Rechtsprechung
| OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
GG Art. 16 a Abs. 1; ; AuslG § 50 Abs. 2; ; AuslG § 51 Abs. 1; ; AuslG § 53 Abs. 1; ; AuslG § 53 Abs. 2;... ; AuslG § 53 Abs. 3; ; AuslG § 53 Abs. 4; ; AuslG § 53 Abs. 6 S. 1; ; AsylVfG § 34 Abs. 1 S. 1; ; AsylVfG § 38 Abs. 1; ; EMRK Art. 3
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
AuslG § 51 Abs. 1
Aserbaidschan, Armenier, Familienangehörige, Mischehe, gemischt-ethnische Abstammung, Gruppenverfolgung, Verfolgung durch Dritte, mittelbare Verfolgung, herabgestufter Wahrscheinlichkeitsmaßstab, Verfolgungssicherheit, interne Fluchtalternative Berg-Karabach, ... - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
- juris (Volltext/Leitsatz)
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Abschiebung eines Ausländers; Politisch Verfolgter; Rückkehr in das Heimatland unzumutbar; Mittelbare Gruppenverfolgung; Annahme einer innerstaatlichen Fluchtalternative
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Anerkennung von Asyl für aserbaidschanische Staatsangehörige mit armenischer Abstammung; Begründungserfordernis für eine Zulassungsberufung; Individuelles Verfolgungsschicksal für in Aserbaidschan lebende ethnische Armenier; Mittelbare staatliche Gruppenverfolgung wegen ...
Verfahrensgang
- VG Meiningen, 16.05.2001 - 2 K 20840/99
- OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
- BVerwG, 30.01.2004 - 1 B 9.04
Wird zitiert von ... (33) Zitiert selbst (32)
- BVerfG, 10.07.1989 - 2 BvR 502/86
Tamilen
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Diese Verfolgung muss ihm in Anknüpfung an seine politische Überzeugung, seine religiöse Grundentscheidung oder an sonstige, für ihn unverzichtbare Merkmale, die sein Anderssein prägen, gezielte Rechtsverletzungen zufügen und ihn damit ihrer Intensität nach aus der übergreifenden Friedensordnung der staatlichen Einheit ausgrenzen (vgl. BVerfG, B. v. 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86, 2 BvR 1000/86, 2 BvR 961/86 -, BVerfGE 80, 315 ff. [333 ff.]).Ob eine in dieser Weise spezifische Zielrichtung vorliegt, ob der Asylsuchende mithin "wegen" eines solchen Merkmals verfolgt wird, ist hiernach anhand ihres inhaltlichen Charakters nach der erkennbaren Gerichtetheit der Maßnahme selbst zu beurteilen, nicht aber nach den subjektiven Gründen oder Motiven, die den Verfolgenden dabei leiten (BVerfG, B. v. 10. Juli 1989, a. a. O., 335).
Das Asylgrundrecht des Art. 16 a Abs. 1 GG beruht auf dem Zufluchtgedanken und setzt grundsätzlich einen kausalen Zusammenhang zwischen Verfolgung und Flucht voraus (vgl. BVerfG, B. v. 26. November 1986 - 2 BvR 1058/85 -, BVerfGE 74, 51 ff. [64]; B. v. 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86, 2 BvR 1000/86, 2 BvR 961/86 -, a.a.O., 344).
Dem in seinem Heimatstaat Verfolgten ist es grundsätzlich zuzumuten, in faktisch verfolgungsfreie Gebiete seines Heimatstaates auszuweichen (inländische Fluchtalternative), bevor er um Schutz im Ausland nachsucht (BVerfG, B. v. 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86, 2 BvR 1000/86, 2 BvR 961/86 -, 342 f.).
Was die anderen "Gefährdungen" angeht, die mit dem Ausweichen in eine verfolgungsfreie Region des Heimatlandes verbunden sind, ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts grundsätzlich der Maßstab der beachtlichen Wahrscheinlichkeit anzuwenden (BVerfG, B. v. 10. Juli 1989 - 2 BvR 502/86, 2 BvR 1000/86, 2 BvR 961/86 -, a. a. O., 345.).
Hat der Ausländer in seinem Heimatstaat politische Verfolgung zu befürchten oder bestehen dort Abschiebungshindernisse, scheidet dieser als Zielstaat einer Abschiebung nur dann aus, wenn ihm die Gefahren landesweit drohen oder er das sichere Gebiet im Heimatstaat nicht erreichen kann (st. Rspr., vgl. etwa BVerfG, B. v. 10. Juli 1989, a.a.O., 342 ff.; BVerwG, U. v. 17. Oktober 1995 - 9 C 9.95 -BVerwGE 99, 324 ff. [330]).
