Einklang (vgl. BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19.06 -, RiA 2008, 286 = IÖD 2009, 147, hier zitiert nach juris).
Dies kann auch noch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren geschehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 20.3.2008, a. a. O., juris Rn 9).
- OVG Saarland, 07.04.2022 - 1 A 78/21
Beihilfe für eine Zungen- und Pulsdiagnostik nach TCM
Aufwendungen für ärztliche oder zahnärztliche Leistungen, deren Berechnung auf einer zweifelhaften Auslegung der einschlägigen Gebührenordnung beruht, sind beihilferechtlich schon dann als angemessen anzusehen, wenn der vom Arzt in Rechnung gestellte Betrag bei objektiver Betrachtung einer zumindest vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entspricht und der beihilfepflichtige Dienstherr nicht rechtzeitig für Klarheit über seine Auslegung gesorgt hat (…Anschluss BVerwG, Urteile vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14, und vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23, je m.w.N.).Die Fehlerhaftigkeit von Arztrechnungen bleibt für den Beihilfeanspruch dann ohne Folgen, wenn im Verwaltungsgerichtsverfahren die Notwendigkeit und Angemessenheit der erbrachten ärztlichen Leistung festgestellt wird (Anschluss BVerwG, Urteile vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 9, …und vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14).
Selbst die Fehlerhaftigkeit einer Arztrechnung bleibt ohne Folgen, wenn das Verwaltungsgericht - wozu es befugt ist - die Notwendigkeit und Angemessenheit der ärztlichen Leistung feststellt.[vgl. BVerwG, Urteile vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14, und vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23, je m.w.N.][vgl. BVerwG, Urteile vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14, und vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23, je m.w.N.].
Deshalb sind die Aufwendungen eines vom Arzt berechneten Betrages regelmäßig schon dann unter Zugrundelegung der Gebührenordnung beihilferechtlich als angemessen anzusehen, wenn sie einer vertretbaren Auslegung der Gebührenordnung entsprechen.[vgl. BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23 m.w.N.; vgl. auch VG Kassel, Urteil vom 8.3.2021 - 1 K 867/20.KS -, juris Rz. 25; VG Köln, Gerichtsbescheid vom 22.12.2016 - 1 K 8285/16 -, juris Rz. 45; VG Greifswald, Urteil vom 25.9.2014 - 6 A 77/13 -, juris Rz. 16][vgl. BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 23 m.w.N.; vgl. auch VG Kassel, Urteil vom 8.3.2021 - 1 K 867/20.KS -, juris Rz. 25; VG Köln, Gerichtsbescheid vom 22.12.2016 - 1 K 8285/16 -, juris Rz. 45; VG Greifswald, Urteil vom 25.9.2014 - 6 A 77/13 -, juris Rz. 16].
Denn nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts[Urteile vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 9, und vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14][Urteile vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 9, und vom 16.12.2009 - 2 C 79/08 -, juris Rz. 14] bleibt die Fehlerhaftigkeit von Arztrechnungen für den Beihilfeanspruch dann ohne Folgen, wenn im Verwaltungsgerichtsverfahren - wie hier[UA S. 12; das Verwaltungsgericht hat die Notwendigkeit und Angemessenheit der streitgegenständlichen Behandlungen unter Hinweis auf die gestellte ärztliche Diagnose (u.a. Schulterschmerzen) bejaht, was im Rahmen der Zulassungsbegründung nicht angegriffen wird][UA S. 12; das Verwaltungsgericht hat die Notwendigkeit und Angemessenheit der streitgegenständlichen Behandlungen unter Hinweis auf die gestellte ärztliche Diagnose (u.a. Schulterschmerzen) bejaht, was im Rahmen der Zulassungsbegründung nicht angegriffen wird] - die Notwendigkeit und Angemessenheit der erbrachten ärztlichen Leistung festgestellt wird.
