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Rechtsprechung
   OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2010,8282
OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09 (https://dejure.org/2010,8282)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09 (https://dejure.org/2010,8282)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 10. März 2010 - 2 ZKO 421/09 (https://dejure.org/2010,8282)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Justiz Thüringen

    § 3 Abs 1 S 1 StVG, § 3 Abs 1 S 2 StVG, § 46 Abs 1 S 1 FeV, § 46 Abs 5 FeV, EGRL 439/91
    Aberkennung des Rechts, von einer ausländischen EU-Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen, bei Verzicht auf frühere Fahrerlaubnis

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Aberkennung des Rechts zum Gebrauch eines EU-Führerscheins im Bundesgebiet bei Angabe eines inländischen Wohnsitzes in einem ausländischen EU-Führerschein; Auswirkungen des Verzichts auf eine frühere inländische Fahrerlaubnis i.R.e. eingeleiteten Entziehungsverfahrens ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Aberkennung des Rechts zum Gebrauch eines EU-Führerscheins im Bundesgebiet bei Angabe eines inländischen Wohnsitzes in einem ausländischen EU-Führerschein; Auswirkungen des Verzichts auf eine frühere inländische Fahrerlaubnis i.R.e. eingeleiteten Entziehungsverfahrens ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2011, 329
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (17)

  • BVerwG, 11.12.2008 - 3 C 38.07

    Fahrerlaubnis; EU-Fahrerlaubnis; Führerschein; EU-Führerschein; Anerkennung; …

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Rn. 18 Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2008 - 3 C 38/07 - (ZfSch 2009, 233) steht außer Zweifel, dass die den Mitgliedstaaten vom Europäischen Gerichtshof zuerkannte Befugnis zur Nichtanerkennung einer in einem anderen Mitgliedstaat erteilten neuen EU-Fahrerlaubnis auch in den Fällen besteht, in denen der Mitgliedstaat die erste Fahrerlaubnis nur deshalb nicht wegen mangelnder Eignung entzogen hatte, weil der Betroffene der kostenpflichtigen Entziehung durch den Verzicht auf die Fahrerlaubnis zuvorgekommen war.

    Abgesehen davon, dass es schon an der Formulierung einer klärungsbedürftigen Grundsatzfrage fehlt, hat sich der Kläger auch nicht hinreichend mit der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Dezember 2008 - 3 C 38/07 - (ZfSch 2009, 233) auseinandergesetzt.

  • EuGH, 26.06.2008 - C-329/06

    Verkehr - Tschechische Führerscheine, die Deutschen nach dem Entzug ihrer …

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Dies ergibt sich aus Folgendem: Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (vgl. EuGH, Urteile vom 26. Juni 2008 - C-329/06 -, - C-343/06 -, - C-334/06 bis C-336/06 -, jeweils Juris) sind die Art. 1 Abs. 2, 7 Abs. 1 sowie 8 Abs. 2 und 4 der Richtlinie 91/439/EWG dahin auszulegen, dass sie es einem Mitgliedstaat nicht verwehren, es abzulehnen, in seinem Hoheitsgebiet die Fahrberechtigung anzuerkennen, die sich aus einem zu einem späteren Zeitpunkt von einem anderen Mitgliedstaat ausgestellten Führerschein ergibt, wenn auf der Grundlage von Angaben in diesem Führerschein oder anderen vom Ausstellermitgliedstaat herrührenden unbestreitbaren Informationen feststeht, dass zum Zeitpunkt der Ausstellung dieses Führerscheins sein Inhaber, auf den im Hoheitsgebiet des ersten Mitgliedstaats eine Maßnahme des Entzugs einer früheren Fahrerlaubnis angewendet worden ist, seinen ordentlichen Wohnsitz nicht im Hoheitsgebiet des Ausstellermitgliedstaats hatte.

    Das Prinzip der gegenseitigen einschränkungslosen Anerkennung nach Art. 1 Abs. 2 der Richtlinie 91/439/EWG kommt nur zur Wirkung, wenn der Betroffene seinen ordentlichen Wohnsitz in den Ausstellermitgliedsstaat verlagert und sich damit der vollen Hoheitsgewalt und der verwaltungsmäßigen Prüfungskompetenz des Ausstellermitgliedstaats unterstellt hat (vgl. EuGH, Urteile vom 26. Juni 2008 - C-329/06 -, - C-343/06 -, - C-334/06 bis C-336/06 -, Bayerischer VGH, Beschluss vom 15. Januar 1999 - 11 CE 08.3222 -, im Ergebnis ebenso: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 2. Februar 2009 - 10 S 3323/08 - jeweils Juris).

