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Rechtsprechung
   FG München, 26.01.2004 - 2 K 2468/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,6888
FG München, 26.01.2004 - 2 K 2468/97 (https://dejure.org/2004,6888)
FG München, Entscheidung vom 26.01.2004 - 2 K 2468/97 (https://dejure.org/2004,6888)
FG München, Entscheidung vom 26. Januar 2004 - 2 K 2468/97 (https://dejure.org/2004,6888)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    EStG § 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 1; ; EStG § 20 Abs. 1; ; EStG § 17; ; EStG § 24 Nr. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abzug von Schuldzinsen als (nachträglich entstandene) Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen nach Einbringung einer; Abzug von Schuldzinsen als (nachträglich entstandene) Werbungskosten; GmbH in eine andere GmbH; gesonderter Feststellung des Verlustes nach ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Abzug von Schuldzinsen als (nachträglich entstandene) Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen nach Einbringung von Geschäftsanteilen einer GmbH in eine andere GmbH - Gesonderte Feststellung des Verlustes nach § 10 d Abs. 3 EStG zur Einkommensteuer zum ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Abzug von Schuldzinsen als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen; Aufnahme eines Darlehens durch den Gesellschafter zur Sicherung der Gesellschaft; Abzug von Schuldzinsen als Werbungskosten nach Einbringung der Gesellschaft, zu deren Sicherung ein ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • EFG 2004, 974
 
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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (26)

  • BFH, 21.12.1982 - VIII R 48/82

    Auf die Zeit nach Beendigung der Vermietung oder Verpachtung entfallende …

    Auszug aus FG München, 26.01.2004 - 2 K 2468/97
    Die dortige Begründung beschränkt sich auf den bloßen Hinweis auf das BFH-Urteil vom 23. Januar 1990 IX R 8/85, BFHE 159, 488, BStBl II 1990, 464, worin zur Begründung auf die weitere Entscheidung des BFH vom 21. Dezember 1982 VIII R 48/82, BFHE 138, 47, BStBl II 1983, 373 verwiesen wird.

    Die Begründung in BStBl II 1983, 373 unter 2) beginnt mit dem zutreffenden Hinweis: "Auch für nachträgliche Werbungskosten ist Voraussetzung, dass die Aufwendungen mit einer Tätigkeit oder einem Rechtsverhältnis i. S. einer Einkunftsart in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen (§ 9 Abs. 1 Sätze 1 und 2, § 24 Nr. 2 EStG).

    Der VIII. Senat des BFH in BStBl II 1983, 373 geht dabei entgegen der Auffassung von Söffing in FR 1984, 185 (188) zwar nicht davon aus, dass § 24 Nr. 2 EStG nur für die betrieblichen und nicht auch für die nichtbetrieblichen Einkunftsarten gelte; denn für nachverausgabte Werbungskosten hält der BFH § 24 Nr. 2 EStG - wie dargestellt - für anwendbar.

    Entgegen der zur Vermietung und Verpachtung ergangenen Entscheidung des BFH in BStBl II 1983, 373 besteht der wirtschaftliche Zusammenhang mit angestrebten oder zugeflossenen Einnahmen folglich auch dann noch weiter, wenn die Vermietung und Verpachtung bzw. die im Privatvermögen gehaltene Beteiligung endet; die Zinsen sind damit entgegen der Auffassung des BFH a.a.O. nicht nur noch Gegenleistung für die Überlassung eines Kapitals, das nicht mehr der Erzielung von Einkünften dient.

  • BFH, 09.08.1983 - VIII R 276/82

    Bei einer im Privatvermögen gehaltenen wesentlichen Beteiligung i. S. des § 17 …

    Auszug aus FG München, 26.01.2004 - 2 K 2468/97
    Die bei den Einkünften aus Kapitalvermögen hinsichtlich der Darlehen D1, D2 und D3 in Höhe von insgesamt 149.116 DM (= 26.621 DM + 110.831 DM + 11.663 DM) für 1991 und in Höhe von 108.295 DM (= 25.223 DM + 69.541 DM + 13.531 DM) für 1992 erklärten Schuldzinsen wurden, dem Hinweis des Prüfers folgend, gemäß dem BFH-Urteil vom 9. August 1983 VIII R 276/82, BFHE 139, 257, BStBl II 1984, 29 nicht weiter zum Werbungskostenabzug zugelassen (s. Tz. 3 des Betriebsprüfungsberichts).

    Der BFH (s. Urteil in BStBl II 1984, 29 sowie die Urteile vom 26. Februar 1985 VIII R 59/83, BFH/NV 1985, 69 …und vom 31. Juli 1991 VIII R 67/88, BFH/NV 1992, 33 u.a.) habe wiederholt entschieden, dass Schuldzinsen für Kredite im Zusammenhang mit dem Erwerb von Aktien oder einer GmbH-Beteiligung nur solange als Werbungskosten abziehbar seien, wie die finanzierten Wirtschaftsgüter beim Steuerpflichtigen noch vorhanden seien.

