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Rechtsprechung
   VGH Bayern, 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,69891
VGH Bayern, 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618 (https://dejure.org/2010,69891)
VGH Bayern, Entscheidung vom 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618 (https://dejure.org/2010,69891)
VGH Bayern, Entscheidung vom 23. August 2010 - 2 ZB 10.1618 (https://dejure.org/2010,69891)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Nutzungsuntersagung; Schäferhunde; faktisches allgemeines Wohngebiet; Hundezwinger; Nebenanlage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (5)

  • VGH Baden-Württemberg, 19.01.1989 - 3 S 3825/88

    Lärmbelästigung durch Hundehaltung

    Auszug aus VGH Bayern, 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618
    Den sich aus diesem Rahmen ergebenden Beschränkungen müssen auch Nebenanlagen Rechnung tragen (VGH Bad.-Württ. vom 19.1.1989 Az. 3 S 3825/88 BauR 1989, 697; BayVGH vom 21.12.1993 Az. 2 B 93.899).

    OVG vom 30.9.1992 Az. 6 L 129/90 BauR 1993, 54; OVG Lüneburg vom 19.11.2008 Az. 1 ME 233/08 - juris ; VGH Bad.-Württ. vom 19.1.1989 a.a.O.; vom 13.3.2003 Az. 5 S 2771/02 - juris; BayVGH vom 21.12.1993 Az. 2 B 93.899).

  • OVG Niedersachsen, 30.09.1992 - 6 L 129/90

    Hundehaltung; Dackelzucht; Wohngebiet; Lärmbelästigung; Bauordnungsrecht

    Auszug aus VGH Bayern, 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618
    OVG vom 30.9.1992 Az. 6 L 129/90 BauR 1993, 54; OVG Lüneburg vom 19.11.2008 Az. 1 ME 233/08 - juris ; VGH Bad.-Württ. vom 19.1.1989 a.a.O.; vom 13.3.2003 Az. 5 S 2771/02 - juris; BayVGH vom 21.12.1993 Az. 2 B 93.899).

    Dazu bedarf es weder der Vernehmung betroffener Nachbarn als Zeugen (vgl. Nieders. OVG vom 30.9.1992, a.a.O.) noch muss das Gericht beim gerichtlichen Ortstermin feststellen, dass die Hunde bellen.

  • BVerwG, 17.12.1976 - 4 C 6.75

    Begriff der baulichen Anlage

    Auszug aus VGH Bayern, 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618
    Um in diesem Sinn funktional noch untergeordnet zu sein, müsste die Hundehaltung bei einer am Schutzzweck des Baugebietstyps orientierten Betrachtung noch im Rahmen einer angemessenen Grundstücksnutzung liegen (vgl. BVerwG Urteil vom 17.12.1976 Az. IV C 6.75 BauR 1977, 109).
  • VGH Baden-Württemberg, 13.03.2003 - 5 S 2771/02

    Hundehaltung in Mischgebiet

    Auszug aus VGH Bayern, 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618
    OVG vom 30.9.1992 Az. 6 L 129/90 BauR 1993, 54; OVG Lüneburg vom 19.11.2008 Az. 1 ME 233/08 - juris ; VGH Bad.-Württ. vom 19.1.1989 a.a.O.; vom 13.3.2003 Az. 5 S 2771/02 - juris; BayVGH vom 21.12.1993 Az. 2 B 93.899).
  • OVG Niedersachsen, 19.11.2008 - 1 ME 233/08

    Grenzen zulässiger Pferdehaltung und Hundehaltung im festgesetzten allgemeinen …

    Auszug aus VGH Bayern, 23.08.2010 - 2 ZB 10.1618
    OVG vom 30.9.1992 Az. 6 L 129/90 BauR 1993, 54; OVG Lüneburg vom 19.11.2008 Az. 1 ME 233/08 - juris ; VGH Bad.-Württ. vom 19.1.1989 a.a.O.; vom 13.3.2003 Az. 5 S 2771/02 - juris; BayVGH vom 21.12.1993 Az. 2 B 93.899).
  • OVG Saarland, 18.04.2019 - 2 A 2/18

    Prüfungsumfang des Gerichts bei Begründung einer Nutzungsuntersagung aufgrund …

    Der § 14 Abs. 1 BauNVO ermöglicht eine Kleintierhaltung als Annex zum Wohnen, dem auch das allgemeine Wohngebiet vom Gebietscharakter her vorwiegend dient (§ 4 Abs. 1 BauNVO), nur dann, wenn sie in dem betreffenden Baugebiet üblich und ungefährlich ist und den Rahmen der für eine Wohnnutzung typischen Freizeitbetätigung nach Art und Anzahl der Tiere nicht sprengt.(vgl. OVG des Saarlandes, Beschlüsse vom 13.11.2002 - 2 W 9/02 -, SKZ 2003, 86, Leitsatz Nr. 93, zu vier erwachsenen Tieren und einem Welpen eines Schlittenhunderudels, vom 17.11.1995 - 2 W 47/95 -, Doggenhaltung im Wohngebiet, und vom 19.1.1990 - 2 W 28/89 -, zur Begrenzung der Haltung von Hunden der Rassen Colliesund Bobtails, OVG Münster, Beschluss vom 8.1.2014 - 2 B 1196/13 - NVwZ-RR 2014, 376, VGH München, Beschluss vom 23.8.2010 - 2 ZB 10.1618 -, juris, betreffend die Begrenzung der Haltung von Schäferhunden auf zwei Tiere, im Anschluss an OVG Lüneburg, Beschluss vom 19.11.2008 - 1 ME 233/08 -, BRS 73 Nr. 72; VGH Mannheim, Beschluss vom 13.3.2003 - 5 S 2771/02 -, BRS 66 Nr. 78, wonach sogar in einem Mischgebiet das Halten von mehr als einem Hund (Riesenschnauzer) im Freien bauplanungsrechtlich unzulässig sein kann) Weiter ist davon auszugehen, dass eine dieses Ausmaß überschreitende Tierhaltung in ausgewiesenen oder faktisch reinen oder allgemeinen Wohngebieten unzulässig ist und gegebenenfalls auch potentiell nachbarliche Ansprüche auf Gebietserhaltung unabhängig von Fragen der Zumutbarkeit oder der Einhaltung des Gebots der Rücksichtnahme auslöst.
  • OVG Saarland, 30.03.2020 - 2 A 78/20

