Rechtsprechung
| VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07 |
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Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (16)
- BVerwG, 17.06.2004 - 2 C 50.02
Beihilfevorschriften des Bundes und Gesetzesvorbehalt; beihilfeberechtigter …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Rn. 24 Dies gilt ungeachtet des Umstandes, dass die Beihilfevorschriften nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 17. Juni 2004 - 2 C 50.02 -, BVerwGE 121, 103) nicht den verfassungsrechtlichen Anforderungen des Gesetzesvorbehalts - nach dem die wesentlichen Entscheidungen über die Leistungen an Beamte, Richter und Versorgungsempfänger im Falle von Krankheit und Pflegebedürftigkeit der Gesetzgeber zu treffen hat - genügt, woran auch die Inkorporation der Beihilfevorschriften als Landesrecht durch das Landesbeamtengesetz nichts ändert, da sie dadurch nicht den Charakter von Verwaltungsvorschriften verlieren (…BVerwG, Urt. v. 28. Oktober 2004 - 2 C 34.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15;… BVerwG, Urt. v. 25. November 2004 - 2 C 30.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 16).Damit ist gewährleistet, dass die Leistungen im Falle von Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Geburt nach einem einheitlichen Handlungsprogramm erbracht werden (BVerwG, Urt. v. 17. Juni 2004 - 2 C 50.02 -, BVerwGE 121, 103;… BVerwG, Urt. v. 28. Oktober 2004 - 2 C 34.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 5).
- BVerwG, 26.06.2008 - 2 C 2.07
Fürsorgepflicht; Alimentation; amtsangemessener Lebensunterhalt; unzumutbare …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Für eine Übergangszeit - gerechnet ab dem Zeitpunkt der vorstehend genannten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Juni 2004 bis zum Ende der laufenden (Bundes-)Legislaturperiode (…vgl. BVerwG, Urt. v. 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, zitiert nach juris; BVerwG, Urt. v. 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234) - ist von der Weitergeltung der Beihilfevorschriften als Verwaltungsvorschriften auch im Landesbereich auszugehen, wenn hierauf durch Bestimmungen des Landes verwiesen wird.Da die Beihilfevorschriften grundsätzlich ein einheitliches, geschlossenes Programm darstellen, kann sich diese vorübergehende Fortgeltung auch nicht etwa nur auf die "begünstigenden" Regelungen beziehen, so dass Ausschluss- und Begrenzungsregelungen von ihr nicht ausgenommen sind (BVerwG, Urt. v. 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234;… OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 24. Mai 2006 - 1 A 3633/04 -, zitiert nach juris).
- BVerwG, 18.06.1980 - 6 C 19.79
Beihilfe - Beihilfeberechtigter - Beihilfefähige Aufwendungen - Bemessungssatz - …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Rn. 35 Unmittelbar auf den verfassungsrechtlich (Art. 33 Abs. 5 GG) vorgegebenen Grundsatz der Fürsorge kann ein Anspruch nur ausnahmsweise gestützt werden, wenn die Fürsorgepflicht andernfalls in ihrem Wesenskern verletzt wäre (vgl. BVerwG, Urt. v. 18. Juni 1980 - 6 C 19.79 -, BVerwGE 60, 212;… BVerwG, Urt. v. 28. April 1988 - 2 C 58.85 -, BVerwGE 79, 249), wofür hier nichts ersichtlich ist.Von Verfassungs wegen erfordert die Fürsorgepflicht nicht den Ausgleich jeglicher aus Anlass von Krankheits-, Pflege- und Geburtsfällen entstandenen Aufwendungen und auch nicht deren Erstattung in jeweils vollem Umfang (vgl. BVerwG, Urt. v. 18. Juni 1980 - 6 C 19.79 -, BVerwGE 60, 212; BVerwG, Beschl. v. 26. Juli 1984 - 2 B 132.83 -, Buchholz 238.911 Nr. 13 BhV Nr. 5).
