Rechtsprechung
| OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Justiz Sachsen
VwGO § 124 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 3; BauGB § 34, § 35
Zulassung der Berufung (abgelehnt), Schmutzwasserbeitrag, Innenbereich/Außenbereich - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Dresden, 07.08.2012 - 2 K 491/11
- OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (14)
- BVerwG, 02.03.2000 - 4 B 15.00
Begriffe der "Bebauung" und des "Bebauungszusammenhangs" i.S. von § 34 Abs. 1 …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Dies trifft ausschließlich für Anlagen zu, die optisch wahrnehmbar und nach Art und Gewicht geeignet sind, ein Gebiet als einen Ortsteil mit einem bestimmten städtebaulichen Charakter zu prägen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 14. September 1992 und v. 17. Juni 1993, Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 152 und 158, sowie Beschl. v. 2. März 2000, BauR 2000, 1310).Hierzu zählen grundsätzlich nur Bauwerke, die dem ständigen Aufenthalt von Menschen dienen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 17. Februar 1984, Buchholz 406.11 § 34 BBauG Nr. 97, und Beschl. v. 2. März 2000, BauR 2000, 1310).
Zwar endet er in aller Regel am letzten Baukörper, örtliche Besonderheiten können es aber rechtfertigen, ihm noch bis zu einer natürlichen Grenze (z. B. Fluss, Waldrand o. ä.) ein oder mehrere Grundstücke zuzuordnen, die unbebaut sind oder trotz des Vorhandenseins von Baulichkeiten sonst nicht zur Prägung der Siedlungsstruktur beitragen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 12. Dezember 1990, Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138; Beschl. v. 20. August 1998, NVwZ-RR 1998, 157, und v. 2. März 2000, BauR 2000, 1310).
Das noch weiter westlich gelegene Grundstück (Blatt..., Flurstück F3.) ist straßenbegleitend mit einem Wohnhaus bebaut; rückwärtig in Höhe des hier veranlagten Grundstücks befindet sich eine Scheune, die nicht für den dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt und deshalb auch für den Bebauungszusammenhang nicht zu berücksichtigen ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 2. März 2000, BauR 2000, 1310).
- BVerwG, 18.06.1997 - 4 B 238.96
Bauplanungsrecht - Waldrandgrundstück als Bestandteil eines im Zusammenhang …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs im Sinne des § 34 BauGB, inwieweit die aufeinanderfolgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche (noch) diesem Zusammenhang angehört (…BVerwG, Urt. v. 6. November 1968, BVerwGE 31, 20, 21, v. 1. Dezember 1972, BVerwGE 41, 227, 233 f., v. 19. September 1986 BVerwGE 75, 34, 36 und Beschl. v. 18. Juni 1997, NVwZ-RR 1998, 157).Zu berücksichtigen sind grundsätzlich nur äußerlich erkennbare Umstände, d. h. mit dem Auge wahrnehmbare Gegebenheiten der vorhandenen Bebauung und der übrigen Geländeverhältnisse (…BVerwG, Urt. v. 12. Dezember 1990, Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138, und Beschl. v. 18. Juni 1997, NVwZ-RR 1998, 157 f.).
Zwar endet er in aller Regel am letzten Baukörper, örtliche Besonderheiten können es aber rechtfertigen, ihm noch bis zu einer natürlichen Grenze (z. B. Fluss, Waldrand o. ä.) ein oder mehrere Grundstücke zuzuordnen, die unbebaut sind oder trotz des Vorhandenseins von Baulichkeiten sonst nicht zur Prägung der Siedlungsstruktur beitragen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 12. Dezember 1990, Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138; Beschl. v. 20. August 1998, NVwZ-RR 1998, 157, und v. 2. März 2000, BauR 2000, 1310).
- BVerwG, 06.12.1967 - IV C 94.66
Abgrenzung zwischen Innen- und Außenbereich; Fehlende nachbarschützende Funktion …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Rn. 7 Wo die Grenze eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils und damit die Grenze zwischen Innen- und Außenbereich verläuft, lässt sich nur aufgrund einer Wertung und Bewertung des konkreten Sachverhalts beurteilen (BVerwG, Urt. v. 6. Dezember 1967, BVerwGE 28, 268, 272 und v. 6. November 1968, BVerwGE 31, 20, 21; st. Rspr.).Hierüber ist nicht nach geographisch-mathematischen Maßstäben, sondern aufgrund einer umfassenden Bewertung des im Einzelfall vorliegenden konkreten Sachverhalts zu entscheiden (BVerwG, Urt. v. 6. Dezember 1967, BVerwGE 28, 268, 272).
