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Weitere Entscheidung unten: LSG Brandenburg, 01.11.2004

Rechtsprechung
   BVerwG, 29.11.2004 - 5 B 105.04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,2825
BVerwG, 29.11.2004 - 5 B 105.04 (https://dejure.org/2004,2825)
BVerwG, Entscheidung vom 29.11.2004 - 5 B 105.04 (https://dejure.org/2004,2825)
BVerwG, Entscheidung vom 29. November 2004 - 5 B 105.04 (https://dejure.org/2004,2825)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    VwGO §§ 60, 67
    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Prozessvertreter einer Behörde; Organisationsverschulden; Fristenkontrolle; Berufungsbegründungsfrist.

  • Bundesverwaltungsgericht

    VwGO §§ 60, 67
    Berufungsbegründungsfrist; Fristenkontrolle; Organisationsverschulden; Prozessvertreter einer Behörde; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

  • Judicialis

    VwGO § 60; ; VwGO § 67

  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Widereinsetzung in den vorherigen Stand wegen Versäumung der Berufungsbegründungsfrist; Notwendigkeit einer wirksamen Fristenkontrolle; Anforderungen an eine hinreichende Fristenkontrolle; Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VwGO § 60 § 67
    Fristenkontrolle durch frühestmögliche Eintragung in Fristenkalender

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2005, 1001
  • NVwZ 2005, 967 (Ls.)
  • DÖV 2005, 519
 
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 05.02.2003 - VIII ZB 115/02

    Anforderungen an die Organisation des Fristenwesens in einer Anwaltskanzlei

    Auszug aus BVerwG, 29.11.2004 - 5 B 105.04
    Hierfür müsste sichergestellt sein, dass die zur wirksamen Fristenkontrolle erforderlichen Handlungen - dazu gehört die Eintragung im Fristenkalender - zum frühestmöglichen Zeitpunkt, das heißt unverzüglich nach Eingang des betreffenden Schriftstücks, vorgenommen werden (BGH, Beschluss vom 5. Februar 2003 - VIII ZB 115/02 - ).
  • BVerwG, 22.12.2000 - 11 C 10.00

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Organisationsverschulden; …

    Auszug aus BVerwG, 29.11.2004 - 5 B 105.04
    Denn in Bezug auf § 60 VwGO gelten die für die Prozessvertretung durch Rechtsanwälte entwickelten Grundsätze für die Prozessvertretung durch die in § 67 Abs. 1 Satz 3 VwGO genannten Personen entsprechend (BVerwG, Beschluss vom 22. Dezember 2000 - BVerwG 11 C 10.00 - ).
  • VGH Bayern, 14.02.2023 - 19 CS 22.2611

    Keine Aussetzung aufenthaltsbeendender Maßnahmen bei zuletzt geduldetem, …

    Dies muss sofort mit dem Eingang des fristauslösenden Schriftstücks geschehen (Peters in Posser/Wolff, VwGO, 63. Ed., Stand 1.7.2022, § 60 Rn. 19 m.V.a. BVerwG NJW 2005, 1001; OVG Münster BeckRS 2019, 176).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.05.2024 - 18 A 100/24

    Begründung des Antrags auf Zulassung der Berufung innerhalb der Zweimonatsfrist; …

    Rn. 5 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 29. November 2004 - 5 B 105.04 -, juris, Rn. 3, vom 22. Dezember 2000 - 11 C 10.00 -, juris, Rn. 7, und vom 6. Juni 1995 - 6 C 13.93 -, juris, Rn. 5; OVG NRW, Beschlüsse vom 18. April 2023 - 6 A 3495/20 -, juris, Rn. 8, und vom 11. Juni 1990 - 24 B 3064/89 -, NVwZ 1991, 490; OVG Berlin-Bbg., Urteile vom 1. Juni 2022 - 10 B 3.17 -, juris, Rn. 27, und Beschluss vom 28. April 2021 - 2 B 23/20 -, juris, Rn. 6; OVG S.-A., Beschluss vom 10. Juli 2008 - 3 L 163/08 -, juris, Rn. 9.
  • BVerwG, 11.01.2012 - 9 B 55.11