- BVerwG, 28.10.2004 - 2 C 34.03
Übernahme der Beihilfevorschriften als Landesrecht; Gesetzesvorbehalt; …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Rn. 24 Dies gilt ungeachtet des Umstandes, dass die Beihilfevorschriften nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…Urt. v. 17. Juni 2004 - 2 C 50.02 -, BVerwGE 121, 103) nicht den verfassungsrechtlichen Anforderungen des Gesetzesvorbehalts - nach dem die wesentlichen Entscheidungen über die Leistungen an Beamte, Richter und Versorgungsempfänger im Falle von Krankheit und Pflegebedürftigkeit der Gesetzgeber zu treffen hat - genügt, woran auch die Inkorporation der Beihilfevorschriften als Landesrecht durch das Landesbeamtengesetz nichts ändert, da sie dadurch nicht den Charakter von Verwaltungsvorschriften verlieren (BVerwG, Urt. v. 28. Oktober 2004 - 2 C 34.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15;… BVerwG, Urt. v. 25. November 2004 - 2 C 30.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 16).Damit ist gewährleistet, dass die Leistungen im Falle von Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Geburt nach einem einheitlichen Handlungsprogramm erbracht werden (…BVerwG, Urt. v. 17. Juni 2004 - 2 C 50.02 -, BVerwGE 121, 103; BVerwG, Urt. v. 28. Oktober 2004 - 2 C 34.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 5).
- BVerwG, 28.05.2008 - 2 C 24.07
Alimentation; allgemeiner Gleichheitssatz; Angemessenheit; …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Für eine Übergangszeit - gerechnet ab dem Zeitpunkt der vorstehend genannten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Juni 2004 bis zum Ende der laufenden (Bundes-)Legislaturperiode (vgl. BVerwG, Urt. v. 28. Mai 2008 - 2 C 24.07 -, zitiert nach juris;… BVerwG, Urt. v. 26. Juni 2008 - 2 C 2.07 -, BVerwGE 131, 234) - ist von der Weitergeltung der Beihilfevorschriften als Verwaltungsvorschriften auch im Landesbereich auszugehen, wenn hierauf durch Bestimmungen des Landes verwiesen wird. - BVerwG, 21.12.2000 - 2 C 39.99
Fürsorgepflicht, Beihilfen im Krankheitsfalle; keine Zuschüsse zur privaten …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Deshalb lässt sich nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ein Beihilfeanspruch regelmäßig nicht unmittelbar aus der dem Dienstherrn gegenüber dem Beamten gemäß § 45 LBG obliegenden Fürsorgepflicht herleiten, soweit die Beihilfevorschriften für bestimmte Aufwendungen die Beihilfefähigkeit beschränken oder ausschließen (vgl. BVerwG, Urt. v. 21. Dezember 2000 - 2 C 39.99 -, BVerwGE 112, 308;… BVerwG, Urt. v. 24. August 1995 - 2 C 7.94 -, Buchholz 270 § 9 Nr. 3). - BVerwG, 10.06.1999 - 2 C 29.98
Beihilfe, beamtenrechtliche - für Fahrkosten; Fahrkosten, beamtenrechtliche …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Die Vorschrift des § 6 Abs. 1 Nr. 9 BhV regelt speziell und im Rahmen des § 6 BhV abschließend die Voraussetzungen für den Umfang der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die Beförderung (BVerwG, Urt. v. 10. Juni 1999 - 2 C 29.98 -, zitiert nach juris). - BVerwG, 25.11.2004 - 2 C 30.03
