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Rechtsprechung
   VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,48853
VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18 (https://dejure.org/2019,48853)
VG Cottbus, Entscheidung vom 15.11.2019 - 2 K 1280/18 (https://dejure.org/2019,48853)
VG Cottbus, Entscheidung vom 15. November 2019 - 2 K 1280/18 (https://dejure.org/2019,48853)
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Volltextveröffentlichungen (3)

 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (15)

  • BVerfG, 12.12.2012 - 1 BvR 2550/12

    Nichtannahmebeschluss: Subsidiarität einer unmittelbar gegen Regelungen des …

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Um diese zu erzielen, habe er entsprechend den Vorgaben des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts zum Az. 1 BvR 2550/12 ordnungsgemäß einen entsprechenden Härtefallantrag am 19. März 2018 bei dem Beklagten gestellt.

    Das Bundesverfassungsgericht hat seinerzeit im Falle eines strenggläubigen Christen, der geltend gemacht hat, auf jede Form elektronischer Medien zu verzichten und aus religiösen Gründen in bescheidenen Verhältnissen ohne Fernseher, Radio, Telefon, Handy, Internetanschluss oder Auto zu leben, die Zuerkennung einer Härtesituation unter Hinweis auf die Befreiungsfälle wegen objektiver Unmöglichkeit des Rundfunkempfangs nicht von vorneherein als ausgeschlossen angesehen (BVerfG, Beschluss vom 12. Dezember 2012 - 1 BvR 2550/12, beck-online), jedoch hierbei keine (ausdrückliche) Entscheidung darüber getroffen, dass ein solcher (Härte-) Fall tatsächlich vorlag.

  • BVerfG, 18.04.1984 - 1 BvL 43/81

    Schwangerschaftsabbruch Krankenkassen

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    So ist der Schutzbereich der Gewissensfreiheit hier bereits nicht eröffnet (vgl. insoweit auch BVerfG, Beschluss vom 18. April 1984 1 BvL 43/81 = BVerfGE 67, 26 wonach der Schutzbereich der Gewissensfreiheit bei der Verweigerung von Krankenkassenbeiträgen wegen der Finanzierung medizinisch nicht indizierter Schwangerschaftsabbrüche nicht betroffen ist).

    Sowohl die Zahlung einer Steuer als auch eines Beitrags kann nicht mit der Begründung verweigert werden, dass ein Einzelner eine bestimmte Verwendung öffentlicher Abgaben für grundrechtswidrig und mit seinem Gewissen nicht vereinbar hält (BVerfG, Beschluss vom 18. April 1984 - 1 BvL 43/81 -, juris).

  • VG Neustadt, 20.09.2016 - 5 K 145/15

    Keine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht aus religiösen Gründen bzw. …

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Rn. 23 § 4 Abs. 6 Satz 1 RBStV ist seinem Wortlaut nach zwar nicht nur lediglich auf soziale Härtefälle beschränkt, so dass die Vorschrift etwa auch solche Wohnungsinhaber begünstigen kann, denen die Beitragsentrichtung deshalb unzumutbar ist, weil ihnen der Rundfunkempfang in ihrer Wohnung objektiv unmöglich ist (so VG Neustadt a.d. Weinstraße (5. Kammer), Urteil vom 20. September 2016 - 5 K 145/15.NW, beck-online).

    Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass die objektive Unmöglichkeit des Rundfunkempfangs dauerhaft bestehen muss, um die Beitragsentrichtung unzumutbar werden zu lassen (vgl. VG Neustadt a.d. Weinstraße (5. Kammer), Urteil vom 20. September 2016 - 5 K 145/15.NW, beck-online).

  • VG Saarlouis, 23.12.2015 - 6 K 43/15

    Verfassungsmäßigkeit von Rundfunkbeiträgen: Verstoß gegen die Glaubens- und …

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    So sollen auch absolute körperliche Rezeptionshindernisse beim Wohnungsinhaber (z. B. aufgrund schwerer Demenzerkrankung) oder besondere örtliche Gegebenheiten (Funkloch) qualifizierte Gründe für eine Beitragsbefreiung darstellen können (vgl. VG des Saarlandes, Urteil vom 23. Dezember 2015, 6 K 43/15, juris, Rn. 92 f, m. w. N.).

