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Rechtsprechung
   VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1994,10597
VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91 (https://dejure.org/1994,10597)
VG Berlin, Entscheidung vom 23.02.1994 - 21 A 970.91 (https://dejure.org/1994,10597)
VG Berlin, Entscheidung vom 23. Februar 1994 - 21 A 970.91 (https://dejure.org/1994,10597)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch auf Gewährung von Wohngeld eines Studierenden der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin; Amtliche Begründung für § 18 Abs. 3 Wohngeldgesetz (WoGG); Anwendung der Voraussetzungen dieser Rechtsgrundlage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (9)

  • BVerwG, 25.09.1992 - 8 C 68.90

    Rücknahme eines Verwaltungsakts - Ermessen - Rücknahme eines …

    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Das Gericht ist in seiner Auffassung bestätigt worden durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. September 1992 - 8 C 68. und 70.90 - BVerwGE 91, 82 = Buchholz 454.71 § 3 WoGG Nr. 6 -, in dem sich das BVerwG grundsätzlich zur mißbräuchlichen Inanspruchnahme von Wohngeld im Sinne des § 18 Abs. 3 WoGG geäußert hat.
  • BVerwG, 30.11.1972 - VIII C 81.71

    Versagung des Wohngeldes wegen Zumutbarkeit der Zahlung der vollen Miete - …

    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Die höchstrichterliche Rechtsprechung (vgl. BVerwGE 23, 331 [336] = ZMR 1966, 306; 41, 220 [224 f.] = ZMR 1973, 220; 44, 278 [179 f.] = ZMR 1974, 219; Urteil vom 16. Januar 1974 - VIII C 62.72 - ZMR 1974, 222 = Buchholz 454.71 § 18 II. WoGG Nr. 2) hätte nämlich klargestellt, daß sich die Annahme eines besonders verwerflichen Verhaltens auf Fälle wie etwa der beispielhaft erwähnten Trunksucht und des Lotterlebens (BVerwGE 41, 224) reduzierte und damit auf praktisch - zumal mit den Erkenntnismöglichkeiten der Wohngeldämter - kaum feststellbare besonders tadelnswerte Extremfälle menschlichen Verhaltens beschränkte.
  • BVerwG, 19.10.1977 - 8 C 20.77

    Wohngeldanspruch eines Studenten - Verlobte - Gemeinsamer Hausstand - Berechnung …

    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Deshalb seien neben den in erster Linie von den Beispieltatbeständen des Satzes 2 erfaßten Fällen der Gesetzesumgehung und des Rechtsmißbrauchs all die Umstände von Bedeutung, die zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Betroffenen führten (BVerwGE 54, 358 [362 ff.]); daher sei in diesem Rahmen z.B. auch zu berücksichtigen, ob ein Kläger ein Ausbildungsförderungsdarlehen erhalten oder Unterhaltsansprüche nicht ausgeschöpft habe (vgl. BVerwG, Urteil vom 30. Mai 1978 - 8 C 66.77 - Buchholz 454.71 § 18 II. WoGG Nr. 6;… Urteil vom 15. November 1978 - 8 C 36.78 - a.a.O. Nr. 7).
  • BVerwG, 10.03.1966 - VIII C 338.63
    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Die höchstrichterliche Rechtsprechung (vgl. BVerwGE 23, 331 [336] = ZMR 1966, 306; 41, 220 [224 f.] = ZMR 1973, 220; 44, 278 [179 f.] = ZMR 1974, 219; Urteil vom 16. Januar 1974 - VIII C 62.72 - ZMR 1974, 222 = Buchholz 454.71 § 18 II. WoGG Nr. 2) hätte nämlich klargestellt, daß sich die Annahme eines besonders verwerflichen Verhaltens auf Fälle wie etwa der beispielhaft erwähnten Trunksucht und des Lotterlebens (BVerwGE 41, 224) reduzierte und damit auf praktisch - zumal mit den Erkenntnismöglichkeiten der Wohngeldämter - kaum feststellbare besonders tadelnswerte Extremfälle menschlichen Verhaltens beschränkte.
  • BVerwG, 30.05.1978 - 8 C 66.77

    Wohngeldansprüche von Studenten - Ausbildungsförderung - Einkommens der Eltern - …

    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Deshalb seien neben den in erster Linie von den Beispieltatbeständen des Satzes 2 erfaßten Fällen der Gesetzesumgehung und des Rechtsmißbrauchs all die Umstände von Bedeutung, die zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Betroffenen führten (BVerwGE 54, 358 [362 ff.]); daher sei in diesem Rahmen z.B. auch zu berücksichtigen, ob ein Kläger ein Ausbildungsförderungsdarlehen erhalten oder Unterhaltsansprüche nicht ausgeschöpft habe (vgl. BVerwG, Urteil vom 30. Mai 1978 - 8 C 66.77 - Buchholz 454.71 § 18 II. WoGG Nr. 6;… Urteil vom 15. November 1978 - 8 C 36.78 - a.a.O. Nr. 7).
  • BVerwG, 16.01.1974 - VIII C 56.73

