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Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1998,91
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A (https://dejure.org/1998,91)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A (https://dejure.org/1998,91)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A (https://dejure.org/1998,91)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Gruppenverfolgung; Kurden; Türkei; Inländische Fluchtalternative; Sympathisanten der HADEP; Aleviten; Verfolgungsrisiko; Exilpolitische Aktivitäten; Fahnenflucht; Wehrdienst

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (107)Zitiert selbst (34)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.1997 - 25 A 3631/95

    Kurde; Gruppenverfolgung; Türkei; Inländische Fluchtalternative; …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.1998 - 25 A 1284/96
    Allein der Anteil abgeschobener kurdischer Volkszugehöriger unter den abgelehnten Asylbewerbern in Deutschland belief sich, wie der Senat in seinem Grundsatzurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 129 f., im einzelnen aufgelistet hat, in den Jahren 1994 bis 1996 auf über 3.000 Personen.

    Nach diesen Grundsätzen ohne Aussagekraft für die hier zu beurteilende Frage sind die Abschiebefälle Riza Askin, vgl. dazu Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 127 f., und Ahmet Karakus.

    Hierzu verweist der Senat auf sein Grundsatzurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 143 f. Die dort getroffene Einschätzung wird durch später bekannt gewordene Erkenntnisse nicht in Frage gestellt.

    Vgl. die Zusammenfassung in dem ins vorliegende Verfahren eingeführten Senatsurteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 110 sowie im vorliegenden Urteil oben S. 74. Die politischen Repressalien, denen jener Personenkreis im zeitlichen Zusammenhang mit der Ausreise ausgesetzt war, bestanden zumeist in kurzzeitigen Inhaftierungen, die mit erheblichen körperlichen Mißhandlungen verbunden waren.

  • BVerwG, 13.01.1987 - 9 C 53.86

    Minderjähriger Asylbewerber - Ausländerrechtliches Aufenthaltsrecht - Eigener …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.1998 - 25 A 1284/96
    BVerwG, Urteil vom 26. April 1988 - 9 C 28.86 -, BVerwGE 79, 244; Urteil vom 13. Januar 1987 - 9 C 53.86 -, BVerwGE 75, 304; Urteil vom 2. Juli 1985 - 9 C 35.84 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 34. In der Türkei ist es selbstverständlicher Bestandteil polizeilicher Ermittlungstaktik, daß nahe Angehörige bestimmter politisch Verfolgter von den Sicherheitskräften in der Wohnung überfallen, nach Durchsuchung - häufig auch des Arbeitsplatzes - zur Wache genommen und unter Folter verhört werden.

    BVerwG, Urteil vom 2. Juli 1985 - 9 C 35.84 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 34 = InfAuslR 1985, 274; Urteil vom 13. Januar 1987 - 9 C 53.86 -, BVerwGE 75, 304 = InfAuslR 1987, 168; Urteil vom 27. Februar 1987 - 9 C 264.86 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 63, S. 13 (15 f.); Beschluß vom 15. Januar 1992 - 9 B 239.91 -.

    Vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 1987 - 9 C 53.86 -, BVerwGE 75, 304 (313) = InfAuslR 1987, 168; Urteil vom 27. Februar 1987 - 9 C 264.86 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 63, S. 13 (16); Urteil vom 26. April 1988 - 9 C 28.86 -, BVerwGE 79, 244 (247); Beschluß vom 8. Januar 1990 - 9 B 451.89 - Beschluß vom 8. Januar 1990 - 9 B 476.89 - Beschluß vom 15. Januar 1992 - 9 B 239.91 -.

  • BVerwG, 26.04.1988 - 9 C 28.86

    Widerlegbare Regelvermutung - Angehörige - Politisch Verfolgter - Ehegatte - …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.1998 - 25 A 1284/96
    BVerwG, Urteil vom 26. April 1988 - 9 C 28.86 -, BVerwGE 79, 244; Urteil vom 13. Januar 1987 - 9 C 53.86 -, BVerwGE 75, 304; Urteil vom 2. Juli 1985 - 9 C 35.84 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 34. In der Türkei ist es selbstverständlicher Bestandteil polizeilicher Ermittlungstaktik, daß nahe Angehörige bestimmter politisch Verfolgter von den Sicherheitskräften in der Wohnung überfallen, nach Durchsuchung - häufig auch des Arbeitsplatzes - zur Wache genommen und unter Folter verhört werden.

    Urteil vom 26. April 1988 - 9 C 28.86 -, BVerwGE 79, 244.

    Vgl. BVerwG, Urteil vom 13. Januar 1987 - 9 C 53.86 -, BVerwGE 75, 304 (313) = InfAuslR 1987, 168; Urteil vom 27. Februar 1987 - 9 C 264.86 -, Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 63, S. 13 (16); Urteil vom 26. April 1988 - 9 C 28.86 -, BVerwGE 79, 244 (247); Beschluß vom 8. Januar 1990 - 9 B 451.89 - Beschluß vom 8. Januar 1990 - 9 B 476.89 - Beschluß vom 15. Januar 1992 - 9 B 239.91 -.

  • VGH Baden-Württemberg, 22.07.1999 - A 12 S 1891/97

    Türkei: inländische Fluchtalternative für Kurden bejaht; keine Rückkehrgefährdung …

    Daß Kurden in der Türkei derzeit und auf absehbare Zukunft einer staatlichen Gruppenverfolgung ausgesetzt sind, läßt sich nicht feststellen (ebenso OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.10.1998 - 10 A 12577/97; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 293/96; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 24.11.1998 - 4 L 18/95; OVG Bremen, Urteil vom 18.03.1998 - 2 BA 30/96; anderer Ansicht Hessischer VGH, Urteile vom 14.10.1998 - 6 UE 214/98.A -, und 07.12.1998 - 12 UE 232/97.A und 12 UE 2091/98.A -: Verfolgung der Kurden (nur) in den Notstandsprovinzen; offen OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 29.07.1998 - 3 L 2/96; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 22.01.1998 - 11 L 4300/96; Hamburgisches OVG, Urteil vom 03.06.1998 - Bf V 26/92).

    Bei den ehemals zehn Notstandsprovinzen und den Nachbarprovinzen im Südosten der Türkei handelt es sich um ausschließlich, überwiegend oder erheblich von Kurden bewohnten Gebiete (vgl. die Aufstellung im Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Zum Kreis der von einer - möglichen - Gruppenverfolgung betroffenen Personen hat der Senat im Urteil vom 02.04.1998 - A 12 S 1092/96 - festgestellt, daß es sich hier um eine örtlich begrenzte und nicht um eine regionale Gruppenverfolgung im Sinne der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, Urteile vom 30.04.1996 - 9 C 171.95 -, BVerwGE 101.134, und 09.09.1997 - 9 C 43.96 -, BVerwGE 105, 204) handelt (ebenso Hessischer VGH, Urteile vom 14.10.1998 - 6 UE 214/98.A - und 07.12.1998 - 12 UE 232/97.A und 12 UE 2091/98.A; regionale Gruppenverfolgung dagegen z.B.: OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 293/96; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 24.11.1998 - 4 L 18/95).

    Daran hat sich auch durch die zunehmende Sensibilisierung für Menschenrechtsfragen in der Türkei und nach der Reform der Strafprozeßordnung vom März 1997 nichts geändert, obwohl hierdurch die ehemals maximale Dauer der Polizeihaft für politische Gefangene von 15 auf 7 Tage (außerhalb der Notstandsprovinzen) und von 30 auf 10 Tage (in den Notstandsprovinzen) verkürzt wurde (Oberdiek, 25.02.1999 an VG Ansbach; vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Der rasante Anstieg der Einwohnerzahl in den Städten der Notstandsgebiete - allein die Einwohnerzahl der Provinzhauptstadt Diyarbakir soll inzwischen auf nahezu zwei Millionen Menschen gestiegen sein - kann im Hinblick auf die zusätzlich seit Jahren bestehende Landfluchtbewegung und die Tatsache, daß die Größe der von Räumungsaktionen betroffenen Dörfer von der durchschnittlichen Dorfgröße in den Notstandsgebieten eher nach unten abweicht, jedoch nur zu einem geringen Teil seine Erklärung in den Dorfräumungen finden (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Rumpf, 03.08.1998 an VG Freiburg).

