Rechtsprechung
| BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07, 2 WD 17.07 |
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SG §§ 7, 13 Abs. 1, § 17 Abs. 2 Satz 1; WDO § 58 Abs. 7, § 38 Abs. 1
Wahrheitspflicht; treues Dienen; Achtungs- und Vertrauenswahrungsgebot; Reisekostenantrag; Einstellung des Verfahrens. - Bundesverwaltungsgericht
- Wolters Kluwer
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- TDG Süd, 05.12.2006 - S 3 VL 17/06
- TDG Süd, 19.06.2007 - S 3 VL 18/06
- BVerwG, 31.03.2008 - 2 WD 8.07
- BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07, 2 WD 17.07
Papierfundstellen
- NVwZ-RR 2009, 27
- DVBl 2008, 1137 (Ls.)
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (23)
- BVerwG, 16.12.2004 - 2 WD 15.04
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Die Norm stellt allein auf das Verhalten des Soldaten ab (stRspr, u.a. Urteil vom 16. Dezember 2004 - BVerwG 2 WD 15.04 -).Sie sind nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. dazu u.a. Urteile vom 6. Mai 2003 - BVerwG 2 WD 29.02 - Buchholz 235.1 § 107 WDO 2002 Nr. 1 und vom 16. Dezember 2004 - BVerwG 2 WD 15.04 -) dann gegeben, wenn die Situation, in der der Soldat versagt hat, von so außergewöhnlichen Besonderheiten gekennzeichnet war, dass ein an normalen Maßstäben orientiertes Verhalten nicht mehr erwartet und daher nicht vorausgesetzt werden kann.
Als solche Besonderheiten sind z.B. ein Handeln in einer ausweglos erscheinenden, unverschuldeten wirtschaftlichen Lage, die auf andere Weise nicht zu beheben war, ein Handeln unter schockartig ausgelöstem psychischem Zwang oder unter Umständen anerkannt worden, die es als unbedachte, im Grunde persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten tadelfreien und im Dienst bewährten Soldaten erscheinen lassen, sowie ein Handeln in einer körperlichen oder seelischen Ausnahmesituation (vgl. u.a. Urteile vom 16. Oktober 2002 - BVerwG 2 WD 23.01, 32.02 - BVerwGE 117, 117 = Buchholz 236.1 § 13 SG Nr. 9 und vom 16. Dezember 2004 a.a.O.).
Ein teilweise entlastendes Mitverschulden von Vorgesetzten z.B. im Hinblick auf eine nicht hinreichende Wahrnehmung der Dienstaufsicht (vgl. Urteile vom 17. Oktober 2002 - BVerwG 2 WD 14.02 - Buchholz 236.1 § 12 SG Nr. 19 = NZWehrr 2003, 127 und vom 16. Dezember 2004 a.a.O.) scheidet aus.
- BVerwG, 23.05.2000 - 2 WD 51.99
Verstoß gegen die Treuepflicht und die Wahrheitspflicht sowie gegen die Pflicht …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Gerade deshalb wird von jedem Antragsteller auch die ausdrückliche Versicherung verlangt, dass seine Angaben in der Sache richtig sind (Urteile vom 23. November 1989 - BVerwG 2 WD 50.86 - BVerwGE 86, 218 und vom 23. Mai 2000 - BVerwG 2 WD 51.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 36).Wenn ein Soldat in seinem Antrag auf Reisekostenvergütung außerdem die Richtigkeit seiner wahrheitswidrigen Angaben "pflichtgemäß", mithin unter Berufung auf seine Dienstpflichten, versichert hat, so ist diese Tatsache erschwerend zu berücksichtigen (Urteil vom 23. Mai 2000 a.a.O.).
Ein Soldat, der gegenüber Vorgesetzten und Dienststellen der Bundeswehr unwahre Erklärungen abgibt, büßt dadurch allgemein seine Glaubwürdigkeit ein (vgl. Urteile vom 24. Juni 1992 - BVerwG 2 WD 62.91 - BVerwGE 93, 265 = NZWehrr 1993, 76 und vom 23. Mai 2000 a.a.O.).
