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Weitere Entscheidung unten: OLG Frankfurt, 28.06.2018

Rechtsprechung
   OLG Rostock, 13.09.2018 - 3 U 40/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,50473
OLG Rostock, 13.09.2018 - 3 U 40/17 (https://dejure.org/2018,50473)
OLG Rostock, Entscheidung vom 13.09.2018 - 3 U 40/17 (https://dejure.org/2018,50473)
OLG Rostock, Entscheidung vom 13. September 2018 - 3 U 40/17 (https://dejure.org/2018,50473)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • openjur.de
  • Justiz Mecklenburg-Vorpommern

    § 226 BGB, § 903 BGB, § 1004 Abs 1 BGB, § 10 Abs 6 S 3 WoEigG
    Klage eines Wohnungseigentümers gegen einen Grundstücksnachbarn auf Unterlassung der Errichtung eines Zaunes: Klagebefugnis des Wohnungseigentümers; beabsichtigte Nutzung des Nachbargrundstücks als Zuwegung zum hinteren Teil des Gemeinschaftsgrundstücks

  • zfir-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    BGB §§ 226, 903 Satz 1, § 1004 Abs. 1
    Kein Anspruch eines (WEG-)Miteigentümers auf Beseitigung eines auf im Eigentum des Nachbarn stehender Stichstraße errichteten Zauns

  • Wolters Kluwer

    Rechtsstellung eines einzelnen Wohnungseigentümers hinsichtlich Lärm von einem Nachbargrundstück

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB § 1004
    Klagebefugnis des Wohnungseigentümers, Nutzung des Nachbargrundstücks als Zuwegung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 226 ; BGB § 903 ; BGB § 1004 ; WoEigG
    Rechtsstellung eines einzelnen Wohnungseigentümers hinsichtlich Lärm von einem Nachbargrundstück

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Jeder Eigentümer kann selbst Unterlassung einer Störung fordern!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Eigentümer darf Privatstraße für Mitglieder einer benachbarten WEG sperren! (IMR 2019, 289)

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Wird zitiert von ... (2)Zitiert selbst (22)

  • BGH, 13.03.1998 - V ZR 190/97

    Rechte des Beklagten im Berufungsverfahren im Hinblick auf eine Widerklage; …

    Auszug aus OLG Rostock, 13.09.2018 - 3 U 40/17
    Rn. 11 Nach der Rechtsprechung kann ein Grundstückseigentümer die Beseitigung und Unterlassung der Behinderung der Zu- und Abfahrt (bzw. des Zu- und Abgangs) in entsprechender Anwendung von § 1004 Abs. 1 BGB vom bzw. zum öffentlichen Straßenland verlangen (OLG Hamm…, Urteil vom 19. Juni 2017 - I-5 U 20/16 -, zit. n. juris, Rn. 71, 89;… vgl. BGH, Urteil v. 01. Juli 2011 - V ZR 154/10 -, zit. n. juris, Rn. 9 ff.; BGH, Urteil v. 13.03.1998 - V ZR 190/97 -, zit. n. juris, Rn. 17).

    Nach dieser Vorschrift kann der Grundstückseigentümer deshalb auch Beeinträchtigungen des Gemeingebrauchs in diesem Zusammenhang abwehren (vgl. BGH, Urteil v. 13.03.1998 - V ZR 190/97 -, zit. n. juris, Rn. 17 ff;… OLG Brandenburg, Urteil v. 08.11.2007 - 5 U 179/06 -, zit. n. juris, Rn. 30 ff.).

    Gemeingebrauch besteht also nur an rechtlich-öffentlichen, nicht an bloß tatsächlich-öffentlichen Straßen und Plätzen (…vgl. BGH, Urteil v. 21.01.1969 - VI ZR 200/67 -, zit. n. juris, Rn. 10; BGH, Urteil v. 13.03.1998 - V ZR 190/97 -, zit. n. juris, Rn. 19; OVG Münster NWVBl 1995, 313); Ansprüche wegen Behinderung des Gemeingebrauchs setzen daher voraus, dass die jeweilige Straße vor Eintritt der Behinderung als öffentliche Straße gewidmet worden ist (…OLG Karlsruhe, Urteil v. 03.02.2010 - 6 U 34/08, juris Rn. 25 f.).

