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Rechtsprechung
   OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2024,15056
OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23 (https://dejure.org/2024,15056)
OLG Dresden, Entscheidung vom 27.05.2024 - 4 U 2057/23 (https://dejure.org/2024,15056)
OLG Dresden, Entscheidung vom 27. Mai 2024 - 4 U 2057/23 (https://dejure.org/2024,15056)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Sachsen

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  • medizinrechtsiegen.de

    Schadensersatz bei Gabe von Gadovist anlässlich einer MRT-Untersuchung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 630a; BGB § 286
    Arzthaftungsrechtlicher Schadesnersatzanspruch wegen behaupteter Aufklärungsfehler sowie fehlerhaften Untersuchungsmanagements anlässlich MRT-Untersuchungen mit Kontrastmittelgabe; Wahrung des medizinischen Behandlungsstandards beim Einsatz eines hierfür zugelassenen ...

Verfahrensgang

  • LG Leipzig - 7 O 2477/19
  • OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (17)

  • OLG Dresden, 11.12.2020 - 4 U 1885/20
    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Die bloße Behauptung eines Behandlungsfehlers entgegen den erstinstanzlichen Feststellungen auf der Grundlage eines nachvollziehbaren und gut begründeten Sachverständigengutachtens genügt nicht (vgl. Senat, Beschluss vom 11.12.2020 - 4 U 1885/20 - juris; vgl. Senat, Beschluss vom 07.08.2020 - 4 U 1285/20 - juris).

    Zwar ist eine Partei grundsätzlich nicht verpflichtet, bereits in erster Instanz ihre Einwendungen gegen ein Gerichtsgutachten auf die Beifügung eines Privatgutachtens oder auf Sachverständigenrat zu stützen oder selbst oder durch Dritte in medizinischen Bibliotheken Recherchen anzustellen, um Einwendungen gegen ein medizinisches Sachverständigengutachten zu formulieren (vgl. Senat, Beschluss vom 11.12.2020 - 4 U 1885/20 - juris).

    Die bloße Behauptung einer fehlerhaften Aufklärung über Alternativen entgegen den erstinstanzlichen Feststellungen auf der Grundlage eines nachvollziehbaren und gut begründeten Sachverständigengutachtens genügt nicht (vgl. Senat, Beschluss vom 11.12.2020 - 4 U 1885/20 - juris; vgl. Senat, Beschluss vom 07.08.2020 - 4 U 1285/20 - juris).

  • OLG Dresden, 07.08.2020 - 4 U 1285/20
    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Die bloße Behauptung eines Behandlungsfehlers entgegen den erstinstanzlichen Feststellungen auf der Grundlage eines nachvollziehbaren und gut begründeten Sachverständigengutachtens genügt nicht (vgl. Senat, Beschluss vom 11.12.2020 - 4 U 1885/20 - juris; vgl. Senat, Beschluss vom 07.08.2020 - 4 U 1285/20 - juris).

    Die bloße Behauptung einer fehlerhaften Aufklärung über Alternativen entgegen den erstinstanzlichen Feststellungen auf der Grundlage eines nachvollziehbaren und gut begründeten Sachverständigengutachtens genügt nicht (vgl. Senat, Beschluss vom 11.12.2020 - 4 U 1885/20 - juris; vgl. Senat, Beschluss vom 07.08.2020 - 4 U 1285/20 - juris).

  • BGH, 29.06.2016 - VIII ZR 191/15

    Kein Sachmangel bei einer zwölf Monate überschreitenden Standzeit eines …

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Derartige Zweifel liegen vor, wenn eine gewisse, nicht notwendig überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass bei Wiederholung der Beweisaufnahme die erstinstanzlichen Feststellungen keinen Bestand haben werden, sich also deren Unrichtigkeit herausstellt (vgl. BGH, Urteile vom 08. Juni 2004 - VI ZR 199/03 = NJW 2004, 2825; vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03; vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14; vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26;… Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24, jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 11.10.2016 - VIII ZR 300/15

    Berufung im Schadensersatzprozess des gekündigten Wohnraummieters wegen …

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Derartige Zweifel liegen vor, wenn eine gewisse, nicht notwendig überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass bei Wiederholung der Beweisaufnahme die erstinstanzlichen Feststellungen keinen Bestand haben werden, sich also deren Unrichtigkeit herausstellt (vgl. BGH, Urteile vom 08. Juni 2004 - VI ZR 199/03 = NJW 2004, 2825; vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03; vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14;… vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26;… Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; BGH, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24, jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 21.06.2016 - VI ZR 403/14

