Rechtsprechung
| FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Bezeichnung eines Klagebegehrens; Erkennbarkeit des Klageziels bei schlichtem Antrag auf Aufhebung der aufgrund einer Betriebsprüfung geänderten Bescheide; Begrenzung der Sachaufklärungspflicht bei Verletzung der Mitwirkungspflichten; Steuerrate 1990; Umsatzsteuer 1990 ...
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
Bezeichnung eines Klagebegehrens - Erkennbarkeit des Klageziels bei schlichtem Antrag auf Aufhebung der aufgrund einer Betriebsprüfung geänderten Bescheide - Begrenzung der Sachaufklärungspflicht bei Verletzung der Mitwirkungspflichten - Steuerrate 1990 - Umsatzsteuer ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Bezeichnung eines Klagebegehrens; Erkennbarkeit des Klageziels bei schlichtem Antrag auf Aufhebung geänderter Bescheide; Begrenzung der Sachaufklärungspflicht bei Verletzung der Mitwirkungspflichten; Steuerrate 1990; Umsatzsteuer 1990 bis 1995; Einkommensteuer 1992-1995; ...
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (8)
- BFH, 15.02.1989 - X R 16/86
Beweiswürdigung - Schätzung
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Die Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen verstärkt sich bei außergewöhnlichen Gestaltungen, z. B. der Einzahlung hoher Barbeträge, bei widersprüchlichen, teilweise eindeutig widerlegten Angaben zur Herkunft der eingezahlten Mittel und aus dem Gesichtspunkt der Beweisnähe, wenn der Steuerpflichtige allein in der Lage ist, die erforderlichen Informationen zu geben (BFH-Urteil vom 15. Februar 1989 X R 16/86, BStBl II 1989, 462).Wird der Steuerpflichtige diesen Anforderungen an seine Mitwirkung bei der Sachverhaltsaufklärung nicht gerecht, können sich das Finanzamt und das Gericht hinsichtlich steuerbegründender und steuererhöhender Tatsachen mit einem geringeren Grad an Überzeugung begnügen (BFH-Urteile vom 30. November 1989 I R 14/87, BStBl II 1989, 462 unter A 3. c, BStBl II 1990, 993).
- BFH, 30.11.1989 - I R 14/87
Zulässigkeit der Erhebung pauschaler Lohnkirchensteuer; zur Rechtsnatur der …
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Wird der Steuerpflichtige diesen Anforderungen an seine Mitwirkung bei der Sachverhaltsaufklärung nicht gerecht, können sich das Finanzamt und das Gericht hinsichtlich steuerbegründender und steuererhöhender Tatsachen mit einem geringeren Grad an Überzeugung begnügen (BFH-Urteile vom 30. November 1989 I R 14/87, BStBl II 1989, 462 unter A 3. c, BStBl II 1990, 993).In solchen Fällen kann von dem Sachverhalt ausgegangen werden, für den die größte Wahrscheinlichkeit spricht (BFH-Urteil, BStBl II 1990, 993, a.a.O.).
- BFH, 08.07.1998 - I R 23/97
Klagebegehren bei Schätzungsbescheiden
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Hierbei handele es sich jedoch um eine atypische Konstellation, deren Vorliegen nur dann angenommen werden könne, wenn das "Aufhebungs"-Begehren durch entsprechende inhaltliche Ausführungen näher konkretisiert werde (BFH-Urteil vom 8. Juli 1998 I R 23/97, BStBl II 1998, 628).
- BFH, 09.08.1991 - III R 129/85
Verwerfung einer formell ordnungsmäßigen Buchführung
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Hierzu zählt insbesondere, ob der Steuerpflichtige der ihm obliegenden Mitwirkungspflicht nachkommt (BFH-Urteil vom 9. August 1991 III R 129/85, BStBl II 1992, 55). - BFH, 26.11.1979 - GrS 1/78
Sachentscheidung - Mündliche Verhandlung - Voraussetzung einer Sachentscheidung - …
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Neben der Bezeichnung des VA muß die Klage auch hinreichend deutlich das Klageziel erkennen lassen (Beschluss des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26. November 1979 GrS 1/78, BStBl II 1980, 99). - BFH, 23.10.1992 - VI R 62/88
Schätzung von Trinkgeldeinnahmen bei unglaubwürdigen Angaben
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Bei der finanzgerichtlichen Prüfung, ob vom Finanzamt geltend gemachte steuerbegründende oder steuererhöhende Tatsachen vorliegen, sind alle Umstände des Einzelfalles frei zu würdigen (vgl. § 96 Abs. 1 Satz 1 FGO ; BFH-Urteil vom 23. Oktober 1992 VI R 62/88, BStBl II 1993, 117). - BFH, 24.07.1997 - V R 65/96
Antrag auf Aufhebung eines Zinsbescheids
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Denn damit sei hinreichend erkennbar zum Ausdruck gebracht worden, dass die Klägerin die Festsetzung von Zinsen insgesamt als rechtswidrig ansehe und sich dadurch in ihren Rechten verletzt fühle (BFH-Urteil vom 24. Juli 1997 V R 65/96, BFH/NV 1998, 324 ). - BFH, 06.03.1986 - I R 301/82
Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Steuerbescheiden - Verletzung des rechtlichen …
Auszug aus FG Sachsen-Anhalt, 10.04.2002 - 2 K 71/00
Durch Einsichtnahme in die Steuerakten, die das FG bei der Auslegung des in der Klageschrift zum Ausdruck gebrachten Klagebegehrens heranzuziehen hat (BFH-Urteil vom 6. März 1986, I R 301/82 BFH/NV 1986, 754), läßt sich daher ohne weiteres erkennen, welche Sachverhalte mit welchen Auswirkungen durch die Klage angegriffen werden.