    Beschwerdefrist; Versäumung; Verschulden; Wiedereinsetzung; Organisationsmangel; …

    Er hat darauf zu achten, dass unverzüglich nach Eingang eines fristauslösenden Schriftstücks Beginn und Ende der Frist in das Fristenbuch oder den Fristenkalender eingetragen werden (Beschluss vom 29. November 2004 - BVerwG 5 B 105.04 - Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 255; BGH, Beschluss vom 5. Februar 2003 - VIII ZB 115/02 - NJW 2003, 1815 ;… vgl. auch Bier, in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, Verwaltungsgerichtsordnung, Stand Juni 2011, § 60 Rn. 42).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.04.2023 - 6 A 3495/20

    Begründung der Berufung i.R.d. Frist; Besondere Sorgfalt zur Wahrung der …

    Rn. 9 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 29.11.2004 - 5 B 105.04 -, Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 255 = juris Rn. 3, vom 22.12.2000 - 11 C 10.00 - Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 237 = juris Rn. 7, und vom 6.6.1995 - 6 C 13.93 -, NVwZ-RR 1996, 60 = juris Rn. 5; OVG NRW, Beschluss vom 11.7.1990 - 24 B 3064/89 -, NVwZ 1991, 490; OVG Berlin-Bbg., Urteile vom 1.6.2022 - 10 B 3.17 -, juris Rn. 27, und Beschluss vom 28.4.2021 - 2 B 23/20 -, juris Rn. 6; OVG S.-A., Beschluss vom 10.7.2008 - 3 L 163/08 -, juris Rn. 9.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.07.2006 - 15 A 3600/05

    Vertretungszwang bei Zustellungen, wenn ein Bevollmächtigter nicht bestellt ist; …

    BVerwG, Beschluss vom 29.11.2004 - 5 B 105/04 -, NJW 2005, 1001, m.w.N.
  • VGH Bayern, 24.06.2008 - 4 B 08.880

    Wiedereinsetzung; Berufungsbegründungsfrist; Organisationsverschulden einer …

    Die von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an die Sorgfaltspflichten bei der Vertretung durch einen Rechtsanwalt gelten nach ständiger obergerichtlicher Rechtsprechung auch für die Prozessvertretung durch einen Behördenvertreter (BVerwG vom 29.11.2004 NJW 2005, 1001; BayVGH vom 15.3.2004 Az. 1 ZB 03.2830; VGH Baden-Württemberg vom 2.8.2006 NVwZ-RR 2007, 137/138; vom 7.8.2003 NVwZ-RR 2004, 222; OVG Rheinland-Pfalz vom 28.1.2004 NVwZ-RR 2004, 700).

    Hierzu gehört insbesondere, dass der Prozessvertreter das Empfangsbekenntnis über die Zustellung einer gerichtlichen Entscheidung, die eine gesetzliche Frist auslöst wie etwa der Beschluss über die Zulassung der Berufung nach § 124 a Abs. 5 VwGO, erst dann unterzeichnen und zurücksenden darf, wenn in den Handakten die Rechtsmittelfrist festgehalten und vermerkt ist, dass die Frist im Fristenkalender notiert worden ist (BVerwG vom 3.12.2000 -1 B 429/02 [juris] m.w.N.; vom 29.11.2004, a.a.O.;… VGH Baden-Württemberg vom 2.8.2006, a.a.O., S. 138).