    Haftung wegen des Einsperrens von Schiffen: Pflicht des Berufungsgerichts zur …

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Derartige Zweifel liegen vor, wenn eine gewisse, nicht notwendig überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass bei Wiederholung der Beweisaufnahme die erstinstanzlichen Feststellungen keinen Bestand haben werden, sich also deren Unrichtigkeit herausstellt (vgl. BGH, Urteile vom 08. Juni 2004 - VI ZR 199/03 = NJW 2004, 2825; vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03; vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14;… vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26;… Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24, jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 10.05.2016 - VIII ZR 214/15

    Wohnraummiete: Vorgetäuschte Eigenbedarfskündigung bei bestehender …

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Derartige Zweifel liegen vor, wenn eine gewisse, nicht notwendig überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass bei Wiederholung der Beweisaufnahme die erstinstanzlichen Feststellungen keinen Bestand haben werden, sich also deren Unrichtigkeit herausstellt (vgl. BGH, Urteile vom 08. Juni 2004 - VI ZR 199/03 = NJW 2004, 2825; vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03; vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14;… vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26; Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24, jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 07.02.2012 - VI ZR 63/11

    Arzthaftung: Darlegungs- und Beweislast für die Kausalität der Pflichtverletzung …

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Dieser Grundsatz gilt sowohl bei der Verletzung der ärztlichen Aufklärungspflicht über die Risiken eines Eingriffs wie auch über bestehende Behandlungsalternativen, d.h. der Selbstbestimmungsaufklärung (vgl. BGH, Urteil vom 7. Februar 2012 - VI ZR 63/11 -, BGHZ 192, 298-305, Rn. 10 m.w.N., - juris; Senat…, Beschluss vom 19. Juli 2023 - 4 U 245/23 -, Rn. 26, juris).
  • BGH, 08.06.2004 - VI ZR 199/03

    Anforderungen an den Parteivortrag im Arzthaftungsverfahren

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Derartige Zweifel liegen vor, wenn eine gewisse, nicht notwendig überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass bei Wiederholung der Beweisaufnahme die erstinstanzlichen Feststellungen keinen Bestand haben werden, sich also deren Unrichtigkeit herausstellt (vgl. BGH, Urteile vom 08. Juni 2004 - VI ZR 199/03 = NJW 2004, 2825; vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03; vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14;… vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26;… Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24, jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 09.03.2005 - VIII ZR 266/03

    Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzliche Tatsachenfeststellungen

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Derartige Zweifel liegen vor, wenn eine gewisse, nicht notwendig überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass bei Wiederholung der Beweisaufnahme die erstinstanzlichen Feststellungen keinen Bestand haben werden, sich also deren Unrichtigkeit herausstellt (vgl. BGH, Urteile vom 08. Juni 2004 - VI ZR 199/03 = NJW 2004, 2825; vom 9. März 2005 - VIII ZR 266/03; vom 21. Juni 2016 - VI ZR 403/14;… vom 29. Juni 2016 - VIII ZR 191/15, NJW 2016, 3015 Rn. 26;… Beschluss vom 10. Mai 2016 - VIII ZR 214/15, aaO Rn. 16; BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24, jeweils zitiert nach juris).
  • BGH, 27.05.2008 - VI ZR 69/07

    Internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte für Arzthaftungsansprüche aus …

    Auszug aus OLG Dresden, 27.05.2024 - 4 U 2057/23
    Vielmehr führt eine ärztliche Heilbehandlung ohne wirksame Einwilligung des Patienten - die eine ausreichende Aufklärung voraussetzt - nur dann zur Haftung des Arztes, wenn sie einen Gesundheitsschaden des Patienten zur Folge hat (BGH, Urteil vom 27. Mai 2008 - VI ZR 69/07 -, BGHZ 176, 342-347, Rn. 19 - 20).
  • BGH, 29.01.2019 - VI ZR 117/18

    Umfang der Aufklärungspflicht vor einer ärztlichen Behandlung: Orientierung der …

  • BGH, 07.04.1992 - VI ZR 192/91

    Darlegungs- und Beweislast bei postoperativer Risikoaufklärung

  • BGH, 07.04.1992 - VI ZR 216/91

    Aufklärungspflicht bei operativer Brustkrebsbehandlung

  • OLG Dresden, 19.07.2023 - 4 U 245/23

    Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich der ärztlichen Aufklärung über …

