Rechtsprechung
| BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 632/94 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Anspruch eines Teilzeitbeschäftigten auf Zusatzversorgung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- ArbG Bremen, 02.06.1993 - 7 Ca 7063/93
- LAG Bremen, 09.02.1994 - 2 Sa 263/93
- BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 632/94
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (4)
- BAG, 07.03.1995 - 3 AZR 282/94
Zusatzversorgung Teilzeitbeschäftigter
Auszug aus BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 632/94
Beiden Parteien kann dieser Aufwand erst dann zugemutet werden, wenn feststeht, daß die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin eine den tariflichen Vorschriften entsprechende Versorgung zu verschaffen (BAG Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, zu A III 2 b der Gründe, zur Veröffentlichung vorgesehen).Das hat der Senat bereits mehrfach entschieden (vgl. zuletzt Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, aaO).
In diesem Zusammenhang hat der Senat die Auffassung vertreten, es komme nicht darauf an, welche Rechtsüberzeugungen während der Zeit bestanden, in der nach dem Versorgungstarifvertrag unterhälftig beschäftigte Arbeitnehmer von der Zusatzversorgung ausgeschlossen waren (Urteil vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, zu B II 2 d bb der Gründe).
Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG ist Teil der objektiven Wertordnung, die als verfassungsrechtliche Grundentscheidung für alle Bereiche des Rechts Geltung beansprucht (vgl. Nachweise im Urteil des Senats vom 7. März 1995 - 3 AZR 282/94 -, zu B II 2 a der Gründe).
- BAG, 07.03.1995 - 3 AZR 625/94
Betriebliche Altersversorgung: Gleichbehandlungsgebot - Teilzeitbeschäftigte
Auszug aus BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 632/94
Der Senat hat davon abgesehen, das Verfahren in entsprechender Anwendung des § 148 ZPO bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungsbeschwerde der Beklagten gegen die Urteile des Senats vom 7. März 1995 (- 3 AZR 583/94 und 3 AZR 625/94 -, n.v.) auszusetzen. - BAG, 07.03.1995 - 3 AZR 583/94
Betriebliche Altersversorgung: Gleichbehandlungsgebot - Teilzeitbeschäftigte
Auszug aus BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 632/94
Der Senat hat davon abgesehen, das Verfahren in entsprechender Anwendung des § 148 ZPO bis zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Verfassungsbeschwerde der Beklagten gegen die Urteile des Senats vom 7. März 1995 (- 3 AZR 583/94 und 3 AZR 625/94 -, n.v.) auszusetzen. - LAG Bremen, 09.02.1994 - 2 Sa 263/93
Gebotener Umfang des Rentenanspruchs einer bei öffentlichem Arbeitgeber …
Auszug aus BAG, 16.01.1996 - 3 AZR 632/94
Die Revision der Beklagten gegen das Urteil des Landesarbeitsgerichts Bremen vom 9. Februar 1994 - 2 Sa 263/93 - wird mit der folgenden Maßgabe zurückgewiesen:.
- BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 2/95
Zusatzversorgung Teilzeitbeschäftigter
Dies hat der Senat u.a. in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO) und vom 16. Januar 1996 (aaO) eingehend begründet.Insoweit wird auf die Ausführungen in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO, zu B IV 3 der Gründe), vom 16. Januar 1996 (aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 12. März 1996 (…aaO, jeweils zu C IV 2 der Gründe), vom 18. Juni 1996 (…aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 30. Juli 1996 (…aaO, jeweils zu C II 1 der Gründe) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe) Bezug genommen.
Grundsätzlich muß der Richter seiner Entscheidung die Rechtserkenntnisse zugrunde legen, die er hier und heute gewinnt (vgl. BAG Urteil vom 16. Januar 1996, aaO, zu C IV 1 der Gründe, und Urteil vom 12. März 1996 - 3 AZR 993/94 - AP Nr. 1 zu § 24 TV Arb Bundespost, zu C I 4 der Gründe).