  • BSG, 18.01.2006 - B 6 KA 41/05 R

    Nichteinhaltung der Revisionsfrist durch eine Kassenärztliche Vereinigung, …

    Die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht sind für Behörden und andere öffentlich-rechtliche Institutionen die gleichen wie für Rechtsanwälte; sie sind weder strenger noch geringer (…stRspr, vgl zB BSGE 61, 213, 215 ff = SozR 1500 § 67 Nr. 18 S 43 ff; BSG, Beschluss vom 26. November 1996 - 6 RKa 61/96, juris;… BFH, BFH/NV 2003, 1440 ; BVerwG, FEVS 54 [2003], 390; NJW 2005, 1001 f).
  • BVerwG, 29.05.2009 - 2 B 74.08

    Organisationsverschulden bei Befassung verschiedener Mitarbeiter mit der …

    Besondere Einzelweisungen zur Fristennotierung sind nur dort erforderlich, wo die Notierung der Fristen nicht generell einer bestimmten Büroangestellten als Aufgabe zugewiesen ist, allgemeine Weisungen an das Personal reichen nicht (Beschlüsse vom 26. November 2004 - BVerwG 5 B 33.04 - juris, vom 29. November 2004 - BVerwG 5 B 105.04 - Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 255 und vom 19. April 2006 - BVerwG 10 B 83.05 - juris).
  • BVerwG, 19.04.2006 - 10 B 83.05

    Anforderungen an die Organisation der Fristenkontrolle; Glaubhaftmachung einer …

    So hat das Bundesverwaltungsgericht in zwei späteren Entscheidungen eine Fristnotierung unmittelbar nach Unterzeichnung des Empfangsbekenntnisses für ausreichend gehalten (…Beschlüsse vom 26. November 2004 - BVerwG 5 B 33.04 - juris Rn. 4 und vom 29. November 2004 - BVerwG 5 B 105.04 - Buchholz 310 § 60 VwGO Nr. 255 S. 58).
  • BGH, 29.05.2012 - AnwZ (Brfg) 15/12

    Überwachungspflichten eines Bevollmächtigten hinsichtlich der Vermeidung einer …

    a) Wiedereinsetzung nach § 60 VwGO kommt mangels unverschuldeter Fristversäumnis nicht in Betracht, wenn der Vertreter des säumigen Beteiligten nicht für eine Büroorganisation gesorgt hat, die eine hinreichende Fristenkontrolle sicherstellt (BVerwG, NJW 2005, 1001).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.09.2021 - 12 A 1684/20

    Unzulässigkeit einer Berufung wegen Versäumnis der Berufungsbegründungsfrist …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 10.07.2008 - 3 L 163/08

    Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen Anhalt verwirft Berufungen in Sachen …

  • OVG Saarland, 30.09.2019 - 2 A 180/18

    Anforderungen an den Nachweis des Abgangs eines fristwahrenden Schriftstücks in …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.11.2008 - 3 L 68/06

    Wiedereinsetzung in die Frist für einen Antrag auf Zulassung der Berufung

  • VG Hannover, 10.10.2019 - 2 A 876/19

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.09.2024 - 12 B 642/24
  • OVG Sachsen, 18.08.2015 - 2 B 236/15

    Versäumung der Beschwerdefrist; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; …

  • VG Magdeburg, 30.10.2012 - 2 A 11/12

    Verwaltungsverfahren: Öffentliche Bekanntmachung einer aufsichtlichen …

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dejure.org Übersicht BVerwG

Rechtsprechung
   LSG Brandenburg, 01.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,7802
LSG Brandenburg, 01.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER (https://dejure.org/2004,7802)
LSG Brandenburg, Entscheidung vom 01.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER (https://dejure.org/2004,7802)
LSG Brandenburg, Entscheidung vom 01. November 2004 - L 5 B 105/04 KA ER (https://dejure.org/2004,7802)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch eines Arztes auf ungekürzte Zahlung monatlicher Abschläge auf die Gesamtvergütung aus einer vertraglichen Vereinbarung mit dem Landesverband; Rechtmäßigkeit der Kürzung der geltend gemachten Abschlagszahlungen zur Förderung der integrierten Versorgung; ...