  • BGH, 05.12.2014 - V ZR 5/14

    Zur gerichtlichen Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen in einer …

    Auszug aus OLG Rostock, 13.09.2018 - 3 U 40/17
    Dies gilt nicht nur, wenn sich die Ansprüche gegen einen anderen Wohnungseigentümer richten (vgl. Senat…, Urteil vom 7. Februar 2014 - V ZR 25/13, NJW 2014, 1090, Rn. 6;… Urteil vom 4. Juli 2014 - V ZR 183/13, NJW 2014, 2861, Rn. 22; Urteil vom 5. Dezember 2014 - V ZR 5/14, BGHZ 203, 327 Rn. 6 f.;… Urteil vom 10. Juli 2015 - V ZR 169/14, NJW 2016, 53 Rn. 5; jeweils mwN), sondern auch dann, wenn Anspruchsgegner ein außerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft stehender Dritter ist (vgl. Senat…, Urteil vom 17. Dezember 2010 - V ZR 125/10, NJW 2011, 1351 Rn. 10;… Urteil vom 10. Juli 2015 - V ZR 194/14, NJW 2015, 2968 Rn. 14;… Urteil vom 22. Januar 2016 - V ZR 116/15, ZMR 2016, 382 Rn. 17).".
  • BGH, 01.07.2011 - V ZR 154/10

    Abwehranspruch des Eigentümers gegen Zugangsbehinderung zu seinem Grundstück auf …

    Auszug aus OLG Rostock, 13.09.2018 - 3 U 40/17
    Rn. 11 Nach der Rechtsprechung kann ein Grundstückseigentümer die Beseitigung und Unterlassung der Behinderung der Zu- und Abfahrt (bzw. des Zu- und Abgangs) in entsprechender Anwendung von § 1004 Abs. 1 BGB vom bzw. zum öffentlichen Straßenland verlangen (OLG Hamm…, Urteil vom 19. Juni 2017 - I-5 U 20/16 -, zit. n. juris, Rn. 71, 89; vgl. BGH, Urteil v. 01. Juli 2011 - V ZR 154/10 -, zit. n. juris, Rn. 9 ff.;… BGH, Urteil v. 13.03.1998 - V ZR 190/97 -, zit. n. juris, Rn. 17).
  • AG Brandenburg, 27.09.2019 - 31 C 272/17

    Hecke - zulässige Höhe und Abstand zum Grundstück des Nachbarn

    Wenn die hier vom Kläger begehrte Rechtsausübung ihm nämlich keinen tatsächlichen Vorteil bringt und lediglich eine Schädigung der Beklagten zu 1.) und 2.) bezwecken soll, wäre ein Fall des § 226 BGB hier gegeben (OLG Rostock, Urteil vom 13.09.2018, Az.: 3 U 40/17; OLG Saarbrücken, Urteil vom 07.02.2013, Az.: 4 U 421/11-130; OLG Düsseldorf, Urteil vom 04.09.2000, Az.: 9 U 119/00, u.a. in: NJW-RR 2001, Seite 162; VGH Mannheim, Urteil vom 15.04.2008, Az.: 8 S 98/08, u.a. in: NVwZ-RR 2008, Seite 685; AG Titisee-Neustadt, Urteil vom 08.04.2014, Az.: 12 C 154/13, u.a. in: BeckRS 2015, Nr. 4014; AG Husum, Urteil vom 16.06.2009, Az.: 2 C 243/09, u.a. in: "juris").
  • AG Brandenburg, 10.02.2025 - 30 C 120/23