Zivilrechtlich ist es nämlich unerheblich, ob eine in einer Arztrechnung aufgeführte Gebührenposition nicht berechtigt ist, wenn die ärztliche Leistung nach einer anderen, in der Rechnung nicht aufgeführten Gebührennummer zu honorieren wäre, und zwar ohne dass es der Ausstellung einer neuen Rechnung bedarf; dies gilt auch in Fällen der analogen Abrechenbarkeit von Gebührennummern nach § 6 Abs. 2 GOÄ.[vgl. ausführlich BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 19 ff., 22, unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs][vgl. ausführlich BVerwG, Urteil vom 20.3.2008 - 2 C 19/06 -, juris Rz. 19 ff., 22, unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs].
- VG Köln, 23.02.2017 - 1 K 3485/16
Beihilferechtliche Anerkennung eines Zuschlags für eine computergesteuerte …
- BGH, 13.10.2011 - III ZR 231/10
Amtspflichtverletzung der Beihilfestelle durch Nichtanerkennung der …
- VGH Baden-Württemberg, 31.08.2010 - 10 S 3384/08
Beihilfefähigkeit einer Kräuterteemischung der TCM
- VG Münster, 10.12.2018 - 5 K 3889/17
Femtosekundenlaser, Fälligkeit zur Analogabrechnung
- OVG Sachsen, 05.07.2019 - 2 A 301/17
Beilhilfe; kieferorthopädische Behandlung
- VGH Bayern, 13.12.2010 - 14 BV 08.1982
Zum Begriff des Arzneimittels in § 18 Satz 1 BayBhV.
- VGH Baden-Württemberg, 26.07.2010 - 10 S 3384/08
Formelle arzneimittelrechtliche Definition sowie Abstellen allein auf die …
- VGH Bayern, 30.10.2013 - 14 ZB 11.1202
Beihilfe; chirurgische Hornhautkorrektur durch Laserbehandlung; LASIK-Methode; …
- VG Stuttgart, 11.03.2013 - 13 K 4202/11
- VG Arnsberg, 28.06.2011 - 13 K 620/11
Rechtmäßigkeit eines eines Gebisssanierung betreffenden Beihilfebescheids
- BVerwG, 18.02.2009 - 2 C 23.08
Beihilfensystem; beihilferechtliches Leistungsprogramm; Anlassbezogenheit der …
- BVerwG, 22.01.2009 - 2 C 129.07
Beihilfefähigkeit; Angemessenheit; Krankenhausaufenthalt; Privatklinik; …
- VG Arnsberg, 13.05.2011 - 13 K 3483/10
Anspruch eines Beamten auf Beihilfe für die Anwendung des Verfahrens "PSI- der …
- VG Stuttgart, 11.03.2013 - 13 K 4557/11
- BVerwG, 12.11.2009 - 2 C 61.08
Abweichungsmöglichkeit; allgemeine Preisentwicklung; Angemessenheit; Begrenzung …
- VGH Baden-Württemberg, 01.02.2019 - 2 S 1352/18
Beihilfefähigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung; verfassungskonforme …
- VGH Baden-Württemberg, 12.10.2010 - 10 S 2565/08
Zur Prüfung der Notwendigkeit und Angemessenheit von ärztlichen Rechnungen auf …
- VGH Bayern, 23.03.2023 - 24 B 20.549
Nachschieben von Gründen im gerichtlichen Verfahren bei Überschreiten des …
- OVG Sachsen, 17.11.2015 - 2 A 390/14
Beihilfe; Transsexualität; Hormonbehandlung; humangenetische Untersuchung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.01.2011 - 1 A 527/08
Erteilung einer Kostenzusage für eine Beihilfe zu der beabsichtigten beidseitigen …
- VGH Bayern, 11.05.2010 - 14 B 09.1489
Eine Schutzimpfung gegen humane Pappillomaviren (HPV) für Mädchen und Frauen im …
- VG Arnsberg, 27.03.2017 - 13 K 932/16
- OVG Sachsen-Anhalt, 24.11.2010 - 1 L 146/10
Beihilfegewährung bei sog. Analog-Abrechnung durch Ärzte