    "Schweres Verschulden" bei Notlage des Wohngeldempfängers - Auflösung des …

    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Aus alledem hat das Gericht bereits in seinen Urteilen vom 11. Dezember 1991 - VG 21 347.89 - (S. 5 f. des Amtl. Abdrucks) und vom 3. Juni 1992 - VG 21 A 833.89 - ZMR 1993, 194 gefolgert, daß es nach geltendem Recht allein auf (allgemein) zu mißbilligende Verhaltensweisen ohne deren zusätzliche Qualifizierung als "aus rechtlichen oder moralischen Gründen besonders verwerflich" ankommt, wie es das Bundesverwaltungsgericht früher vorgeschrieben hatte, um anhand "fester und allgemein anerkannter Maßstäbe" dem in § 18 des 2. WoGG für erheblich erklärten Schuldvorwurf gerecht zu werden (BVerwGE 44, 278 [279 f.] = ZMR 1974, 219).
  • BVerwG, 16.01.1974 - VIII C 62.72

    Überprüfung von Bescheidungsurteilen im Rechtsmittelverfahren - Behandlung eines …

    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Die höchstrichterliche Rechtsprechung (vgl. BVerwGE 23, 331 [336] = ZMR 1966, 306; 41, 220 [224 f.] = ZMR 1973, 220; 44, 278 [179 f.] = ZMR 1974, 219; Urteil vom 16. Januar 1974 - VIII C 62.72 - ZMR 1974, 222 = Buchholz 454.71 § 18 II. WoGG Nr. 2) hätte nämlich klargestellt, daß sich die Annahme eines besonders verwerflichen Verhaltens auf Fälle wie etwa der beispielhaft erwähnten Trunksucht und des Lotterlebens (BVerwGE 41, 224) reduzierte und damit auf praktisch - zumal mit den Erkenntnismöglichkeiten der Wohngeldämter - kaum feststellbare besonders tadelnswerte Extremfälle menschlichen Verhaltens beschränkte.
  • BVerwG, 15.11.1978 - 8 C 36.78

    Unterhaltsansprüche von Studenten - Ausbildungsförderung - Einkommensgrenze - …

    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Deshalb seien neben den in erster Linie von den Beispieltatbeständen des Satzes 2 erfaßten Fällen der Gesetzesumgehung und des Rechtsmißbrauchs all die Umstände von Bedeutung, die zu einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Betroffenen führten (BVerwGE 54, 358 [362 ff.]); daher sei in diesem Rahmen z.B. auch zu berücksichtigen, ob ein Kläger ein Ausbildungsförderungsdarlehen erhalten oder Unterhaltsansprüche nicht ausgeschöpft habe (vgl. BVerwG, Urteil vom 30. Mai 1978 - 8 C 66.77 - Buchholz 454.71 § 18 II. WoGG Nr. 6; Urteil vom 15. November 1978 - 8 C 36.78 - a.a.O. Nr. 7).
  • VG Berlin, 03.06.1992 - 21 A 833.89
    Auszug aus VG Berlin, 23.02.1994 - 21 A 970.91
    Aus alledem hat das Gericht bereits in seinen Urteilen vom 11. Dezember 1991 - VG 21 347.89 - (S. 5 f. des Amtl. Abdrucks) und vom 3. Juni 1992 - VG 21 A 833.89 - ZMR 1993, 194 gefolgert, daß es nach geltendem Recht allein auf (allgemein) zu mißbilligende Verhaltensweisen ohne deren zusätzliche Qualifizierung als "aus rechtlichen oder moralischen Gründen besonders verwerflich" ankommt, wie es das Bundesverwaltungsgericht früher vorgeschrieben hatte, um anhand "fester und allgemein anerkannter Maßstäbe" dem in § 18 des 2. WoGG für erheblich erklärten Schuldvorwurf gerecht zu werden (BVerwGE 44, 278 [279 f.] = ZMR 1974, 219).
  • VG Berlin, 03.07.2008 - 21 A 192.07

    Wohngeldanspruch bei Verbrauch eigenen Vermögens

    Das Gericht ist dieser Rechtsprechung gefolgt (vgl. VG Berlin, Urteil vom 23. Februar 1994 - VG 21 A 970.91 - ZMR 1994, 346).

    Soweit es zur Auslegung und Anwendung des § 18 Abs. 3 WoGG a. F. die Auffassung vertreten hat, zur Annahme einer missbräuchlichen Inanspruchnahme reichten beim Antragsteller allgemein "zu missbilligende Verhaltensweisen" aus, die ihrerseits nicht das besondere Gewicht eines Missbrauchs haben müssten (vgl. Urteil vom 11. Dezember 1991 - VG 21 A 347.89; Urteil vom 3. Juni 1992 - VG 21 A 833.89 - ZMR 1993, 194; Urteil vom 23. Februar 1994 - VG 21 A 970.91 - ZMR 1994, 346 und Urteil vom 20. April 1994 - VG 21 A 934.91 -), ist es von dieser Auffassung abgerückt (vgl. Urteil vom 14. Dezember 2000 - VG 21 A 82.99 - S. 5 f. des Amtl. Abdr.).

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