  • BVerfG, 03.03.2004 - 1 BvR 461/03

    Rechtsschutzinteresse

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Ernstliche Zweifel an der Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung (§ 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) sind nur dann anzunehmen, wenn ein einzelner tragender Rechtssatz oder eine erhebliche Tatsachenfeststellung mit schlüssigen Argumenten in Frage gestellt wird (st. Rspr. des Senats, Beschlüsse vom 30. Januar 2008 - 2 ZKO 744/07 -, vom 18. März 2008 - 2 ZKO 1273/05 -, vom 30. Mai 2008 - 2 ZKO 533/05 - vgl. auch BVerfG, Beschlüsse vom 23. Juni 2000 - 1 BvR 830/00 -, NVwZ 2000, 1163; vom 3. März 2004 - 1 BvR 461/03 -, BVerfGE 110, 77 und vom 26. März 2007 - 1 BvR 2228/02 -, BayVBl 2007, 624).
  • BVerfG, 23.06.2000 - 1 BvR 830/00

    Anforderungen an die Begründung des Antrags auf Zulassung der Berufung im …

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Ernstliche Zweifel an der Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung (§ 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) sind nur dann anzunehmen, wenn ein einzelner tragender Rechtssatz oder eine erhebliche Tatsachenfeststellung mit schlüssigen Argumenten in Frage gestellt wird (st. Rspr. des Senats, Beschlüsse vom 30. Januar 2008 - 2 ZKO 744/07 -, vom 18. März 2008 - 2 ZKO 1273/05 -, vom 30. Mai 2008 - 2 ZKO 533/05 - vgl. auch BVerfG, Beschlüsse vom 23. Juni 2000 - 1 BvR 830/00 -, NVwZ 2000, 1163; vom 3. März 2004 - 1 BvR 461/03 -, BVerfGE 110, 77 und vom 26. März 2007 - 1 BvR 2228/02 -, BayVBl 2007, 624).
  • EuGH, 09.07.2009 - C-445/08

    Wierer - Art. 104 § 3 Abs. 1 der Verfahrensordnung - Führerschein - Richtlinie …

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Dabei betont der Europäische Gerichtshof, dass diese Ausnahme, die den Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung mit dem Grundsatz der Sicherheit im Straßenverkehr in Ausgleich bringt, nicht weit verstanden werden kann, ohne den Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung völlig auszuhöhlen (vgl. EuGH, Beschluss vom 9. Juli 2009 - C-445/08 - Juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.03.2007 - 16 B 332/07

    Schon einmaliger Konsum harter Drogen rechtfertigt in aller Regel die Entziehung …

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. nur Beschlüsse vom 29. März 2001 - 2 ZEO 13/01 -, vom 30. April 2002 - 2 EO 87/02 -, vom 17. Dezember 2007 - 2 EO 493/07 - und vom 17. Dezember 2009 - 2 EO 392/09 - Urteil vom 9. November 2004 - 2 KO 511/03 - vgl. auch in der obergerichtlichen Rechtsprechung: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 19. Februar 2007 - 10 S 3032/06 -, OVG Hamburg, Beschluss vom 24. Januar 2007 - 3 Bs 300/06 -, Bayerischer VGH, Beschlüsse vom 7. September 2007 - 11 CS 07.898 - und 24. März 2009 - 11 CS 08.2881 -, OVG Niedersachsen, Beschluss vom 16. Juni 2003 - 12 ME 172/03 -, OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 6. März 2007 - 16 B 332/07 -, OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. Februar 2007 - 1 M 219/06 - jeweils Juris) begründet bereits der einmalige Konsum von Betäubungsmitteln im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (mit Ausnahme von Cannabis), zu denen auch Amphetamin gehört, im Regelfall die Annahme der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen im Sinne des § 46 Abs. 1 FeV i. V. m. Ziffer 9.1 der Anlage 4 zur FeV.
  • BVerfG, 26.03.2007 - 1 BvR 2228/02