    Einfriedung eines Grundstücks - Absprache unter Nachbarn

    Wenn die hier von dem Widerkläger begehrte Rechtsausübung ihm nämlich keinen tatsächlichen Vorteil bringt und lediglich eine Schädigung der Widerbeklagten bezwecken soll, wäre ein Fall des § 226 BGB hier gegeben (OLG Rostock, Urteil vom 13.09.2018, Az.: 3 U 40/17; OLG Saarbrücken, Urteil vom 07.02.2013, Az.: 4 U 421/11-130; OLG Düsseldorf, Urteil vom 04.09.2000, Az.: 9 U 119/00; VGH Mannheim, Urteil vom 15.04.2008, Az.: 8 S 98/08; AG Titisee-Neustadt, Urteil vom 08.04.2014, Az.: 12 C 154/13; AG Husum, Urteil vom 16.06.2009, Az.: 2 C 243/09).
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Rechtsprechung
   OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,17475
OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17 (https://dejure.org/2018,17475)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 28.06.2018 - 3 U 40/17 (https://dejure.org/2018,17475)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 28. Juni 2018 - 3 U 40/17 (https://dejure.org/2018,17475)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Justiz Hessen (Pressemitteilung)

    Ehemaliger "DSDS"-Sieger vor OLG erfolgreich

  • tp-presseagentur.de (Kurzinformation)

    Ehemaliger DSDS-Sieger erfolgreich

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Ehemaliger "DSDS"-Sieger muss Künstlermanagerin nicht an allen Einnahmen beteiligen - Künstlermanagementvertrag sieht keine Beteiligung an Einnahmen aus Vereinbarung zwischen Konzertveranstalter und "DSDS"-Sieger vor

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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (9)

  • BGH, 29.04.2008 - KZR 2/07

    Erdgassondervertrag

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Danach gehen Zweifel bei der Auslegung allgemeiner Geschäftsbedingungen zu Lasten des Verwenders, weshalb die kundenfreundlichste Auslegung vorzunehmen ist (vgl. BGH NJW 2008, 2172) - hier mithin der vorgenannte Umkehrschluss, dass die Klägerin an Erlösen des Beklagten aus dem Vertrag mit der B GmbH nicht beteiligt ist.
  • BGH, 20.01.2016 - VIII ZR 152/15

    Allgemeine Geschäftsbedingungen für einen Altmietvertrag über eine Wohnung: …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Der Senat verkennt dabei nicht, dass dies anders wäre, wenn die Parteien der Klausel übereinstimmend eine von ihrem objektiven Sinn abweichende Bedeutung beimäßen (vgl. nur BGH NJW 2009, 3422; NJW-RR 2016, 526).
  • BGH, 16.06.2009 - XI ZR 145/08

    Wirksamkeit einer Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Der Senat verkennt dabei nicht, dass dies anders wäre, wenn die Parteien der Klausel übereinstimmend eine von ihrem objektiven Sinn abweichende Bedeutung beimäßen (vgl. nur BGH NJW 2009, 3422; NJW-RR 2016, 526).
  • BGH, 06.12.2011 - II ZB 21/10

    Anforderungen an eine ordnungsgemäße Berufungsbegründung

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Weder Schlüssigkeit noch auch nur Vertretbarkeit der Begründung sind Zulässigkeitsvoraussetzungen (BGH NJW-RR 2003, 1580 = MDR 2003, 1130;… BGHReport 2003, 1236; MDR 2012, 244).
  • BGH, 21.05.2003 - VIII ZB 133/02

    Inhaltliche und formale Anforderungen an die Auseinandersetzung mit dem …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Weder Schlüssigkeit noch auch nur Vertretbarkeit der Begründung sind Zulässigkeitsvoraussetzungen (BGH NJW-RR 2003, 1580 = MDR 2003, 1130;… BGHReport 2003, 1236; MDR 2012, 244).
  • BGH, 09.03.1995 - IX ZR 143/94

    Anforderungen an die Berufungsbegründung

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Werden nur die erstinstanzlichen Rechtsausführungen angegriffen, dann muss die eigene Rechtsansicht dargelegt werden (BGH MDR 84, 310 = NJW 84, 177); es reicht nicht aus, die Auffassung des Erstrichters als falsch oder die Anwendung einer bestimmten Vorschrift als irrig zu rügen (BGH VersR 85, 67; NJW 95, 1560).
  • BGH, 05.10.1983 - VIII ZR 224/82