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Integrierte Versorgung: Freibrief für die Kassen

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Integrierte Versorgung - Erste Entscheidungen zur Kürzung der Gesamtvergütung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2005, 536
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BSG, 06.02.2008 - B 6 KA 27/07 R

    Hausarztvertrag - Mittel der Anschubfinanzierung für integrierte Versorgung - …

    Ihre noch im Berufungsrechtszug unter Hinweis auf einen Beschluss des LSG Brandenburg vom 1.11.2004 (L 5 B 105/04 KA ER - MedR 2005, 62) vertretene gegenteilige Auffassung hat die Beklagte im Revisionsverfahren nicht mehr aufrechterhalten.
  • BSG, 06.02.2008 - B 6 KA 5/07 R

    Krankenversicherung - Krankenhaus - Anforderung an integrierte - verschiedene …

    Mit dieser Regelung wäre es nicht vereinbar, wenn Krankenkassen pauschal und ohne näheren Hinweis auf Inhalt und finanzielles Volumen von Integrationsverträgen zunächst Gesamtvergütungsbestandteile einbehielten und allenfalls auf der Grundlage des § 140d Abs. 1 Satz 5 SGB V nach drei Jahren (ganz oder anteilig) zurückerstatteten (zutreffend Felix/Brockmann, NZS 2007, 623, 630; insoweit unzutreffend LSG Brandenburg, Beschluss vom 1.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER - MedR 2005, 62).
  • LSG Baden-Württemberg, 13.12.2006 - L 5 KA 758/06

    Voraussetzungen der integrierten Versorgung in der Krankenversicherung

    Die Abzugsberechtigung lasse sich auch nicht mit dem Beschluss des LSG für das Land Brandenburg vom 1. November 2004 (L 5 B 105/04 KA-ER) rechtfertigen.

    1.) Soweit das LSG Brandenburg noch in einem Beschluss vom 1. November 2004 (L 5 B 105/04 KA-ER) in MedR 2005, 62 bis 63) die Auffassung vertreten hat, dass ein vorläufiger Einbehalt von 1 v. H. der Gesamtvergütung unabhängig davon zulässig sei, ob überhaupt entsprechende IV-Verträge geschlossen worden sind, kann dem aufgrund der hier klaren Gesetzeslage in § 140 d Abs. 1 Satz 1 letzter Halbsatz SGB V nicht gefolgt werden.

  • LSG Sachsen-Anhalt, 17.03.2010 - L 4 KR 33/07
    Nach einem Beschluss des Landessozialgerichts Brandenburg vom 1. November 2004 (AZ: L 5 B 105/04 KA ER) könne der Abzug unabhängig davon vorgenommen werden, ob die Kasse einen Integrationsvertrag bereits geschlossen habe, welche Kosten im Rahmen der integrierten Versorgung entstanden seien oder erwartet würden bzw. ob die Kasse überhaupt plane, einen Vertrag in diesem Bereich abzuschließen.

    Nach dem Wortlaut reichen somit geplante Verträge, angebahnte oder anderweitige vorbereitete und vorgesehene Verträge für einen Einbehalt nicht aus, auch wenn sich der Vertragsabschluss schon weitgehend konkretisiert hat (…BSG, Urt. v. 06.02.2008 - B 6 KA 27/07 R, RdNr. 12; B 6 KA 5/07 R, RdNr. 15, zitiert nach juris; Felix/Brockmann, NZS 2007, 623, 630; Dahm, MedR 2005, 121, 122; Baumann in Schlegel/Voelzke, juris Praxiskommentar, 2008, SGB V, § 140d RdNr. 20 f., 36 ff.; Hess in Kasseler Kommentar, § 140d SGB V Rd.-Nr. 4; a. A. Beule, GesR 2004, 209, 213; LSG Brandenburg, Beschl. v. 01.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER - MedR 2005, 62;… vgl. jetzt aber LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 09.09.2009 - L 9 KR 470/08, wonach der Einbehalt nur aufgrund eines Vertrages der integrierten Versorgung erfolgen darf).

