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Rechtsprechung
   OVG Thüringen, 24.11.2015 - 2 KO 131/13   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,44882
OVG Thüringen, 24.11.2015 - 2 KO 131/13 (https://dejure.org/2015,44882)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 24.11.2015 - 2 KO 131/13 (https://dejure.org/2015,44882)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 24. November 2015 - 2 KO 131/13 (https://dejure.org/2015,44882)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Justiz Thüringen

    § 1 Abs 1 PBefG, § 1 S 1 Nr 4 Buchst e FrStllgV
    Personenbeförderungsrechtliche Genehmigungspflichtigkeit des Fahrdienstes eines Rehabilitationszentrums

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rehabilitationszentrum; Fahrdienst; personenbeförderungsrechtliche Genehmigung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • lto.de (Kurzinformation)

    Rehabilitationseinrichtung: Fahrdienst unterliegt Personenbeförderungsgesetz

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Beförderung von Patienten durch Fahrdienst eines Rehabilitationszentrums

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Fahrdienst einer Reha-Einrichtung unterliegt dem Personenbeförderungsgesetz

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Beförderung von Patienten durch Fahrdienst eines Rehabilitationszentrums erfordert Genehmigung

  • kanzlei-schenderlein.de (Kurzinformation)

    Ist die Beförderung von Patienten genehmigungspflichtig?

  • thueringen.de PDF (Pressemitteilung)

    Beförderung von Patienten durch Fahrdienst eines Rehabilitationszentrums

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Fahrdienst eines Gesundheitszentrums ist genehmigungspflichtig

  • Deutsche Gesellschaft für Kassenarztrecht PDF, S. 122 (Leitsatz und Kurzinformation)

    Fahrdienst eines Rehabilitationszentrums bedarf Genehmigung nach PBefG

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Fahrdienst eines Gesundheitszentrums ist genehmigungspflichtig

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Fahrdienst für Patienten eines Rehabilitationszentrums unterliegt Vorschriften des Personenbeförderungsgesetz - Transport zu Einzelbehandlung stellt keine Beförderung aus Gründen der Beschäftigungstherapie dar

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Personenbeförderungsrechtliche Genehmigung des Fahrdienstes eines Rehabilitationszentrums

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 12.02.2015 - I ZR 213/13

    Zur Zulässigkeit eines kostenlosen Fahrdiensts einer Augenklinik

    Auszug aus OVG Thüringen, 24.11.2015 - 2 KO 131/13
    Rn. 38 Der Fahrdienst der Klägerin unterfällt nicht der Ausnahme in § 1 Satz 1 Nr. 4 lit. e) der Verordnung über die Befreiung bestimmter Beförderungsfälle von den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes (Freistellungs-Verordnung) vom 30. August 1962 BGBl. I S. 601) in der Fassung der Verordnung vom 4. Mai 2012 (BGBl. I S. 1037; wie hier BGH, Urt. v. 12. Februar 2015, I ZR 213/13, GRUR 2015, 813 = ZIP 2015, 1608 = GesR 2015, 490, Ziff. 23 in juris).
  • BVerwG, 27.08.2015 - 3 C 14.14

    Entgeltliche oder geschäftsmäßige Personenbeförderung; Beförderung mit …

    Auszug aus OVG Thüringen, 24.11.2015 - 2 KO 131/13
    Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 27. August 2015 (3 C 14/14, juris) die Einordnung eines Flughafen-Shuttledienstes als Sonderform des Linienverkehrs gebilligt.
  • VG Augsburg, 04.08.2009 - Au 3 K 08.1669

    Subsidiarität der Feststellungsklage; Anwendungsbereich des …

    Auszug aus OVG Thüringen, 24.11.2015 - 2 KO 131/13
    Rn. 47 Ausschlaggebend für ihr Verständnis ist daher die Normgenese (a. A. wohl VG Augsburg, Urt. v. 4. August 2009, Au 3 K 08.1669, Rn. 40 in juris).
  • VG Hamburg, 27.06.2024 - 5 K 3655/21

    Erfolglose Klage auf Feststellung, dass die vom Träger der Tagespflege …

    Der Freistellungstatbestand des § 1 Satz 1 Nr. 4 lit. e FrStllgV setzt eine vollstationäre Behandlung voraus (…anknüpfend an BVerwG, Urt. v. 8.5.2019, 10 C 1.19, juris Rn. 29;… OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 25.11.2019, OVG 1 B 7.18, juris Rn. 24; OVG Weimar, Urt. v. 24.11.2015, 2 KO 131/13, juris Rn. 32;… entgegen VGH München, Urt. v. 2.5.2016, 11 BV 15.1895, juris Rn. 38 ff.).

    Die Erstattung der Aufwendungen durch die Kostenträger der gesetzlichen Krankenversicherung ist für die Annahme der Entgeltlichkeit hinreichend (OVG Weimar, Urt. v. 24.11.2015, 2 KO 131/13, juris Rn. 33).

    Einer entsprechenden erweiternden Auslegung des § 1 Satz 1 Nr. 4 lit. e FrStllgV steht auch entgegen, dass damit ein neuer "richterrechtlicher" Ausnahmetatbestand geschaffen würde, bei welchem nicht von vornherein nachvollziehbar ist, ob die Tatbestandsvoraussetzungen des der Freistellungs-Verordnung zugrundeliegenden § 58 Abs. 1 Nr. 1 PBefG i.d.F. v. 21. März 1961 (BGBl. I S. 241, 256) bzw. § 57 Abs. 1 Nr. 8 PBefG insoweit für alle etwaig in Betracht kommenden Beförderungsfälle erfüllt wären (siehe hierzu auch OVG Weimar, Urt. v. 24.11.2015, 2 KO 131/13, juris Rn. 32).