Mit den Belastungen, auf die sich die Beklagte im vorliegenden Fall beruft, hat sich der Senat in den Urteilen vom 7. März 1995 (- 3 AZR 583 und 625/94 -, n.v.), vom 16. Januar 1996 (- 3 AZR 632/94 -, n.v., - 3 AZR 766/94 -, n.v., - 3 AZR 767/94 -, aaO, - 3 AZR 768/94 -, n.v., - 3 AZR 769/94 -, n.v., vom 12. März 1996 (- 3 AZR 988, 989, 990, 991, 992/94 -, n.v., - 3 AZR 993/94 -, aaO), vom 18. Juni 1996 (- 3 AZR 153/95 -, n.v.), vom 30. Juli 1996 (- 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v.) und vom 24. September 1996 (- 3 AZR 652, 778/95 - und - 3 AZR 72/96 -, n.v.) auseinandergesetzt und sie nicht für unzumutbar angesehen.
- BAG, 21.01.1997 - 3 AZR 791/94
Zusatzversorgung Teilzeitbeschäftigter
Dies hat der Senat u.a. in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO) und vom 16. Januar 1996 (aaO) eingehend begründet.Insoweit wird auf die Ausführungen in den Urteilen vom 7. März 1995 (…aaO, zu B IV 3 der Gründe), vom 16. Januar 1996 (aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 12. März 1996 (…aaO, jeweils zu C IV 2 der Gründe), vom 18. Juni 1996 (…aaO, zu C IV 2 der Gründe), vom 30. Juli 1996 (…aaO, jeweils zu C II 1 der Gründe) und vom 24. September 1996 (-3 AZR 652/95 -, n.v., zu C IV 2 der Gründe) Bezug genommen.
Grundsätzlich muß der Richter seiner Entscheidung die Rechtserkenntnisse zugrunde legen, die er hier und heute gewinnt (vgl. BAG Urteil vom 16. Januar 1996, aaO, zu C IV 1 der Gründe, und Urteil vom 12. März 1996 - 3 AZR 993/94 - AP Nr. 1 zu § 24 TV Arb Bundespost, zu C I 4 der Gründe).
Mit den Belastungen, auf die sich die Beklagte im vorliegenden Fall beruft, hat sich der Senat in den Urteilen vom 7. März 1995 (-3 AZR 583 und 625/94 -, n.v.), vom 16. Januar 1996 (- 3 AZR 632/94 -, n.v., - 3 AZR 766/94 -, n.v., - 3 AZR 767/94 -, aaO, - 3 AZR 768/94 -, n.v., - 3 AZR 769/94 -, n.v., vom 12. März 1996 (-3 AZR 988, 989, 990, 991, 992/94 -, n.v., - 3 AZR 993/94 -, aaO), vom 18. Juni 1996 (-3 AZR 153/95 -, n.v.), vom 30. Juli 1996 (- 3 AZR 399 und 400/95 -, n.v.) und vom 24. September 1996 (-3 AZR 652, 778/95 - und - 3 AZR 72/96 -, n.v.) auseinandergesetzt und sie nicht für unzumutbar angesehen.
- LAG Bremen, 04.03.1999 - 4 Sa 250/98
Bindungswirkung einer Entscheidung des Revisionsgerichts
An dieser Rechtsprechung hat des Bundesarbeitsgericht auch in dem Urteil vom 16.01.1996 - 3 AZR 632/94 -, in dem Urteil vom 12.03.1996 - 3 AZR 993/94 - und in der Entscheidung vom 27.01.1998 - 3 AZR 415/96 - festgehalten.Insbesondere in dem Urteil vom 16.01.1996 - 3 AZR 632/94 - hat das Bundesarbeitsgericht ausgeführt, daß diese Auslegung so offenkundig sei, daß kein Raum für einen vernünftigen Zweifel am Auslegungsergebnis bleiben würde und deshalb die Sache nicht dem Europäischen Gerichtshof zur Entscheidung vorzulegen sei.
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