- BVerwG, 13.07.1999 - 2 WD 4.99
Disziplinarverfahren gegen Soldaten zur See wegen illegalen Handels mit Kokain …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Das Disziplinarrecht ist im Unterschied zum Strafrecht darauf ausgerichtet, einen geordneten und integren Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten oder wiederherzustellen (vgl. u.a. Urteile vom 2. Juli 1997 - BVerwG 2 WD 12.97 -, vom 13. Juli 1999 - BVerwG 2 WD 4.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 30, vom 21. Juni 2000 - BVerwG 2 WD 19.00 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 37 = Wehrr 2001, 33 = ZBR 2001, 53 und vom 28. Oktober 2003 - BVerwG 2 WD 8.03 - DokBer 2004, 178).Rn. 79 Auch wenn die Verstöße gegen § 13 Abs. 1 SG und § 17 Abs. 2 Satz 1 SG nicht leicht wiegen, liegen insbesondere bezogen auf die Eigenart der Dienstvergehen, das Maß der Schuld und die Persönlichkeit der Soldaten gewichtige Gründe vor, die im Hinblick auf den spezifischen Zweck des Disziplinarrechts, zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung eines geordneten Dienstbetriebs beizutragen (stRspr, vgl. u.a. Urteile vom 2. Juli 1997 - BVerwG 2 WD 12.97 -, vom 13. Juli 1999 - BVerwG 2 WD 4.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 30, vom 28. Oktober 2003 - BVerwG 2 WD 8.03 - DokBer 2004, 78 und vom 13. November 2007 - BVerwG 2 WD 20.06 - juris), ein Abweichen vom Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen, nämlich der Dienstgradherabsetzung, unausweichlich machen.
- BVerwG, 22.03.2006 - 2 WD 7.05
Anschuldigungsschrift; Bestimmtheit; Befehl; Generalprävention; …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Zu der in § 7 SG normierten Pflicht zum "treuen Dienen" gehört vor allem die Verpflichtung zur Loyalität gegenüber der geltenden Rechtsordnung, insbesondere die Beachtung der Strafgesetze (Urteile vom 28. September 1990 - BVerwG 2 WD 27.89 - BVerwGE 86, 321 , vom 28. Januar 2004 - BVerwG 2 WD 13.03 - BVerwGE 120, 105 , vom 22. März 2006 - BVerwG 2 WD 7.05 - Buchholz 450.2 § 107 WDO 2002 Nr. 2 = DokBer 2006, 274 jeweils m.w.N. und Urteil vom 26. September 2006 - BVerwG 2 WD 2.06 - BVerwGE 127, 1 = Buchholz 449 § 10 SG Nr. 55).Rn. 80 Aus Gründen der Gleichbehandlung und der Einheitlichkeit der Rechtsprechung (Art. 3 Abs. 1 GG) in Fällen des Zugriffs eines Soldaten auf Vermögen des Dienstherrn hat der Senat seit seiner Entscheidung vom 27. August 2003 - BVerwG 2 WD 5.03 - (BVerwGE 119, 1 = Buchholz 235.01 § 38 WDO 2002 Nr. 10, siehe auch Urteil vom 22. März 2006 - BVerwG 2 WD 7.05 - DokBer 2006, 274) in gefestigter Rechtsprechung an der früheren - nicht hinreichend nach der Schwere des Dienstvergehens differenzierenden - Judikatur nicht mehr festgehalten.
- BVerwG, 28.10.2003 - 2 WD 8.03
Griff in die Kameradenkasse; Unteroffizierskasse; Unterschlagung; Mitverschulden …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Das Disziplinarrecht ist im Unterschied zum Strafrecht darauf ausgerichtet, einen geordneten und integren Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten oder wiederherzustellen (vgl. u.a. Urteile vom 2. Juli 1997 - BVerwG 2 WD 12.97 -, vom 13. Juli 1999 - BVerwG 2 WD 4.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 30, vom 21. Juni 2000 - BVerwG 2 WD 19.00 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 37 = Wehrr 2001, 33 = ZBR 2001, 53 und vom 28. Oktober 2003 - BVerwG 2 WD 8.03 - DokBer 2004, 178).Rn. 79 Auch wenn die Verstöße gegen § 13 Abs. 1 SG und § 17 Abs. 2 Satz 1 SG nicht leicht wiegen, liegen insbesondere bezogen auf die Eigenart der Dienstvergehen, das Maß der Schuld und die Persönlichkeit der Soldaten gewichtige Gründe vor, die im Hinblick auf den spezifischen Zweck des Disziplinarrechts, zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung eines geordneten Dienstbetriebs beizutragen (stRspr, vgl. u.a. Urteile vom 2. Juli 1997 - BVerwG 2 WD 12.97 -, vom 13. Juli 1999 - BVerwG 2 WD 4.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 30, vom 28. Oktober 2003 - BVerwG 2 WD 8.03 - DokBer 2004, 78 und vom 13. November 2007 - BVerwG 2 WD 20.06 - juris), ein Abweichen vom Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen, nämlich der Dienstgradherabsetzung, unausweichlich machen.