- OVG Sachsen, 24.08.2018 - 2 A 887/16
Beihilfe; Angemessenheit; offene Rechtsfrage
- VGH Baden-Württemberg, 23.06.2009 - 4 S 87/08
Gewährung von Heilfürsorge für Polizeibeamten durch Erstattung der Aufwendungen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.11.2018 - 1 A 1044/17
Beurteilung der beihilferechtlichen Angemessenheit der Aufwendungen für eine …
- VG Arnsberg, 01.12.2010 - 13 K 3886/09
Anforderungen an eine beihilfefähige gutachterliche Äußerung i.S.v. Nr. 85 GV/GOÄ
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 19.09.2011 - 2 O 71/11
Beschwerde gegen die Ablehnung einer Beiladung im Falle eines Verfahrens …
- VG Arnsberg, 28.12.2010 - 13 K 3055/09
Beihilferechtliche Angemessenheit von Aufwendungen im Sinne der …
- VGH Baden-Württemberg, 09.11.2012 - 2 S 701/12
Postbeamtenkrankenkasse; Anspruch auf medizinische Kassenleistungen; …
- VGH Baden-Württemberg, 28.01.2010 - 10 S 1770/08
Minderung des ärztlichen Honoraranspruch, wenn während einer stationären …
- VG Arnsberg, 25.08.2017 - 13 K 2213/16
- VGH Bayern, 08.02.2018 - 14 C 18.156
Beiladung des behandelnden Arztes in beihilferechtlicher Streitigkeit
- VG Arnsberg, 14.10.2015 - 13 K 2159/14
- BVerwG, 22.01.2009 - 2 C 133.07
Beihilfefähigkeit eines über dem Satz der Bundespflegesatzverordnung liegenden …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 18.05.2018 - 1 A 1028/17
Gewährung von Beihilfen zur Beschaffung verschiedener apothekenpflichtiger nicht …
- VG Düsseldorf, 13.12.2016 - 26 K 7220/15
Mindestanforderung für die Rechtmäßigkeit der Abrechnung zahnärztlicher …
- BVerwG, 05.01.2011 - 2 B 55.10
Beihilfefähigkeit; Aufwendungen für die zahnärztliche Versorgung mit …
- VG Münster, 29.11.2018 - 5 K 2163/18
Femtosekundenlaser
- VGH Baden-Württemberg, 26.07.2019 - 2 S 1972/18
Vergütung des am Rettungsdienst mitwirkenden Arztes als Bestandteil des …
- VGH Baden-Württemberg, 04.02.2013 - 2 S 1903/12
Angemessenheit des Arzthonorars bei Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks
- BVerwG, 27.03.2012 - 2 C 46.10
Beihilfe; Beihilfefähigkeit; Notwendigkeit; Erforderlichkeit; Totalprothese; …
- VGH Bayern, 11.05.2010 - 14 BV 09.876
Beihilfe für Schutzimpfung gegen humane Papillomaviren
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.11.2018 - 1 A 1825/16
Anspruch eines Beamten auf Beihilfe zu den Kosten einer kieferorthopädischen …
- VG Düsseldorf, 14.12.2018 - 26 K 3164/17
Zur Abrechnung der lasergestützten Augenuntersuchung (OCT) gegenüber der …
- VG Düsseldorf, 04.02.2015 - 26 K 2233/14
Beihilfe Fußeinlagen
- VGH Baden-Württemberg, 28.01.2010 - 10 S 2582/08
Zur Beihilfefähigkeit von dentin-adhäsiven Kompositfüllungen - keine …
- VG Weimar, 04.07.2018 - 3 K 669/16
Beihilfefähigkeit von Hauterkrankungen; nicht wissenschaftlich anerkannte …
- VG Köln, 22.12.2016 - 1 K 8285/16
Anspruch auf Gewährung einer weiteren Beihilfe für die Vornahme einer …
- VG Schleswig, 09.05.2016 - 12 A 336/15
Beihilfe
- BVerwG, 19.01.2011 - 2 B 70.10
Gleichwertigkeit einer Leistung nach der Dentin-Adhäsiv-Technik mit einer …