    Zudem stehen in den Städten weniger die militärischen Angriffe der Guerilla und die materiell-logistische Unterstützung durch die Bevölkerung im Vordergrund der Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften, sondern mehr die prokurdische Propaganda (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Vielmehr werden sie in der Regel jeweils maßgeblich durch konkrete, auf die einzelne Ansiedlung bezogene Ereignisse ausgelöst worden sein (so auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Die Aufstellung der Dorfschützereinheiten und deren militärische Ausrüstung belegt, daß sich der Staat der Loyalität eines nicht unerheblichen Teils der kurdischen Bevölkerung hinreichend sicher ist, und daß er die Kurden nicht pauschal verdächtigt, mit der PKK-Guerilla zu sympathisieren (vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Daß das Vorgehen der türkischen Sicherheitskräfte in der Südosttürkei nicht darauf abzielt, die Kurden als ethnische Minderheit zu treffen, verdeutlicht auch die Mitwirkung staatsloyaler Kurden auf allen Ebenen von Staat und Gesellschaft (Auswärtiges Amt, Lagebericht vom 18.09.1998; vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Hinweise auf asylerhebliche Maßnahmen in der notwendigen Verfolgungsdichte können sich insoweit allein - schon von der Anzahl der betroffenen kurdischen Zivilpersonen her (über 400.000 aus rund 3.500 Ansiedlungen) - aus den beschriebenen Dorfräumungen mit den damit einhergehenden massiven Eingriffen in die Rechte der Dorfbewohner ergeben (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Bei dann rund sechs Millionen Kurden und den außerhalb der Notstandsgebiete zahlenmäßig und von Systematik und Intensität her geringeren Verfolgungsmaßnahmen (Auswärtiges Amt, 24.05.1995 an VG Aachen; Kaya, 11.04.1995 an VG Aachen, 28.05.1995 an VG Braunschweig, 08.04.1996 an VG Stade, 18.06.1996 an VG Sigmaringen; Rumpf, 01.10.1995 an VG Aachen; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A) wird die Verfolgungsdichte nicht erreicht (Senatsurteile vom 01.12.1997 - A 12 S 676/95 - und vom 02.04.1998 - A 12 S 1092/96).

    Diese "Präsenz" erstreckt sich jedoch auf - im Verhältnis zur Gesamtfläche des in Betracht gezogenen Verfolgungsgebiets - kleine, zudem unwegsame und kaum besiedelte Gebiete in bestimmten Bergregionen (Auswärtiges Amt, Lagebericht vom 18.09.1998; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Kurden steht nämlich - wie bislang - außerhalb der Südosttürkei (im folgenden zur Vereinfachung "Westtürkei" genannt), insbesondere in den Großstädten, gegenwärtig und auf absehbare Zukunft eine inländische Fluchtalternative zur Verfügung (ständige Senatsrechtsprechung, zuletzt Senatsurteil vom 02.04.1998 - A 12 S 1092/96; ebenso OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 24.11.1998 - 4 L 18/95; Hamburgisches OVG, Beschluß vom 25.02.1999 - Bf V 15/95; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 28.01.1999 - 11 L 2551/96; Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 293/96; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.10.1998 - 10 A 12577/97.OVG; OVG Bremen, Urteil vom 18.03.1998 - 2 BA 30/96; Hessischer VGH, Urteile vom 14.10.1998 - 6 UE 214/98.A - und vom 07.12.1998 - 12 UE 232/97.A und 12 UE 2091/98.A).

    Rn. 94 In der Westtürkei sind kurdische Zuwanderer auch vor mittelbar staatlicher Verfolgung hinreichend sicher (vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; OVG Bremen, Urteil vom 18.03.1998 - 2 BA 30/96).

    Dafür sprechen die insoweit maßgeblichen Indikatoren: Das zehnmal höhere Pro-Kopf-Einkommen, der höhere Beschäftigungsstand, die wesentlich geringere Analphabetenrate und der höhere Grad der medizinischen Versorgung (vgl. z.B. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 24.11.1998 - 4 L 18/95; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 28.01.1999 - 11 L 2551/96).

    Selbst bei Fehlen eigener Erwerbschancen ist die Annahme einer Existenzgefährdung nur im Ausnahmefall dann gerechtfertigt, wenn auch ausgeschlossen erscheint, daß die Betreffenden finanzielle Unterstützung von im Ausland lebenden Familienmitgliedern erhalten (vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 31.03.1992 - 9 C 135.90) und sich staatliche Stellen oder eine der zahlreichen wohltätigen Stiftungen, insbesondere religiöser Art, der Betreffenden annehmen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Rumpf, 20.08.1997 an VG Hamburg).

    Mit dieser Einschätzung befindet sich der Senat in Übereinstimmung mit der obergerichtlichen Rechtsprechung, soweit sie hier bekannt ist (Hamburgisches OVG, Beschluß vom 25.02.1999 - Bf V 15/95; Niedersächsisches OVG, Urteile vom 28.01.1999 - 11 L 2551/96 - und 22.01.1998 - 11 L 4300/96; Hessischer VGH, Urteile vom 07.12.1998 - 12 UE 232/97.A und 12 UE 2091/98.A - sowie vom 14.10.1998 - 6 UE 214/98.A; Schleswig-Holsteinisches OVG, Urteil vom 24.11.1998 - 4 L 18/95; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 30.10.1998 - 10 A 12577/97.OVG; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; OVG Bremen, Urteil vom 18.03.1998 - 2 BA 30/96; Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 293/96).

    Der Senat hat die zum Komplex "Wehrpflicht" einschlägigen Fragen zuletzt in seinem der Prozeßbevollmächtigten der Kläger mitgeteilten Urteil vom 21.07.1998 - A 12 S 2806/96 - hinreichend grundsätzlich geklärt (vgl. auch Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 293/96; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Hamburgisches OVG, Beschluß vom 25.02.1999 - Bf V 15/95).

    An dieser Rechtsprechung hält der Senat fest, nachdem keine Erkenntnisse bekannt geworden sind, die zu einer anderen Beurteilung Anlaß geben könnten (vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Wegen exilpolitischer Betätigung droht bei einer Rückkehr in die Türkei dort - wenn überhaupt - nur exponierten Personen politische Verfolgung (vgl. das der Prozeßbevollmächtigten der Kläger mitgeteilte Senatsurteil vom 28.11.1996 - A 12 S 922/94; ebenso etwa OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Für das hier zu entscheidende Asylbegehren ergibt sich namentlich aus der Tatsache der Anerkennung des älteren Bruders nichts für die Kläger unter dem Aspekt der "Sippenhaft" unabhängig davon, ob die Verfolgungsgefahr aus Vor- oder Nachfluchtgründen herrührt (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    In Betracht zu ziehen ist jedoch "Sippenhaft" in Form von Repressalien im allgemeinen gegen nahe Angehörige von "PKK-Aktivisten", die per Haftbefehl gesucht werden (ai, 03.02.1993 an Bayerischen VGH; Kaya, 03.04.1996 an VG Neustadt/Weinstraße, 16.03.1997 an VG Gießen; Senatsurteil vom 02.07.1998 - A 12 S 1006/97; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A -, insbesondere zum Alter der Kinder; vgl. weiter Hessischer VGH, Urteil vom 07.07.1997 - 12 UE 2019/96.A: keine Sippenhaft, nur weil Verwandte als Asylberechtigte anerkannt sind oder sich dem Wehrdienst entzogen haben; einschränkend dagegen Taylan, Aussage vom 15.05.1997 vor dem VG Gießen; Auswärtiges Amt, 06.04.1995 an VG Neustadt/Weinstraße).