- BVerwG, 02.07.1997 - 2 WD 12.97
Betäubungsmitteln - Verabreichung ohne Wissen - Fehlverhalten - …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Das Disziplinarrecht ist im Unterschied zum Strafrecht darauf ausgerichtet, einen geordneten und integren Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten oder wiederherzustellen (vgl. u.a. Urteile vom 2. Juli 1997 - BVerwG 2 WD 12.97 -, vom 13. Juli 1999 - BVerwG 2 WD 4.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 30, vom 21. Juni 2000 - BVerwG 2 WD 19.00 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 37 = Wehrr 2001, 33 = ZBR 2001, 53 und vom 28. Oktober 2003 - BVerwG 2 WD 8.03 - DokBer 2004, 178).Rn. 79 Auch wenn die Verstöße gegen § 13 Abs. 1 SG und § 17 Abs. 2 Satz 1 SG nicht leicht wiegen, liegen insbesondere bezogen auf die Eigenart der Dienstvergehen, das Maß der Schuld und die Persönlichkeit der Soldaten gewichtige Gründe vor, die im Hinblick auf den spezifischen Zweck des Disziplinarrechts, zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung eines geordneten Dienstbetriebs beizutragen (stRspr, vgl. u.a. Urteile vom 2. Juli 1997 - BVerwG 2 WD 12.97 -, vom 13. Juli 1999 - BVerwG 2 WD 4.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 30, vom 28. Oktober 2003 - BVerwG 2 WD 8.03 - DokBer 2004, 78 und vom 13. November 2007 - BVerwG 2 WD 20.06 - juris), ein Abweichen vom Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen, nämlich der Dienstgradherabsetzung, unausweichlich machen.
- BVerwG, 31.05.1979 - 2 WD 29.79
Vorwurf einer Nachtragsanschuldigung - Einbeziehung weiterer Vorwürfe in ein …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
In diesem Fall hat der Vorsitzende jedoch dem Soldaten die Nachtragsanschuldigungsschrift zuzustellen und ihm eine hinreichende Äußerungsfrist einzuräumen (vgl. Beschluss vom 31. Mai 1979 - BVerwG 2 WD 29.79 - BVerwGE 63, 237 ).Nur insoweit bedarf es überhaupt der Zustimmung des Soldaten (Beschluss vom 31. Mai 1979 a.a.O.).
- BVerwG, 13.11.2007 - 2 WD 20.06
Vortäuschen einer rechtswidrigen Tat nach § 145d StGB; Vortäuschen einer …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Rn. 79 Auch wenn die Verstöße gegen § 13 Abs. 1 SG und § 17 Abs. 2 Satz 1 SG nicht leicht wiegen, liegen insbesondere bezogen auf die Eigenart der Dienstvergehen, das Maß der Schuld und die Persönlichkeit der Soldaten gewichtige Gründe vor, die im Hinblick auf den spezifischen Zweck des Disziplinarrechts, zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung eines geordneten Dienstbetriebs beizutragen (stRspr, vgl. u.a. Urteile vom 2. Juli 1997 - BVerwG 2 WD 12.97 -, vom 13. Juli 1999 - BVerwG 2 WD 4.99 - Buchholz 236.1 § 7 SG Nr. 30, vom 28. Oktober 2003 - BVerwG 2 WD 8.03 - DokBer 2004, 78 und vom 13. November 2007 - BVerwG 2 WD 20.06 - juris), ein Abweichen vom Ausgangspunkt der Zumessungserwägungen, nämlich der Dienstgradherabsetzung, unausweichlich machen. - BVerwG, 16.10.2002 - 2 WD 23.01
Fahrlässige außerdienstliche Trunkenheitsfahrt; vorsätzliche …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Als solche Besonderheiten sind z.B. ein Handeln in einer ausweglos erscheinenden, unverschuldeten wirtschaftlichen Lage, die auf andere Weise nicht zu beheben war, ein Handeln unter schockartig ausgelöstem psychischem Zwang oder unter Umständen anerkannt worden, die es als unbedachte, im Grunde persönlichkeitsfremde Augenblickstat eines ansonsten tadelfreien und im Dienst bewährten Soldaten erscheinen lassen, sowie ein Handeln in einer körperlichen oder seelischen Ausnahmesituation (vgl. u.a. Urteile vom 16. Oktober 2002 - BVerwG 2 WD 23.01, 32.02 - BVerwGE 117, 117 = Buchholz 236.1 § 13 SG Nr. 9 …und vom 16. Dezember 2004 a.a.O.). - BVerwG, 06.05.2003 - 2 WD 29.02