    Die weiteren zu der Frage ergangenen Entscheidungen des BFH, insbesondere auch die zu den Kapitaleinkünften aus (ehemaliger) Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ergangenen Urteile in BStBl II 1984, 29; vom 2. Oktober 1984 VIII R 36/83, BFHE 143, 228, BStBl II 1985, 320 und VIII R 20/84, BFHE 143, 304, BStBl II 1985, 428, vom 31. Juli 1991 VIII R 67/88, BFH/NV 1992, 33, vom 10. November 1992 VIII R 98/90, BFH/NV 1993, 468, vom 8. Dezember 1992 VIII R 99/90, BFH/NV 93, 654, vom 19. Januar 1993 VIII R 74/91, BFH/NV 1993, 714 sowie die Beschlüsse vom 27. November 1995 VIII B 16/95, BFH/NV 1996, 406 und vom 23. September 1998 VIII B 115/97, BFH/NV 1999, 310 führen keine weiteren Argumente an.

  • BFH, 04.07.1990 - GrS 2/88

    Kontokorrentverbindlichkeit; Auszahlungen; Überweisungen; Betriebliche …

    Auszug aus FG München, 26.01.2004 - 2 K 2468/97
    So sind z.B. nach Entnahme eines Grundstücks aus dem Betriebsvermögen und anschließender Vermietung die Zinsen, die mit Anschaffungskrediten des Grundstücks zusammenhängen, als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar (s. Beschluss des GrS des BFH vom 4. Juli 1990 GrS 2 - 3/88, BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817).

    Maßgeblich ist insoweit der tatsächliche Verwendungszweck des Darlehens (s. GrS des BFH in BStBl II 1990, 817).

  • FG Hamburg, 18.08.2005 - III 422/03

    Einkommensteuerrecht: Schuldzinsen als Werbungskosten

    Von anderer Seite wurde oder wird ein nachträglicher Werbungskostenabzug bejaht (Thüringer Finanzgericht vom 13. Januar 2004, III 447/03 V, EF­G 2004, 1435 m. Anm. Morsbach; FG des Saarlandes vom 5. August 2002, 1 K 331/02, EFG 2002, 1435; vom 21. November 2001, 1 K 230/98, EFG 2002, 315; FG München vom 26. Januar 2004, 2 K 2468/97, EFG 2004, 974; K. Ebling, Stuhrmann in Blümich, EStG, § 17 Rd. 198, § 20 Rd. 378, § 24 Rd. 74 m.w.N.; Zimmermann/Schwier, Hildesheim in Bordewin/Brandt, EStG, § 17 Rd. 212, § 24 Rd. 53 m.w.N.; Frotscher, EStG, § 9 Rd. 34 m.w.N., Zimmermann in Kirchhof/Söhn, EStG, § 24 Rd. 146 m.w.N.; Jäschke, G´rard in Lademann/Söffing, EStG, § 17 Rd. 222 m.w.N., § 24 Rd. 66 m.w.N.; Drenseck, Weber-Grellet in Schmidt, EStG, § 9 Rd. 40, § 17 Rd. 152 m.w.N.).

    Zwar bezieht der Kläger sich für seine Auffassung auf das Urteil des Finanzgerichts München vom 26. Januar 2004, 2 K 2468/97, das die Einbringung von Kapitalgesellschafts-Anteilen in eine andere Kapitalgesellschaft (GmbH) im Rahmen einer Kapitalerhöhung betraf (Anlage K IV 6; EFG 2004, 974, Revision BFH VIII R 28/04).

  • BFH, 01.12.2006 - VIII B 147/05

    Nachträgliche Werbungskosten nach Veräußerung einer Kapitalanlage

    Der Kläger macht im Rahmen seiner Nichtzulassungsbeschwerde insbesondere geltend, dass gegen die Rechtsauffassung des Senats von mehreren FG (u.a. FG Thüringen, Beschluss vom 13. Januar 2004 III 447/03 V, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 2004, 646, rechtskräftig; FG München, Urteil vom 26. Januar 2004 2 K 2468/97, EFG 2004, 974, Revision unter VIII R 28/04; FG Saarland, Urteil vom 21. November 2001 1 K 230/98, EFG 2002, 315, rechtskräftig) Einwände erhoben worden seien.

    Insbesondere beruft er sich auf das Urteil des 2. Senats des FG München in EFG 2004, 974, welches die unterschiedliche Behandlung nachträglich gezahlter und nachträglich entstandener Werbungskosten und demzufolge die unterschiedliche Behandlung nachträglich entstandener Betriebsausgaben und Werbungskosten für nicht gerechtfertigt erachtet.

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