Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 29.03.1984 - 2 S 1612/83 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Sigmaringen, 09.06.1983 - 1 K 280/83
- VGH Baden-Württemberg, 29.03.1984 - 2 S 1612/83
Papierfundstellen
- VBlBW 1985, 30
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 09.12.1983 - 8 C 112.82
Beitragsfähiger Erschließungsaufwand für die Herstellung einer sowohl der …
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 29.03.1984 - 2 S 1612/83
Zur Frage der Gültigkeit der Verteilungsregelung einer Erschließungsbeitragssatzung, wenn die Tatsache der Mehrfacherschließung von sog. Eckgrundstücken bei der Gesamtabrechung nach § 130 Abs. 2 Satz 2 BBauG unberücksichtigt bleibt (im Anschluß an BVerwG, Urteil vom 09.12.1983, DVBl. 1984, 194).
- VG Freiburg, 26.10.2010 - 4 K 27547/08
Erschließungsbeitragssatzung: Berücksichtigung mehrfach erschlossener Grundstücke …
Diese auf § 38 Abs. 4 KAG beruhende Ermessensentscheidung des Ortsgesetzgebers, die für die gesamte Verteilungsregelung von Bedeutung ist, bliebe missachtet, würde lediglich von der Ungültigkeit des § 6 EBS und nicht von der Ungültigkeit der gesamten Verteilungsregelung ausgegangen ( so VGH Bad.-Württ. in ständiger Rspr.; vgl. u. a. Urteile vom 26.06.1986 - 2 S 1393/85 -, vom 19.07.1985 - 2 S 846/85 -, vom 14.06.1984, VBlBW 1985, 224, vom 22.05.1984, VBlBW 1985, 31, und vom 29.03.1984, VBlBW 1985, 30 ). - OVG Nordrhein-Westfalen, 29.11.1996 - 3 A 2373/93
Erschließungsbeitragsrecht: "Unterbau" kein Merkmal der endgültigen Herstellung …
BVerwG, Urteil vom 14.12.1979 - 4 C 28.76 -, KStZ 1980, 68 ; Urteil vom 13.12.1985 - 8 C 66.84 -, NVwZ 1986, 925; Urteil von 10.11.1989 - 8 C 50.88 -, NVwZ 1990, 870; ferner Urteil vom 27. Januar 1995 - 8 C 12.93 -, ZMR 1995, 331; VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 29.3.1984 - 2 S 1612/83 -, VBlBW 1985, 30; Urteil vom 25.11.1993 - 2 S 2623/89 - BayVGH, Urteil vom 30.1.1992 - 6 B 88.2083 -, BayVBl 1992, 536 ; Buhl, VBlBW 1985, 208; Driehaus, aaO, § 15 Rn. 17 f. - VGH Baden-Württemberg, 25.11.1993 - 2 S 2623/89
Erschließungsbeitrag: Erforderlichkeit der Kosten einer Erschließungsanlage - …
Hierzu hat der Senat in seinem auch vom Verwaltungsgericht herangezogenen Urteil vom 24.9.1987 - 2 S 1930/86 - (Urteilsabdruck S. 17 bis 18) ausgeführt: Zwar müssen auch die im Einzelfall entstandenen Kosten "erforderlich", nämlich "angemessen" sein, wie auf Grund einer entsprechenden Anwendung des § 129 Abs. 1 S. 1 BBauG zu verlangen ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 14.12.1979, Buchholz 406.11 § 129 BBauG Nr. 14; VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 29.3.1984 - 2 S 1612/83 -, VBlBW 1985, 30).Mit dem Begriff der "Erforderlichkeit" im Sinne des § 129 Abs. 1 S. 1 BBauG wird danach nur eine äußerste Grenze festgelegt, die erst dann überschritten wird, wenn die Herstellungskosten einer Erschließungsanlage für die Gemeinde erkennbar eine grob unangemessene Höhe erreichen, d.h. sachlich schlechthin unvertretbar sind (Beschluß des Senats vom 29.3.1984, aaO).
- VGH Baden-Württemberg, 10.04.2000 - 2 S 2019/99
Erschließungsbeitrag: Beginn der Zahlungsverjährung
Nach § 5 Abs. 3 der Erschließungsbeitragssatzung der Beklagten blieb nämlich die Tatsache der Mehrfacherschließung eines Grundstücks bei einer Gesamtabrechnung nach § 130 Abs. 2 S. 2 BBauG unzulässigerweise unberücksichtigt (VGH Bad.-Württ., Beschluß vom 29.3.1984 - 2 S 1612/83 -, VBlBW 1985, 30 im Anschluß an BVerwG, Urteil vom 9.12.1983, NVwZ 1984, 437;… Reif, Erschließungsbeiträge nach dem BauGB, Stand 3.12.1999, S. 265 m.w.N. zur Rechtspr. und S. 293; vgl. mittlerweile: § 131 Abs. 1 S. 2 BauGB).
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