Springt ein bebautes Grundstück in den Außenbereich vor, das selbst noch zum Innenbereich gehört, sind die angrenzenden Eckgrundstücke grundsätzlich nicht dem Innenbereich zuzurechnen (BVerwG, Urt. v. 6. Dezember 1967, BVerwGE 28, 268, 273).
- BVerwG, 06.11.1968 - IV C 2.66
Bebauungszusammenhang i.S. von §§ 34, 19 Abs. 1 BBauG
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Rn. 7 Wo die Grenze eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils und damit die Grenze zwischen Innen- und Außenbereich verläuft, lässt sich nur aufgrund einer Wertung und Bewertung des konkreten Sachverhalts beurteilen (BVerwG, Urt. v. 6. Dezember 1967, BVerwGE 28, 268, 272 und v. 6. November 1968, BVerwGE 31, 20, 21; st. Rspr.).Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs im Sinne des § 34 BauGB, inwieweit die aufeinanderfolgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche (noch) diesem Zusammenhang angehört (BVerwG, Urt. v. 6. November 1968, BVerwGE 31, 20, 21, v. 1. Dezember 1972, BVerwGE 41, 227, 233 f., v. 19. September 1986 BVerwGE 75, 34, 36 und Beschl. v. 18. Juni 1997, NVwZ-RR 1998, 157).
- OVG Sachsen, 16.04.2008 - 5 B 49/07
Industrie- und Handelskammer; Pflichtmitgliedschaft; Rechtsanwalt; …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Rn. 5 Solche ernstlichen Zweifel bestehen dann, wenn der Antragsteller des Zulassungsverfahrens tragende Rechtssätze oder erhebliche Tatsachenfeststellungen mit schlüssigen Gegenargumenten so in Frage stellt, dass der Ausgang des Berufungsverfahrens als ungewiss zu beurteilen ist (SächsOVG, Beschl. v. 16. April 2008, SächsVBl. 2008, 191, 192; st. Rspr.).Rn. 13 Grundsätzliche Bedeutung hat eine Rechtssache dann, wenn mit ihr eine grundsätzliche, bisher höchstrichterlich oder obergerichtlich nicht beantwortete Rechtsfrage oder eine im Bereich der Tatsachenfeststellung bisher obergerichtlich nicht geklärte Frage von allgemeiner Bedeutung aufgeworfen wird, die sich in dem erstrebten Berufungsverfahren stellen würde und im Interesse der Einheitlichkeit der Rechtsprechung oder der Fortbildung des Rechts berufungsgerichtlicher Klärung bedarf (SächsOVG, Beschl. v. 16. April 2008, SächsVBl. 2008, 191, 194; st. Rspr.).
- BVerwG, 01.12.1972 - IV C 6.71
Beachtlichkeit eines während des Revisionsverfahrens zustandekommenden …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs im Sinne des § 34 BauGB, inwieweit die aufeinanderfolgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche (noch) diesem Zusammenhang angehört (BVerwG, Urt. v. 6. November 1968, BVerwGE 31, 20, 21, v. 1. Dezember 1972, BVerwGE 41, 227, 233 f., v. 19. September 1986 BVerwGE 75, 34, 36 und Beschl. v. 18. Juni 1997, NVwZ-RR 1998, 157). - BVerwG, 19.09.1986 - 4 C 15.84
Voraussetzungen für das Vorliegen eines Bebauungszusammenhangs i.S. von § 34 Abs. …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs im Sinne des § 34 BauGB, inwieweit die aufeinanderfolgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche (noch) diesem Zusammenhang angehört (BVerwG, Urt. v. 6. November 1968, BVerwGE 31, 20, 21, v. 1. Dezember 1972, BVerwGE 41, 227, 233 f., v. 19. September 1986 BVerwGE 75, 34, 36 und Beschl. v. 18. Juni 1997, NVwZ-RR 1998, 157). - BVerwG, 16.09.1998 - 8 C 8.97