- OVG Schleswig-Holstein, 12.12.2002 - 1 L 239/01
Asyl, Asylrecht, Abschiebungsschutz, Aserbaidschan, Armenien, Berg-Karabach, …
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Im Übrigen besteht für die Klägerin im Falle ihrer Rückkehr auch eine inländische Fluchtalternative in der Region von Berg-Karabach (so auch HessVGH, B. v. 30. Mai 2003 - 3 UE 858/02. A - Au AS 2003, 180 Leitsatz [Volltext in Juris]; OVG Schleswig, U. v. 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 -, zitiert nach Juris; OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001 - 6 A 11840/00 -, zitiert nach Juris).Es gibt nach der derzeitigen Auskunftslage keine Anhaltspunkte dafür, dass sich armenische Volkszugehörige oder deren Abkömmlinge auch aus Mischehen künftig nicht mehr in der Region von Berg-Karabach aufhalten könnten und daher dort auf Dauer nicht sicher wären (vgl. OVG Schleswig, U. v. 12. Dezember 2002, a. a. O.).
In dieses Gebiet kann man von Deutschland aus gefahrlos über Armenien einreisen (…vgl. hierzu auch: HessVGH, B. v. 30. Juni 2003 - 3 UE 290/02. A -, a.a.O.; OVG Schleswig, U. v. 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 -, a. a. O., m. w. N.;… OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001, a. a. O.).
Daraus könne aber nicht bereits geschlossen werden, dass anderen armenischen Volkszugehörigen die Einreise und der Aufenthalt verwehrt werde (vgl. auch: OVG Schleswig, U. v. 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 -, a. a. O.).
- OVG Rheinland-Pfalz, 20.09.2001 - 6 A 11840/00
Aserbaidschan, Armenier, Christen, Haft, Misshandlungen, Herabgestufter …
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Damit hätte die Klägerin in einem anderen Staat als ihrem Heimatstaat Zuflucht gesucht (vgl. hierzu auch OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001 - 6 A 11840/00 -, zitiert nach Juris).Im Übrigen besteht für die Klägerin im Falle ihrer Rückkehr auch eine inländische Fluchtalternative in der Region von Berg-Karabach (so auch HessVGH, B. v. 30. Mai 2003 - 3 UE 858/02. A - Au AS 2003, 180 Leitsatz [Volltext in Juris]; OVG Schleswig, U. v. 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 -, zitiert nach Juris; OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001 - 6 A 11840/00 -, zitiert nach Juris).
Dagegen spricht die vergleichbare Situation aserischer Volkszugehöriger in Armenien (vgl. hierzu ausführlich: OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001 - 6 A 11840/00 -, a. a. O., m. w. N), in erster Linie aber die enge Verbundenheit der Region mit Armenien.
In dieses Gebiet kann man von Deutschland aus gefahrlos über Armenien einreisen (…vgl. hierzu auch: HessVGH, B. v. 30. Juni 2003 - 3 UE 290/02. A -, a.a.O.;… OVG Schleswig, U. v. 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 -, a. a. O., m. w. N.; OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001, a. a. O.).
- BVerfG, 23.01.1991 - 2 BvR 902/85
Jeziden
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Diese gewichtigen Indizien für eine gegenwärtige Gefahr politischer Verfolgung sind in die Gesamtbeurteilung der Frage einzubeziehen, ob die Verfolgungsfurcht eines Asylbewerbers bei verständiger Würdigung der gesamten Umstände seines Falles bei objektiver Beurteilung begründet und deshalb asylrechtlich beachtlich ist, weil es ihm unter diesen Umständen nicht zumutbar ist, in seinem Heimatstaat zu bleiben oder dorthin zurückzukehren (BVerfG, B. v. 23. Januar 1991 - 2 BvR 902/85, 2 BvR 515/89, 2 BvR 1827/89 -, a.a.O., 230 ff.; BVerwG, U. v. 23. Juli 1991 - 9 C 154/90 -, BVerwGE 88, 367 ff. [373]).Dieser (herabgestufte) Wahrscheinlichkeitsmaßstab ist auch im Falle eines Schutzsuchenden anzuwenden, der selbst weder individuelle Verfolgung erlitten hat noch in eigener Person davon unmittelbar bedroht war, dessen bisherige Verschonung von ausgrenzenden Rechtsgutbeeinträchtigungen aber als eher zufällig anzusehen ist, weil er von einer Gruppenverfolgung betroffen war (BVerfG, B. v. 23. Januar 1991 - 2 BvR 902/85, 2 BvR 515/89, 2 BvR 1827/89 -, BVerfGE 83, 216 ff. [231]).
