Rechtsprechung
| BVerwG, 10.10.1957 - II CO 5.56 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
PersVG §§ 22, 31, 32
Verfahrensgang
- OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.1956 - 4 B 3/56
- BVerwG, 10.10.1957 - II CO 5.56
Papierfundstellen
- BVerwGE 5, 261
- NJW 1958, 75
- DÖV 1958, 267
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (2)
- BVerwG, 13.06.1957 - II CO 3.56
Die Bestimmung des Vorsitzenden des Vorstandes des Personalrats als Teil der …
Auszug aus BVerwG, 10.10.1957 - II CO 5.56
- In der Sache selbst hat sich der Antragsteller auf die Grundsatzentscheidung des Bundesverwaltungsgerichtsvom 13. Juni 1957 - BVerwG II CO 3.56 - berufen.Hierzu hat der erkennende Senat in seinemBeschluß vom 13. Juni 1957 - BVerwG II CO 3.56 - ausgeführt:.
- BAG, 07.07.1954 - 1 ABR 2/54
Betriebsverfassungsrecht: Gültigkeitsvoraussetzungen der Abstimmung nach § 13 …
Auszug aus BVerwG, 10.10.1957 - II CO 5.56
Eine entsprechende Anwendung der Kostenvorschriften der §§ 91 ff. ZPO entfällt, weil das Beschlußverfahren kein Parteiverfahren ist (BAG Beschluß vom 7. Juli 1954 in BAGE 1 S. 46; LAG Hannover Beschluß vom 26. November 1953 in Betriebsberater 1954 S. 133).
- BVerwG, 15.05.1991 - 6 P 15.89
Personalratsvorstand - Wahl von Gruppenmitgliedern - Stimmengleichheit
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Beschlüsse vom 13. Juni 1957 - BVerwG 2 CO 3.56 - BVerwGE 5, 118, vom 10. Oktober 1957 - BVerwG 2 CO 5.56 - BVerwGE 5, 261, vom 3. Oktober 1958 - BVerwG 7 P 12.57 - BVerwGE 7, 253 und zuletzt vom 27. September 1990 - BVerwG 6 P 23.88 - Buchholz 250 § 33 BPersVG Nr. 4) ist die Bildung des Vorstands eines Personalrats weder ein Verwaltungsakt noch eine Wahl im Sinne von § 25 BPersVG. - BVerwG, 04.10.2005 - 6 P 12.04
Wahl des Personalratsvorstandes; Vorstandsgröße; Anzahl von Frauen und Männern im …
bb) Bei Verabschiedung des Mitbestimmungsgesetzes Schleswig-Holstein lag bereits seit Jahrzehnten eine ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts vor, die es ablehnte, die für die Anfechtung einer Personalratswahl geltende Vorschrift auf die Wahl des Personalratsvorstandes entsprechend anzuwenden, und zugleich stets in Anwendung des erwähnten allgemeinen Rechtsgedankens die Rechtsunwirksamkeit einer Vorstandswahl ausgesprochen hat, wenn dabei einschlägige gesetzliche Bestimmungen verletzt worden waren (vgl. Beschluss vom 13. Juni 1957 - BVerwG 2 CO 3.56 - BVerwGE 5, 118 f.; Beschluss vom 10. Oktober 1957 - BVerwG 2 CO 5.56 - BVerwGE 5, 261 f.; Beschluss vom 3. Oktober 1958 - BVerwG 7 P 12.57 - BVerwGE 7, 253; Beschluss vom 23. Oktober 1970 - BVerwG 7 P 5.70 - BVerwGE 36, 174 f.; Beschluss vom 3. August 1983 - BVerwG 6 P 15.81 - Buchholz 238.38 § 31 RPPersVG Nr. 1; Beschluss vom 27. September 1990 - BVerwG 6 P 23.88 - Buchholz 250 § 33 BPersVG Nr. 4 S. 2). - BVerwG, 20.06.1958 - VII P 13.57
Rechtsmittel
Zutreffend geht das Oberverwaltungsgericht davon aus, daß auf die Bestimmung des Vorsitzenden des Personalrats und seiner Stellvertreter gemäß § 31 des Personalvertretungsgesetzes vom 5. August 1955 (BGBl. I S. 477) - PersVG - die Vorschrift des § 22 PersVG keine Anwendung finden kann (vgl. BVerwG Beschlüsse vom 13. Juni 1957 - BVerwG II CO 3.56 - [BVerwGE 5, 118 [BVerwG 13.06.1957 - II CO 3/56]] undvom 10. Oktober 1957 - BVerwG II CO 5.56 - [BVerwGE 5, 261]).
