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Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,61477
OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12 (https://dejure.org/2012,61477)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 06.11.2012 - 3 D 45/12 (https://dejure.org/2012,61477)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 06. November 2012 - 3 D 45/12 (https://dejure.org/2012,61477)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Justiz Sachsen

    ZPO § 114 S. 1; AufenthG § 11 Abs. 1
    Sperrfrist, Einreiseverbot, Aufenthaltsverbot, Befristung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (8)

  • BVerfG, 31.08.1999 - 2 BvR 1523/99

    Verfassungsmäßigkeit der Versagung des Aufschubs aufenthaltsbeendender Maßnahmen …

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Rn. 6 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts gewährt Art. 6 Abs. 1 GG zwar unmittelbar keinen Anspruch auf Aufenthalt (BVerfG, Beschl. v. 31. August 1999, AuAS 2000, 43;… BVerwG, Urt. v. 9. Dezember 1997, NVwZ 1998, 748 m. w. N.), sondern enthält die wertentscheidende Grundsatznorm, nach welcher der Staat die Familie zu schützen und zu fördern hat, und verpflichtet die Ausländerbehörde, bei der Entscheidung über aufenthaltsbeendende Maßnahmen die familiären Bindungen des den (weiteren) Aufenthalt begehrenden Ausländers an Personen, die sich berechtigterweise im Bundesgebiet aufhalten, pflichtgemäß, d. h. entsprechend dem Gewicht dieser Bindungen, in ihren Erwägungen zur Geltung zu bringen.
  • BVerwG, 10.07.2012 - 1 C 19.11

    Antrag; Äquivalenzgrundsatz; Assoziationsrecht; assoziationsrechtliches …

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Die Abwägung ist nach Maßgabe des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit auf der Grundlage der Umstände des Einzelfalls im Zeitpunkt der Behördenentscheidung vorzunehmen bzw. von den Verwaltungsgerichten zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung bzw. Entscheidung des Gerichts zu überprüfen oder bei fehlender behördlicher Befristungsentscheidung durch eine eigene Abwägung als Grundlage des Verpflichtungsausspruchs zu ersetzen (BVerwG, Urt. v. 10. Juli 2012 - 1 C 19/11 -, juris Rn. 42).
  • BVerfG, 14.10.2003 - 1 BvR 901/03

    Effektiver Rechtschutz im verwaltungsgerichtlichen Verfahren; Voraussetzungen der …

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Insbesondere darf das Bewilligungsverfahren nicht dazu benutzt werden, die Klärung streitiger Rechts- oder Tatsachenfragen im Hauptsacheverfahren zu verhindern (vgl. BVerfG, Beschl. v. 14. Oktober 2003, NVwZ 2004, 334 m. w. N.).
  • BVerwG, 29.09.1998 - 1 C 8.96

    Ausweisung eines türkischen Arbeitnehmers

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Je gewichtiger das öffentliche Interesse an der Vollziehung einer Ausweisung ist, umso eher dürfen dem Ausländer und seiner Familie auch schwerwiegende Folgen zugemutet werden (vgl. BVerwG, Urt. v. 29. September 1998, NVwZ 1999, 303; SächsOVG, Beschl. v. 7. April 2011 - 3 D 159/10 -, juris).
  • BVerwG, 09.12.1997 - 1 C 20.97

    Ausländerrecht - Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bei Einreise ohne Visum

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Rn. 6 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts gewährt Art. 6 Abs. 1 GG zwar unmittelbar keinen Anspruch auf Aufenthalt (BVerfG, Beschl. v. 31. August 1999, AuAS 2000, 43; BVerwG, Urt. v. 9. Dezember 1997, NVwZ 1998, 748 m. w. N.), sondern enthält die wertentscheidende Grundsatznorm, nach welcher der Staat die Familie zu schützen und zu fördern hat, und verpflichtet die Ausländerbehörde, bei der Entscheidung über aufenthaltsbeendende Maßnahmen die familiären Bindungen des den (weiteren) Aufenthalt begehrenden Ausländers an Personen, die sich berechtigterweise im Bundesgebiet aufhalten, pflichtgemäß, d. h. entsprechend dem Gewicht dieser Bindungen, in ihren Erwägungen zur Geltung zu bringen.
  • BVerwG, 27.06.1997 - 1 B 123.97

    Ausländerrecht - Besonderer Ausweisungsschutz aus Gründen des familiären …

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Gleichzeitig ist in der höchstricherlichen Rechtsprechung anerkannt, dass bei schwerwiegender Straffälligkeit der Schutz der Familie gemäß Art. 6 Abs. 1 GG einer Ausweisung grundsätzlich nicht entgegensteht (BVerwG, Beschl. v. 27. Juni 1997 - 1 B 123/97 -, juris;… vgl. auch BayVGH, Urt. v. 3. Mai 2005 - 24 B 04.2037 -, juris).
  • VGH Bayern, 03.05.2005 - 24 B 04.2037

    Ausweisung eines Familienvaters, instabile familiäre Situation, Grundsatz der …

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Gleichzeitig ist in der höchstricherlichen Rechtsprechung anerkannt, dass bei schwerwiegender Straffälligkeit der Schutz der Familie gemäß Art. 6 Abs. 1 GG einer Ausweisung grundsätzlich nicht entgegensteht (BVerwG, Beschl. v. 27. Juni 1997 - 1 B 123/97 -, juris; vgl. auch BayVGH, Urt. v. 3. Mai 2005 - 24 B 04.2037 -, juris).
  • OVG Sachsen, 07.04.2011 - 3 D 159/10

    Abschiebung, Befristung, Regelfall

    Auszug aus OVG Sachsen, 06.11.2012 - 3 D 45/12
    Je gewichtiger das öffentliche Interesse an der Vollziehung einer Ausweisung ist, umso eher dürfen dem Ausländer und seiner Familie auch schwerwiegende Folgen zugemutet werden (…vgl. BVerwG, Urt. v. 29. September 1998, NVwZ 1999, 303; SächsOVG, Beschl. v. 7. April 2011 - 3 D 159/10 -, juris).
  • OVG Sachsen, 18.06.2019 - 3 A 1/17

    Ausweisung; Vater-Kind-Beziehung

    Rn. 28 Gleichzeitig ist in der höchstrichterlichen Rechtsprechung aber auch anerkannt, dass bei schwerwiegender Straffälligkeit der Schutz der Familie gemäß Art. 6 Abs. 1 GG einer Ausweisung grundsätzlich nicht entgegensteht (BVerwG, Beschl. v. 27. Juni 1997 - 1 B 123/97 -, juris; SächsOVG, Beschl. v. 6. November 2012 - 3 D 45/12 -, juris Rn. 6 m. w. N.).
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