    Für Ehegatten gilt im Ergebnis entsprechendes, weil die Personenstandsregistrierung einer Frau mit der Eheschließung an den Ort verlegt wird, an dem ihr Ehemann gemeldet ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A),.

    Dies bedeutet, daß der Zugriff in Form von Übergriffen auf Angehörige wenig wahrscheinlich ist, wenn eine verwandte Person den örtlichen Sicherheitskräften lediglich allgemein - ohne Bezug zu einer konkreten Ermittlung - im vagen Verdacht der PKK-Unterstützung steht, mag diese möglicherweise auch schon deswegen vorübergehend festgenommen und verhört worden sein (vgl. hierzu auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 1292/96

    Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei

    Rn. 121 Vgl. dazu OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 15 ff. und Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 11 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2; teilweise abweichend: Kaya, Gutachten vom 14. Oktober 1997 an das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (OVG MV), S. 1; Sen/Akkaya, Gutachten vom 17. März 1997 an OVG MV, S. 1.

    Rn. 376 vgl. Beschluss vom 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, S. 42 ff.; Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 31 ff.; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 35 ff.; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 9 ff.,.

    Rn. 426 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. März 1999 - 8 A 1188/96.A -, S. 24; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 38 f.; ferner Senatsbeschluss vom 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, S. 17 ff.; speziell unter dem Gesichtspunkt der Sippenhaft und unter diesbezüglichem Hinweis auf BVerwG, Beschluss vom 18. Mai 1994 - 9 B 14.94 -, NWVBl. 1994, 328 = InfAuslR 1994, 327 = NVwZ 1994, 1122; Kaya, Gutachten vom 7. Dezember 1996 an VG Hamburg, S. 1; Auswärtiges Amt, Lagebericht vom 13. August 1996, S. 9; Lagebericht vom 4. Dezember 1996, S. 10; Rumpf, Gutachten vom 26. August 1996 an VG Darmstadt, S. 27; Gutachten vom 19. Dezember 1996 an VG Hamburg, S. 19; Gutachten vom 22. Januar 1997 an VG Bremen, S. 20; Gutachten vom 18. Februar 1999 an VG Ansbach.

    Rn. 712 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 87; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 111; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 75.

    Rn. 831 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 90.

    Rn. 851 Vgl. hierzu im Einzelnen bereits OVG NRW, Beschluss vom 9. Juni 1997 - 25 A 2551/97.A -, AuAS 1997, 210 und Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 92.

    Rn. 855 Vgl. hierzu bereits OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1999 - 25 A 1284/96.A -, S. 92 f.

    Rn. 864 vgl. dazu OVG NRW Beschluss vom 27. Januar 1998 - 25 A 4831/97.A - Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 94; Auswärtiges Amt, Auskunft vom 5. Mai 1998 an VG Freiburg; Auskunft vom 10. Juni 1998 an VG Stuttgart, S. 2; Lagebericht vom 7. September 1999, S. 25; Bundesregierung, Antwort auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Amke Dietert-Scheuer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bundestagsdrucksache 13/8952 vom 11. November 1997, S. 11.

    Rn. 947 Vgl. Senatsurteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 102; Oberdiek, Gutachten vom 28. Oktober 1998 an das OVG Hamburg; Kaya, Gutachten vom 30. Oktober 1996 an das VG Bremen, S. 1 f.; vgl. auch Vermerk des Polizeipräsidiums Köln vom 18. Dezember 1997.

    Rn. 1118 Vgl. die Zusammenfassung in dem - in das vorliegende Verfahren eingeführten - Senatsurteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 119 sowie oben Rn. 244 f.

    Rn. 1190 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 128 f.

    Rn. 1232 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 130 ff.

    10/1997, 77 (79) m.w.Nachw.; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 125; Hinweise zur Prüfungsmöglichkeit des § 53 AuslG enthalten jedoch bereits die Beschlüsse vom 5. Juli 1999 - 8 A 155/98.A -, S. 4, und vom 30. Juni 1998 - 25 A 2899/98.A -, S. 3.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.01.2000 - 8 A 2221/96

    Anerkennung eines Kurden aus Ostanatolien als Asylberechtigter; Bestehen einer …

    Rn. 113 Vgl. dazu OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 15 ff. und Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 11 ff. mit entsprechenden Nachweisen; ferner: Kaya, Gutachten vom 17. März 1997 an VG Stuttgart, S. 2; Gutachten vom 11. Juli 1997 an VG Hamburg, S. 2; teilweise abweichend: Kaya, Gutachten vom 14. Oktober 1997 an das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern (OVG MV), S. 1; Sen/Akkaya, Gutachten vom 17. März 1997 an OVG MV, S. 1.

    Rn. 368 vgl. Beschluss vom 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, S. 42 ff.; Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 31 ff.; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 35 ff.; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 9 ff.,.

    Rn. 418 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. März 1999 - 8 A 1188/96.A -, S. 24; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 38 f.; ferner Senatsbeschluss vom 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, S. 17 ff.; speziell unter dem Gesichtspunkt der Sippenhaft und unter diesbezüglichem Hinweis auf BVerwG, Beschluss vom 18. Mai 1994 - 9 B 14.94 -, NWVBl. 1994, 328 = InfAuslR 1994, 327 = NVwZ 1994, 1122; Kaya, Gutachten vom 7. Dezember 1996 an VG Hamburg, S. 1; Auswärtiges Amt, Lagebericht vom 13. August 1996, S. 9; Lagebericht vom 4. Dezember 1996, S. 10; Rumpf, Gutachten vom 26. August 1996 an VG Darmstadt, S. 27; Gutachten vom 19. Dezember 1996 an VG Hamburg, S. 19; Gutachten vom 22. Januar 1997 an VG Bremen, S. 20; Gutachten vom 18. Februar 1999 an VG Ansbach.

    Rn. 704 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 87; Urteil vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, S. 111; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 75.

    Rn. 823 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 90.

    Rn. 843 Vgl. hierzu im Einzelnen bereits OVG NRW, Beschluss vom 9. Juni 1997 - 25 A 2551/97.A -, AuAS 1997, 210 und Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 92.

    Rn. 847 Vgl. hierzu bereits OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1999 - 25 A 1284/96.A -, S. 92 f.

    Rn. 856 vgl. dazu OVG NRW Beschluss vom 27. Januar 1998 - 25 A 4831/97.A - Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 94; Auswärtiges Amt, Auskunft vom 5. Mai 1998 an VG Freiburg; Auskunft vom 10. Juni 1998 an VG Stuttgart, S. 2; Lagebericht vom 7. September 1999, S. 25; Bundesregierung, Antwort auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Amke Dietert-Scheuer und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bundestagsdrucksache 13/8952 vom 11. November 1997, S. 11.

    Rn. 939 Vgl. Senatsurteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 102; Oberdiek, Gutachten vom 28. Oktober 1998 an das OVG Hamburg; Kaya, Gutachten vom 30. Oktober 1996 an das VG Bremen, S. 1 f.; vgl. auch Vermerk des Polizeipräsidiums Köln vom 18. Dezember 1997.

    Rn. 1111 Vgl. die Zusammenfassung in dem - in das vorliegende Verfahren eingeführten - Senatsurteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 119 sowie oben Rn. 244 f.

    Rn. 1183 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 128 f.

    Rn. 1224 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 130 ff.