    Rechtsschutzbedürfnis bei Verfolgung eines Anspruchs auf Erlass eines …

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats zur privaten Hundehaltung ermöglicht der einschlägige § 14 Abs. 1 BauNVO eine Kleintierhaltung als Annex zum Wohnen, dem auch das allgemeine Wohngebiet vom Gebietscharakter her vorwiegend dient (§ 4 Abs. 1 BauNVO), nur dann, wenn sie in dem betreffenden Baugebiet üblich und ungefährlich ist und den Rahmen der für eine Wohnnutzung typischen Freizeitbetätigung nach Art und Anzahl der Tiere nicht sprengt.(vgl. dazu zuletzt etwa OVG des Saarlandes, Beschluss vom 18.4.2019 - 2 A 2/18 - KommJur 2019, 464, dazu auch die Beschlüsse vom 13.11.2002 - 2 W 9/02 -, SKZ 2003, 86, Leitsatz Nr. 93, zu vier erwachsenen Tieren und einem Welpen eines Schlittenhunderudels, vom 17.11.1995 - 2 W 47/95 -, Doggenhaltung im Wohngebiet, und vom 19.1.1990 - 2 W 28/89 -, zur Begrenzung der Haltung von Hunden der Rassen Collies und Bobtails, und aus der Rechtsprechung anderer Gerichte: OVG Münster, Beschluss vom 8.1.2014 - 2 B 1196/13 - NVwZ-RR 2014, 376, VGH München, Beschluss vom 23.8.2010 - 2 ZB 10.1618 -, juris, betreffend die Begrenzung der Haltung von Schäferhunden auf zwei Tiere, im Anschluss an OVG Lüneburg, Beschluss vom 19.11.2008 - 1 ME 233/08 -, BRS 73 Nr. 72; VGH Mannheim, Beschluss vom 13.3.2003 - 5 S 2771/02 -, BRS 66 Nr. 78, wonach sogar in einem Mischgebiet das Halten von mehr als einem Hund (Riesenschnauzer) im Freien bauplanungsrechtlich unzulässig sein kann) Eine dieses Ausmaß überschreitende Tierhaltung in ausgewiesenen oder faktisch reinen oder allgemeinen Wohngebieten ist unzulässig und löst auch nachbarliche Ansprüche auf Gebietserhaltung unabhängig von Fragen der Zumutbarkeit oder der Einhaltung des Gebots der Rücksichtnahme aus.
  • VGH Bayern, 15.10.2012 - 2 ZB 12.340

    Beseitigungsanordnung; Nutzungsuntersagung; Hundehaltung; Abstandsflächen; reines …

    Bereits in der Entscheidung vom 23. August 2012 (Az. 2 ZB 10.1618) hat der Senat dargelegt, dass eine Hundehaltung in der von den Klägern ausgeübten Form in einem allgemeinen Wohngebiet nicht zulässig ist (§ 4 Abs. 2, § 4 Abs. 3, § 14 Abs. 1 BauNVO).

    Im Verfahren Az. B 2 K 11.206 teilten die Kläger zudem mit, das "Gartenhaus" sei im Jahr 1965 errichtet worden (Schriftsatz vom 23.9.2011), während sie im Verfahren Az. 2 ZB 10.1618 mitteilen ließen, dass ca. im Jahr 1968 zwei massive Gartenhäuser errichtet worden seien (Schriftsatz vom 27.7.2010).

  • VG Schwerin, 04.09.2020 - 2 B 310/20

    Untersagung von Hundehaltung

    Rn. 10 aa) In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass die Haltung von - wie hier - Kleintieren in einer durch Wohnnutzung geprägten Umgebung dann unzulässig ist, wenn die Haltung nach Art und Zahl der Tiere geeignet ist, das Wohnen wesentlich zu stören und damit der Eigenart des Gebiets in seiner konkreten Ausgestaltung widerspricht (vgl. z. B. VG Hannover, Beschluss vom 29. Oktober 2019 - 12 B 3169/19 - juris mit umfangreichen Nachweisen für die Fälle des Vorliegens eines allgemeinen oder reinen Wohngebiets; VGH München, Beschluss vom 23. August 2010 - 2 ZB 10.1618 - juris Rn. 5).
  • VGH Bayern, 13.07.2026 - 2 CS 26.999

    Nutzungsuntersagung, wohnakzessorische Nutzung, Interessenabwägung, …

    Dementsprechend sind außer Wohngebäuden nur funktional gebietsbezogene und immissionsverträgliche sonstige Nutzungsarten zulässig (vgl. BayVGH, B.v. 23.8.2010 - 2 ZB 10.1618 - juris Rn. 5).
  • VG Regensburg, 27.05.2020 - RN 3 K 18.1435

    Verkehrsbeschränkende Maßnahmen zur Lärmbekämpfung - Verpflichtungsklage

    Dementsprechend sind außer Wohngebäuden nur funktional gebietsbezogene und immissionsverträgliche sonstige Nutzungsarten allgemein zulässig (vgl. BayVGH, B.v. 23.8.2010 - 2 ZB 10.1618 - beck-online Rn. 5).
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