Angemessenheit der Aufwendungen für zahnärztliche Leistungen; Verurteilung des …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Rn. 24 Dies gilt ungeachtet des Umstandes, dass die Beihilfevorschriften nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (…Urt. v. 17. Juni 2004 - 2 C 50.02 -, BVerwGE 121, 103) nicht den verfassungsrechtlichen Anforderungen des Gesetzesvorbehalts - nach dem die wesentlichen Entscheidungen über die Leistungen an Beamte, Richter und Versorgungsempfänger im Falle von Krankheit und Pflegebedürftigkeit der Gesetzgeber zu treffen hat - genügt, woran auch die Inkorporation der Beihilfevorschriften als Landesrecht durch das Landesbeamtengesetz nichts ändert, da sie dadurch nicht den Charakter von Verwaltungsvorschriften verlieren (…BVerwG, Urt. v. 28. Oktober 2004 - 2 C 34.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 15; BVerwG, Urt. v. 25. November 2004 - 2 C 30.03 -, Buchholz 270 § 5 BhV Nr. 16). - BVerwG, 28.04.1988 - 2 C 58.85
Bundesbahnbeamter - Dienstherr - Kostenbeihilfe - Alkoholentwöhnungsbehandlung - …
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Rn. 35 Unmittelbar auf den verfassungsrechtlich (Art. 33 Abs. 5 GG) vorgegebenen Grundsatz der Fürsorge kann ein Anspruch nur ausnahmsweise gestützt werden, wenn die Fürsorgepflicht andernfalls in ihrem Wesenskern verletzt wäre (…vgl. BVerwG, Urt. v. 18. Juni 1980 - 6 C 19.79 -, BVerwGE 60, 212; BVerwG, Urt. v. 28. April 1988 - 2 C 58.85 -, BVerwGE 79, 249), wofür hier nichts ersichtlich ist. - BVerwG, 24.08.1995 - 2 C 7.94
Beihilfe nur für die 'Unterbringung geistig Kranker in Pflegeeinrichtungen'
Auszug aus VG Cottbus, 11.06.2009 - 5 K 1252/07
Deshalb lässt sich nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ein Beihilfeanspruch regelmäßig nicht unmittelbar aus der dem Dienstherrn gegenüber dem Beamten gemäß § 45 LBG obliegenden Fürsorgepflicht herleiten, soweit die Beihilfevorschriften für bestimmte Aufwendungen die Beihilfefähigkeit beschränken oder ausschließen (…vgl. BVerwG, Urt. v. 21. Dezember 2000 - 2 C 39.99 -, BVerwGE 112, 308; BVerwG, Urt. v. 24. August 1995 - 2 C 7.94 -, Buchholz 270 § 9 Nr. 3). - OVG Rheinland-Pfalz, 23.09.2005 - 10 A 10534/05
Beamter muss Praxisgebühr und Eigenanteil für Medikament tragen
- BVerwG, 02.09.1999 - 2 C 14.99
Anerkennung, vorherige - der Beihilfefähigkeit einer Sanatoriumsbehandlung; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.05.2006 - 1 A 3633/04
Verletzung der Fürsorgepflicht des Dienstherrn bei Versagung von …
- BVerwG, 28.11.1963 - VIII C 72.63
- OVG Rheinland-Pfalz, 07.04.2000 - 2 A 12320/99
Anspruch eines Lehrers auf Gewährung einer Beihilfe zu den Kosten für Unterkunft …
- BVerwG, 26.07.1984 - 2 B 132.83
Beihilfe - Beamte - Bemessung - Höhe - Maßgeblicher Zeitpunkt
- OVG Nordrhein-Westfalen, 26.09.2012 - 1 A 2333/09
Auslegung und Anwendung der die Fälle sog. Überversicherung betreffenden …
Rn. 53 vgl. hierzu etwa OVG NRW, Beschluss vom 28. Juni 2007 - 6 A 3877/04 -, juris, Rn. 5 (zum nordrhein-westfälischen Beihilferecht); VG Cottbus, Urteil vom 11. Juni 2009 - 5 K 1252/07 -, juris, Rn. 30 f.,. - VG Hamburg, 18.05.2022 - 20 K 6683/17 Rn. 67 Letzteres ist der Fall, wenn die notwendige und angemessene ärztliche Tätigkeit mit denselben Erfolgsaussichten oder doch jedenfalls ohne wesentlichen Nachteil auch in einem näher gelegenen Krankenhaus oder durch einen näher praktizierenden Arzt hätte ausgeführt werden können (…vgl. BVerwG, Urt. v. 28.11.1963, VIII C 72.63, ZBR 1964, 221, 222; VG Cottbus, Urt. v. 11.6.2009, 5 K 1252/07, juris Rn. 31).
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