Grundstücksbegriff, Erschließungsanlage im Sinne des § 123 Abs. 2 BauGB, …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Abweichungen vom bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff sind nach der Rechtsprechung des Senats nur dann zulässig, wenn es nach dem Inhalt und Sinn des Beitragsrechts gröblich unangemessen wäre, den bürgerlich-rechtlichen Grundstücksbegriff zugrunde zu legen, z. B. weil das Baugrundstück etwa bei unzureichender Größe allein nicht bebaubar wäre, zusammen mit den angrenzenden Grundstück desselben Eigentümers jedoch ohne weiteres baulich angemessen genutzt werden darf (…SächsOVG, Urt. v. 3. September 2008, SächsVBl. 2009, 40, 42; BVerwG, Urt. v. 16. September 1998, NVwZ 1999, 997, 998 zu Erschließungsbeiträgen nach dem BauGB). - BVerwG, 16.11.2004 - 4 B 71.04
Methodik der Ermittlung der Bodenwerterhöhung nach Durchführung städtebaulicher …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtssache, wenn sich die aufgeworfene Rechtsfrage auf der Grundlage der vorhanden Rechtsprechung und mit Hilfe der üblichen Regeln sachgerechter Gesetzesinterpretation ohne weiteres beantworten lässt (BVerwG, Beschl. v. 16. November 2004, NVwZ 2005, 449, 450; SächsOVG, Beschl. v. 14. Oktober 2013 - 5 A 87/11 -, juris). - OVG Sachsen, 12.07.2007 - 5 B 565/05
Abgabenrecht; Abwasserbeitrag; Vorteilsbegriff; Abwasserbeseitigungskonzept; …
Auszug aus OVG Sachsen, 02.01.2014 - 5 A 615/12
Einem grundsätzlich nicht bebaubaren Grundstück im Außenbereich, das nicht an Abwasserbeseitigungsanlagen angeschlossen ist, wird durch die Abwasserbeseitigungsanlagen des Beklagten kein grundstücksbezogener Vorteil vermittelt (vgl. zum Vorteilsbegriff nach sächsischem Landesrecht: SächsOVG, Urt. v. 12. Juli 2007, SächsVBl. 2008, 17, 20). - OVG Sachsen, 03.09.2008 - 5 A 348/08
Insolvenzverwalter; Bestimmtheit; wirtschaftliche Einheit; …
- OVG Sachsen, 11.11.2010 - 5 A 254/08
Straßenbaubeitrag, Spruchreifmachung, ernstliche Zweifel, Außenbereich, …
- OVG Sachsen, 14.10.2013 - 5 A 87/11
Zulassung der Berufung (abgelehnt), Teilbeiträge, Schmutzwasserentsorgung, …
- OVG Sachsen, 04.08.2010 - 5 A 538/08
Abwasserbeitrag, Teilflächenabgrenzung, Flächennutzungsplan
- OVG Sachsen, 06.06.2018 - 5 A 532/17
Schmutzwasserbeitrag, Abgrenzung Innenbereich zum Außenbereich, …
Dann liegt ein Grundstück innerhalb des Bebauungszusammenhangs, soweit es selbst am Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit teilnimmt (…st. Rspr., u. a. BVerwG, Beschl. v. 5. April 2017 - 4 B 46.16 -, juris Rn. 6, …sowie Urteile v. 30. Juni 2015 - 4 C 5.14 -, juris Rn. 11 ff., und v. 19. April 2012 - 4 C 10.11 -, juris Rn. 11; ebenso u. a. SächsOVG, Beschl. v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 7; jeweils m. w. N.). - OVG Sachsen, 08.03.2021 - 6 A 1268/18
Gewerbeuntersagung; Antrag auf Zulassung der Berufung; Volksverhetzung; …
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtsfrage, wenn sich die aufgeworfene Frage auf der Grundlage der vorhanden Rechtsprechung und mit Hilfe der üblichen Regeln sachgerechter Gesetzesinterpretation ohne weiteres beantworten lässt (SächsOVG, Beschl. v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 13; vgl. zum Revisionsrecht: BVerwG, Beschl. v. 16. November 2004 - 4 B 71.04 -, NVwZ 2005, 449, 450; st. Rspr.). - OVG Sachsen, 04.09.2026 - 4 A 429/24
Gewässerunterhaltung; Hochwasserschutz; Maßnahmenprogramm; Konkretisierung
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtsfrage, wenn sich die aufgeworfene Frage auf der Grundlage der vorhandenen Rechtsprechung und mit Hilfe der üblichen Regeln sachgerechter Gesetzesinterpretation ohne weiteres beantworten lässt (…SächsOVG, Beschl. v. 8. März 2021 a. a. O.; v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 13; st. Rspr.).
