Rechtsprechung
| OLG Hamm, 07.12.2005 - 20 U 91/05 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
- NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
- Judicialis
VHB 84 § 21 Nr. 1 b; ; VHB 84 § 21 Nr. 1 d; ; VHB 84 § 21 Nr. 2 b; ; VHB 84 § 21 Nr. 3; ; VVG § 6 Abs. 3; ; VVG § 6 Abs. 3 Satz 2
- IWW
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
VHB 84 § 21; VVG § 6 Abs. 3 Satz 2
Leistungsfreiheit des Versicherers wegen Obliegenheitsverletzungen des Versicherungsnehmers nach §§ 21 Nr. 1 b, Nr. 3 VHB 84, 6 Abs. 3 VVG - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Leistungspflicht der Hausratversicherung auf Grund eines Einbruchdiebstahls; Leistungsfreiheit des Versicherers wegen Obliegenheitsverletzungen des Versicherungsnehmers; Obliegenheit des Versicherungsnehmers zur unverzüglichen Vorlage eines Verzeichnisses über die ...
Besprechungen u.ä.
- IWW (Entscheidungsbesprechung)
Hausratversicherung - Sechs wichtige Fragen zum Einbruchdiebstahl
Verfahrensgang
- LG Bielefeld, 11.02.2005 - 5 O 371/02
- OLG Hamm, 07.12.2005 - 20 U 91/05
Papierfundstellen
- NJW-RR 2006, 753
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (1)
- OLG Hamm, 24.10.1990 - 20 U 35/90
Brand; Feuer; Wärmeenergie; Ausbreitung; Versicherungsfall; Grobe Fahrlässigkeit; …
Auszug aus OLG Hamm, 07.12.2005 - 20 U 91/05
Diese vom Versicherungsnehmer einzuhaltende Verhaltensnorm, jede Untersuchung im vorgenannten Sinne zu gestatten, die erst durch ein Untersuchungsverlangen des Versicherers ausgelöst wird (Senatsurteil vom 24. Oktober 1990 - 20 U 35/90 - VersR 1991, 923), beinhaltet im Falle der versicherten Gefahr "Einbruchsdiebstahl" (§ 3 Nr. 2 VHB 84) auch die Obliegenheit des Versicherungsnehmers, eine Besichtigung der Wohnung, in die eingebrochen worden ist, durch einen Beauftragten des Versicherers zu gestatten.
- OLG Köln, 25.09.2007 - 9 U 193/06
Voraussetzungen für das Bestehen eines Entschädigungsanspruches aufgrund eines …
Es obliegt dem Versicherungsnehmer, im Rahmen eines Gesprächs mit einem Regulierungsbeauftragtren dienliche Auskünfte vollständig und wahrheitsgemäß zu erteilen (vgl. OLG Hamm NJW-RR 2006, 753). - OLG Köln, 19.11.2007 - 9 U 193/06
Erfordernis der Einreichung eines Verzeichnisses der abhandengekommenen Sachen …
Es obliegt dem Versicherungsnehmer, im Rahmen eines Gesprächs mit einem Regulierungsbeauftragtren dienliche Auskünfte vollständig und wahrheitsgemäß zu erteilen (vgl. OLG Hamm NJW-RR 2006, 753).
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Rechtsprechung
| KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- Judicialis
ZPO § 538 Abs. 2 Nr. 1
- rechtsportal.de
ZPO § 538 Abs. 2 Nr. 1; GG Art. 103 Abs. 1
Voraussetzungen für Ablehnung eines Antrags auf Sachverständigenanhörung im Arzthaftungsprozess - ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Zurückweisung des Antrags auf Anhörung
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Feststellung der Ersatzpflicht für zukünftige materielle und immaterielle Schäden; Anspruch auf Schadenersatz aufgrund eines ärztlichen Beratungsfehlers; Grob fahrlässige Nichtdurchführung der Prophylaxe zur Vermeidung eines Thromboserisikos; Erfordernis einer ...
Verfahrensgang
- LG Berlin, 11.05.2005 - 6 O 193/04
- KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05
Papierfundstellen
- BauR 2007, 1785
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (6)
- BGH, 29.10.2002 - VI ZR 353/01
Pflicht des Gerichts zur Ladung des Sachverständigen zur Erläuterung seines …
Auszug aus KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05
Die Grenze des Antragsrechts der Partei sind anerkanntermaßen Prozessverschleppung und Rechtsmissbrauch (vgl. u.a. BGH mit Beschluss vom 10. Mai 2005 -VI ZR 245/05 - MDR 2005, 1308; BGH - VI. Zivilsenat - NJW-RR 2003, 208 [209]; vgl. ferner BGH NJW 1997, 802 [803, II.1.b)]; NJW 1986, 2886 [2887, II.3.b)]).Es genügt, wenn die Partei allgemein angibt, in welcher Richtung sie durch ihre Fragen eine weitere Aufklärung herbeizuführen wünscht, und es ist nicht erforderlich, die Fragen schon konkret zu formulieren (BGH NJW-RR 2003, 208 [209, II.1.] unter Bezug auf BGHZ 24, 9 [14f.] = NJW 1957, 870).