  • LSG Sachsen-Anhalt, 17.03.2010 - L 4 KR 30/08

    Krankenversicherung - integrierte Versorgung - Anschubfinanzierung - Einbehalt …

    Dementsprechend habe auch das Landessozialgericht Brandenburg (Beschl. v. 1. November 2004 - L 5 B 105/04 KA ER) entschieden, dass ein Abzug unabhängig davon vorgenommen werden könne, ob die Kasse einen Integrationsvertrag bereits geschlossen habe, welche Kosten im Rahmen der integrierten Versorgung entstanden seien oder erwartet würden bzw. ob die Kasse überhaupt plane, einen Vertrag in diesem Bereich abzuschließen.

    Nach dem Wortlaut reichen somit geplante Verträge, angebahnte oder anderweitige vorbereitete und vorgesehene Verträge für einen Einbehalt nicht aus, auch wenn sich der Vertragsabschluss schon weitgehend konkretisiert hat (…BSG, Urt. v. 06.02.2008 - B 6 KA 27/07 R, RdNr. 12; B 6 KA 5/07 R, RdNr. 15, zitiert nach juris; Felix/Brockmann, NZS 2007, 623, 630; Dahm, MedR 2005, 121, 122; Baumann in Schlegel/Voelzke, juris Praxiskommentar, 2008, SGB V, § 140d RdNr. 20 f., 36 ff.; Hess in Kasseler Kommentar, § 140d SGB V Rd.-Nr. 4; a. A. Beule, GesR 2004, 209, 213; LSG Brandenburg, Beschl. v. 01.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER - MedR 2005, 62;… vgl. jetzt aber LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 09.09.2009 - L 9 KR 470/08, wonach der Einbehalt nur aufgrund eines Vertrages der integrierten Versorgung erfolgen darf).

  • LSG Thüringen, 24.01.2007 - L 4 KA 362/06

    Abschluss eines Vertrags zur integrierten Versorgung durch Hausärzte und …

    In einem weiteren Schreiben vom 28. Februar 2005 wies die Beklagte darauf hin, dass die in § 140 d Abs. 1 SGB V normierte Anschubfinanzierung von 1 v. H. nach einem Urteil des Landessozialgerichts Brandenburg (mit dem Az.: L 5 B 105/04 KA ER) unabhängig vom Bestehen von Integrationsverträgen realisiert werden dürfe.

    Entgegen der Auffassung der Beklagten, die einen Vertragsabschluss als solchen schon nicht für erforderlich erachtet (so dass es nicht darauf ankommt, ob er rechtswidrig ist) und sich bei dieser Argumentation auf einen Beschluss des Landessozialgerichts für das Land Brandenburg (mit dem Az.: L 5 B 105/04 KA) beruft, vertritt der Senat die Auffassung, dass in Anbetracht der komplexen Regelung der §§ 140 a bis d SGB V unter Berücksichtigung der Gesetzesmotive ein konkreter Vertragsabschluss zu fordern ist, um Einbehalte rechtfertigen zu können.

  • LSG Sachsen-Anhalt, 11.05.2010 - L 4 KR 8/06

    Krankenversicherung - integrierte Versorgung - Anschubfinanzierung - Einbehalt …

    Diese Rechtsauffassung werde auch durch einen Beschluss des Landessozialgerichts Brandenburg vom 1. November 2004 - L 5 B 105/04 KA ER bestätigt, dessen Begründung sich die Beklagte anschließe.

    Nach dem Wortlaut reichen somit geplante Verträge, angebahnte oder anderweitig vorbereitete und vorgesehene Verträge für einen Einbehalt nicht aus, auch wenn sich der Vertragsabschluss schon weitgehend konkretisiert hat (…BSG, Urt. v. 06.02.2008 - B 6 KA 27/07 R, RdNr. 12; B 6 KA 5/07 R, RdNr. 15, zitiert nach juris; Felix/Brockmann, NZS 2007, 623, 630; Dahm, MedR 2005, 121, 122; Baumann in Schlegel/Voelzke, juris Praxiskommentar, 2008, SGB V, § 140d RdNr. 20 f., 36 ff.; Hess in Kasseler Kommentar, § 140d SGB V Rd.-Nr. 4; a. A. Beule, GesR 2004, 209, 213; LSG Brandenburg, Beschl. v. 01.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER - MedR 2005, 62;… vgl. jetzt aber LSG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 09.09.2009 - L 9 KR 470/08, wonach der Einbehalt nur aufgrund eines Vertrages der integrierten Versorgung erfolgen darf).