- VG Greifswald, 25.09.2014 - 6 A 77/13
Beihilfefähigkeit von selbstständigen ärztlichen Leistungen, die in das …
- VG Gelsenkirchen, 23.01.2026 - 3 K 1610/24
Beihilfe; Analogie; Schwellenwertüberschreitung; Adhäsivtechnik
- VG Weimar, 15.08.2018 - 3 K 125/17
Beihilfefähigkeit elektronische Blutzuckermessgeräte; Vertrauensschutz chronisch …
- VG Köln, 10.11.2016 - 1 K 4550/16
Anspruch eines beihilfeberechtigten Beamten auf Erstattung der Kosten für eine …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2018 - 1 A 2044/15
Rechtsstreit um den Umfang von Beihilfeleistungen für Aufwendungen im Rahmen …
- VGH Bayern, 30.11.2017 - 14 B 15.2489
Beihilfefähigkeit von physiotherapeutischer Behandlung
- VG Karlsruhe, 27.09.2017 - 9 K 3208/16
Beihilfeanspruch; Analoganwendung von GOÄ-Nr 865 für Teambesprechungen
- VGH Baden-Württemberg, 09.07.2009 - 10 S 465/09
Beihilfe für die Impfung gegen Humane Papillomaviren - kein Beurteilungs- oder …
- VG Arnsberg, 09.12.2014 - 13 K 3687/13
- VG Gelsenkirchen, 18.08.2025 - 3 K 311/24
Liposuktion, Fälligkeit, Begründung, Analogie, Schwellenwertüberschreitung, …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.08.2017 - 1 A 3005/15
Streichung der Investitionskosten aus dem Beihilferegime; Investitionskosten bei …
- VG Gießen, 03.03.2017 - 4 K 3571/14
Beihilfefähigkeit von Fußeinlagen
- BVerwG, 19.01.2011 - 2 B 64.10
Angemessenheit i.S.v. § 5 Abs. 1 Allgemeine Verwaltungsvorschrift für Beihilfen …
- BVerwG, 22.01.2009 - 2 C 131.07
Beihilfefähigkeit eines über dem Satz der Bundespflegesatzverordnung liegenden …
- VG Arnsberg, 28.06.2024 - 13 K 4008/23
- VG Düsseldorf, 02.04.2020 - 13 K 9733/18
- VG der Evangelischen Kirche im Rheinland, 29.03.2012 - 2 VG 18/11
- VGH Baden-Württemberg, 10.05.2010 - 13 S 2825/09
Zur Rechtmäßigkeit einer Satzungsbestimmung der Postbeamtenkrankenkasse, die den …
- BVerwG, 22.01.2009 - 2 C 130.07
Vereinbarkeit einer Auslegung des § 3 der Verordnung über die Gewährung von …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 09.12.2022 - 1 A 258/21
Beihilfe; Ausschluss; Angehörige; Behandler; Fürsorge
- VGH Baden-Württemberg, 19.08.2014 - 2 S 962/14
Beihilfe für Ergotherapie bei Legasthenie - Anforderungen an Diagnose
- VGH Baden-Württemberg, 14.06.2013 - 2 S 246/11
Krankenkassenleistung für Brustverkleinerung (Mamareduktionsplastik)
- VGH Baden-Württemberg, 24.11.2011 - 2 S 2295/10
Zum Anspruch auf Bewilligung von Leistungen der Postbeamtenkrankenkasse - …
- BVerwG, 19.01.2011 - 2 B 62.10
Erstattung von Aufwendungen für eine zahnärztliche Behandlung unter Anwendung der …
- BVerwG, 22.01.2009 - 2 C 132.07
Beihilfefähige Aufwendungen des Beamten in Krankheitsfällen; Auslegung des …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 17.12.2010 - 3 A 747/08
Beihilferechtliche Angemessenheit von Aufwendungen für die Beschaffung von …
- BVerwG, 19.01.2011 - 2 B 63.10
Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für eine zahnärztliche Versorgung mit …
- VG Hamburg, 12.01.2022 - 21 K 2064/21
Zum Umfang der Beihilfebewilligung für eine Zahnimplantatbehandlung (erfolglose …