- BGH, 27.02.1957 - IV ZR 290/56
Rechtsstellung des Scheinvaters
Auszug aus KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05
Es genügt, wenn die Partei allgemein angibt, in welcher Richtung sie durch ihre Fragen eine weitere Aufklärung herbeizuführen wünscht, und es ist nicht erforderlich, die Fragen schon konkret zu formulieren (BGH NJW-RR 2003, 208 [209, II.1.] unter Bezug auf BGHZ 24, 9 [14f.] = NJW 1957, 870). - BGH, 08.11.2005 - VI ZR 121/05
Mündliche Anhörung eines Sachverständigen
Auszug aus KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05
Dies hat der Bundesgerichtshof nun nochmals ausdrücklich klargestellt (Urteil vom 8. November 2005 - VI ZR 121/05): Es kommt nicht darauf an, ob das Gericht noch Erläuterungsbedarf sieht oder ob ein solcher von der Partei nachvollziehbar dargetan worden ist (…vgl. nun auch Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 5. Aufl., E 18 f.).
- BGH, 10.05.2005 - VI ZR 245/04
Ladung des Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung des Gutachtens in der …
Auszug aus KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05
Die Grenze des Antragsrechts der Partei sind anerkanntermaßen Prozessverschleppung und Rechtsmissbrauch (vgl. u.a. BGH mit Beschluss vom 10. Mai 2005 -VI ZR 245/05 - MDR 2005, 1308; BGH - VI. Zivilsenat - NJW-RR 2003, 208 [209]; vgl. ferner BGH NJW 1997, 802 [803, II.1.b)]; NJW 1986, 2886 [2887, II.3.b)]). - BGH, 17.12.1996 - VI ZR 50/96
Pflicht des Gerichts zur Ladung des Sachverständigen
Auszug aus KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05
Die Grenze des Antragsrechts der Partei sind anerkanntermaßen Prozessverschleppung und Rechtsmissbrauch (vgl. u.a. BGH mit Beschluss vom 10. Mai 2005 -VI ZR 245/05 - MDR 2005, 1308; BGH - VI. Zivilsenat - NJW-RR 2003, 208 [209]; vgl. ferner BGH NJW 1997, 802 [803, II.1.b)]; NJW 1986, 2886 [2887, II.3.b)]). - BGH, 03.06.1986 - VI ZR 95/85
Pflicht zur erneuten mündlichen Anhörung eines Sachverständigen
Auszug aus KG, 18.09.2006 - 20 U 91/05
Die Grenze des Antragsrechts der Partei sind anerkanntermaßen Prozessverschleppung und Rechtsmissbrauch (vgl. u.a. BGH mit Beschluss vom 10. Mai 2005 -VI ZR 245/05 - MDR 2005, 1308; BGH - VI. Zivilsenat - NJW-RR 2003, 208 [209]; vgl. ferner BGH NJW 1997, 802 [803, II.1.b)]; NJW 1986, 2886 [2887, II.3.b)]).
- KG, 14.06.2007 - 20 U 5/06
Rechtliches Gehör: Zurückweisung eines ergänzenden Vortrags oder eines …
dd) Einem Anhörungsantrag ist - abgesehen von den Fällen der Präklusion oder des Rechtsmissbrauchs - regelmäßig auch dann nachzugehen, wenn das Gericht keinen Aufklärungsbedarf sieht (vgl. BGH mit Urteil vom 8. November 2005 - VI ZR 121/05 - NJW-RR 2006, 1503 f.; Senat u.a. mit Urteilen 18. September 2006 - 20 U 91/05 - und vom 30. Oktober 2006 - 20 U 55/05). - OLG München, 08.01.2026 - 31 U 1183/23
Geschäftsunfähigkeit, Schenkung, Beweisaufnahme, Sachverständigengutachten, …
Einerseits hat der BGH entschieden, dass eine umfangreiche oder aufwändige Beweisaufnahme regelmäßig nicht vorliegt, wenn das Berufungsgericht lediglich ein Sachverständigengutachten dazu einholen muss, inwieweit ein Mangel eines Bauwerks durch den Unternehmer verursacht worden ist (vgl. BGH, Versäumnisurteil vom 16. Dezember 2004, Az. VII ZR 270/03 = MDR 2005, 645; juris), andererseits wird die Einholung eines Sachverständigengutachtens in einem Arzthaftungsprozess regelmäßig als ausreichend für die Zurückverweisung angesehen (KG Berlin, Urteil vom 14. Juni 2007 - 20 U 5/06 - KG Berlin, Urteil vom 18. September 2006 - 20 U 91/05 - zitiert jeweils nach juris). - KG, 05.07.2007 - 20 U 29/06
Zurückverweisung der Sache durch das Berufungsgericht: Ablehnung des Antrags auf …
Lediglich begründungslose Anhörungsanträge bei fehlendem objektivem Klärungsbedarf stellen danach im Hinblick auf die Begründungspflicht der Partei (§ 411 Abs. 4 ZPO) und eine angemessene Vorbereitungsmöglichkeit der anderen Verfahrensbeteiligten Rechtsmissbrauch dar (vgl. u.a. auch Senat mit Urteil vom 30. Oktober 2006 - 20 U 55/05 - [6 O 131/03 LG Berlin] und vom 18. September 2006 - 20 U 91/05 - [6 O 193/04 LG Berlin]).
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