    Rn. 47 Daneben steht einer Freistellung nach § 1 Satz 1 Nr. 4 lit. e FrStllgV auch entgegen, dass die Beförderung der Tagespflegegäste durch die Klägerin weder aus Gründen der Beschäftigungstherapie noch zu sonstigen Behandlungszwecken im Sinne der Vorschrift erfolgt.Denn sogenannte Transferfahrten zwischen der Einrichtung und dem Wohnort der Patienten fallen nicht darunter (BVerwG, Urt. v. 8.5.2019, 10 C 1.19, juris Rn. 30; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 25.11.2019, OVG 1 B 7.18, juris Rn. 24; OVG Weimar, Urt. v. 24.11.2015, 2 KO 131/13, juris Rn. 44; Bidinger, Personenbeförderungsrecht, Lfg.

  • VGH Bayern, 02.05.2016 - 11 BV 15.1895

    Genehmigungsbedürftigkeit von Patiententransporten

    Rn. 30 Es spricht aber vieles dafür, dass von § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Alt. 2 PBefG nicht nur die variablen Betriebskosten (z. B. Benzin, Reifen, Wartung), sondern auch die ausschließlich für die Beförderungsleistungen aufgewendeten fixen Betriebskosten (z. B. Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung, Löhne der Fahrer), jedoch nicht die Investitions- und Gemeinkosten, erfasst sein sollen (…nur die variablen Betriebskosten Fromm/Sellmann/Zuck, PBefG, 4. Aufl. 2013, § 1 Rn. 7;… Fielitz/Grätz, PBefG, Stand 10/2015, § 1 Rn. 17;… Bidinger, PBefG, Erg.-Lfg. 2/15, § 1 Rn. 166; OVG Hamburg, B. v. 24.9.2014 - 3 Bs 175/14 - NVwZ 2014, 1528; OVG Berlin-Bbg, B. v. 10.4.2015 - OVG 1 S 96.14 - juris;… Berücksichtigung aller mit der Fahrt verbundenen Kosten Heinze/Fehling/Fiedler, PBefG, 2. Aufl. 2014, § 1 Rn. 28; ThürOVG, U. v. 24.11.2015 - 2 KO 131/13 - juris).

    Rn. 37 2.1 Bei der Einrichtung der Klägerin handelt es sich nicht um ein Krankenhaus (vgl. ausführlich zu dem Begriff des Krankenhauses ThürOVG, U. v. 24.11.2015 - 2 KO 131/13 - juris Rn. 40 ff.), sondern um eine Heilanstalt im Sinne von § 1 Satz 1 Nr. 4 Buchst. e FrStllV.

    Der Begriff der Heilanstalt wird dabei z. B. in den Beamtenversorgungsgesetzen synonym mit dem Begriff der Rehabilitationseinrichtung benutzt (§ 33 Abs. 1 Satz 1 BeamtVG "Heilanstaltspflege"; Art. 50 Abs. 1 Nr. 4 BayBeamtVG "Rehabilitationseinrichtungen"), gilt aber insgesamt als veraltet (www.duden.de/rechtschreibung/Heilanstalt; ThürOVG, U. v. 24.11.2015 a. a. O. Rn. 43).

  • OVG Hamburg, 10.12.2025 - 3 Bf 160/24

    Personenbeförderungsrechtliches Genehmigungserfordernis für Transferfahrten von …

    Rn. 68 (3) Darüber hinaus stehen die Transferfahrten zwischen der Einrichtung und dem Wohnort nicht in unmittelbaren Zusammenhang mit einem Therapieplan bzw. Behandlungsverlauf (…BVerwG, Urt. v. 8.5.2019, 10 C 1/19, BVerwGE 165, 282, juris Rn. 30;… OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 25.11.2019, OVG 1 B 7.18, juris Rn. 24; OVG Weimar, Urt. v. 24.11.2015, 2 KO 131/13, VRS 130, 155, juris Rn. 44;… Bidinger, Personenbeförderungsrecht, Stand: Dez. 2023, § 1 FrStllgV Rn. 86;… Fey/Fromm, in: Fromm/Sellmann/Zuck, Personenbeförderungsrecht, 5. Aufl. 2022, § 1 FrStllV Rn. 10; Fielitz/Grätz, PBefG, Stand: Nov.

    Rn. 71 Schließlich steht einer entsprechenden erweiternden Auslegung des § 1 Satz 1 Nr. 4 lit. e FrStllgV entgegen, dass damit ein neuer "richterrechtlicher" Ausnahmetatbestand geschaffen würde, bei welchem nicht von vornherein feststünde, dass die Tatbestandsvoraussetzungen des der FrStllgV zugrundeliegenden § 58 Abs. 1 Nr. 1 PBefG i.d.F. v. 21. März 1961 (BGBl. I S. 241, 256) bzw. § 57 Abs. 1 Nr. 8 PBefG, wonach Befreiungen vom Personenbeförderungsgesetz für bestimmte im Rahmen des Gesamtverkehrs nicht besonders ins Gewicht fallende Beförderungsfälle durch Rechtsverordnung erlassen werden können, erfüllt wären (siehe hierzu auch OVG Weimar, Urt. v. 24.11.2015, 2 KO 131/13, VRS 130, 155, juris Rn. 52).

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