    Staatliches Spielbankenmonopol in Bayern

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Ernstliche Zweifel an der Richtigkeit der erstinstanzlichen Entscheidung (§ 124 Abs. 2 Nr. 1 VwGO) sind nur dann anzunehmen, wenn ein einzelner tragender Rechtssatz oder eine erhebliche Tatsachenfeststellung mit schlüssigen Argumenten in Frage gestellt wird (st. Rspr. des Senats, Beschlüsse vom 30. Januar 2008 - 2 ZKO 744/07 -, vom 18. März 2008 - 2 ZKO 1273/05 -, vom 30. Mai 2008 - 2 ZKO 533/05 - vgl. auch BVerfG, Beschlüsse vom 23. Juni 2000 - 1 BvR 830/00 -, NVwZ 2000, 1163; vom 3. März 2004 - 1 BvR 461/03 -, BVerfGE 110, 77 und vom 26. März 2007 - 1 BvR 2228/02 -, BayVBl 2007, 624).
  • OVG Niedersachsen, 16.06.2003 - 12 ME 172/03

    Amphetamin; Droge; Drogenkonsum; Ecstasy; Eignung; einmaliger Konsum; Entziehung; …

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. nur Beschlüsse vom 29. März 2001 - 2 ZEO 13/01 -, vom 30. April 2002 - 2 EO 87/02 -, vom 17. Dezember 2007 - 2 EO 493/07 - und vom 17. Dezember 2009 - 2 EO 392/09 - Urteil vom 9. November 2004 - 2 KO 511/03 - vgl. auch in der obergerichtlichen Rechtsprechung: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 19. Februar 2007 - 10 S 3032/06 -, OVG Hamburg, Beschluss vom 24. Januar 2007 - 3 Bs 300/06 -, Bayerischer VGH, Beschlüsse vom 7. September 2007 - 11 CS 07.898 - und 24. März 2009 - 11 CS 08.2881 -, OVG Niedersachsen, Beschluss vom 16. Juni 2003 - 12 ME 172/03 -, OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 6. März 2007 - 16 B 332/07 -, OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. Februar 2007 - 1 M 219/06 - jeweils Juris) begründet bereits der einmalige Konsum von Betäubungsmitteln im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (mit Ausnahme von Cannabis), zu denen auch Amphetamin gehört, im Regelfall die Annahme der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen im Sinne des § 46 Abs. 1 FeV i. V. m. Ziffer 9.1 der Anlage 4 zur FeV.
  • VGH Baden-Württemberg, 02.02.2009 - 10 S 3323/08

    Ausländische Fahrerlaubnis; Verzicht auf Fahrerlaubnis und Entzug derselben

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Das Prinzip der gegenseitigen einschränkungslosen Anerkennung nach Art. 1 Abs. 2 der Richtlinie 91/439/EWG kommt nur zur Wirkung, wenn der Betroffene seinen ordentlichen Wohnsitz in den Ausstellermitgliedsstaat verlagert und sich damit der vollen Hoheitsgewalt und der verwaltungsmäßigen Prüfungskompetenz des Ausstellermitgliedstaats unterstellt hat (vgl. EuGH, Urteile vom 26. Juni 2008 - C-329/06 -, - C-343/06 -, - C-334/06 bis C-336/06 -, Bayerischer VGH, Beschluss vom 15. Januar 1999 - 11 CE 08.3222 -, im Ergebnis ebenso: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 2. Februar 2009 - 10 S 3323/08 - jeweils Juris).
  • OVG Thüringen, 30.04.2002 - 2 EO 87/02

    Recht der Fahrerlaubnisse einschließlich Fahrerlaubnisprüfungen; Entziehung der …

