Rechtsprechung
| BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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- Bundesverwaltungsgericht
- Wolters Kluwer
Inhaltliche Anforderungen an eine Anhörungsmitteilung in einem Beschlussverfahren; Nachträgliche Entwertung eines Anhörungsschreibens
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VGH Hessen, 23.01.2007 - 10 UE 2499/05
- BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07
Papierfundstellen
- DÖV 2008, 79
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 30.06.2004 - 6 C 28.03
Regulierung im Postbereich; gesetzliche Exklusivlizenz; Erteilung einer Lizenz …
Auszug aus BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07
Der Ausnahmecharakter der Vorschrift führt aber dazu, dass an das Vorliegen der dort genannten Voraussetzungen strenge Anforderungen zu stellen sind (stRspr; vgl. Beschluss vom 22. April 1999 - BVerwG 9 B 1037.98 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 38 S. 16 sowie allgemein Urteil vom 30. Juni 2004 - BVerwG 6 C 28.03 - BVerwGE 121, 211 = Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 64). - BVerwG, 21.03.2000 - 9 C 39.99
Vereinfachtes Berufungsverfahren; Entscheidung ohne mündliche Verhandlung; …
Auszug aus BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07
21. März 2000 - BVerwG 9 C 39.99 - BVerwGE 111, 69 = Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 49 S. 34). - BVerwG, 13.07.2007 - 3 B 16.07
Nichtzulassungsbeschwerde; grundsätzliche Bedeutung; auslaufendes Recht; …
Auszug aus BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07
Zweifelsfragen zu auslaufendem oder ausgelaufenem Recht - auch zu auslaufendem oder ausgelaufenem Gemeinschaftsrecht - verleihen einem Rechtsstreit aber nur ausnahmsweise dann noch grundsätzliche Bedeutung, wenn sie sich noch in einer unbestimmten Vielzahl offener Fälle stellen oder wenn nachfolgende Regelungen vergleichbare Fragen aufwerfen (stRspr; vgl. Beschluss vom 13. Juli 2007 - BVerwG 3 B 16.07 - m.w.N. sowie zu der in Rede stehenden EG-Verordnung Beschluss vom 12. April 2005 - BVerwG 3 B 41.05 -).
- BVerwG, 22.04.1999 - 9 B 1037.98
Vereinfachtes Berufungsverfahren; irreführende Anhörungsmitteilung; Angabe über …
Auszug aus BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07
Der Ausnahmecharakter der Vorschrift führt aber dazu, dass an das Vorliegen der dort genannten Voraussetzungen strenge Anforderungen zu stellen sind (stRspr; vgl. Beschluss vom 22. April 1999 - BVerwG 9 B 1037.98 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 38 S. 16 sowie allgemein Urteil vom 30. Juni 2004 - BVerwG 6 C 28.03 - BVerwGE 121, 211 = Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 64). - BVerwG, 19.04.1999 - 8 B 150.98
Auszug aus BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07
Der Verfahrensfehler wirkt sich nicht nur auf einzelne Sachverhaltsumstände, sondern auf das Vorbringen insgesamt aus und stellt insofern einen absoluten Revisionsgrund dar (§ 138 Nr. 3 VwGO), weshalb unwiderleglich vermutet wird, dass die angefochtene Entscheidung auf ihm beruht (stRspr; vgl. Beschluss vom 19. April 1999 - BVerwG 8 B 150.98 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 37 S. 12 m.w.N.). - BVerwG, 12.04.2005 - 3 B 41.05
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtsfrage, die auslaufendes Recht betrifft
Auszug aus BVerwG, 05.09.2007 - 3 B 33.07
Zweifelsfragen zu auslaufendem oder ausgelaufenem Recht - auch zu auslaufendem oder ausgelaufenem Gemeinschaftsrecht - verleihen einem Rechtsstreit aber nur ausnahmsweise dann noch grundsätzliche Bedeutung, wenn sie sich noch in einer unbestimmten Vielzahl offener Fälle stellen oder wenn nachfolgende Regelungen vergleichbare Fragen aufwerfen (stRspr; vgl. Beschluss vom 13. Juli 2007 - BVerwG 3 B 16.07 - m.w.N. sowie zu der in Rede stehenden EG-Verordnung Beschluss vom 12. April 2005 - BVerwG 3 B 41.05 -).