- BVerwG, 04.09.1968 - IV B 208.67
Anforderungen an die Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache - …
Daß der Grundsatz der Verwirkung auch im öffentlichen Recht gilt, ist anerkannt (BVerwGE 5, 136 [140]; 5, 261 [262]; 7, 54 [56]).Eine Abweichung von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts BVerwGE 2, 40 und BVerwGE 5, 261 liegt offenbar nicht vor.
- BVerwG, 25.02.1966 - VII P 13.64
Rechtsmittel
In Übereinstimmung mit der auch vom II. Senat in seinem Beschluß vom 10. Oktober 1957 (BVerwGE 5, 261) vertretenen Auffassung war daher zu erkennen wie geschehen. - BVerwG, 17.10.1988 - 4 B 149.88
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
Die Beschwerde macht geltend, die Revision sei nach § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO zuzulassen, weil das Berufungsurteil von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu den Verwirkungsvoraussetzungen (BVerwGE 5, 261 ff.; 6, 204 ff. [BVerwG 21.02.1958 - VI C 352/57]; 44, 294 ff. [BVerwG 17.01.1974 - V C 212/72]; 44, 339 ff. [BVerwG 30.01.1974 - VIII C 20/72]; 52, 16 ff. [BVerwG 20.01.1977 - V C 62/75]) abweiche. - BVerwG, 17.12.1986 - 6 PB 10.86
Verwirkung des Antrags auf Feststellung der Verletzung des Mitbestimmungsrechts - …
Sie ist zudem bereits in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt (vgl. BVerwGE 5, 261). - BVerwG, 08.10.1968 - VII B 45.67
Verwirkung des Klagerechts
Die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen das Klagerecht verwirkt werden kann - diese Frage hat unter der Geltung der Verwaltungsgerichtsordnung im Hinblick auf die in § 58 getroffene Regelung keine Bedeutung mehr -, ist nicht klärungsbedürftig, weil sich das Bundesverwaltungsgericht wiederholt mit ihr befaßt und die Voraussetzungen der Verwirkung genau umrissen hat (BVerwGE 5, 136; 5, 261 [BVerwG 04.10.1957 - VII P 5/57]; 6, 204 [BVerwG 21.02.1958 - VI C 352/57]; 7, 54 [BVerwG 23.05.1958 - VII C 27/57]; 13, 99) [BVerwG 03.10.1961 - VI B 23/61]. - BVerwG, 15.03.1968 - VII P 4.67
Rechtsmittel
Der für das Personalvertretungsrecht damals zuständige II. Senat hat demgegenüber in demBeschluß vom 10. Oktober 1957 - BVerwG II CO 5.56 - (BVerwGE 5, 261) auch für das Personalvertretungsrecht die Möglichkeit einer Verwirkung der Ausübung von Verfahrensrechten anerkannt. - BVerwG, 29.01.1960 - VII C 122.59
Rechtsgrundlage hinsichtlich eines Auskunftsanspruchs über Subventionen i.R.d. …
Sollte bei der erneuten Verhandlung wiederum auf die Frage der Verwirkung Gewicht gelegt werden, so müßten die wiedergegebenen Behauptungen der Beklagten und die Einlassung der Klägerin hierzu nach Maßgabe der in der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze noch gewürdigt werden (vgl. BVerwGE 5, 136 [140]; 5, 261; 6, 204 [205]; 7, 54 [56]).
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