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Rechtsprechung
   OLG Hamm, 13.01.2015 - 26 U 95/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,3371
OLG Hamm, 13.01.2015 - 26 U 95/14 (https://dejure.org/2015,3371)
OLG Hamm, Entscheidung vom 13.01.2015 - 26 U 95/14 (https://dejure.org/2015,3371)
OLG Hamm, Entscheidung vom 13. Januar 2015 - 26 U 95/14 (https://dejure.org/2015,3371)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 280 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 1
    Aufklärungspflichten eines Tierarztes bei besonders risikoreichen Behandlungen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Aufklärungspflichten eines Tierarztes bei besonders risikoreichen Behandlungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (16)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Tierärzte haben eine vertragliche Aufklärungspflicht

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Die vertragliche Aufklärungspflicht der Tierärzte

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Tierärzte haben eine vertragliche Aufklärungspflicht

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Tierärzte haben eine vertragliche Aufklärungspflicht

  • onlineurteile.de (Kurzmitteilung)

    Dressurpferd stirbt nach Narkose - Ein Tierarzt muss die Besitzer eines kranken Tieres über alle geeigneten Behandlungsmöglichkeiten aufklären

  • rechtstipps.de (Kurzinformation)

    Zur Aufklärungspflicht von Tierärzten

  • haerlein.de (Kurzinformation)

    Auch Tierärzte haben eine vertragliche Aufklärungspflicht

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Aufklärungspflicht eines Tierarztes bei besonders risikoreichen Behandlungen

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Behandlungsfehler bei Tieren - wann haftet der Tierarzt?

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Tierische Auseinandersetzungen - Pferderecht

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Nachlässige Tierärzte - Pferderecht

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    NACHLÄSSIGE TIERÄRZTE - Pferderecht

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    TIERISCHE AUSEINANDERSETZUNGEN - Pferderecht

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Tierarzt haftet für fehlende Aufklärungspflicht

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Auch Tierärzte müssen Aufklärungspflichten nachkommen

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Tierärzte haben vertragliche Aufklärungspflicht - Eigentümer müssen bei besonders risikoreichen Behandlungen über Risiken und Behandlungsalternativen aufklären werden

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (2)

  • BGH, 19.01.1982 - VI ZR 281/79

    Pflichtverletzung bei der Behandlung eines Reitpferdes - Rechtmäßigkeit der …

    Auszug aus OLG Hamm, 13.01.2015 - 26 U 95/14
    Es handelt sich aber um eine normale vertragliche Aufklärungs- und Beratungspflicht, wenn die Behandlung des Tieres besonders risikoreich ist bis hin zum Totalverlust und andererseits hohe finanzielle Interessen eine Rolle spielen (vgl. BGH NJW 1980.1904; 1982, 1327: OLG Hamm NJW-RR 2001.1173; VWR 2003, 1139).
  • LG Bochum, 14.05.2014 - 6 O 432/09

    Schadensersatzbegehren wegen nicht indizierter und fehlerhaft durchgeführter …

    Auszug aus OLG Hamm, 13.01.2015 - 26 U 95/14
    Rn. 14 das am 14.05.2014 verkündete Grundurteil der 6. Zivilkammer des Landgerichts Bochum (I-6 O 432/09) abzuändern und die Klage abzuweisen.
  • AG Brandenburg, 06.01.2025 - 30 C 209/23