    10/1997, 77 (79) m.w.Nachw.; Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 125; Hinweise zur Prüfungsmöglichkeit des § 53 AuslG enthalten jedoch bereits die Beschlüsse vom 5. Juli 1999 - 8 A 155/98.A -, S. 4, und vom 30. Juni 1998 - 25 A 2899/98.A -, S. 3.

  • OVG Thüringen, 25.11.1999 - 3 KO 165/96

    Türkei, Kurden, PKK, Verdacht der Unterstützung, Schikanen, Übergriffe, …

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  • VG Düsseldorf, 25.09.2001 - 26 K 6461/00

    Anerkennung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit und …

    Rn. 72 vgl. etwa OVG NW, Urteile vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -,.

    Rn. 75 vgl. OVG NW, Urteile vom 11. März 1996 - 25 A 5800/94.A und 25 A 5801/94.A -, vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A, 25 A 3632/95.A - vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -,.

    Rn. 80 vgl. OVG NW, Urteile vom 11. März 1996 - 25 A 5800/94.A und 25 A 5801/94.A -, vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A und 25 A 3632/95.A -, vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -.

    Rn. 85 vgl. Urteile vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -,.

    Rn. 89 vgl. OVG NW, Urteile vom 30. September 1996 - 25 A 790/96.A -, vom 3. Juni 1997 - 25 A 3632/95.A -, vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -.

    Rn. 91 vgl. OVG NW, Beschluss vom 8. Januar 1997 - 25 A 6361/96 - Urteile vom 3. Juni 1997 - 25 A 3632/95.A -, vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -.

    Rn. 93 vgl. OVG NW, Urteile vom 5. November 1996 - 25 A 5446/96.A -, vom 9. Dezember 1996 - 25 A 5985/96.A -, vom 17. Februar 1997 - 25 A 5937/95 -, vom 3. Juni 1997 - 25 A 3632/95.A -, vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -.

    Rn. 97 vgl. OVG NW, Urteile vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -,.

    Rn. 102 vgl. im Einzelnen OVG NRW, Urteile vom 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A - vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A - und 25 A 3632/95.A - vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -,.

    Rn. 118 ebenso OVG NW, Urteile vom 11. März 1996 - 25 A 5800/94.A und 25 A 5801/94.A -, vom 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A und 25 A 3632/95.A -, vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und vom 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -.

  • VG Düsseldorf, 02.03.2001 - 17 K 2602/98

    Anerkennung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit und …

    Rn. 26 vgl. dazu OVG NRW, Urt. v. 11. März 1996 - 25 A 5801/94.A -, 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - und 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -.

    Rn. 36 OVG NRW, Urt. v. 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, UA, S. 10 ff., 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, UA, S. 8 ff., u. 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -, UA, S. 13 ff., Rn. 28 ff.

    Rn. 57 OVG NRW, Urt. v. 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A - u. 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A - VGH BW, Urt. v. 2. April 1998 - A 12 S 1092/96 - u. v. 8. Juli 1998 - A 12 S 3034/96; OVG Bremen, Urt. v. 18. März 1998 - 2 BA 30/96 - Sächs. OVG, Urt. v. 27. Februar 1997 - A 4 293/96 u. A 4 S 434/96 - Hamb. OVG, Urt. v. 4. März 1998 - Bf V 48/94 - OVG Rheinland- Pfalz, Urt. v. 4. Dezember 1995 - 10 A 12970/95 - u. 30. Oktober 1998 - 10 A 12577/97 -, zit. nach JURIS; Nds. OVG, Urt. v. 22. Januar 1998 - 11 L 4300/96 - u. 18. Januar 2000 - 11 L 3404/99 - Hess. VGH, Urt. v. 7. Dezember 1998 - 12 UE 2091/98 -, 27. Januar 1999 - 6 UE 1253/96.A -, zit. nach JURIS, u. 13. Dezember 1999 - 12 UE 2984/97.A -.

    Rn. 65 Auswärtiges Amt, Auskunft v. 4. Juli 1996 an d. Verwaltungsgericht Wiesbaden - 514-516.80/24758 - Lorenzi, Gutachten über die Aleviten in der Türkei (Oktober 1996); ferner OVG NRW, Urt. v. 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, UA, S. 82 f., u. v. 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -, UA, S. 88 ff., Rn. 259 ff.

    Rn. 74 vgl. Beschl. v. 30. Januar 1995 - 25 A 4705/94.A -, UA, S. 98 ff., bestätigt durch Urt. v. 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, UA, S. 144 ff., u. 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, UA, S. 108 ff.,.

    Rn. 112 vgl. OVG NRW, Urteil vom 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, UA, S. 108 - 115.

    Rn. 114 v. 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, UA, S. 89 ff., u. 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -, UA, S. 135 ff., Rn. 396 ff.,.

    Rn. 133 ebenso OVG NRW, Urt. v. 3. Juni 1997 - 25 A 3631/95.A -, UA, S. 135 f., 28. Oktober 1998 - 25 A 1284/96.A -, UA, S. 89 f., u. 25. Januar 2000 - 8 A 1292/96.A -, UA, S. 95, Rn. 278.

    Rn. 166 so im Ergebnis auch OVG NRW, Urt. v. 28. Oktober 1998, a.a.O., sowie die übrige bereits angeführte obergerichtliche Rechtsprechung.

  • VGH Baden-Württemberg, 07.10.1999 - A 12 S 1021/97

    Türkei: Verfolgungsgefahr wegen exilpolitischer Aktivität in herausgehobener …

    Rn. 39 In der Rechtsprechung des Senats (zuletzt Urteil vom 22.07.1999 - A 12 S 1891/97) ist geklärt, daß wegen exilpolitischer Betätigung bei einer Rückkehr in die Türkei dort - wenn überhaupt - nur exponierten Personen mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung droht (vgl. insoweit das den Beteiligten bekannte grundlegende Urteil vom 28.11.1996 - A 12 S 922/94; ebenso OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11.06.1999 - 10 A 11424/98.OVG; OVG Bremen, Urteil vom 17.03.1999 - OVG 2 BA 118/94; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 28.01.1999 - 11 L 2551/96; Saarländisches OVG, Beschluß vom 19.11.1998 - 9 Q 175/97; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 29.07.1998 - 3 L 37/96; Hamburgisches OVG, Urteil vom 04.03.1998 - Bf V 48/94; Hessischer VGH, Urteil vom 24.11.1997 - 12 UE 725/94; Bayerischer VGH, Beschluß vom 12.08.1997 - 11 BA 96.33496; Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 434/96).