Das Bundesverfassungsgericht hat zur Frage einer inländischen Fluchtalternative in seinem Beschluss vom 23. Januar 1991 im Zusammenhang mit von Dritten ausgehenden gruppengerichteten Verfolgungen ausgeführt, es bedürfe einer Prüfung, ob Grund zu der Annahme bestehe, dass sich eine für das übrige Land angenommene "Schutzunwilligkeit des Staates" auch auf bisher verfolgungsfreies Gebiet ausdehnen könne (BVerfG, B. v. 23. Januar 1991 - 2 BvR 902/85, 2 BvR 515/89, 2 BvR 1827/89-, a.a.O.).
- BVerwG, 15.04.1997 - 9 C 38.96
Gefahrenquelle und Staatlichkeit der Mißhandlung bei Art. 3 EMRK - …
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Denn es liegen keine hinreichenden individuellen Anhaltspunkte für diesbezügliche konkrete Gefahren vor (BVerwG, U. v. 15. April 1997 - 9 C 38/96 -, InfAuslR 1997, 341 ff. [343]).Voraussetzung ist aber immer, dass im Zielland der Abschiebung landesweit eine dermaßen unmenschliche Behandlung oder Misshandlung durch den Staat oder eine staatsähnliche Organisation droht (BVerwG, U. v. 17. Oktober 1995 -9 C 15/95-, BVerwGE 99, 331 ff. [335]; U. v. 15. April 1997 - 9 C 38/96 -, a. a. O., 344; BVerfG, U. v. 14. Mai 1996 - 2 BvR 1507/93 -, BVerfGE 94, 115 ff. [136]; U. v. 4. November 1997 - 9 C 34/96 -, DVBl. 1998, 280 ff.).
- BVerwG, 17.10.1995 - 9 C 9.95
Abschiebungsschutz für Flüchtlinge
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Erforderlich ist nur, dass die Gefahr landesweit droht und ein Ausweichen in sichere Gebiete des Herkunftslandes nicht möglich ist (BVerwG, U. v. 05. Juli 1994 -9 C 1/94-, InfAuslR 1995, 24 ff. [26]; U. v. 17. Oktober 1995 - 9 C 9/95 -, BVerwGE 99, 328ff. [330]; U. v. 4. Juni 1996 - 9 C 134/95 -, NVwZ 1996, Beilage Nr. 12, 89 f.).Hat der Ausländer in seinem Heimatstaat politische Verfolgung zu befürchten oder bestehen dort Abschiebungshindernisse, scheidet dieser als Zielstaat einer Abschiebung nur dann aus, wenn ihm die Gefahren landesweit drohen oder er das sichere Gebiet im Heimatstaat nicht erreichen kann (…st. Rspr., vgl. etwa BVerfG, B. v. 10. Juli 1989, a.a.O., 342 ff.; BVerwG, U. v. 17. Oktober 1995 - 9 C 9.95 -BVerwGE 99, 324 ff. [330]).
- BVerwG, 16.11.1999 - 9 C 4.99
Nordirak, Abschiebungsschutz, inländische Fluchtalternative, Erreichbarkeit, …
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Denn § 50 Abs. 2 AuslG gebietet es in Fällen regionaler (oder örtlich begrenzter) politischer Verfolgung nicht, die Abschiebungsandrohung auf das sichere Teilgebiet des Abschiebezielstaats zu beschränken (BVerwG, U. v. 16. November 1999 - 9 C 4/99 - BVerwGE 110, 74 ff. = AuAS 2000, 27 ff.).Rechtlich geboten ist ein solcher Hinweis indessen nicht (BVerwG, U. v. 16. November 1999 - 9 C 4/99 -, a. a. O.).
- BVerwG, 08.12.1998 - 9 C 17.98
Nordirak als inländische Fluchtalternative für politisch Verfolgte aus dem Irak
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Das gilt nicht nur innerhalb eines landesweit "verfolgungsmächtigen" Staates, sondern auch für solche Regionen des Staatsgebietes, in denen er seine wirksame Gebietshoheit und Verfolgungsmacht, sei es infolge eines Bürgerkrieges oder sei es wegen des Eingreifens fremder Mächte, vorübergehend eingebüßt hat (vgl. BVerwG, U. v. 8. Dezember 1998 - 9 C 17/98 -, NVwZ 1999, 544 ff.).Die für eine so genannte inländische Fluchtalternative aufgestellten Grundsätze gelten allerdings dann nicht mehr, wenn der (Verfolgungs-)Staat in der als Alternative in Betracht gezogenen Region auf Dauer die Gebietsherrschaft verloren hat; dann wird dieses Gebiet asylrechtlich zum Ausland (vgl. zu der insoweit ähnlich gelagerten Problematik im Nordirak: BVerwG, U. v. 8. Dezember 1998 - 9 C 17/98 -, BVerwGE 108, 84 ff.).