Gehorsamspflicht; Anschuldigungsschrift; Konkretisierung der …
Auszug aus BVerwG, 21.05.2008 - 2 WD 8.07
Sie sind nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. dazu u.a. Urteile vom 6. Mai 2003 - BVerwG 2 WD 29.02 - Buchholz 235.1 § 107 WDO 2002 Nr. 1 und vom 16. Dezember 2004 - BVerwG 2 WD 15.04 -) dann gegeben, wenn die Situation, in der der Soldat versagt hat, von so außergewöhnlichen Besonderheiten gekennzeichnet war, dass ein an normalen Maßstäben orientiertes Verhalten nicht mehr erwartet und daher nicht vorausgesetzt werden kann. - BVerwG, 17.10.2002 - 2 WD 14.02
Erster Offizier; "Betreuungskasse"; mangelnde Dienstaufsicht; familiäre …
- BVerwG, 27.08.2003 - 2 WD 5.03
Zugriff auf Vermögen des Dienstherrn; Reisekosten; Abweichen von bisheriger …
- BVerwG, 26.09.2006 - 2 WD 2.06
Zulässige Aufgaben der Bundeswehrstreitkräfte; Grenzen der Befehlsbefugnis; …
- BVerwG, 24.06.1992 - 2 WD 62.91
Wehrrecht - Dienstvergehen - Wahrheitswidrige Aussage
- BVerwG, 28.09.1990 - 2 WD 27.89
NATO-Verbündete - Verbreitung antisemitischer Parolen - Rassenmord - Juden
- BVerwG, 19.02.2004 - 2 WD 14.03
Rückwirkung von Verfahrensregelungen; unangemessene Verfahrensverzögerung; …
- BVerwG, 01.07.2003 - 2 WD 34.02
Betrug; Strafbefehl; Wirkung des Strafbefehls; Strafbefehlswirkung; Verlust des …
- BVerwG, 23.11.1989 - 2 WD 50.86
Offizier - Überschreitung dienstlicher Kompetenzen - Private Zwecke - …
- BVerwG, 28.01.2004 - 2 WD 13.03
Stabsarzt; Personalratsvorsitzender; Befehl; Zeitpunkt der Ausführung des …
- BVerwG, 21.06.2000 - 2 WD 19.00
Disziplinarverfahren gegen Soldaten wegen Begehung eines Reisekostenbetruges - …
- BVerwG, 10.07.1996 - 2 WD 5.96
Recht der Soldaten: Disziplinarmaßnahmen bei Eingriff in Eigentum oder Vermögen …
- BVerwG, 11.05.1978 - 2 WD 36.78
Urteil - Gesetzliche Erfordernisse - Eigene Tatfeststellungen - …
- BVerwG, 30.10.2007 - 2 WD 22.06
Zurückverweisung; nochmalige Verhandlung und Entscheidung; Sachaufklärung; …
- BVerwG, 04.09.2009 - 2 WD 17.08
Unrichtige Besetzung der Richterbank; Zentraler Sanitätsdienst; …
Es reicht vielmehr aus, dass das Verhalten des Soldaten geeignet war, eine ansehensschädigende Wirkung auszulösen (stRspr, u.a. Urteile vom 16. Dezember 2004 - BVerwG 2 WD 15.04 -, vom 21. Mai 2008 - BVerwG 2 WD 8.07 und 2 WD 17.07 - Buchholz 449 § 7 SG Nr. 51 = NVwZ-RR 2009, 27 ). - VGH Bayern, 30.01.2013 - 16b D 12.71
Disziplinarrecht
- VGH Baden-Württemberg, 11.12.2008 - DL 16 S 3107/07
Zur Bindung der Disziplinargerichte an die Auffassung des Strafgerichts - Zur …
Anders wäre es nur dann, wenn der Beamte durch unrichtige Angaben letztlich das erlangt hätte, was ihm objektiv reisekostenrechtlich zusteht (vgl. BVerwG, Urteil vom 21.5.2008 - 2 WD 8.07 -, juris; hierzu juris Praxis Report 23/2008, Anm. 1).
- BVerwG, 31.03.2008 - 2 WD 8.07
- BVerwG, 09.07.2009 - 2 WD 25.08 Ein Soldat, insbesondere ein Vorgesetzter, bedarf der Achtung seiner Kameraden und Untergebenen sowie des Vertrauens seiner militärischen Vorgesetzten, um seine Aufgabe so zu erfüllen, dass der ordnungsgemäße Ablauf des militärischen Dienstes gewährleistet ist (stRspr, vgl. u.a. Urteil vom 21. Mai 2008 - BVerwG 2 WD 8.07 und 2 WD 12.07 -
). - VGH Bayern, 10.12.2013 - 6 ZB 12.158
Soldatenrecht; Schadenersatz; unterbliebene Beförderung während eines …
Nach der das Ermessen bindenden Zentralen Dienstvorschrift ZDv 20/7 habe der Kläger solange nicht befördert werden können, wie das mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Mai 2008 - 2 WD 8.07 und 2 WD 17.07 - (NVwZ-RR 2009, 27 ff.) abgeschlossene Disziplinarverfahren gegen ihn wegen wahrheitswidriger Angaben in einem Reisekostenantrag (Unterkunftskosten pro Nacht 15 EUR statt tatsächlich nur 3 EUR) geführt worden sei.
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