    Nach der Rechtsprechung der Kammer verstößt nämlich die Heranziehung zur Rundfunkbeitragspflicht grundsätzlich nicht gegen die in Art. 4 Abs. 1 GG garantierte Gewissensfreiheit (vgl. VG Cottbus, Urteil vom 30. November 2018, - 2 K 54/18, n.v., insoweit auch VG Saarlouis, Urteil vom 25. Januar 2016 - 6 K 525/15, Urteil vom 23. Dezember 2015 - 6 K 43/15, Urteil vom 28. Januar 2015 - 6 K 1235/14 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 16. November 2015, 7 A 10455/15, alle juris).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 01.02.2017 - 11 N 91.15

    Rundfunkbeitrag; Verfassungsmäßigkeit im privaten Bereich; Anschluss an die …

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Der Beitragsschuldner, der sich auf seine Glaubens- und Gewissensfreiheit beruft, kann nicht davon ausgehen, dass ein konkreter Beitrag für Sendungen verwendet wird, deren Inhalt er aus Glaubens- oder Gewissensgründen ablehnt (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. November 2019 - OVG 11 N 111.16 -, Rn. 16, juris, Senatsbeschlüsse vom 1. Februar 2017 - OVG 11 N 91.15 -, Rn. 27-28, juris, m.w.N.; sowie vom 23. September 2019 - OVG 11 N 98.17 -, n.v.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 29.11.2019 - 11 N 111.16

    Beitragsmindernde Berücksichtigung des öffentlichen Interesses an …

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Der Beitragsschuldner, der sich auf seine Glaubens- und Gewissensfreiheit beruft, kann nicht davon ausgehen, dass ein konkreter Beitrag für Sendungen verwendet wird, deren Inhalt er aus Glaubens- oder Gewissensgründen ablehnt (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. November 2019 - OVG 11 N 111.16 -, Rn. 16, juris, Senatsbeschlüsse vom 1. Februar 2017 - OVG 11 N 91.15 -, Rn. 27-28, juris, m.w.N.; sowie vom 23. September 2019 - OVG 11 N 98.17 -, n.v.).
  • BVerfG, 18.07.2018 - 1 BvR 1675/16

    Vorschriften zur Erhebung des Rundfunkbeitrages für die Erstwohnung und im nicht …

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil vom 18. Juli 2018 für alle Gerichte verbindlich entschieden (§ 31 Abs. 1 des Bundesverfassungsgerichtsgesetzes [BVerfGG]), dass der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag grundsätzlich keinen verfassungsrechtlichen Bedenken begegnet (BVerfG, Urteil vom 18. Juli 2018 - 1 BvR 1675/16, 1 BvR 745/17, 1 BvR 836/17, 1 BvR 981/17, juris).
  • BVerwG, 18.03.2016 - 6 C 6.15

    Rundfunkbeitrag; Rundfunkgebühr; Rundfunkstaatsvertrag; …

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Abgesehen von dem in Deutschland wohl höchst seltenen Fall eines - sachverständig nachweisbaren - "Funklochs" kann aber zur Feststellung der objektiven Unmöglichkeit des Rundfunkempfangs nicht für sich betrachtet darauf abgestellt werden, ob Empfangsmöglichkeiten durch geeignete Geräte in einer Wohnung tatsächlich bestehen, denn angesichts jederzeit verfügbarer, nach außen nicht sichtbarer multifunktionaler Geräte, die in der Kleidung oder in Taschen mitgeführt werden können, ist diese Frage letztlich nicht überprüfbar (vgl. BVerwG, Urteil vom 18. März 2016, 6 C 6.15, juris, Rn. 37).
  • BVerfG, 20.12.1960 - 1 BvL 21/60

    Kriegsdienstverweigerung I

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Eine Gewissensentscheidung im Sinne des Art. 4 Abs. 1 GG ist nach der Definition des Bundesverfassungsgerichts eine ernste, sittliche, d. h. an den Kriterien von "Gut" und "Böse" orientierte Entscheidung, die der Einzelne in einer bestimmten Lage als für sich bindend und unbedingt verpflichtend erfährt, sodass er gegen sie nicht ohne ernste Gewissensnot handeln könnte (vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1960, 1 BvL 21/60; BVerfG, Urteil vom 13. April 1978, 2 BvF 1/77, 2/77, 4/77, 5/77, juris).
  • BVerfG, 13.04.1978 - 2 BvF 1/77