    Auszug aus OVG Thüringen, 10.03.2010 - 2 ZKO 421/09
    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. nur Beschlüsse vom 29. März 2001 - 2 ZEO 13/01 -, vom 30. April 2002 - 2 EO 87/02 -, vom 17. Dezember 2007 - 2 EO 493/07 - und vom 17. Dezember 2009 - 2 EO 392/09 - Urteil vom 9. November 2004 - 2 KO 511/03 - vgl. auch in der obergerichtlichen Rechtsprechung: VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 19. Februar 2007 - 10 S 3032/06 -, OVG Hamburg, Beschluss vom 24. Januar 2007 - 3 Bs 300/06 -, Bayerischer VGH, Beschlüsse vom 7. September 2007 - 11 CS 07.898 - und 24. März 2009 - 11 CS 08.2881 -, OVG Niedersachsen, Beschluss vom 16. Juni 2003 - 12 ME 172/03 -, OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 6. März 2007 - 16 B 332/07 -, OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. Februar 2007 - 1 M 219/06 - jeweils Juris) begründet bereits der einmalige Konsum von Betäubungsmitteln im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (mit Ausnahme von Cannabis), zu denen auch Amphetamin gehört, im Regelfall die Annahme der Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen im Sinne des § 46 Abs. 1 FeV i. V. m. Ziffer 9.1 der Anlage 4 zur FeV.
  • OVG Hamburg, 24.01.2007 - 3 Bs 300/06

    Keine Fahreignung bei einmaliger Einnahme von Cocain

  • VGH Baden-Württemberg, 19.02.2007 - 10 S 3032/06

    Zur Entziehung der Fahrerlaubnis während eines Strafverfahrens

  • VGH Bayern, 07.09.2007 - 11 CS 07.898
  • OVG Sachsen-Anhalt, 28.02.2007 - 1 M 219/06

    Entziehung der Fahrerlaubnis

  • VGH Bayern, 24.03.2009 - 11 CS 08.2881

    Fahrerlaubnisentziehung; Konsum harter Drogen (Amphetamin); Gesamtschau

  • VGH Bayern, 15.01.2009 - 11 CE 08.3222

    Eintragung eines deutschen Wohnsitzes im ausländischen Führerschein, der nach …

  • VG Meiningen, 22.04.2009 - 2 K 246/08

    Zum Recht, von einer ausländischen Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen; …

  • VGH Bayern, 19.11.2012 - 11 BV 12.21

    Tschechische Fahrerlaubnis, die vor dem Beitritt Tschechiens zur EU erteilt wurde

    Weiter steht nach obergerichtlicher Rechtsprechung im Anwendungsbereich von Art. 8 Abs. 4 und 2 der Richtlinie 91/439/EWG der vom Fahrerlaubnisinhaber zur Abwendung einer angekündigten Entziehungsverfügung erklärte Verzicht auf die Fahrerlaubnis dem Entzug der Fahrerlaubnis gleich (vgl. BayVGH vom 12.12.2008 Az. 11 CS 08.1396; VGH BW vom 2.2.2009 ZfS 2009, 242 Leitsatz; OVG Saarl vom 2.12.2009 DAR 2010, 416 Leitsatz; ThürOVG vom 10.3.2010 Az. 2 ZKO 421/09).
  • VGH Bayern, 13.01.2011 - 11 C 10.2462

    Verhängung einer isolierten Sperre keine Maßnahme im Sinn von § 28 Abs. 4 Satz 1 …

    Weiter steht nach obergerichtlicher Rechtsprechung im Anwendungsbereich von Art. 8 Abs. 4 und 2 der Richtlinie 91/439/EWG der vom Fahrerlaubnisinhaber zur Abwendung einer angekündigten Entziehungsverfügung erklärte Verzicht auf die Fahrerlaubnis dem Entzug der Fahrerlaubnis gleich (vgl. BayVGH vom 12.12.2008 Az. 11 CS 08.1396, VGH Baden-Württemberg vom 2.2.2009 ZfS 2009, 242 Leitsatz; OVG Saarland vom 2.12.2009 DAR 2010, 416 Leitsatz; Thüringer OVG vom 10.3.2010 Az. 2 ZKO 421/09).
  • VG Würzburg, 29.08.2011 - W 6 K 11.280

    Zulässige Feststellungsklage; keine Subsidiarität der Feststellungsklage

    Der vom Kläger schriftlich erklärte Verzicht vom 14. Oktober 1996 zur Abwendung der angekündigten Entziehungsverfügung steht auch im Anwendungsbereich von § 8 Abs. 4 Satz 1 der Richtlinie 91/439/EWG dem Entzug der Fahrerlaubnis gleich (vgl. VGH BW, B.v. 02.02.2009, Az: 10 S 3323/08, NZV 2009, 359; Thüringer OVG, B.v. 10.03.2010, Az: 2 ZKO 421/09, DÖV 2011, 329).
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