- BVerwG, 16.01.2001 - 9 C 16.00
Nordirak; Abschiebungsschutz; inländische Fluchtalternative; Erreichbarkeit; …
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Der Bedrohte ist in einem solchen Fall - trotz des nur regionalen Charakters der Verfolgung - auf ausländischen Schutz angewiesen (vgl. BVerwG, U. v. 16. Januar 2001 - 9 C 16/00 -, BVerwGE 112, 345 ff.).Hierzu hat das Bundesverwaltungsgericht in seiner Entscheidung vom 16. Januar 2001 (Az.: 9 C 16/00, BVerwGE 112, 345 ff. = AuAS2001, 102 ff.) ausgeführt, die Frage der Erreichbarkeit des Gebiets einer inländischen Fluchtalternative stelle sich für den im Ausland befindlichen Asylbewerber allerdings grundsätzlich anders als für denjenigen dar, der sich in seinem Heimatstaat in einem Gebiet aufhalte, in dem ihm (regionale) politische Verfolgung unmittelbar drohe.
- BVerwG, 24.03.1987 - 9 C 321.85
Bewilligung von Prozesskostenhilfe
Auszug aus OVG Thüringen, 26.08.2003 - 2 KO 155/03
Legt man die vorstehenden Auskünfte zu Grunde, so ist festzustellen, dass die gegen die armenischen Volkszugehörigen gerichteten Maßnahmen nach ihrer Intensität und Schwere die Menschenwürde damals verletzten und über das hinausgingen, was die Bewohner Aserbaidschans aufgrund des dort herrschenden Systems allgemein hinzunehmen hatten (BVerwG, U. v. 24. März 1987 - 9 C 321/85 -NVwZ 1987, 701 m. w. N).Es führte in der praktizierten und vom Staat geduldeten Form weitgehend zu einer Vernichtung der Existenzgrundlage der armenischen Volkszugehörigen (vgl. BVerwG, U. v. 24. März 1987 - 9 C 321/85 -, a. a. O.).
- BVerwG, 23.09.1999 - 9 B 372.99
Anforderungen an die Berufungsbegründung
- BVerfG, 14.05.1996 - 2 BvR 1507/93
Sichere Herkunftsstaaten
- BVerfG, 02.07.1980 - 1 BvR 147/80
Wirtschaftsasyl
- BVerfG, 26.11.1986 - 2 BvR 1058/85
Nachfluchttatbestände
- BVerwG, 04.11.1997 - 9 C 34.96
Kein Asyl für Bürgerkriegsflüchtlinge aus Afghanistan
- BVerwG, 17.10.1995 - 9 C 15.95
Abschiebungshindernis - Menschenrechte - Gefährdung - Naturkatastrophen - …
- BVerwG, 05.07.1994 - 9 C 158.94
Asylrecht - Gruppenverfolgung - EntscheidungserheblicheTatsachenfeststellung - …
- BVerwG, 05.07.1994 - 9 C 1.94
Zurechnung des gewälttätigen Vorgehens der Moslems dem syrischen Staat gegenüber …
- BVerwG, 15.04.1997 - 9 C 19.96
Objektive Klagehäufung - Hilfsantrag - Zulassungsberufung - Abschiebungsandrohung …
- BVerwG, 23.07.1991 - 9 C 154.90
Asylrecht - Ausreisedruck - Drittverfolgungsmaßnahmen auf den Staat - Fortbestand …
- BVerwG, 05.10.1999 - 9 C 15.99
Nordirak; landesweite politische Verfolgung bei Rückkehr; inländische …
- BVerwG, 03.11.1992 - 9 C 21.92
Ausländer - Vietnamesische Gastarbeiter - Prognosemaßstab im …
- BVerwG, 04.06.1996 - 9 C 134.95
Ausländerrecht: Abschiebungsschutz wegen Bürgerkrieg, Afghanistan
- BVerwG, 13.05.1993 - 9 C 59.92
Asylrecht - Nachfluchtgrund - Fluchtalternative - Bürgerkrieg
- BVerwG, 25.09.1984 - 9 C 17.84
Asylrecht - Asylbewerber - Politische Verfolgung - Anerkennung - …
- BVerwG, 09.01.1998 - 9 B 1130.97
Asyl - Existenzgefährdung - grundsätzliche Bedeutung - Bedarf
- VGH Hessen, 30.05.2003 - 3 UE 858/02
Aserbaidschan: Gruppenverfolgung armenischer Volkszugehöriger; inländische …
- VGH Hessen, 30.06.2003 - 3 UE 290/02
Aserbaidschan, Armenier, Mischehen, gemischt-ethnische Abstammung, …
- BVerwG, 15.05.1990 - 9 C 17.89
Unmittelbare Gruppenverfolgung - Mittelbare Gruppenverfolgung - Flächendeckende …
- BVerwG, 23.04.2001 - 1 C 33.00