  • OLG Dresden, 05.07.2022 - 4 U 657/21

    Für den der Behandlungsseite obliegenden Nachweis einer ordnungsgemäßen …

  • OLG Karlsruhe, 03.07.2013 - 7 U 143/12

    Zahnarzthaftung: Aufklärungspflicht über dauerhaften Ausfall der …

  • OLG Koblenz, 04.03.2016 - 5 U 1076/15
  • OLG Dresden, 15.10.2024 - 4 U 100/24

    Arzthaftungsrechtliche Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche gegen ein …

    Beruft sich der Arzt - wie hier - auf die hypothetische Einwilligung des Patienten, so kann dieser den ärztlichen Einwand dadurch entkräften, dass er nachvollziehbar geltend macht, er hätte sich bei ordnungsgemäßer Aufklärung in einem echten Entscheidungskonflikt befunden (vgl. Senat, Beschluss vom 27.05.2024 - 4 U 2057/23, Rn 42 - juris).

    Auch bei einer unzureichenden medizinischen Risikoaufklärung scheidet ein Schadensersatzanspruch aus, wenn nicht feststeht, dass der eingetretene Schaden durch den wegen der unwirksamen Einwilligung rechtswidrigen Eingriff verursacht worden ist (vgl. Senat, Beschluss vom 05.02.2024 - 4 U 1376/23 - juris; vgl. auch Senat, Beschluss vom 27.05.2024 - 4 U 2057/23, Rn 42 - juris).

  • OLG Dresden, 17.06.2025 - 4 U 106/25

    Zahlungsanspruch eines Geschädigten auf Schmerzensgeld wegen fehlerhafter …

    Der Patient ist daher über die Risiken einer Medikation und somit auch über die Nebenwirkungen eines verordneten Medikaments vor dem ersten Einsatz des Medikaments aufzuklären (vgl. Senat…, Urteil vom 17.12.2024 - 4 U 857/24 -, Rn. 24, juris; Beschluss vom 27.05.2024 - 4 U 2057/23 -, Rn. 47, juris; Beschluss vom 20.04.2018 - 4 U 307/18 - juris, jeweils m.w.N.).
  • OLG Dresden, 03.02.2026 - 4 U 1258/24
    Grundsätzlich ist dem Patienten durch die vor jedem ärztlichen Eingriff zu erfolgende Aufklärung eine allgemeine Vorstellung von der Art und dem Schweregrad der in Betracht stehenden Behandlung sowie den damit verbundenen Belastungen und Risiken zu vermitteln (vgl. Senat, Beschluss vom 27.05.2024 - 4 U 2057/23, Rn. 47 - juris).

    Der Patient muss "im Großen und Ganzen" wissen, worin er einwilligt (vgl. Senat, Beschluss vom 27.05.2024 - 4 U 2057/23, Rn. 47 - juris).

  • OLG Dresden, 27.04.2026 - 4 U 1383/25
    Weil der Patient in Arzthaftungssachen regelmäßig über keine medizinische Sachkunde verfügt, kann er ohne konkrete Anhaltspunkte, die in medizinischer Hinsicht Zweifel an der erstinstanzlichen Beweiswürdigung wecken, diesen Anforderungen nur dadurch Rechnung tragen, dass er ein Privatgutachten vorliegt, zumindest aber selbst auf medizinische Fundstellen oder Leitlinien zurückgreift, die für seine Behauptung streiten (vgl. Senat, Beschluss vom 27. Mai 2024 - 4 U 2057/23 -, Rn. 15, juris).
  • OLG Dresden, 17.12.2024 - 4 U 857/24

    Behandlungsvertrag mit den Eltern eines Minderjährigen als echter Vertrag …

    Auch bei einer unzureichenden medizinischen Risikoaufklärung scheidet ein Schadensersatzanspruch aus, wenn nicht feststeht, dass der eingetretene Schaden durch den wegen der unwirksamen Einwilligung rechtswidrigen Eingriff verursacht worden ist (vgl. Senat, Beschluss vom 05.02.2024 - 4 U 1376/23 - juris; vgl. auch Senat, Beschluss vom 27.05.2024 - 4 U 2057/23, Rn 42 - juris).
  • OLG Dresden, 14.08.2024 - 5 U 615/24
    Weder bestehen hierbei konkrete Anhaltspunkte für fehler- oder lückenhafte Feststellungen, noch werden Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der Tatsachenfeststellungen begründet (vgl. etwa BGH…, Beschluss vom 11. Oktober 2016 - VIII ZR 300/15 -, Rn. 24, OLG Dresden, Beschluss vom 27. Mai 2024 - 4 U 2057/23 -, Rn. 15, juris).
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