    Tierarzt - Aufklärung über alle denkbaren Komplikationen

    Zwar geht im Übrigen die herrschende Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 10.05.2016, Az.: VI ZR 247/15, u.a. in: NJW 2016, Seiten 2502 f.; OLG Hamm, Urteil vom 12.09.2016, Az.: I-3 U 28/16, u.a. in: MDR 2017, Seiten 150 f.; OLG Hamm, Urteil vom 13.01.2015, Az.: I-26 U 95/14, u.a. in: RdL 2016, Seiten 45 f.; OLG Koblenz, Beschluss vom 21.08.2014, Az.: 5 U 554/14, u.a. in: MDR 2015, Seiten 29 f.; OLG Hamm, Urteil vom 21.02.2014, Az.: 26 U 3/11, u.a. in: RdL 2014, Seiten 158 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 26.04.2012, Az.: 12 U 166/10, u.a. in: "juris"; OLG Celle, Urteil vom 14.02.2011, Az.: 20 U 2/09, u.a. in: NJW-RR 2011, Seiten 1357 f.; OLG Frankfurt/Main, Urteil vom 01.02.2011, Az.: 8 U 118/10, u.a. in: NJW-RR 2011, Seite 1246; OLG Schleswig, Urteil vom 14.01.2011, Az.: 4 U 86/07, u.a. in: SchlHA 2011, Seiten 234 ff.; OLG Hamm, Urteil vom 03.12.2003, Az.: 3 U 108/02, u.a. in: OLG-Report 2004, Seiten 62 f.; OLG Stuttgart, Urteil vom 14.06.1995, Az.: 14 U 26/94, u.a. in: VersR 1996, Seiten 1029 f.; OLG München, Urteil vom 09.03.1989, Az.: 24 U 262/88, u.a. in: NJW-RR 1989, Seite 988; OLG Celle, Urteil vom 13.02.1989, Az.: 1 U 15/88, u.a. in: VersR 1989, Seite 714; LG Leipzig, Urteil vom 03.07.2019, Az.: 8 O 3063/16, u.a. in: BeckRS 2019, 38550) davon aus, dass die in der Humanmedizin entwickelten Rechtsgrundsätze hinsichtlich der Beweislastumkehr bei groben Behandlungsfehlern - insbesondere auch bei Befund-Erhebungsfehlern - auf die Veterinärmedizin zu übertragen sind, jedoch handelt es sich im hiesigen Fall unstreitig nicht um einen Behandlungsfehler, sondern um die Frage, ob die therapeutische Aufklärung durch die verklagte Tierärztin bzw. deren Mitarbeiterin fehlte oder ggf. zumindest unzureichend war.

    Ins Einzelne gehende Erläuterungen bzw. Aufklärungen über alle denkbaren Komplikationen schuldet ein Tierarzt somit nicht (OLG München, Urteil vom 21.12.2016, Az.: 3 U 2405/16, u.a. in: "juris"; OLG Hamm, Urteil vom 13.01.2015, Az.: I-26 U 95/14, u.a. in: RdL 2016, Seiten 45 f.; OLG München, Urteil vom 09.10.2003, Az.: 1 U 2308/03, u.a. in: VersR 2005, Seiten 1546 f.).

    Aus dem tierärztlichen Behandlungsvertrag schuldet der Tierarzt nämlich nur eine an wirtschaftlichen, ideellen und den Anforderungen des Tierschutzes ausgerichtete Beratung, so dass die Vorschrift über die humanärztliche Aufklärung gemäß § 630e BGB auf Tiere nicht übertragen werden kann (BGH, Urteil vom 19.01.1982, Az.: VI ZR 281/79, u.a. in: NJW 1982, Seite 1327; BGH, Urteil vom 18.03.1980, Az.: VI ZR 39/79, u.a. in: NJW 1980, Seite 1904; OLG Dresden, Beschluss vom 09.01.2020, Az.: 4 U 1964/19, u.a. in: NJW-RR 2020, Seite 405; OLG Dresden, Urteil vom 15.01.2019, Az.: 4 U 1028/18, u.a. in: NJW-RR 2019, Seiten 988 f.; OLG Köln, Beschluss vom 04.07.2018, Az.: 5 U 26/18, u.a. in: BeckRS 2018, 21084 = "juris"; OLG München, Urteil vom 21.12.2016, Az.: 3 U 2405/16, u.a. in: "juris"; OLG Hamm, Urteil vom 13.01.2015, Az.: I-26 U 95/14, u.a. in: RdL 2016, Seiten 45 f.; OLG Celle, Urteil vom 20.01.2014, Az.: 20 U 12/13, u.a. in: RdL 2014, Seiten 100 f.; OLG München, Urteil vom 09.10.2003, Az.: 1 U 2308/03, u.a. in: VersR 2005, Seiten 1546 f.; OLG Celle, Urteil vom 21.12.1988, Az.: 1 U 29/88, u.a. in: NJW-RR 1989, Seite 539; LG Leipzig, Urteil vom 03.07.2019, Az.: 8 O 3063/16, u.a. in: BeckRS 2019, 38550).

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