    Wehrpflichtnovelle

    Auszug aus VG Cottbus, 15.11.2019 - 2 K 1280/18
    Eine Gewissensentscheidung im Sinne des Art. 4 Abs. 1 GG ist nach der Definition des Bundesverfassungsgerichts eine ernste, sittliche, d. h. an den Kriterien von "Gut" und "Böse" orientierte Entscheidung, die der Einzelne in einer bestimmten Lage als für sich bindend und unbedingt verpflichtend erfährt, sodass er gegen sie nicht ohne ernste Gewissensnot handeln könnte (vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1960, 1 BvL 21/60; BVerfG, Urteil vom 13. April 1978, 2 BvF 1/77, 2/77, 4/77, 5/77, juris).
  • BVerwG, 12.10.2011 - 6 C 34.10

    Rundfunkempfangsgerät; Rundfunkgebühr; internetfähiger PC; Befreiung; Hilfe zum …

  • BVerfG, 24.09.2018 - 1 BvR 981/17

    Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren

  • OVG Rheinland-Pfalz, 16.11.2015 - 7 A 10455/15

    Erhebung des Rundfunkbeitrags als Verstoß gegen Glaubens- und Gewissensfreiheit; …

  • BVerfG, 02.06.2003 - 2 BvR 1775/02

    Kürzung der Steuer aus Gewissensgründen

  • VG Saarlouis, 25.01.2016 - 6 K 525/15

    Zur Vereinbarkeit der Rundfunkbeitragserhebung mit der Glaubens- und …

  • VG Arnsberg, 03.11.2021 - 5 K 583/21
    Rn. 52 Vgl. auch etwa: OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 11. September 2020 - OVG 11 N 95.18 - Sächsisches OVG, Beschluss vom 30. Juni 2017 - 5 A 133/16 - VG Göttingen, Urteil vom 27. März 2020 - 2 A 7/15 - VG Kassel, Urteil vom 20. Dezember 2019 - 1 K 3311/18.KS - VG München, Urteil vom 22. Mai 2019 - M 6 K 19.1460 - Urteil vom 22. Mai 2019 - M 6 K 19.686 - VG Cottbus, Urteile vom 31. Januar 2020 - 6 K 856/19 -, und vom 15. November 2019 - 2 K 1280/18 - VG Freiburg, Urteil vom 1. März 2019 - 9 K 8671/17 - VG Augsburg, Urteil vom 26. Februar 2018 - Au 7 K 17.1416 - (alle Fundstellen bei juris).

    Rn. 66 Vgl. zur Anwendung des § 188 Satz 2 VwGO in Fallkonstellationen der vorliegenden Art: OVG NRW mit Urteil vom 21. September 2018 - 2 A 1821/15 - Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 25. August 2020 - 4 LA 163/19 - VG Cottbus, Urteile vom 31. Januar 2020 - 6 K 856/19 und vom 15. November 2019 - 2 K 1280/18 - a. A. etwa: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof (BayVGH), Beschluss vom 16. September 2019 - 7 C 19.1603 - (alle Entscheidungen bei juris).

  • VG Cottbus, 31.01.2020 - 6 K 856/19
    So führt die Ablehnung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auch in den Fällen, in denen sich die Betroffenen zur Begründung auf die grundrechtlich geschützte Gewissensfreiheit (Art. 4 Abs. 1 GG) berufen, grundsätzlich schon nicht zur Unzumutbarkeit der Beitragserhebung (vgl. etwa VG Cottbus, Urteil vom 15. November 2019 - 2 K 1280/18, juris).

    Die Heranziehung zur Rundfunkbeitragspflicht verstößt grundsätzlich nicht gegen die in Art. 4 Abs. 1 GG garantierte Gewissensfreiheit (vgl. VG Cottbus, Urteil vom 15. November 2019 - 2 K 1280/18; Urteil vom 15. November 2019 - 2 K 1540/18, beide juris; Urteil vom 30. November 2018, - 2 K 54/18, n.v., insoweit auch VG Saarlouis, Urteil vom 25. Januar 2016 - 6 K 525/15, Urteil vom 23. Dezember 2015 - 6 K 43/15, Urteil vom 28. Januar 2015 - 6 K 1235/14 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 16. November 2015, 7 A 10455/15, alle juris).

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