    In der Regel kann jedoch eine Exponiertheit bei massenhaft vorkommenden "Aktivitäten", wie etwa der schlichten Vereinsmitgliedschaft und der damit verbundenen regelmäßigen Zahlung von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, der einfachen Teilnahme an Demonstrationen, Hungerstreiks, Autobahnblockaden und ähnlichen Aktivitäten, der Organisation des äußeren Ablaufs solcher Veranstaltungen (z.B. Ordner, Helfer an Informations- und Bücherständen, Verteiler von Flugblättern, Verkäufer von Zeitschriften sowie von Speisen und Getränken), der Teilnahme an Informationsveranstaltungen und Schulungsseminaren sowie der Plazierung von namentlich gezeichneten Artikeln, Anzeigen und Leserbriefen in Zeitungen (vgl. hierzu Auswärtiges Amt, 02.09.1999 an VG Kassel; Oberdiek, 05.11.1998 an VG Sigmaringen; Kaya, 04.06.1998 an VG Freiburg; Taylan, 11.04.1998 an VG Freiburg) - was auch für entsprechende Internet-Aktivitäten gelten dürfte - für sich genommen nicht angenommen werden (vgl. auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11.06.1999 - 10 A 11424/98.OVG; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Bei der Beteiligung an Fernsehsendungen etwa des früheren kurdischen Satellitensenders MED-TV, dessen Nachfolgersender Medy-TV (vgl. IMK, Wocheninformationsdienst Nr. 35 vom 23.09.1999) oder anderer in der Türkei ausgestrahlter Sender wird es darauf ankommen, ob sich die Betreffenden durch einen eigenen Redebeitrag im oben beschriebenen Sinne exponiert oder lediglich die Kulisse für die eigentlich Agierenden abgegeben haben (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Für das hier zu entscheidende Asylbegehren ergibt sich namentlich aus der Tatsache der Feststellung des Vorliegens der Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 AuslG zugunsten eines Bruders des Klägers nichts für den Kläger unter dem Aspekt der "Sippenhaft" unabhängig davon, ob die Verfolgungsgefahr aus Vor- oder Nachfluchtgründen herrührt (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    In Betracht zu ziehen ist jedoch "Sippenhaft" in Form von Repressalien im allgemeinen gegen nahe Angehörige von "PKK-Aktivisten", die per Haftbefehl gesucht werden (ai, 03.02.1993 an Bayerischen VGH; Kaya, 03.04.1996 an VG Neustadt/Weinstraße, 16.03.1997 an VG Gießen; Senatsurteil vom 02.07.1998 - A 12 S 1006/97; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A -, insbesondere zum Alter der Kinder; vgl. weiter Hessischer VGH, Urteil vom 07.07.1997 - 12 UE 2019/96.A: Keine Sippenhaft nur weil Verwandte als Asylberechtigte anerkannt sind oder sich dem Wehrdienst entzogen haben."; einschränkend dagegen Taylan, Aussage vom 15.05.1997 vor dem VG Gießen; Auswärtiges Amt, 06.04.1995 an VG Neustadt/Weinstraße).

    Für Ehegatten gilt im Ergebnis entsprechendes, weil die Personenstandsregistrierung einer Frau mit der Eheschließung an den Ort verlegt wird, an dem ihr Ehemann gemeldet ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Dies bedeutet, daß der Zugriff in Form von Übergriffen auf Angehörige wenig wahrscheinlich ist, wenn eine verwandte Person bei den örtlichen Sicherheitskräften lediglich allgemein - ohne Bezug zu einer konkreten Ermittlung - im vagen Verdacht der PKK-Unterstützung steht, mag diese möglicherweise auch schon deswegen vorübergehend festgenommen und verhört worden sein (vgl. hierzu auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

  • VGH Baden-Württemberg, 07.10.1999 - A 12 S 981/97

    Türkei: Einschätzung der Gefahr von Sippenhaft - Verwandte von PKK-Aktivisten

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. die der Prozeßbevollmächtigten des Klägers mitgeteilten Urteile vom 21.07.1998 - A 12 S 2806/96 - und vom 22.07.1999 - A 12 S 1891/97; vgl. auch Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 293/96; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; Hamburgisches OVG, Beschluß vom 25.02.1999 - Bf V 15/95) drohen Wehrpflichtigen kurdischer Volkszugehörigkeit weder durch die Einberufung noch im Zuge der Ableistung des Wehrdienstes mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit asylerhebliche Verfolgungsmaßnahmen aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit.

    Weder der Tatsachenvortrag der Beteiligten - der Kläger selbst hegt ausdrücklich keine Befürchtungen wegen der Wehrdienstentziehung - noch die zwischenzeitlich eingegangenen Erkenntnismittel rechtfertigen eine andere Beurteilung (vgl. das Senatsurteil vom 22.07.1999 - A 12 S 1891/97 - sowie OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).).

    Wegen exilpolitischer Betätigung droht bei einer Rückkehr in die Türkei dort - wenn überhaupt - nur exponierten Personen politische Verfolgung (vgl. das der Prozeßbevollmächtigten des Klägers mitgeteilte Senatsurteil vom 28.11.1996 - A 12 S 922/94; ebenso etwa OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Rn. 41 Allein aus der Asylanerkennung eines Verwandten oder aus der Zuerkennung der Voraussetzungen des § 51 AuslG an diesen läßt sich für die Frage der politischen Verfolgung unter dem Gesichtspunkt der "Sippenhaft" nichts herleiten (vgl. das Senatsurteil vom 02.07.1998 - A 12 S 1006/97; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    In Betracht zu ziehen ist bei Einreisekontrollen "Sippenhaft" in Form von Repressalien im allgemeinen allenfalls gegen nahe Angehörige von "PKK-Aktivisten", die per Haftbefehl gesucht werden (Senatsurteile vom 02.07.1998 - A 12 S 1006/97 - und vom 17.01.1995 - A 12 S 64/92; vgl. ai, 03.02.1993 an Bayerischen VGH; Kaya, 11.03.1998 an VG Berlin, 03.04.1996 an VG Neustadt/Weinstraße, 16.03.1997 an VG Gießen; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A -, insbesondere zum Alter der Kinder; vgl. weiter Hessischer VGH, Urteil vom 07.07.1997 - 12 UE 2019/96.A: keine Sippenhaft, nur weil Verwandte als Asylberechtigte anerkannt sind oder sich dem Wehrdienst entzogen haben; einschränkend dagegen Taylan, Aussage vom 15.05.1997 vor dem VG Gießen; Auswärtiges Amt, 06.04.1995 an VG Neustadt/Weinstraße).

    Für Ehegatten gilt im Ergebnis entsprechendes, weil die Personenstandsregistrierung einer Frau mit der Eheschließung an den Ort verlegt wird, an dem ihr Ehemann gemeldet ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A),.

    Dies bedeutet, daß der Zugriff in Form von Übergriffen auf Angehörige wenig wahrscheinlich ist, wenn eine verwandte Person den örtlichen Sicherheitskräften lediglich allgemein - ohne Bezug zu einer konkreten Ermittlung - im vagen Verdacht der PKK-Unterstützung steht, mag diese möglicherweise auch schon deswegen vorübergehend festgenommen und verhört worden sein (vgl. hierzu auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

  • OVG Niedersachsen, 28.01.1999 - 11 L 2551/96

    Gruppenverfolgung; Inländische Fluchtalternative; Exilpolitische Betätigung; …

    Seitdem sind keine Erkenntnisse bekannt geworden, die zu einer anderen Beurteilung Anlass geben könnten (ebenso OVG NW, Urt. v. 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A - u. VGH Bad.-Württ., Urt. v. 21.7.1998 - A 12 S 2806/96 -, die allerdings bereits eine Gruppenverfolgung der Kurden im Südosten der Türkei verneinen und nur hilfsweise eine inländische Fluchtalternative annehmen).

    Die seitdem bekannt gewordenen Erkenntnismittel rechtfertigen keine andere Beurteilung (ebenso OVG NW, Urt. v. 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A - VGH Bad.-Württ., Urt. v. 2.7.1998 - A 12 S 3033/96 - Hamb. OVG, Urt. v. 3.6.1998 - OVG Bf V 26/92 - OVG Bremen, Urt. v. 18.3.1998 - OVG 2 BA 30/96 - Hess. VGH, Urt. v. 19.1.1998 - 12 UE 1624/95 - Sächs. OVG, Urt. v. 27.2.1997 - A 4 S 434/96 -).

    Mit dieser Einschätzung befindet sich der Senat weitgehend auch in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung anderer Oberverwaltungsgerichte (vgl. OVG NW, Urt. v. 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A - VGH Bad.-Württ., Urt. v. 2.7.1998 - A 12 S 1006/97 - Sächs. OVG, Urt. v. 27.2.1997 - A 4 293/96 -).