  • LSG Baden-Württemberg, 13.12.2006 - L 5 KA 734/06

    Voraussetzungen der integrierten Versorgung in der Krankenversicherung

    Die Abzugsberechtigung lasse sich nicht mit der Rechtsauffassung aus dem Beschluss des LSG Brandenburg vom 01.11.2004 (L 5 B 105/04 KA-ER) rechtfertigen.

    Soweit das LSG Brandenburg noch in einem Beschluss vom 1. November 2004 (L 5 B 105/04 KA-ER) in MedR 2005, 62 bis 63) die Auffassung vertreten hat, dass ein vorläufiger Einbehalt von 1 v. H. der Gesamtvergütung unabhängig davon zulässig sei, ob überhaupt entsprechende IV-Verträge geschlossen worden sind, kann dem aufgrund der Gesetzeslage in § 140 d Abs. 1 Satz 1 letzter Halbsatz SGB V nicht gefolgt werden.

  • LSG Baden-Württemberg, 13.12.2006 - L 5 KA 894/06

    Abzug von der an die Kassenärztliche Vereinigung zu entrichtenden …

    Die Abzugsberechtigung lasse sich nicht mit dem Beschluss des LSG Brandenburg vom 01.11.2004 (L 5 B 105/04 KA-ER) rechtfertigen.

    Soweit das LSG Brandenburg noch in einem Beschluss vom 1. November 2004 (L 5 B 105/04 KA-ER) in MedR 2005, 62 bis 63) die Auffassung vertreten hat, dass ein vorläufiger Einbehalt von 1 v. H. der Gesamtvergütung unabhängig davon zulässig sei, ob überhaupt entsprechende IV-Verträge geschlossen worden sind, kann dem aufgrund der hier klaren Gesetzeslage in § 140 d Abs. 1 Satz 1 letzter Halbsatz SGB V nicht gefolgt werden.

  • BSG, 06.02.2008 - B 6 KA 7/07 R

    Anforderungen an eine verschiedene Leistungssektoren übergreifende integrierte …

    Mit dieser Regelung wäre es nicht vereinbar, wenn Krankenkassen pauschal und ohne näheren Hinweis auf Inhalt und finanzielles Volumen von Integrationsverträgen zunächst Gesamtvergütungsbestandteile einbehielten und allenfalls auf der Grundlage des § 140d Abs. 1 Satz 5 SGB V nach drei Jahren (ganz oder anteilig) zurückerstatteten (zutreffend Felix/Brockmann, NZS 2007, 623, 630; insoweit unzutreffend LSG Brandenburg, Beschluss vom 1.11.2004 - L 5 B 105/04 KA ER - MedR 2005, 62).
  • BSG, 06.02.2008 - B 6 KA 6/07 R

    Anforderungen an eine verschiedene Leistungssektoren übergreifende integrierte …

  • LSG Sachsen, 24.06.2009 - L 1 KR 76/08

    Kürzung der Rechnung über erbrachte Krankenhausbehandlung zum Zwecke der …

  • SG Saarbrücken, 14.12.2004 - S 2 ER 89/04

    Krankenversicherung - integrierte Versorgung - Anschubfinanzierung - Einbehalt …

  • SG Gotha, 08.03.2006 - S 7 KA 2784/05

    Anspruch der kassenärztlichen Vereinigung gegen die gesetzliche Krankenkasse auf …

  • SG Dresden, 31.01.2008 - S 25 KR 1413/04

    Rechtmäßigkeit der Einbehaltung von 1 v. H. des Rechnungsbetrages einer …

  • LSG Sachsen, 11.09.2006 - L 1 B 291/05 KA-ER

    Bestehen eines Vertrages zur integrierten Versorgung bei Operationen an …

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