- OVG Niedersachsen, 10.02.2015 - 5 LC 79/14
Arbeitsbereich; pflegebedingte Aufwendungen; soziale Betreuung; Behindertenhilfe; …
- VG Düsseldorf, 09.05.2014 - 26 K 4729/13
Beihilfeanspruch eines Beamten bei noch nicht fällig gewordenen Arztforderungen
- OVG Sachsen, 15.01.2019 - 2 A 361/17
Beihilfefähigkeit empfängnisverhütender Mittel bei Verordnung im Krankheitsfall
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.05.2026 - 1 A 1394/23
Beilhilfefähigkeit von Maßnahmen einer künstlichen Befruchtung
- VG Stuttgart, 24.03.2025 - 10 K 2965/22
Erstattung von COVID-Tests als Wahlleistungen neben allgemeinen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.08.2017 - 1 A 3006/15
Gewährung einer weiteren Beihilfe zu den Aufwendungen für die vollstationäre …
- VG Gelsenkirchen, 24.04.2017 - 3 K 5541/14
Schwellenwertüberschreitung, Schwelllenwert, Steigerungssatz, 3,5fach, …
- VGH Baden-Württemberg, 17.02.2011 - 2 S 2242/10
Erstattungsanspruch gegen Postbeamtenkrankenkasse; Operation des Magenbandes bei …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2021 - 1 A 46/17
Anspruch auf Beihilfe für Aufwendungen für mehrfache stationäre Aufenthalte in …
- OVG Sachsen, 12.06.2018 - 2 A 361/17
Contraceptivum; Off-Label-Use
- VGH Baden-Württemberg, 09.07.2009 - 10 S 3385/08
Beihilfe zu Aufwendungen, für die Impfung volljähriger Kinder gegen Humane …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.09.2017 - 1 A 1977/16
Gewährung einer die Investitionskosten berücksichtigenden weiteren Beihilfe zu …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.09.2017 - 1 A 1128/16
- VG Augsburg, 10.03.2016 - Au 2 K 15.1274
Beihilfefähigkeit von S-Adenosyl-Methionin verneint
- VG Düsseldorf, 26.04.2013 - 26 K 1337/12
Nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel ; Belastungsgrenze
- OVG Nordrhein-Westfalen, 16.03.2010 - 3 A 2584/09
Anspruch auf Gewährung einer Beihilfe für eine ärztlich verordnete und von der …
- VG Kassel, 19.02.2019 - 1 K 1035/17
Behilfegewährung für subgingivales Biofilm-Management nach der sog. …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 13.02.2019 - 1 A 209/17
Rechtsstreit um die Gewährung weiterer Beihilfe zu den Aufwendungen für die …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.09.2017 - 1 A 2065/16
- VGH Baden-Württemberg, 17.02.2011 - 2 S 595/10
GOÄ 1982 Ziffer 2119 ist Bestandteil von GOÄ 1982 Ziffer 2144
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.09.2017 - 1 A 3019/15
- VG Ansbach, 12.11.2013 - AN 1 K 12.02151
Beihilfefähigkeit einer Augenoperation
- OVG Nordrhein-Westfalen, 14.12.2012 - 1 A 352/11
Maßstäbe für die Bestimmung des richtigen Zeitpunkts für die Beurteilung der …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.05.2025 - 1 A 1574/22
Gewährung einer weiteren Beihilfe zu den Aufwendungen für Unterkunft, Verpflegung …
- VG München, 07.06.2024 - M 17 K 23.6264
Beihilferecht, Sonographische Leistungen, Begriff der Sitzung, Wortlaut als …
- VG Saarlouis, 20.04.2010 - 3 K 2009/09
Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für die Entfernung von undicht gewordenen …