Berufungsbegründung; Berufungsbegründungspflicht; …
- BVerwG, 21.02.2001 - 9 B 8.01
Anforderungen an eine Berufung in formeller Hinsicht - Sinn und Zweck einer …
- RG, 25.03.1901 - 433/01
Kann die Herstellung von Kunstwein auf eine der im § 4 des Gesetzes vom 20. April …
- VG Meiningen, 06.03.2007 - 2 K 20776/03
Aserbaidschan, Armenier, Gruppenverfolgung, mittelbare Verfolgung, Verfolgung …
Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass es in Aserbaidschan ein staatliches Verfolgungsprogramm gegen armenische Volkszugehörige gegeben hätte, noch gibt es Hinweise für staatliche Maßnahmen zur physischen Vernichtung und Ausrottung oder planmäßigen Vertreibung armenischer Volkszugehöriger aus aserischem Staatsgebiet (ThürOVG, U. v. 22.07.2003, Az.: 2 KO 155/03; AA, Lagebericht vom16.03.2000).Diese Auffassung bestätigte das Thüringer Oberverwaltungsgericht mit Urteil vom 22.07.2003 (Az.: 2 KO 155/03 und 2 KO 159/03).
Die Betroffenen konnten auch nicht auf eine inländische Fluchtalternative im Gebiet Berg-Karabach verwiesen werden, da diese Region von Aserbaidschan aus nur durch feindliches und vom Militär umkämpftes Gebiet erreichbar war (ThürOVG, U. v. 22.07.2003, Az.: 2 KO 155/03).
2.4 Hinsichtlich des vorverfolgt ausgereisten Klägers sprechen nach Art. 4 Abs. 4 der Qualifikationsrichtlinie aber für den Fall seiner Rückkehr in seinen Heimatstaat derzeit und für die überschaubare Zukunft stichhaltige Gründe gegen die Wiederholung von Verfolgungsmaßnahmen (vgl. ThürOVG, U. v. 22.07.2003, Az.: 2 KO 155/03).
Soweit es zu Beschwerden bei Menschenrechtsorganisationen kam, beruhte dies vor allem auf Alltagsproblemen, die keinen verfolgungsspezifischen Hintergrund hatten (ThürOVG, U. v. 22.07.2003, Az.: 2 KO 155/03, m.w.N.).
Die Flucht aus Aserbaidschan, der Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland oder die Asylantragstellung begründen keine Verfolgungshandlungen durch den aserbaidschanischen Staat (AA, Lagebericht vom 09.01.2003; ai an VG Berlin vom 29.04.2003; Thür OVG, U. v. 22.07.2003, Az.: 2 KO 155/03).
- OVG Thüringen, 28.02.2008 - 2 KO 899/03
Asylrecht aus Kartenart 1, 4; Gruppenverfolgung von armenischen Volkszugehörigen …
In seiner am 10. Oktober 2003 beim Oberverwaltungsgericht eingegangenen Berufungsbegründung trägt der Berufungskläger im Wesentlichen vor, die Frage, ob aserbaidschanische Staatsangehörige armenischer Volkszugehörigkeit in Aserbaidschan einer mittelbaren Gruppenverfolgung unterliegen, sei durch die Urteile des Senats vom 22. Juli 2003 (2 KO 155/03 u. a.) geklärt.1.3.3 Jedenfalls waren die Klägerinnen vor der Ausreise Anfang 2000 einer mittelbaren Gruppenverfolgung ausgesetzt (so zugleich für Abkömmlinge einer sog. Mischehe: OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 20. September 2001 - 6 A 11840/00 - Juris, Rdnr. 22 f., der Senat in seinem - insoweit rechtskräftigen - Urteil bezüglich des Bruders der Klägerin zu 1 vom 19. Mai 2005 - 2 KO 156/03 - [UA S. 9 ff.]; ebenso - allgemein für armenische Volkszugehörige in Aserbaidschan - das grundlegende Urteil des Senats vom 26. August 2003 - 2 KO 155/03 - Juris, Rdnr. 51 ff. sowie OVG Schleswig-Holstein…, Urteil vom 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 - Juris, Rdnr. 20; vgl. auch: Hessischer VGH…, Beschluss vom 30. Mai 2003 - 3 UE 858/02.A - Juris, Rdnr. 24 …und Beschluss vom 15. September 2005 - 3 UE 2381/04.A - Juris, Rdnr. 26, n. rkr.).
