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Rechtsprechung
   VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,33545
VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07 (https://dejure.org/2008,33545)
VG Stade, Entscheidung vom 14.10.2008 - 4 A 876/07 (https://dejure.org/2008,33545)
VG Stade, Entscheidung vom 14. Oktober 2008 - 4 A 876/07 (https://dejure.org/2008,33545)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)

    AsylVfG § 73 Abs. 1; GG Art. 16 a Abs. 1; AufenthG § 60 Abs. 1; RL 2004/83/EG Art. 10 Abs. 1 Bst. b
    Türkei, Widerruf, Asylanerkennung, Jesiden, Gruppenverfolgung, Verfolgung durch Dritte, mittelbare Verfolgung, nichtstaatliche Verfolgung, Verfolgungsdichte, Religion, religiös motivierte Verfolgung, religiöses Existenzminimum, Verfolgungshandlung, herabgestufter ...

  • milo.bamf.de

    GG, Art 16a Abs 1; AufenthG 2004, § 60 Abs 1; AuslG 1990, § 51 Abs 1; AsylG, § 73 Abs 1; EGRL 83/2004
    Türkei; keine mittelbare Gruppenverfolgung von Yeziden; der Widerruf der Asylanerkennung ist rechtmäßig; Yeziden sind keinen schwerwiegenden Verletzungen ihrer Rechte bei der Religionsausübung iSv Art 9 und 10 Abs 1b der Qualifikationsrichtlinie 83 / 2004 / EG ausgesetzt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (12)

  • OVG Niedersachsen, 17.07.2007 - 11 LB 332/03

    Vorliegen einer mittelbaren staatlichen Gruppenverfolgung der Yeziden in der …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    März 2008 (4 A1991/03 und 4 A 2212/03) in Übereinstimmung mit der neueren Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts (z.B. Urteile vom 17. Juli 2007 - 11 LB 332/03 - und vom 26. November 2007 - 11 LB 15/06 -) davon aus, dass (selbst) glaubensgebundene Yeziden in ihren Hauptsiedlungegebieten im Südosten der Türkei keiner Gruppenverfolgung durch die moslemische Bevölkerungsmehrheit mehr ausgesetzt und Rückkehrer derzeit vor politischer Verfolgung sogar hinreichend sicher sind.

    Während das vom Nds. Oberverwaltungsgericht um Auskunft ersuchte Auswärtige Amt nach Ermittlungen vor Ort durch einen Vertrauensanwalt in seiner Stellungnahme vom 26. Januar 2007 zu dem Ergebnis gelangt ist, dass jedenfalls für die Mehrheit der angeführten Vorfälle die yezidische Religion der Betroffenen nicht ursächlich gewesen sei, verteidigt das Yezidische Forum seine gegenteilige Auffassung in seinen Anmerkungen vom 20. März 2007 (zur Stellungnahme des Auswärtigen Amtes vom 26. Januar 2007) und 18. Dezember 2007 (zum Urteil des Nds. OVG vom 17. Juli 2007 - 11 LB 332/03 -).

    Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass nicht-staatlichen Repressionsmaßnahmen Vorschub geleistet oder solche toleriert werden (vgl. im Einzelnen Nds. OVG, Urteil vom 17. Juli 2007 - 11 LB 332/03 -).

    Die öffentliche Darstellung der eigenen religiösen Identität ist somit kein wesentliches hergebrachtes Element des yezidischen Glaubens (Nds. OVG, Urteil vom 17. Juli 2007 - 11 LB 332/03 - und Beschluss vom 28. August 2008 - 1 1 LA 178/08 -).

  • BVerwG, 20.03.2007 - 1 C 21.06

    Widerruf der Flüchtlingsanerkennung (Irak); Prüfungspflicht des Bundesamts; …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    Die obligatorische Pflicht des Bundesamtes zur Überprüfung der Voraussetzungen für einen Widerruf der Asylanerkennung innerhalb von drei Jahren nach Unanfechtbarkeit der Asylanerkennung beginnt für die vor Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes unanfechtbar gewordenen Anerkennungen - sog. Altanerkennungen - mit dem 1. Januar 2005 (vgl. BVerwG, Urteil vom 20. März 2007 -1 C 21.06 zitiert nach juris).

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. nur Urteile vom 20. März 2007 -1 C 21.06 - und vom 12. Juni 2007 - 10 C 24.07 -) dient das Gebot des unverzüglichen Widerrufs ausschließlich öffentlichen Interessen.

  • VG Hannover, 19.12.2007 - 1 A 3097/06

    Asyl; Asylanerkennung; Asylberechtigter; Asylberechtigung; Asylbewerber; …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    Hiermit hat sich das Verwaltungsgericht Hannover in seinem Urteil vom 19. Dezember 2007 -1 A 3097/06, 1 A 3101/06, 1 A 3102/06, 1 A 3103/06 - ausführlich auseinandergesetzt.
  • RG, 10.11.1905 - 264/05

    Ist im Königreich Sachsen für das Verfahren in reinen Verwaltungssachen die …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    Insbesondere folgt aus ihrer kurdischen Volkszugehörigkeit keine landesweite Verfolgungsgefahr (ständige Rechtsprechung der Kammer; vgl. auch Nds. OVG, Urteil vom 18. Juli 2006 - 1 1 LB 264/05 -).
  • BVerwG, 20.01.2004 - 1 C 9.03