- OVG Sachsen, 29.11.2022 - 6 A 43/20
Waldabstand; Eigentumsgarantie; Prozessurteil; Rechtsschutzbedürfnis
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtsfrage, wenn sich die aufgeworfene Frage auf der Grundlage der vorhandenen Rechtsprechung und mit Hilfe der üblichen Regeln sachgerechter Gesetzesinterpretation ohne weiteres beantworten lässt (…SächsOVG, Beschl. v. 8. März 2021 a. a. O.; v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 13; vgl. zum Revisionsrecht: BVerwG, Beschl. v. 16. November 2004 - 4 B 71.04 -, NVwZ 2005, 449, 450; st. Rspr.). - OVG Sachsen, 29.03.2016 - 5 A 433/14
Weiterer Beitrag; Teilflächenabgrenzung; Außenbereich; Abstandsflächen; Zuwegung
Dies ist nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und des Senats grundsätzlich nur bei Bauwerken der Fall, die dem ständigen Aufenthalt von Menschen dienen; befestigte Plätze, Scheunen, Ställe, Gewächshäuser, Gartenhäuser oder Wochenendhäuser spielen keine Rolle (…vgl. z. B. BVerwG, Urt. v. 30. Juni 2015, NVwZ 2015, 1767; Beschl. v. 2. August 2001, BauR 2002, 277; Beschl. v. 2. März 2000, BauR 2000, 1310; Beschl. v. 8. November 1999, BauR 2000, 1171; st. Rspr.; SächsOVG, Beschl. v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 7;… vgl. zu einer Ausnahme bei einem Wochenendhausgebiet: Urt. v. 12. Mai 2014 - 1 A 795/12 -, juris). - OVG Sachsen, 06.09.2022 - 6 A 258/21
Zulassung der Berufung; maßgeblicher Beurteilungszeitpunkt im …
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtsfrage, wenn sich die aufgeworfene Frage auf der Grundlage der vorhandenen Rechtsprechung und mit Hilfe der üblichen Regeln sachgerechter Gesetzesinterpretation ohne weiteres beantworten lässt (…SächsOVG, Beschl. v. 8. März 2021 - 6 A 1268/18 -, juris Rn. 26; Beschl. v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 13; vgl. zum Revisionsrecht: BVerwG, Beschl. v. 16. November 2004 - 4 B 71.04 -, NVwZ 2005, 449, 450; st. Rspr.). - OVG Sachsen, 30.05.2016 - 5 A 93/13
Zulassung der Berufung (abgelehnt); Divergenz; Teilflächenabgrenzung
Maßgeblich sind die tatsächlichen örtlichen Gegebenheiten auf dem Grundstück (vgl. SächsOVG, Beschl. v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 7 ff.), nicht die nachrichtlichen Angaben zur Nutzungsart im Grundbuch oder im Liegenschaftskataster. - VG Augsburg, 02.03.2021 - Au 2 S 20.2690
Erstinstanzlich erfolgloser Eilantrag gegen Erschließungsbeitrag
Demgegenüber kann den zu anderen Zwecken ermittelten Angaben zur Flächennutzung aus dem vom Antragsteller für das Grundstück Fl.Nr. D/2 vorgelegten Auszug aus dem Liegenschaftskataster (Bl. 34 des Gerichtsakts), denen zufolge von der Gesamtfläche 8.523 m² als Grünland, 388 m² als Weg und 870 m² gemischt genutzt werden, hier keine maßgebliche Bedeutung zugemessen werden (vgl. hierzu BVerwG, U.v. 4.10.1990 - 8 C 1.89 - KStZ 1991, 31; SächsOVG, B.v. 2.1.2014 - 5 A 615/12 - juris Rn. 8). - OVG Sachsen, 29.11.2022 - 6 A 517/21
Antrag auf Zulassung der Berufung; Waffenrechtliche Zuverlässigkeit; Reichsbürger
Die Darlegung dieser Voraussetzungen erfordert zumindest die Bezeichnung der konkreten Frage, die für das Berufungsverfahren erheblich sein würde und die Darlegung ihrer Entscheidungserheblichkeit (…SächsOVG, Beschl. v. 8. März 2021 - 6 A 1268/18 -, juris Rn. 26; Beschl. v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 13; vgl. zum Revisionsrecht: BVerwG, Beschl. v. 16. November 2004 - 4 B 71.04 -, NVwZ 2005, 449, 450; st. Rspr.). - OVG Sachsen, 08.01.2026 - 6 A 23/25
Antrag auf Zulassung der Berufung; Bewohnerparkbereich; privater Stellplatz
Nicht klärungsbedürftig ist eine Rechtsfrage, wenn sich die aufgeworfene Frage auf der Grundlage der vorhandenen Rechtsprechung und mit Hilfe der üblichen Regeln sachgerechter Gesetzesinterpretation ohne weiteres beantworten lässt (…SächsOVG, Beschl. v. 8. März 2021 - 6 A 1268/18 -, juris Rn. 26; Beschl. v. 2. Januar 2014 - 5 A 615/12 -, juris Rn. 13; vgl. zum Revisionsrecht: BVerwG, Beschl. v. 16. November 2004 - 4 B 71.04 -, NVwZ 2005, 449, 450; st. Rspr.). - OVG Sachsen, 07.05.2024 - 6 A 312/21
Antrag auf Zulassung der Berufung; Feststellungsinteresse; Widerruf einer …
- OVG Sachsen, 21.09.2022 - 6 A 631/21
Antrag auf Zulassung der Berufung; Bestimmtheit eines Verwaltungsaktes
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