- VG Saarlouis, 27.04.2001 - 2 F 11/01 1.Die aufschiebende Wirkung der Klage (2 K 71/00) des Antragstellers gegen die Betriebsplanzulassung des Antragsgegners vom 13.08.1999 wird wiederhergestellt.
Was die vor diesem Hintergrund maßgeblich zu berücksichtigenden Erfolgsaussichten in der Hauptsache (d.h. hier der Klage gegen die Anhörungssonderbetriebsplanzulassung vom 13.08.1999 - 2 K 71/00 -) angeht, so stellt sich das Ergebnis der Hauptsacheentscheidung indes als in jeder Hinsicht offen dar.
- VG Saarlouis, 24.07.2003 - 2 F 12/03 BVerwG, Beschlüsse vom 05.01.1998 - 4 B 43.97 -, ZfB 1998 (Band 139), 30; vom 17.12.1998 - 4 B 125.98 -, ZfB 1999 (Band 140), 21; OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 26.05.1993 - 8 W 25/93 -, ZfB 1993 (Band 134), 218; vom 14.07.1993 - 8 W 37/93 - vom 23.12.1993 - 8 W 15/93 -, ZfB 1994 (Band 135), 22; vom 20.04.1994 - 8 W 87/93 -, ZfB 1994 (Band 135), 217; vom 29.05.1995 - 8 W 9/95 - vom 15.07.1996 - 9 W 1/96 -, ZfB 1996 (Band 137), 226 und vom 29.11.1996 - 9 R 1/96 -, ZfB 1997 (Band 138), 45; vgl. auch VG des Saarlandes , Urteil vom 11.05.1995 - 2 K 79/92 -, ZfB 1995 (Band 136), 207; Beschlüsse vom 27.04.2001 - 2 F 11/01 -, a.a.O. und vom 25.01.2001 - 2 F 82/01 - a.A. nur (soweit ersichtlich) OVG des Saarlandes , Beschluss vom 22.08.2001 - 2 W 1/01 -, a.a.O. (allerdings ohne nähere Begründung für die Aufgabe seiner bisherigen ständigen Rechtsprechung), vgl. dazu aber bereits Beschluss der Kammer vom 25.01.2002 - 2 F 82/01 -, sowie Urteil der Kammer vom 10.01.2002 - 2 K 71/00 -.
- VG Saarlouis, 31.07.2003 - 2 K 127/01 BVerwG, Beschlüsse vom 05.01.1998 - 4 B 43.97 -, ZfB 1998 (Band 139), 30 und vom 17.12.1998 - 4 B 125.98 -, ZfB 1999 (Band 140), 21; OVG des Saarlandes , Beschlüsse vom 26.05.1993 - 8 W 25/93 -, ZfB 1993 (Band 134), 218; vom 23.12.1993 - 8 W 15/93 -, ZfB 1994 (Band 135), 22; vom 20.04.1994 - 8 W 87/93 -, a.a.O; vom 15.07.1996 - 9 W 1/96 -, ZfB 1996 (Band 137), 226 und vom 29.11.1996 - 9 R 1/96 -, ZfB 1997 (Band 138), 45; VG des Saarlandes , Urteil vom 11.05.1995 - 2 K 79/92 -, ZfB 1995 (Band 136), 207; a.A. OVG des Saarlandes , Beschluss vom 22.08.2001 - 2 W 1/01 -, a.a.O. (allerdings ohne nähere Begründung für die Aufgabe seiner bisherigen Rechtsprechung), vgl. dazu Beschlüsse der Kammer vom 25.01.2002 und vom 02.07.2002, a.a.O. sowie Urteil vom 10.01.2002 - 2 K 71/00 -.
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