Folglich wird auch ein definierter Endzeitpunkt Ende 1999 bzw. Anfang 2000 nicht mehr aufrechterhalten werden können, von dem an eine mittelbare Gruppenverfolgung aserbaidschanischer Staatsangehöriger mit armenischer Volkszugehörigkeit auszuschließen ist (vgl. Urteile vom 26. August 2003 - 2 KO 155/03 -, a. a. O., Rdnr. 77 ff. und vom 18. Mai 2005 - 2 KO 1076/03 - Juris).
1.8.2 Der Senat kann offen lassen, ob die bisherige Annahme (vgl. nochmals das grundlegende Urteil vom 26. August 2003, a. a. O., Rdnr. 97 ff.), es gebe nach der Auskunftslage keine Anhaltspunkte dafür, dass sich armenische Volkszugehörige oder deren Abkömmlinge auch aus sog. Mischehen künftig nicht in der Region von Berg-Karabach aufhalten könnten und dort auf Dauer nicht sicher wären, weiter gerechtfertigt ist.
- VG Berlin, 06.10.2005 - 33 X 59.04 OVG, Urteil vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 - juris; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 8. März 2004 -11 A 3273/03.A - juris) eine inländische Fluchtalternative dar, in der sie vor etwaigen Verfolgungsmaßnahmen von aserbaidschanischer Seite hinreichend sicher sind.
Im Dezember 1991 erklärte sich Berg-Karabach zwar für unabhängig (Auswärtiges Amt, Lagebericht zu Aserbaidschan vom 28. Januar 2005 5.16), nach allgemeiner Ansicht (Auswärtiges Amt, Auskunft an das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge vom 18. Februar 2004; Konrad, Transkaukasus-Institut, Gutachten vom 2. Oktober 2002; OVG Schi.-Holst., Urteil vom 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 - juris; Thür. OVG, Urteil vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 - juris) ist Berg-Karabach völkerrechtlich aber noch immer Bestandteil der Republik Aserbaidschan.
OVG, Urteil vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 - juris).
OVG, Urteil vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 -juris).
- OVG Thüringen, 09.08.2005 - 2 KO 898/03 2 KO 898/03 Der Bundesbeauftragte begründet die Berufung im Wesentlichen mit Hinweis auf die Ausführungen in der Grundsatzentscheidung des Senats vom 22. Juli 2003 -2 KO 155/03 und 2 KO 159/03-, in dem er eine Gruppenverfolgung armenischer Volkszugehöriger in Aserbaidschan nicht mehr angenommen habe.
Ebenfalls auf sich beruhen kann, ob derzeit noch eine GruppenverfoJgung ethnische Armenier in Aserbaidschan besteht (vgl. hierzu eingehend Urteil des Senats vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 -).
Ebenfalls hierzu hat der Senat in seiner Grundsatzentscheidung vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 - auch zur Situation von nur teilweise armenisch abstämmigen Volkszugehörigen und Personen, die der armenischen Sprache nicht mächtig sind, wie der Klägerin, ausgeführt:.
- OVG Niedersachsen, 20.06.2012 - 7 LB 140/06
Vertreibung der armenischen Bevölkerungsgruppe Aserbaidschans durch das …
Selbst wenn von einer aserbaidschanischen Staatsangehörigkeit der Kläger auszugehen sein sollte, sei auf die ständige Spruchpraxis des Thüringer Oberverwaltungsgerichts seit dessen Grundsatzentscheidung vom 26. August 2003 - 2 KO 155/03 - zu verweisen (Bl. 367 Bd. III GA zu 13 LB 13/05), wonach armenische Volkszugehörige oder deren Abkömmlinge in Aserbaidschan keiner Gruppenverfolgung mehr unterlägen und zumindest seit 1999 vor an ethnische Merkmale anknüpfender Verfolgung in Aserbaidschan hinreichend sicher seien. - OVG Thüringen, 18.05.2005 - 2 KO 1076/03 2 KO 1076/03 14" Ungeachtet dessen, ob derzeit noch eine Gruppenverfolgung für ethnische Armenier in Aserbaidschan besteht (vgl. hierzu eingehend Urteil des Senats vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03-) besteht für die Kläger -auch soweit man zu ihren Gunsten eine individuelle Vorverfolgung annehmen sollte - Verfolgungssicherheit infolge einer inländischen Fluchtalternative in der Region von Berg-Karabach (so auch HessVGH, Beschluss vom 30. Mai 2003 - 3 UE 858/02.A - AuAS 2003, 180 Leitsatz [Volltext in Juris]; OVG Schleswig, Urteil vom 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 -, zitiert nach Juris; OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001 - 6 A 11840/00 -, zitiert nach Juris).