    Apostasie; Abfall vom Islam; Konversion; konvertierte Muslime; Glaubenswechsel; …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    Eine solche liegt erst dann vor, wenn die Religionsausübung in ihrem unverzichtbaren Kern durch staatliche oder dem Staat zurechenbare Eingriffe unmöglich gemacht wird (vgl. BVerwG, Urteil vom 20. Januar 2004 - 1 C 9/03 -, BVerwGE 120, 16 ff.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2006 - 15 A 2119/02

    Türkei, Jesiden, Gruppenverfolgung, mittelbare Verfolgung, Verfolgungsdichte, …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    Das Fehlen von Angehörigen der yezidischen Priesterstämme beruht nicht (mehr) auf staatlichen oder dem Staat zurechenbaren Eingriffen, sondern ist die tatsächliche Folge der vergleichsweise geringen Zahl der in der Türkei lebenden Yeziden sowie der Entscheidung der in das Ausland abgewanderten/geflüchteten yezidischen Würdenträger, nicht in die Türkei zurückzukehren (vgl. Nds. OVG, Urteil vom 17. Juli 2007 - 1 1 LB 332/03 - und Beschluss vom 28. August 2008 - 1 1 LA 178/08 -, OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 14. Februar 2006 - 15 A 2119/02.A -).
  • BVerwG, 12.06.2007 - 10 C 24.07

    Widerruf der Flüchtlingsanerkennung (Irak); Prüfungspflicht des Bundesamts; …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. nur Urteile vom 20. März 2007 -1 C 21.06 - und vom 12. Juni 2007 - 10 C 24.07 -) dient das Gebot des unverzüglichen Widerrufs ausschließlich öffentlichen Interessen.
  • BVerwG, 27.04.1982 - 9 C 308.81

    Antrag auf Anerkennung als Asylberechtigter - Voraussetzungen eines …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    Die bloße Möglichkeit, dass sich die politischen Verhältnisse in weiterer Zukunft verändern könnten und dann vielleicht für den Asylsuchenden die Gefahr politischer Verfolgung besteht, vermag einen Asylanspruch nicht zu begründen (vgl. nur BVerwG, Urteil vom 27. April 1982 - 9 C 308.81 -, Buchholz 402.24 § 28 AuslG Nr. 27 und 37).
  • KAG Aachen, 08.08.2006 - 15/06
    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    März 2008 (4 A1991/03 und 4 A 2212/03) in Übereinstimmung mit der neueren Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts (z.B. Urteile vom 17. Juli 2007 - 11 LB 332/03 - und vom 26. November 2007 - 11 LB 15/06 -) davon aus, dass (selbst) glaubensgebundene Yeziden in ihren Hauptsiedlungegebieten im Südosten der Türkei keiner Gruppenverfolgung durch die moslemische Bevölkerungsmehrheit mehr ausgesetzt und Rückkehrer derzeit vor politischer Verfolgung sogar hinreichend sicher sind.
  • VG Stade, 31.03.2008 - 4 A 2212/03

    Türkei, Jesiden, Gruppenverfolgung, Verfolgung durch Dritte, nichtstaatliche …

    Auszug aus VG Stade, 14.10.2008 - 4 A 876/07
    März 2008 (4 A1991/03 und 4 A 2212/03) in Übereinstimmung mit der neueren Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts (z.B. Urteile vom 17. Juli 2007 - 11 LB 332/03 - und vom 26. November 2007 - 11 LB 15/06 -) davon aus, dass (selbst) glaubensgebundene Yeziden in ihren Hauptsiedlungegebieten im Südosten der Türkei keiner Gruppenverfolgung durch die moslemische Bevölkerungsmehrheit mehr ausgesetzt und Rückkehrer derzeit vor politischer Verfolgung sogar hinreichend sicher sind.
  • EGMR, 10.01.2012 - 1472/07

    KAURIN v. BOSNIA AND HERZEGOVINA

  • RG, 04.01.1908 - I 878/07

    1. Gilt das Vergehen gegen §§ 7. 13 Nr. 1 des Weingesetzes als im Inlande verübt, …

  • OVG Niedersachsen, 24.03.2009 - 2 LB 643/07

    Abkommen; Abschiebung; Abschiebungsschutz; Abschiebungsschutzsuchender; …

    Die Verwaltungsgerichte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, also der Bundesländer, denen yezidische Asylbewerber maßgeblich zugewiesen worden sind, haben sich nahezu durchgängig der Auffassung der jeweiligen Obergerichte angeschlossen (vgl. VG Münster, Urt. v. 20.7.2006 - 3 K 1748/04.A - VG Arnsberg, Urt. v. 6.2.2007 - 8 K 1940/05.A - VG Osnabrück, Urt. v. 10.4.2007 - 5 A 35/07 - VG Lüneburg, Urt. v. 12.8.2008 - 2 A 53/08 - VG Minden, Urt. v. 19.8.2008 - 12 K 2188/07.A - VG Hannover, Urt. v. 16.9.2008 - 1 A 1578/06 - VG Stade, Urt. v. 14.10.2008 - 4 A 876/07 -).
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