    Nach der Erkenntnislage sind aber nach erfolglosem Asylverfahren in die Türkei zurückkehrende kurdische Volkszugehörige, die lediglich einfache politische Aktivitäten im Ausland entfaltet haben, regelmäßig keinem beachtlich wahrscheinlichen Verfolgungsrisiko ausgesetzt; dagegen liegt eine besondere Rückkehrgefährdung vor, wenn sich die Betreffenden öffentlichkeitswirksam und an führender Stelle exilpolitisch betätigt haben (st. Rspr. d. Sen., vgl. etwa Urt. v. 19.5.1998 - 11 L 5709/97 - und v. 18.2.1997 - 11 L 6168/92 - ebenso OVG NW, Urt. v. 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A - VGH Bad.-Württ., Urt. v. 2.7.1998 - A 12 S 3033/96 - OVG Hamburg, Urt. v. 3.6.1998 - OVG Bf V 26/92 - OVG Bremen, Urt. v. 18.3.1998 - OVG 2 BA 30/96 - Hess. VGH, Urt. v. 19.1.1998 - 12 UE 1624/95 -).

    Aber auch dieser Fall weist zusätzliche Besonderheiten auf, da Yadirgi nach seinen eigenen Angaben unter dem Verdacht stand, schon vor der Ausreise als Anhänger der TDKP politisch aktiv gewesen zu sein (vgl. OVG NW, Urt. v. 28.10.1998 - 25 A 1284/96 .A -, S. 95 d. UA).

    Schließlich ist es Kurden, deren Asylantrag unanfechtbar abgelehnt worden ist, grundsätzlich zumutbar, sich vom zuständigen türkischen Generalkonsulat die erforderlichen Personaldokumente ausstellen zu lassen und damit freiwillig in die Türkei auszureisen (so auch OVG NW, Urt. v. 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A -).

    Nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. das in das Verfahren eingeführte Urteil v. 26.3.1998 - 11 L 5105/96 -, S. 23-29 u. 44 f. d. UA) und anderer Oberverwaltungsgerichte (OVG NW, Urt. v. 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A - VGH Bad.- Württ., Urt. v. 21.7.1998 - A 12 S 2806/96 - Hamb. OVG, Urt. v. 4.3.1998 - OVG Bf V 48/94 - Hess. VGH, Urt. v. 7.7.1997 - 12 UE 2019/96.A - Sächs.OVG, Urt. v. 27.2.1997 - A 4 S 293/96 -), haben Kurden aus der Türkei weder mit einer höheren Bestrafung wegen Wehrdienstentziehung zu rechnen als andere türkische Staatsangehörige noch drohen ihnen politische Verfolgungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Wehrdienstentziehung oder Wehrdienstleistung.

  • VGH Baden-Württemberg, 24.02.2000 - A 12 S 1825/97

    Türkei: zur Einschätzung der Gefahr von Sippenhaft; Einreisekontrollen

    OVG, Urteil vom 23.11.1995 - 11 L 6076/91 -, S. 24ff., und vom 18.11.1997 - 11 L 4327/97 -, S. 19ff.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteile vom 11.03.1996 - 25 A 5801/94.A -, S. 46ff., 03.06.1997 - 25 A 3631/95.A -, Leitsatz 1, und vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A -, S. 39ff.; Hamburgisches OVG, Urteile vom 23.08.1995 - Bf V 88/89 -, S. 45ff., 19.03.1997 - Bf V 10/91 -, Leitsatz; vom 04.03.1998 - Bf V 48/94 -, Leitsatz, und vom 03.06.1998 - Bf V 26/92 -, S. 39ff.; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 07.10.1994 - 13 A 12464/93.OVG -, S. 19, und vom 30.10.1998 - 10 A 12577/97.OVG -, S. 17ff.; Hess. VGH, Urteile vom 14.10.1998 - 6 UE 214/98.A -, S. 61ff., und vom 07.12.1998 - 12 UE 232/97.A -, S. 41ff.; Sächs. OVG, Urteile vom 27.02.1997 - A 4 S 293/96 - sowie - A 4 S 434/96; OVG Bremen, Urteil vom 18.03.1998, - OVG 2 BA 30/96 -, Leitsatz 2; Schleswig- Holsteinisches OVG, Urteil vom 24.11.1998 - 4 L 18/95 -, S. 27ff.).

    Rn. 64 In der Rechtsprechung des Senats ist geklärt, dass wegen exilpolitischer Betätigung bei einer Rückkehr in die Türkei dort - wenn überhaupt - nur exponierten Personen mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung droht (vgl. insoweit das den Beteiligten bekannte grundlegende Urteil vom 28.11.1996 - A 12 S 922/94; ebenso OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11.06.1999 - 10 A 11424/98.OVG; OVG Bremen, Urteil vom 17.03.1999 - OVG 2 BA 118/94; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 28.01.1999 - 11 L 2551/96; Saarländisches OVG, Beschluss vom 19.11.1998 - 9 Q 175/97; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 29.07.1998 - 3 L 37/96; Hamburgisches OVG, Urteil vom 04.03.1998 - Bf V 48/94; Hessischer VGH, Urteil vom 24.11.1997 - 12 UE 725/94; Bayerischer VGH, Beschluss vom 12.08.1997 - 11 BA 96.33496; Sächsisches OVG, Urteil vom 27.02.1997 - A 4 S 434/96).

    In der Regel kann danach eine Exponiertheit bei massenhaft vorkommenden "Aktivitäten", wie etwa der schlichten Vereinsmitgliedschaft und der damit verbundenen regelmäßigen Zahlung von Mitgliedsbeiträgen und Spenden, der einfachen Teilnahme an Demonstrationen, Hungerstreiks, Autobahnblockaden und ähnlichen Aktivitäten, der Organisation des äußeren Ablaufs solcher Veranstaltungen (z.B. Ordner, Helfer an Informations- und Bücherständen, Verteiler von Flugblättern, Verkäufer von Zeitschriften sowie von Speisen und Getränken), der Teilnahme an Informationsveranstaltungen und Schulungsseminaren sowie der Platzierung von namentlich gezeichneten Artikeln, Anzeigen und Leserbriefen in Zeitungen (vgl. hierzu Auswärtiges Amt, 02.09.1999 an VG Kassel; Oberdiek, 05.11.1998 an VG Sigmaringen; Kaya, 04.06.1998 an VG Freiburg; Taylan, 11.04.1998 an VG Freiburg) - was auch für entsprechende Internet-Aktivitäten gelten dürfte - für sich gesehen nicht angenommen werden (vgl. auch OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 11.06.1999 - 10 A 11424/98.OVG; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    In Betracht zu ziehen ist bei Einreisekontrollen "Sippenhaft" in Form von Repressalien im Allgemeinen allenfalls gegen nahe Angehörige von "PKK-Aktivisten", die per Haftbefehl gesucht werden (Senatsurteile vom 07.10.1999 - A 12 S 981/97 -, vom 02.07.1998 - A 12 S 1006/97 - und vom 17.01.1995 - A 12 S 64/92; vgl. ai, 03.02.1993 an Bayerischen VGH; Kaya, 11.03.1998 an VG Berlin, 03.04.1996 an VG Neustadt/Weinstraße, 16.03.1997 an VG Gießen; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A -, insbesondere zum Alter der Kinder; vgl. weiter Hessischer VGH, Urteil vom 07.07.1997 - 12 UE 2019/96.A -: "Keine Sippenhaft nur weil Verwandte als Asylberechtigte anerkannt sind oder sich dem Wehrdienst entzogen haben."; einschränkend dagegen Taylan, Aussage vom 15.05.1997 vor dem VG Gießen; Auswärtiges Amt, 06.04.1995 an VG Neustadt/Weinstraße).