Ebenfalls hierzu hat der Senat in seiner Grundsatzentscheidung vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 - auch zur Situation von nicht armenisch abstämmigen Volkszugehörigen und Personen, die der armenischen Sprache nicht mächtig sind, wie teilweise den Beigeladenen, ausgeführt:.
- OVG Thüringen, 18.10.2005 - 2 KO 910/03 Selbst wenn der Kläger Aserbaidschan wegen seiner armenischen Volkszugehörigkeit mütterlicherseits verlassen haben sollte, besitzt - unabhängig davon ob derzeit noch eine Gruppenverfolgung ethnische Armenier in Aserbaidschan besteht (vgl. hierzu eingehend Urteil des Senats vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03)- der Kläger dann Verfolgungssicherheit in Folge einer inländischen Fluchtalternative.
Ebenfalls hierzu hat der Senat in seiner Grundsatzentscheidung vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03- auch zur Situation von nur teilweise armenisch abstämmigen Volkszugehörigen und Personen, die der armenischen Sprache nicht mächtig sind, wie dem Kläger, ausgeführt:.
- OVG Thüringen, 19.04.2005 - 2 KO 220/02 Ungeachtet dessen, ob derzeit noch eine Gruppenverfolgung für ethnische Armenier in Aserbaidschan besteht (vgl. hierzu eingehend Urteil des Senats vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 -) besteht für die Klägerin - auch soweit man zu ihren Gunsten eine individuelle Vorverfolgung annehmen sollte - Verfolgungssicherheit infolge einer inländischen Fluchtalternative in der Region von Berg-Karabach (so auch HessVGH, Beschluss vom 30. Mai 2003 - 3 UE 858/02.A - AuAS 2003, 180 Leitsatz [Volltext in Juris]; OVG Schleswig, Urteil vom 12. Dezember 2002 - 1 L 239/01 -, zitiert nach Juris; OVG Rheinland-Pfalz, U. v. 20. September 2001 - 6 A 11840/00 -, zitiert nach Juris).
Ebenfalls hierzu hat der Senat in seiner Grundsatzentscheidung vom 22. Juli 2003 - 2 KO 155/03 - auch zur Situation von nicht armenisch abstämmigen Volkszugehörigen und Personen, die der armenischen Sprache nicht mächtig sind, wie der Klägerin, ausgeführt:.
- OVG Mecklenburg-Vorpommern, 16.05.2007 - 3 L 54/03
Aserbaidschan, Armenier, Staatsangehörigkeit, Ausbürgerung, Verlust, Anmeldung, …
Trotz des Umstandes, dass der aserbaidschanische Staat seit dem Waffenstillstand 1994 effektiv keine Gebietsgewalt mehr in Berg-Karabach und damit über 15 % des Staatsgebietes ausübt, die dort lebende, mit über 75 % armenischstämmige Bevölkerung sich bereits 1991 als "Republik Berg-Karabach" für unabhängig erklärt hat und das Gebiet über ein selbst ernanntes Parlament, eine Regierung mit Verwaltungsorganen und einen Präsidenten sowie eigene Sicherheitskräfte verfügt (…vgl. AA, Lagebericht Aserbaidschan vom 23.03.2006, S. 17 f, Lagebericht Armenien vom 20.03.2007, S. 16) kommt Berg-Karabach - wie vom Verwaltungsgericht angenommen - grundsätzlich als Ort der inländischen Fluchtalternative in Betracht (ebenso: VGH Kassel, B. v. 30.05.2003 - 3 UE 858/02.A - und U .v. 15.09.2005 - 3 UE 2380/04.A - OVG Schleswig v. 12.12.2002 - 1 L 239/01 - OVG Weimar, U. v. 26.03.2003 - 2 KO 155/03 - VGH München, U. v. 18.08.2006 - 9 B 04.30794 - unter Hinweis auf U. v. 29.11.2004 - 9 B 01.31196 -, wonach es in Berg-Karabach wegen der fehlenden völkerrechtlichen Anerkennung an einer souveränen Staatsgewalt fehle). - VG Meiningen, 18.03.2008 - 2 K 20027/07 Das Gericht sich in seinem Anschluss an die Rechtsprechung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs nicht im Widerspruch zur Rechtsprechung des Thüringer Oberverwaltungsgerichts, die eine Gruppenverfolgung ethnischer Armenier in Aserbaidschan verneint hat (vgl. ThürOVG, Urt v. 22.07.2003, 2 KO 155/03;… soweit ersichtlich, wurde in jüngeren Entscheidungen - so Urt. v. 09.08.2005, 2 KO 906/03 - diese Frage offen gelassen).