- VG Gießen, 14.12.2021 - 10 K 9850/17
- VG Münster, 09.01.2020 - 5 K 1316/18
- VG Düsseldorf, 12.12.2019 - 26 K 10699/16
- VG Sigmaringen, 10.12.2014 - 3 K 634/12
Beihilfefähigkeit der Therapie eines Prostatakarzinoms im Wege einer …
- VG Augsburg, 22.08.2019 - Au 2 K 18.736
Anspruch auf die Gewährung weiterer Beihilfeleistungen
- VG Düsseldorf, 16.11.2012 - 26 K 6693/11
Anspruch eines Beamten auf ihm durch die orthopädische Behandlung seiner Ehefrau …
- VG München, 14.10.2021 - M 17 K 20.4658
Beihilfe, Fortsetzungsfeststellungsklage, Fortsetzungsfeststellungsinteresse …
- VG Ansbach, 13.06.2017 - AN 1 K 16.01917
Beihilfefähigkeit von Hörgeräten über Höchstgrenze hinaus
- VG Aachen, 25.09.2015 - 7 K 1693/14
Notwendigkeit; Angemessenheit; Mitwirkung; Amtsarzt
- VG Ansbach, 01.04.2014 - AN 1 K 13.01949
Beihilfefähige Anschaffung eines Elektromobils "Mini-Scooter listo", welches auch …
- VG Ansbach, 10.12.2013 - AN 1 K 12.00737
Keine Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Fahrten zu Kontrolluntersuchungen …
- VG Bayreuth, 29.09.2020 - B 5 K 19.749
Beihilfeausschluss von Ostenil
- VG Ansbach, 01.03.2016 - AN 1 K 15.00882
Erfolgloser Beihilfeantrag wegen verspäteter Antragstellung
- VG Ansbach, 20.01.2016 - AN 1 K 15.00673
Ausschluss der Beihilfefähigkeit von Mitteln zur Behandlung der erektilen …
- VG Ansbach, 24.09.2013 - AN 1 K 12.01487
Aufwendungen für psychotherapeutische Maßnahmen
- VG Ansbach, 16.07.2013 - AN 1 K 12.02249
Beihilfefähigkeit zahnimplantologischer Leistungen
- VG Augsburg, 08.06.2011 - Au 2 K 10.1908
Beihilfe zu Aufwendungen für eine Zahnfüllung in "Dentinadhäsivtechnik"; analoge …
- VG München, 05.07.2023 - M 17 K 23.1194
Beihilferecht, Osteopathische Behandlung der Wirbelsäule, Craniosacrale …
- VG Ansbach, 11.06.2021 - AN 18 K 19.01286
Beihilfefähigkeit von Kosten für manuelle Therapie und Krankengymnastik
- VG Kassel, 08.03.2021 - 1 K 867/20
Berücksichtigung einer analogen Abrechnung nach § 6 Abs 2 GOĠim Rahmen der …
- VG Bayreuth, 08.12.2020 - B 5 K 20.59
Keine Beihilfefähigkeit von "Ostenil-Fertigspritzen"
- VG Arnsberg, 27.10.2015 - 13 K 2928/14
- VG Ansbach, 01.09.2015 - AN 1 K 14.01040
Keine Beihilfefähigkeit von Wohnkosten bei Heilbehandlungen nach der BayBhV
- VG Regensburg, 12.10.2009 - RO 8 K 08.1976
Der Ausschluss von Aufwendungen für die in § 18 Satz 4 Nr. 1 BayBhV beschriebenen …
- VG Ansbach, 11.06.2021 - AN 18 K 19.02464
Zur medizinischen Notwendigkeit einer manuellen Therapie
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Rechtsprechung
| BVerwG, 09.10.2006 - 2 B 34.06 (2 C 19.06) |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - lexetius.com
- Bundesverwaltungsgericht
- Wolters Kluwer
Beihilfefähigkeit der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) Nr. 285, 286, 261, 252, 253, 3781, 4069, 3735, 3741, 4069, 4745 und 410 abgerechneter ärztlicher Gebühren; Ermessen des Tatsachengerichts bei Berücksichtigung von Sachverständigengutachten
- rechtsportal.de
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Köln, 11.12.2003 - 16 K 9377/98