- BVerwG, 02.02.2023 - 5 C 8.21
Unzureichende Anhörung und ermessensfehlerhafte Entscheidung ohne mündliche …
Eine ordnungsgemäße Anhörung zum Beschlussverfahren nach § 130a VwGO setzt voraus, dass die Anhörung unmissverständlich erkennen lässt, wie das Berufungsgericht zu entscheiden beabsichtigt, und zwar sowohl hinsichtlich der Verfahrensweise - ohne mündliche Verhandlung durch Beschluss - als auch hinsichtlich der beabsichtigten Sachentscheidung - Begründetheit oder Unbegründetheit der Berufung - (stRspr, vgl. z. B. BVerwG, Urteil vom 21. März 2000 - 9 C 39.99 - BVerwGE 111, 69 und Beschlüsse vom 5. September 2007 - 3 B 33.07 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 75 Rn. 4 …und vom 12. Juni 2018 - 9 B 4.18 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 89 Rn. 14, jeweils m. w. N.).Rn. 23 Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts sind an die Ordnungsmäßigkeit einer Anhörung in formeller und inhaltlicher Hinsicht strenge Anforderungen zu stellen, weil das damit eingeleitete Verfahren es dem Berufungsgericht ermöglicht, ohne die auch im Berufungsverfahren grundsätzlich vorgesehene mündliche Verhandlung (§ 125 Abs. 1 i. V. m. § 101 Abs. 1 VwGO) zu entscheiden (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 22. April 1999 - 9 B 1037.98 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 38 S. 14 und 16, vom 5. September 2007 - 3 B 33.07 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 75 Rn. 4…, vom 24. April 2017 - 6 B 17.17 - juris Rn. 11 …sowie vom 22. März 2021 - 1 B 4.21 - juris Rn. 10, jeweils m. w. N.).
- BVerwG, 04.11.2008 - 2 B 19.08
Gewährung von Beihilfeleistungen für eine Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox …
Es hat aber dann bei seiner Anhörung zur beabsichtigten Verfahrensweise nach § 130a i.V.m. § 125 Abs. 2 Satz 3 VwGO nicht darauf hingewiesen, wie es zu entscheiden beabsichtigt (zur Notwendigkeit eines solchen Hinweises vgl. Beschluss vom 5. September 2007 - BVerwG 3 B 33.07 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 75 m.w.N.; stRspr). - BVerwG, 06.02.2020 - 4 B 3.17
Anhörung; Musterverfahren; Nachverfahren
Dies gilt umso mehr, als angesichts der Bedeutung der mündlichen Verhandlung im System des verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes an das Vorliegen einer Anhörung strenge Maßstäbe zu stellen sind (vgl. zur Anhörung nach § 130a VwGO: BVerwG, Urteil vom 21. März 2000 - 9 C 39.99 - BVerwGE 111, 69 und Beschluss vom 5. September 2007 - 3 B 33.07 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 75 Rn. 4).
- BVerwG, 24.09.2009 - 3 C 17.08
Landwirtschaft; Betriebsprämie; betriebsindividueller Betrag; besondere Lage; …
Das versteht sich für die Mutterkuhprämie von selbst (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a Doppelbuchst. bb BetrPrämDurchfG; vgl. Art. 6 ff. der Verordnung Nr. 1254/1999), gilt aber auch für die Sonderprämie für männliche Rinder, auch wenn diese tatsächlich in aller Regel im Zeitpunkt der Schlachtung (oder der Ausfuhr) beantragt und gewährt wird (§ 5 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a Doppelbuchst. aa BetrPrämDurchfG; vgl. Art. 4 der Verordnung Nr. 1254/1999; Beschluss vom 5. September 2007 - BVerwG 3 B 33.07 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 75 Rn. 9). - BVerwG, 30.06.2021 - 3 B 40.19
Revisionszulassung; landwirtschaftliche Fördermaßnahmen
Das Oberverwaltungsgericht hätte in seiner - nur paraphierten - Anhörungsmitteilung nach § 130a Satz 2 i.V.m. § 125 Abs. 2 Satz 3 VwGO unmissverständlich erkennen lassen müssen, wie es zu entscheiden beabsichtigt (stRspr; vgl. BVerwG, Beschluss vom 5. September 2007 - 3 B 33.07 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 75). - BVerwG, 30.06.2021 - 1 B 33.21 Das gilt sowohl hinsichtlich der Verfahrensweise - ohne mündliche Verhandlung durch Beschluss - als auch hinsichtlich der beabsichtigten Sachentscheidung - Begründetheit oder Unbegründetheit der Berufung; zu beiden Punkten muss den Beteiligten Gehör gewährt werden (stRspr, vgl. BVerwG, Beschluss vom 5. September 2007 - 3 B 33.07 - Buchholz 310 § 130a VwGO Nr. 75 = juris Rn. 4; Urteil vom 21. März 2000 - 9 C 39.99 - BVerwGE 111, 69 ).
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