Soweit das Thüringer Oberverwaltungsgericht eine innerstaatliche Fluchtalternative für armenische Volkszugehörige in Berg-Karabach bejaht hat (so noch mit Urteil vom 09.08.2005, 2 KO 906/03, unter Zitierung des Urteils v. 22.07.2003, 2 KO 155/03), ist dies u.a. damit begründet worden, dass eine zumutbare inländische Fluchtalternative für einen im Ausland befindlichen Asylbewerber auch dann bestehe, wenn er die im Übrigen den Anforderungen an eine verfolgungsfreie Region entsprechenden Landesteile unmittelbar vom Ausland - im Transitwege - erreichen könne.
- VG Meiningen, 23.04.2012 - 2 K 20041/10
Armenien: § 60 Abs. 1 AufenthG, die Klägerin unterlag als armenische …
- VG Meiningen, 30.08.2007 - 2 K 20321/04
- VG Minden, 21.06.2004 - 11 K 615/04
Anspruch auf Anerkennung als Asylberechtigter für einen aserbaidschanischen …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 08.03.2004 - 11 A 3273/03
Aserbaidschan, Interne Fluchtalternative, Berg-Karabach, Gebietsgewalt, …
- OVG Thüringen, 28.11.2013 - 2 KO 185/09
Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft für Aserbaidschaner armenischer Abstammung
- VGH Bayern, 21.02.2007 - 9 B 05.30123
Asylrecht, Flüchtling aus Nachitschewan (Aserbaidschan) Unmenschliche Behandlung …
- VG Meiningen, 21.05.2012 - 2 K 20011/09
Aserbaidschan: § 60 Abs. 1, Armenische Volkszugehörige
- VG Meiningen, 21.02.2007 - 2 K 20050/06
- VGH Bayern, 21.12.2007 - 9 B 05.30123
- VG Meiningen, 22.11.2012 - 1 K 20152/10
Asylfolgeantrag, Gruppenverfolgung, Armenier, Aserbaidschan, interne …
- VG Meiningen, 18.10.2011 - 2 K 20103/11
Aserbaidschan: § 60 Abs. 1 AufenthG, Armenische Volkszugehörige
- VG Meiningen, 10.08.2010 - 2 K 20045/08
Aserbaidschan: § 60 Abs. 1 AufenthG; Armenier aus Aserbaidschan, Gericht folgt …
- VG Schwerin, 13.10.2009 - 5 A 58/05
Aserbaidschan: § 60 Abs. 1 AufenthG, Armenier, keine inländische …
- VG Meiningen, 10.08.2010 - 2 K 20046/08
Asylverfahren, Flüchtlingsanerkennung, Aserbaidschan, Asylfolgeantrag, Armenier, …
- VG Meiningen, 30.08.2007 - 2 K 20105/05
- VG Kassel, 09.06.2004 - 2 E 1183/00
Aserbaidschan, Armenier, Übergriffe, Vorverfolgung, Interne Fluchtalternative, …
- OVG Schleswig-Holstein, 25.11.2004 - 1 LB 6/04
Aserbaidschan, Uden, Christen (armenisch-apostolische), Mittelbare Verfolgung, …
- VG Kassel, 24.03.2004 - 2 E 1186/00
- VG Göttingen, 02.02.2004 - 4 A 216/03
Armenien; Aserbaidschan; Dialysepflicht; Krankheit
- VG Meiningen, 20.11.2007 - 2 K 20313/05
- VG Meiningen, 02.03.2010 - 2 K 20133/08
Flüchtlingsanerkennung, Aserbaidschan, mittelbare Verfolgung, Gruppenverfolgung, …
- VG Meiningen, 14.03.2007 - 2 K 20068/02
Aserbaidschan, Armenier, Staatsangehörigkeit, Ausbürgerung, gewöhnlicher …
- VG Schleswig, 05.10.2005 - 4 A 231/04
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