    Für Ehegatten gilt im Ergebnis entsprechendes, weil die Personenstandsregistrierung einer Frau mit der Eheschließung an den Ort verlegt wird, an dem ihr Ehemann gemeldet ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

    Dies bedeutet, dass der Zugriff in Form von Übergriffen auf Angehörige wenig wahrscheinlich ist, wenn eine verwandte Person bei den örtlichen Sicherheitskräften lediglich allgemein - ohne Bezug zu einer konkreten Ermittlung - im vagen Verdacht der PKK-Unterstützung steht, mag diese möglicherweise auch schon deswegen vorübergehend festgenommen und verhört worden sein (vgl. hierzu auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 28.10.1998 - 25 A 1284/96.A).

  • VGH Baden-Württemberg, 10.11.1999 - A 12 S 2013/97

    Türkei: keine generelle Rückkehrgefährdung wegen Asylbeantragung im Ausland

  • VG Düsseldorf, 05.12.2001 - 20 K 2804/99

    Ausgestaltung des Asylrechts türkischer Staatsangehöriger mit kurdischer …

  • VG Düsseldorf, 30.04.2002 - 17 K 784/02

    Türkei, Kurden, Folgeantrag, Exilpolitische Betätigung, Vereine, Funktionäre, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2005 - 8 A 273/04

    Asylrechtsrelevante Lage in der Türkei

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.05.1999 - 8 A 3045/98

    Asylanspruch bei politischer Verfolgung im Heimatland; Begründung eines …

  • VGH Baden-Württemberg, 13.09.2000 - A 12 S 2112/99

    Türkei: keine Rückkehrgefährdung für Kurden wegen Asylbeantragung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.12.1998 - 25 A 361/98

    Asylbewerber; Glaubwürdigkeit; Glaubhaftigkeit eines Verfolgungsschicksals; …

  • VGH Hessen, 07.12.1998 - 12 UE 232/97

    Türkei: örtlich begrenzte Gruppenverfolgung der Kurden in den Notstandsprovinzen …

  • VG Düsseldorf, 13.05.2003 - 17 K 6423/98

    Türkei, Kurden, Aleviten, Traumatisierte Flüchtlinge, Posttraumatische …

  • VG Düsseldorf, 26.10.2001 - 17 K 2740/01

    Anerkennung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischen Volkstums als …

  • VGH Baden-Württemberg, 23.03.2000 - A 12 S 423/00

    Asylfolgeantrag

  • VG Düsseldorf, 10.08.2001 - 17 K 3934/01

    Rechtliche Ausgestaltung eines Asylfolgeantrages einer türkischen …

  • VG Düsseldorf, 02.11.2004 - 17 K 4459/02

    Türkei, Kurden, Demonstrationen, Festnahme, Misshandlungen, Glaubwürdigkeit, …

  • VG Düsseldorf, 28.07.2001 - 17 K 3079/00

    Anerkennung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit als …

  • VG Düsseldorf, 12.02.2002 - 17 K 7611/99

    Ausgestaltung des Asylanspruchs einer türkischen Staatsangehörigen kurdischen …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2001 - 8 A 753/00
  • VG Düsseldorf, 19.03.2004 - 17 K 136/04

    Ausgestaltung des Asylrechts eines türkischen Staatsangehörigen kurdischen …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.06.2002 - 8 A 4782/99

    Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei

  • VGH Baden-Württemberg, 27.07.2001 - A 12 S 228/99

    Türkei: Verfolgungsgefahr wegen (herausgehobener) exilpolitischer Betätigung

  • VG Düsseldorf, 09.03.2001 - 17 K 4038/00

    Ausgestaltung der Übertragung der Entscheidungsgewalt in einem asylrechtlichen …

  • VG Düsseldorf, 22.03.2000 - 20 K 6336/96

    Anspruch eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit und …

  • VG Sigmaringen, 25.06.2001 - A 8 K 10264/99

    Türkei: inländische Fluchtalternative, Betätigung für GCK; gleicher Herkunftsort …

  • VGH Hessen, 13.12.1999 - 12 UE 2984/97

    Türkei: Gruppenverfolgung der Kurden - inländische Fluchtalternative bejaht; …

  • VGH Hessen, 07.12.1998 - 12 UE 2091/98

    Türkei: Gruppenverfolgung der Kurden in den Notstandsprovinzen - örtlich …

  • VGH Hessen, 05.08.2002 - 12 UE 2172/99

    Türkei, Kurden, PKK, Sympathisanten, Festnahme, Misshandlungen, Folter, …

  • VG Düsseldorf, 17.10.2003 - 17 K 5699/03

    Asylanspruch eines türkischen Staatsangehörigen bei politischer Verfolgung im …

  • OVG Niedersachsen, 18.01.2000 - 11 L 3404/99

    Asyl; Asylantragsteller; Asylbewerber; Exilpolitik; exilpolitische Aktivität; …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.1999 - 8 A 2929/96

    Anforderungen an das Vorliegen des Anspruchs eines türkischen Staatsangehörigen …

  • VG Düsseldorf, 09.08.2001 - 9 K 806/01

    Anerkennung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit als …

  • VG Gießen, 21.01.1999 - 10 E 32307/98

    Türkei, Kurden, Folgeantrag, PKK, Verdacht der Mitgliedschaft, Festnahme, Folter, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.09.1999 - 8 A 2285/99

    Keine Gruppenverfolgung der Kurden in der Türkei

  • VG Arnsberg, 31.10.2000 - 8 K 2512/96

    Streit um die Anerkennung einer Asylberechtigung; Anforderungen an die …

  • VG Stuttgart, 19.03.2002 - A 6 K 13488/00

    Anerkennung einer Aktivistin der TKP/ML als Asylberechtigte

  • VG Sigmaringen, 09.03.2001 - A 8 K 11086/99

    Türkei: inländische Fluchtalternative; HADEP-Mitgliedschaft

  • VGH Hessen, 05.08.2002 - 12 UE 2982/00

    Türkei: keine Gruppenverfolgung der Kurden mehr

  • VGH Hessen, 04.12.2000 - 12 UE 968/99

    Türkei: inländische Fluchtalternative für Kurden bejaht

  • VG Düsseldorf, 26.07.2001 - 9 K 9199/98

    Asylanspruch eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit bei …

  • BVerwG, 23.12.1999 - 9 B 504.99

    Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision - Verfolgungswahrscheinlichkeit in …

  • VGH Hessen, 27.03.2000 - 12 UE 583/99

    Türkei: örtlich begrenzte Gruppenverfolgung der Kurden in Notstandsprovinzen; …

  • VG Gießen, 05.05.2000 - 10 E 32340/97

    Asylrechtsausschluss wegen terroristischer Aktivitäten; hier: Türkei - Tätigkeit …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2000 - 8 A 4114/99

    Abweichungsrüge im asylrechtlichen Rechtsmittelverfahren; Verfolgungsgefährdung …

  • VGH Hessen, 04.12.2000 - 12 UE 2931/99

    Türkei: inländische Fluchtalternative für Kurden bejaht; Gefahr für …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 12.12.2002 - A 1 S 29/99

    Geltendmachung eines Anspruchs auf Abschiebungsschutz; Voraussetzungen eines …

  • VG Ansbach, 26.06.2008 - AN 1 K 07.30056

    Türkei, Kurde, fehlende Glaubwürdigkeit, PTBS in der Türkei behandelbar

  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.08.2002 - 1 L 269/01

    Irak, Kurden, Jesiden, Gruppenverfolgung, Religiös motivierte Verfolgung, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.02.2003 - 8 A 1639/00

    Anerkennung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit und …

  • OVG Rheinland-Pfalz, 18.02.2000 - 10 A 11821/98

    Türkei, Kurden, Folgeantrag, Nachfluchtgründe, Subjektive Nachfluchtgründe, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.01.1999 - 8 A 5900/98

    D (A), Verfahrensrecht, Berufungszulassungsantrag, Rechtliches Gehör, Übertragung …

