Rechtsprechung
| BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- LVG Braunschweig, 14.11.1958 - II A 96/58
- BVerwG, 16.01.1960 - III C 392.58
- BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (6)
- BVerwG, 14.10.1959 - IV C 38.59
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Fortsetzung von BVerwG III C 241.55, BVerwG IV C 38.59.Auch der IV. Senat hat die gleiche Ansicht vertreten (vgl. Urteile vom 25. März 1959 - BVerwG IV C 364.57 - [ZLA 1959 S. 201] und vom 14. Oktober 1959 - BVerwG IV C 38.59 -).
- BVerwG, 21.02.1957 - III C 241.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Fortsetzung von BVerwG III C 241.55, BVerwG IV C 38.59.Der erkennende Senat hat dies bereits vor Inkrafttreten des 8. ÄndG LAG im Urteil vom 21. Februar 1957 - BVerwG III C 241.55 - (BVerwGE 4, 291 = MDR 1957 S. 377) ausgesprochen.
- BVerwG, 12.04.1956 - III C 6.55
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Wie Zschacke (ZLA 1959 S. 369 [370]) zutreffend ausgeführt hat, bezieht sich die in § 229 Abs. 1 Satz 2 LAG vorgesehene Beschränkbarkeit der Ansprüche nur auf die originäre Begründung von Ausgleichsansprüchen zugunsten des dort aufgeführten Personenkreises, nicht aber auf die rechtliche Möglichkeit einer späteren Rechtsnachfolge.Das Urteil des erkennenden Senats vom 12. April 1956 - BVerwG III C 6.55 -, dem noch die vor Erlaß des 8. ÄndG LAG geltende Fassung von § 229 LAG zugrunde lag, ist insoweit mißverständlich, im übrigen jedoch für den vorliegenden Fall nicht maßgeblich, da nach dem dortigen Sachverhalt von dem verstorbenen unmittelbar Geschädigten ein Antrag nicht gestellt worden war.
- BVerwG, 10.07.1957 - IV C 147.56
Auszug aus BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Hieraus ergibt sich einmal, daß die Zuerkennung einer mit Rechtsanspruch ausgestatteten Ausgleichsleistung ein feststellender Verwaltungsakt ist (vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 10. Juli 1957 - BVerwG IV C 147.56 - [BVerwGE 5, 193 = ZLA 1957 S. 358]), und weiter, daß - ähnlich wie im Zivielrecht Unterhaltsansprüche für die Vergangenheit vom Zeitpunkt der Rechtshängigkeit an geltend gemacht werden können (§ 1613 BGB) - für die Entstehung von Ansprüchen auf Unterhaltshilfe allein auf die Antragstellung - § 234 Abs. 1 LAG - abzustellen ist. - BVerwG, 16.07.1959 - III B 325.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Bestätigt ist diese Entscheidung im Beschluß vom 16. Juli 1959 - BVerwG III B 325.57 -. - BVerwG, 25.03.1959 - IV C 364.57
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Auch der IV. Senat hat die gleiche Ansicht vertreten (vgl. Urteile vom 25. März 1959 - BVerwG IV C 364.57 - [ZLA 1959 S. 201] und vom 14. Oktober 1959 - BVerwG IV C 38.59 -).
- BVerwG, 21.09.1989 - 3 C 22.87
Kriegsschadenrente - Nachzahlung von Entschädigungsrente - Vererblichkeit
Von der grundsätzlichen Vererblichkeit des Anspruchs auf Kriegsschadenrente ist demgemäß auch das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung ausgegangen, wenn jedenfalls der unmittelbar Geschädigte seinen - antragsgebundenen - Anspruch bereits durch Antragstellung geltend gemacht hatte (vgl. u.a. Urteile vom 14. Oktober 1959 - BVerwG 4 C 38.59 - a.a.O., vom 17. März 1960 - BVerwG 3 C 392.58 - in ZLA 60, 222, vom 21. Juni 1961 - BVerwG 4 C 199.60 - in RLA 61, 303 und vom 11. November 1960 - BVerwG 4 C 422.58 - in RLA 61, 157; Beschlüsse vom 18. November 1961 - BVerwG 3 B 64.61 - in ZLA 62, 123 = MDR 62, 241 und vom 18. April 1977 - BVerwG 5 B 53.76 -).Für diese Annahme spricht, daß es sich bei § 262 LAG seinem Regelungsinhalt nach um eine dem Schutz des Rentenberechtigten dienende Vorschrift handelt; dieses Schutzbedürfnis entfällt mit dem Tode des Rentenberechtigten (vgl. Urteil vom 17. März 1960 - BVerwG 3 C 392.58 - a.a.O.).
- BVerwG, 16.04.1975 - III B 18.72
Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache - Vererblichkeit eines Anspruchs auf …
Denn sowohl durch den Gesetzeswortlaut der §§ 266 Abs. 2, 278 a, 283, 283 a LAG als auch in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist hinreichend klargestellt und damit nicht mehr grundsätzlich klärungsbedürftig, daß der Anspruch auf Kriegsschadenrente, sei es in der Form der Unterhaltshilfe oder in der Form der Entschädigungsrente, jedenfalls dann vererblich ist, wenn der Erblasser und Rentenberechtigte die Rente vor seinem Tode bereits beantragt hatte (Urteil vom 21. Juni 1961 - BVerwG IV C 199.60 - [RLA 1961, 303] und Urteil vom 17. März 1960 - BVerwG III C 392.58 - [ZLA 1960, 222] jeweils mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 18.11.1961 - III B 64.61
Vererblichkeit von Ansprüchen auf Kriegsschadenrente
Daß der Anspruch auf Kriegsschadenrente vererblich ist, jedenfalls wenn der Antrag von dem unmittelbar Geschädigten noch gestellt war, entspricht der ständigen Rechtsprechung der mit Lastenausgleichssachen betrauten Senate des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. die Urteile des IV. Senatsvom 14. Oktober 1959 - BVerwG IV C 38.59 - [BVerwGE 10, 16] undvom 11. März 1960 - BVerwG IV C 349.58 - sowie das Urteil des beschließenden Senatsvom 17. März 1960 - BVerwG III C 392.58 - [ZLA 1960 S. 222] mit weiteren Nachweisen). - BVerwG, 16.11.1961 - III C 280.58
Rechtsmittel
Der Anspruch auf Unterhaltshilfe aber ist jedenfalls dann, wenn er, wie hier, noch von dem unmittelbar Geschädigten geltend gemacht worden ist, vererblich, wie der Senat im Urteil vom 17. März 1960 - BVerwG III C 392.58 - unter Zusammenfassung der bisherigen Rechtsprechung ausgeführt hat; für die Pflegezulage als Teil der Unterhaltshilfe kann jedenfalls dann nichts anderes gelten, wenn die Voraussetzungen für die Pflegezulage dem Ausgleichsamte erkennbar waren (vgl. auch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. Januar 1960 - BVerwG IV C 306.58 -).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BVerwG, 16.01.1960 - III C 392.58 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Bewilligung von Armenrecht für die Durchführung eines Revisionsverfahrens
Verfahrensgang
- LVG Braunschweig, 14.11.1958 - II A 96/58
- BVerwG, 16.01.1960 - III C 392.58
- BVerwG, 17.03.1960 - III C 392.58
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".