    Prüfung des Grunds des Anspruchs durch das Berufungsgericht - Begründung der …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Werden nur die erstinstanzlichen Rechtsausführungen angegriffen, dann muss die eigene Rechtsansicht dargelegt werden (BGH MDR 84, 310 = NJW 84, 177); es reicht nicht aus, die Auffassung des Erstrichters als falsch oder die Anwendung einer bestimmten Vorschrift als irrig zu rügen (BGH VersR 85, 67; NJW 95, 1560).
  • BGH, 30.10.1984 - IX ZB 103/84

    Bezugnahme - Schriftsatz - Berufungsbegründung - Beglaubigung - Abschrift - Kopie …

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Werden nur die erstinstanzlichen Rechtsausführungen angegriffen, dann muss die eigene Rechtsansicht dargelegt werden (BGH MDR 84, 310 = NJW 84, 177); es reicht nicht aus, die Auffassung des Erstrichters als falsch oder die Anwendung einer bestimmten Vorschrift als irrig zu rügen (BGH VersR 85, 67; NJW 95, 1560).
  • BGH, 10.06.2003 - X ZR 56/01

    Anforderungen an die Berufungsbegründung bei alternativer Urteilsbegründung

    Auszug aus OLG Frankfurt, 28.06.2018 - 3 U 40/17
    Weder Schlüssigkeit noch auch nur Vertretbarkeit der Begründung sind Zulässigkeitsvoraussetzungen (BGH NJW-RR 2003, 1580 = MDR 2003, 1130; BGHReport 2003, 1236; MDR 2012, 244).
  • KG, 20.05.2021 - 4 U 222/19

    Wirksamkeitsprüfung eines Künstler-Managementvertrags an den Maßstäben der …

    Sind die Einnahmen eines Künstlers aus einem Konzertproduktionsvertrag nach den in einem Managementvertrag allgemein getroffenen Vereinbarungen Teil der für die Berechnung der Beteiligungsvergütung des Managers heranzuziehenden Verwertungserlöse, kann aus dem Umstand, dass derartige Einnahmen in einer gesonderten Regelung zur Beteiligung des Managers an Erlösen aus anderen Verträgen keine Erwähnung gefunden haben, auch nach den für Formularklauseln geltenden Auslegungsregeln nicht darauf geschlossen werden, dass der Manager an solchen Einnahmen nicht zu beteiligen sei (entgegen OLG Frankfurt, Urteil vom 28. Juni 2018 - 3 U 40/17, juris).(Rn.109).

    Auf die hiergegen gerichtete Berufung des Klägers änderte das Oberlandesgericht Frankfurt das erstinstanzliche Urteil mit seiner Berufungsentscheidung vom 28. Juni 2018 - 3 U 40/17 - (Anlage K4) und wies die gegen den Kläger gerichtete Klage ab.

    Die in dem Managementvertrag getroffenen Vergütungsvereinbarungen tragen nicht den von dem Landgericht in Anlehnung an das Berufungsurteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 28. Juni 2018 - 3 U 40/17 - gezogenen Umkehrschluss, demzufolge aus dem Umstand, dass der Konzertproduktionsvertrag in Ziffer 4.9 des Managementvertrages keine Erwähnung findet, darauf geschlossen werden müsse, dass der Manager an Einnahmen aus diesem Vertrag nicht zu beteiligen sei.

    Darauf, ob die Beklagte - wie das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hervorgehoben hat (Urteil vom 28. Juni 2018 - 3 U 40/17 Rn. 29, juris) - "für den Abschluss des [Konzertproduktionsvertrages] keinerlei Tätigkeiten entfaltet" hat, kommt es nach der zu Ziffer 4.3 Satz 1 des Managementvertrages getroffenen Vereinbarung für die Entstehung ihres Vergütungsanspruchs nicht an.

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