  • VG Ansbach, 20.03.2007 - AN 1 K 06.30948

    Türkei, Glaubwürdigkeit, Situation bei Rückkehr, Grenzkontrollen, abgelehnte …

  • VG Ansbach, 20.03.2007 - AN 1 K 06.30984

    Türkei, Kurden, interne Fluchtalternative, Westtürkei, Reformen, politische …

  • VG Aachen, 23.10.2006 - 6 K 2348/05

    Türkei, Blutrache, Verfolgung durch Dritte, mittelbare Verfolgung, …

  • VG Sigmaringen, 30.09.2004 - A 5 K 10923/04

    Keine inländische Fluchtalternative bei posttraumatischer Belastungsstörung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.10.1999 - 5 A 6818/95

    Asylantrag eines türkischen Volkszugehörigen moslemischen Glaubens aus …

  • VG Aachen, 08.10.2009 - 2 K 465/05

    Flüchtlingsanerkennung, Kamerun, SDF, Auswärtiges Amt, Auskünfte

  • VG Aachen, 21.04.2004 - 6 K 1822/02

    Abschiebungshindernisse i.R. einer Abschiebung in die Türkei; …

  • VG Darmstadt, 14.01.2003 - 7 E 30119/98

    Gefährdungslage von in die Türkei zurückkehrenden Kurden und …

  • OVG Niedersachsen, 20.08.2002 - 11 LB 44/02

    Einheitliches Verfolgungsschicksal; Fisleme; Rückkehrgefährdung; Sippenhaft; …

  • VG Regensburg, 12.02.2010 - RO 8 K 08.30135

    1. Zur Strafverfolgung wegen des Verdachts der Unterstützung der PKK2. Zur …

  • VG Düsseldorf, 05.11.2004 - 20 K 3784/03

    Türkei, Kurden, Folgeantrag, Nachfluchtgründe, Subjektive Nachfluchtgründe, …

  • VG Düsseldorf, 28.05.2004 - 20 K 5557/03

    Anerkennung eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit als …

  • VG Aachen, 15.01.2004 - 6 K 364/01

    Rechtliche Ausgestaltung der Anerkennung als Asylberechtigter und der …

  • VG Düsseldorf, 07.11.2003 - 26 K 4009/03

    Anerkennung kurdischer Staatsangehöriger als ausländische Flüchtlinge und …

  • VGH Hessen, 22.09.2003 - 12 UE 2351/02

    Türkei, Kurden, Nachfluchtgründe, Objektive Nachfluchtgründe, Sippenhaft, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.03.2003 - 8 A 3189/01

    Türkei, Kurden, HADEP, Sympathisanten, PKK, Verdacht der Unterstützung, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2001 - 8 A 4347/97
  • VG Ansbach, 08.07.2008 - AN 1 K 06.30487

    Türkei; Kurde; Asylerstverfahren; freisprechende Urteile des …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2002 - 8 A 5052/98

    Anspruch auf Anerkennung als Asylberechtigter ; Asylanspruch bei politischer …

  • VG Düsseldorf, 03.11.2001 - 21 K 780/98

    Voraussetzungen des Anspruchs eines türkischen Staatsangehörigen mit kurdischer …

  • VG Gießen, 15.12.2000 - 10 E 31580/98

    TÜRKEI; KURDEN; VERFOLGUNG; EXILAKTIVITÄTEN; PKK; ASYLRELEVANZ; FOLGEVERFAHREN; …

  • VG Frankfurt/Main, 16.06.2000 - 15 E 30496/99
  • VG Weimar, 24.06.2009 - 2 K 20103/08

    Türkei: § 60 Abs. 1 AufenthG, Nähe zu kommunistischen Organisationen, …

  • VG Berlin, 18.11.2004 - 36 X 609.95

    Türkei, Kurden, Gruppenverfolgung, Nachfluchtgründe, subjektive Nachfluchtgründe, …

  • VG Düsseldorf, 13.06.2003 - 17 K 3026/03

    Türkei, Kurden, PKK, Verdacht der Unterstützung, Hausdurchsuchung, …

  • VGH Hessen, 21.03.2001 - 12 UZ 602/01

    Umfang der zulässigen Bezugnahme auf die Entscheidungsgründe einer anderen …

  • VG Weimar, 15.05.2013 - 2 K 20027/12

    Türkei: Klageabweisung bzgl. Art. 16a GG und § 60 Abs. 1, 2-7 AufenthG, keine …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.12.2002 - 8 A 1003/00
  • OVG Schleswig-Holstein, 28.02.2000 - 4 L 33/97

    Türkei, Kurden, TDKP, Sippenhaft, Minderjährige, Kinder, Alter, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.04.2003 - 8 A 1274/00

    Asylanspruch bei politischer Verfolgung im Heimatland; Begründung eines …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.04.2002 - 8 A 2070/99

    Anerkennung als Asylberechtigter und Abschiebungsschutz für einen türkischen …

  • VG Aachen, 04.08.2004 - 6 K 2508/02

    Türkei, Kurden, Aleviten, MLKP, Sympathisanten, Festnahme, Misshandlungen, …

  • VG München, 22.12.2008 - M 24 K 08.50202

    Widerruf der Flüchtlingsanerkennung nach § 51 Abs. 1 AuslG

  • VG Minden, 09.01.2004 - 7 K 2830/02

    Serbien und Montenegro, Kosovo, Ashkali, Anschläge, Übergriffe, Verfolgung durch …

  • VG Minden, 09.10.2003 - 7 K 3508/02

    Serbien und Montenegro, Kosovo, Albaner, LDK, Mitglieder, Asylberechtigte, …

  • VG Minden, 14.03.2003 - 7 K 1609/02

    Serbien und Montenegro, Kosovo, Roma, Übergriffe, Gebietsgewalt, UNMIK, KFOR, …

  • VG Düsseldorf, 17.02.2003 - 17 K 1962/02

    Rechtliche Ausgestaltung eines Asylfolgeantrages von türkischen Staatsangehörigen …

  • VG Minden, 13.01.2003 - 7 K 1666/02

    Serbien und Montenegro, Kosovo, Ashkali, Roma, Verfolgung durch Dritte, …

  • VG Düsseldorf, 15.11.2000 - 21 K 337/96

    Anerkennung kurdischer Volkszugehöriger mit türkischer Staatsangehörigkeit als …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.03.1999 - 8 A 927/99

    Politische Verfolgung bei einer Rückkehr in die Türkei; Vorliegen einer …

  • VG Düsseldorf, 19.12.2003 - 26 K 5188/03

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der Abschiebung eines türkischen Staatsangehörigen …

  • OVG Sachsen, 09.10.2003 - A 3 B 4054/98

    Türkei, Kurden, Dorfschützer, Zwangsrekrutierung, Desertion, PKK, Verdacht der …

  • OVG Niedersachsen, 13.10.1999 - 2 L 6856/96

    Bestrafung nach Art. 8 des Antiterrorgesetzes;; Aktivitäten, exilpolitische; …

  • VG Minden, 12.05.2009 - 7 K 2768/07

    Türkei: Asylanerkennung wegen künstlerischer Betätigung

  • VG Köln, 22.01.2009 - 15 K 7176/08

    Türkei: § 60 Abs. 1 AufenthG wegen Engagements für die kurdische Sache und …

  • VG Berlin, 09.10.2003 - 36 X 696.96

    Anerkennung als Asylberechtigter und Abschiebungsschutz für türkischen …

  • VG Gießen, 20.09.1999 - 10 E 31899/98

    Türkei: Teilnahme an Kirchenasylaktion im Ausland

  • VG Köln, 17.01.2002 - 15 K 1110/98

    Voraussetzungen des Anspruchs eines türkischen Staatsangehörigen kurdischer …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 25.11.1998 - 25 A 5355/98

    Türkei, Kurden, Exilpolitische Betätigung, Vereine, Funktionäre, …

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