- OVG Nordrhein-Westfalen, 10.03.2006 - 1 A 1142/04
- BVerwG, 09.10.2006 - 2 B 34.06 (2 C 19.06)
- BVerwG, 23.11.2006 - 2 C 19.06
- BVerwG, 20.03.2008 - 2 C 19.06
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 04.12.1991 - 2 B 135.91
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Auszug aus BVerwG, 09.10.2006 - 2 B 34.06
Das dem Tatsachengericht bei der Berücksichtigung von Sachverständigengutachten nach § 98 VwGO in Verbindung mit den §§ 404, 412 ZPO zustehende Ermessen wird nur dann verfahrensfehlerhaft ausgeübt, wenn das Gericht von der Einholung weiterer Gutachten oder gutachterlicher Stellungnahmen absieht, obwohl sich ihm die Notwendigkeit einer zusätzlichen Beweiserhebung hätte aufdrängen müssen (stRspr; vgl. etwa Beschlüsse vom 4. Dezember 1991 - BVerwG 2 B 135.91 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 238 m.w.N. und vom 30. März 1995 - BVerwG 8 B 167.94 - Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 48) oder wenn seine Überzeugungsbildung noch nicht abgeschlossen ist.Ein Tatsachengericht ist dagegen nicht allein schon deshalb verpflichtet, ein weiteres Gutachten oder zusätzliche gutachterliche Äußerungen einzuholen oder in sonstige Ermittlungen einzutreten, weil ein Beteiligter bereits vorliegende Gutachten als Erkenntnisquelle für unzureichend hält (stRspr; vgl. Beschlüsse vom 4. Dezember 1991 - BVerwG 2 B 135.91 - …und vom 30. März 1995 - BVerwG 8 B 167.94 - jeweils a.a.O. m.w.N.).
- BVerwG, 30.03.1995 - 8 B 167.94
Zurückweisen einer Nichtzulassungsbeschwerde - Nichtvorliegen eines …
Auszug aus BVerwG, 09.10.2006 - 2 B 34.06
Das dem Tatsachengericht bei der Berücksichtigung von Sachverständigengutachten nach § 98 VwGO in Verbindung mit den §§ 404, 412 ZPO zustehende Ermessen wird nur dann verfahrensfehlerhaft ausgeübt, wenn das Gericht von der Einholung weiterer Gutachten oder gutachterlicher Stellungnahmen absieht, obwohl sich ihm die Notwendigkeit einer zusätzlichen Beweiserhebung hätte aufdrängen müssen (stRspr; vgl. etwa Beschlüsse vom 4. Dezember 1991 - BVerwG 2 B 135.91 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 238 m.w.N. und vom 30. März 1995 - BVerwG 8 B 167.94 - Buchholz 310 § 98 VwGO Nr. 48) oder wenn seine Überzeugungsbildung noch nicht abgeschlossen ist.Ein Tatsachengericht ist dagegen nicht allein schon deshalb verpflichtet, ein weiteres Gutachten oder zusätzliche gutachterliche Äußerungen einzuholen oder in sonstige Ermittlungen einzutreten, weil ein Beteiligter bereits vorliegende Gutachten als Erkenntnisquelle für unzureichend hält (stRspr; vgl. Beschlüsse vom 4. Dezember 1991 - BVerwG 2 B 135.91 - und vom 30. März 1995 - BVerwG 8 B 167.94 - jeweils a.a.O. m.w.N.).
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Rechtsprechung
| BVerwG, 23.11.2006 - 2 C 19.06 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Doctrine
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Wolters Kluwer
Festsetzung eines Streitgegenstandes fü ein verwaltungsrechtliches Revisionsverfahren
Verfahrensgang
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