Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- Judicialis
UWG § 13 Abs. 2 Nr. 2; ; HeilberufsG § 33 ff.; ; Heilb... erufsG § 51 ff.; ; BRAO § 42 a a.F.; ; BRAO § 43 c n.F.; ; BO § 17; ; BO § 17 Abs. 1; ; ZPO § 97 Abs. 1; ; ZPO § 708 Nr. 10; ; ZPO § 713; ; ZPO § 596 Abs. 1
- bzaek.de
Werbung mit selbstverständlichen Behandlungsmethoden
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Anzeigenwerbung eines Zahnarztes mit Tätigkeitsschwerpunkten
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Prozeßführungsbefugnis der Zahnärztekammer ; Wiederholungsgefahr; Zeitungsanzeigen ; Tätigkeitsschwerpunkt; Werbebeschränkungen ; Unlauterer Wettbewerb ; Unlautere Werbung; Zahnheilkunde
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- LG Krefeld, 07.12.1999 - 12 O 94/99
- OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (15)
- BVerwG, 13.11.1997 - 3 C 44.96
Werbeverbot für Ärzte; Branchentelefonbuch "Gelbe Seiten"; Angaben zu apparativer …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar.(4) Hingewiesen wird auch darauf, daß Patienten ein berechtigtes Interesse an einer Information über besondere Methoden oder eine Schwerpunktbildung haben können (vgl. Papier/Petz, NJW 1994, 1554; s. auch BVerwG NJW 1998, 2759).
Das Bundesverwaltungsgericht (NJW 1998, 2759 unter 4.b)) hält dies bei Hinweisen auf die apparative Ausstattung oder auf besondere Behandlungsmethoden von Ärzten für möglich.
Da Kranke sich besonders leicht beeinflussen lassen (s. u.a. die Beschränkungen des Heilmittelwerbegesetzes), darf durch die Angaben nicht der Eindruck erweckt werden, andere (Zahn-) Ärzte, bei denen entsprechende Angaben fehlen, seien nicht willens oder in der Lage, in dieser Hinsicht fachgerecht tätig zu werden (vgl. BVerwG NJW 1998, 2759 unter 9.b)).
- BVerfG, 15.12.1993 - 1 BvR 410/88
Verfassungsrechtliche Prüfung des Werbeverbots für Ärzte
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
Der Beklagte hat in seinen Anzeigen den Hinweis auf "Metallfreie Kronen-/Brückentechnik, Halitosis (Mundgeruch)" ausdrücklich als "Tätigkeitsschwerpunkte" gekennzeichnet, so daß - anders als in dem vom Senat entschiedenen Fall NJW 1997, 1644 - kein Irrtum darüber aufkommen kann, es handele sich dabei um förmlich erworbene Qualifikationen (vgl. BverfG NJW 1994, 1591).(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar.
Dementsprechend hat das Bundesverfassungsgericht (NJW 1994, 1591) die Untersagung des Zusatzes "Schmerztherapie" und "Schmerzsprechstunden" nicht deswegen gebilligt, weil es sich um eine Selbsteinschätzung handele, sondern wegen der Gefahr der Irreführung.
- BVerfG, 19.11.1985 - 1 BvR 934/82
Frischzellentherapie
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar.(5) Bei der Beurteilung von Werbemaßnahmen von (Zahn-)Ärzten ist jedoch zu beachten, daß Kranke sich leicht beeinflussen und verunsichern lassen (BVerfG NJW 1986, 1533 unter I.2.b)) und damit nicht gegen unsachliche oder marktschreierische Werbung, sondern auch gegen Werbemaßnahmen übermäßigen Umfangs geschützt werden dürfen.
- BVerfG, 21.04.1993 - 1 BvR 166/89
Verfassungsrechtliche Prüfung des Werbeverbots für Ärzte
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar.Soweit die Klägerin die Entscheidung des BVerfG NJW 1993, 2988 einschränkend auslegen will, geht sie fehl.
- BGH, 16.06.1994 - I ZR 66/92
Kanzleieröffnungsanzeige - Berufswidrige Werbung
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
Jedoch besteht die Gefahr, daß er in weiteren Anzeigen auf seine Tätigkeitsschwerpunkte hinweist (vgl. BGH NJW-RR 1994, 1480 unter II.1.), zumal er in seiner Verteidigung diese Zusätze grundsätzlich - unabhängig von einer Praxiseröffnung - verteidigt.Durch §§ 33 ff. des Gesetzes werden lediglich die förmlich erworbenen Qualifikationen nach Weiterbildung (s. die Überschrift des III. Abschnitts) geregelt, nicht jedoch der Hinweis auf Tätigkeitsschwerpunkte (vgl. BGH NJW-RR 1994, 1480 unter II.2.b), gleichlautend NJW 1994, 2284 unter II.2.c) zur Abgrenzung zwischen Fachanwaltsbezeichnungen nach § 42a BRAO a.F. - jetzt § 43c BRAO n.F. - und Tätigkeitsschwerpunkten).
- BGH, 20.05.1999 - I ZR 54/97
Ärztlicher Hotelservice
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
Die Klägerin ist als örtlich zuständige Zahnärztekammer gemäß § 13 Abs. 2 Nr. 2 UWG prozeßführungsbefugt (vgl. BGH NJW 1999, 3416 - Ärztlicher Hotelservice).(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar.
- BVerfG, 11.11.1999 - 2 BvF 2/98
Finanzausgleich III
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
Dies führt tendenziell zu einer für einen Laien nicht mehr überschaubaren "Aufblähung" von Angaben, wie sie teilweise bei Tätigkeitsschwerpunkten in der Rechtsanwaltschaft zu beobachten ist (vgl. zu den damit verbundenen Problemen AnwG München NJW 2000, 1097; AnwG Freiburg i. Br. NJW 2000, 1655). - BVerfG, 11.02.1992 - 1 BvR 1531/90
Ärztliches Werbeverbot
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar. - BVerfG, 19.11.1985 - 1 BvR 38/78
Verfassungsrechtliche Anforderungen an das Werbeverbot in ärztlichen …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar. - BGH, 26.11.1998 - I ZR 179/96
Implantatbehandlungen - Berufswidrige Werbung
Auszug aus OLG Düsseldorf, 18.07.2000 - 20 U 27/00
(1) Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. NJW 1986, 1533; NJW 1986, 1536; NJW 1992, 2341; NJW 1993, 2988; NJW 1994, 1591), des Bundesgerichtshofs (NJW 1998, 3414 - Patientenwerbung; NJW 1999, 1784 - Implantatbehandlungen; NJW 1999, 3414 - Notfalldienst; NJW 1999, 3416 Ärztlicher Hotelservice) und des Bundesverwaltungsgerichts (NJW 1998, 2759) sind Werbebeschränkungen und -Verbote für (Zahn-)ärzte grundsätzlich wirksam und stellen eine zulässige Beschränkung der Freiheit der Berufsausübung dar. - BGH, 09.07.1998 - I ZR 72/96
Patientenwerbung - Berufswidrige Werbung
- BGH, 20.05.1999 - I ZR 40/97
Notfalldienst für Privatpatienten - Berufswidrige Werbung
- BGH, 16.06.1994 - I ZR 67/92
Strafverteidigungen - Berufswidrige Werbung
- BVerfG, 05.12.1994 - 1 BvR 1229/90
Verfassungsrechtliche Anforderungen an das anwaltliche Werbeverbot
- OLG Düsseldorf, 04.06.1996 - 20 U 133/95
Werbung einer "zahnärztlichen Privatpraxis"
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