Rechtsprechung
| VGH Hessen, 24.08.1995 - 5 N 2019/92 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- openjur.de
- Justiz Hessen
Normenkontrolle einer Abfallbeseitigungsgebührensatzung - zum Gebührensatz
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- ESVGH 46, 46
- NVwZ-RR 1996, 347
Wird zitiert von ... (10) Zitiert selbst (6)
- VGH Hessen, 31.01.1991 - 5 N 1388/88
Normenkontrolle - Abfallbeseitigungssatzung
Auszug aus VGH Hessen, 24.08.1995 - 5 N 2019/92
Wie der Senat bereits in einem auf diese Satzung bezogenen früheren Normenkontrollverfahren (5 N 1388/88) mit Beschluß vom 31. Januar 1991 (ESVGH 41, 161 ff. = NVwZ-RR 1991, 578 f. = GemHH 1992, 133 ff.) festgestellt hat, sind die ursprüngliche Satzungsfassung vom 9. Dezember 1982 und die ersten drei Nachträge vom 20. März 1986, 5. September 1987 und 2. Dezember 1987 jeweils ordnungsgemäß auf der Grundlage der gültigen Veröffentlichungsregelung der Hauptsatzung der Antragsgegnerin in der Oberhessischen Presse veröffentlicht worden.Die Ungültigkeit dieser Regelung - die mit niedrigerer Gebührenhöhe bereits in den früheren Satzungsfassungen enthalten war - war zwar schon in dem Normenkontrollverfahren 5 N 1388/88 gerügt worden, doch mangels nachteiliger Betroffenheit des Antragstellers des damaligen Verfahrens durch die fragliche Regelung war insoweit der Normenkontrollantrag unzulässig (…vgl. ESVGH a.a.O. S. 165 = NVwZ-RR a.a.O. S. 580 = GemHH a.a.O. S. 134).
Letzteres hat der Senat in dem Normenkontrollverfahren 5 N 1388/88 bereits bejaht, und er hält hieran auch im vorliegenden Verfahren fest.
- OVG Nordrhein-Westfalen, 05.07.1982 - 2 A 1440/81
Auszug aus VGH Hessen, 24.08.1995 - 5 N 2019/92
Er vertritt vielmehr wie das OVG Münster (Urteil vom 5.7.1982 - 2 A 1440/81 - HSGZ 1983, 169) die Auffassung, daß der örtliche Satzungsgeber bei der Gebührensatzregelung von der Annahme ausgehen darf, daß die auf einem Grundstück anfallende Müllmenge mit jeder zusätzlichen Person in etwa gleichmäßig stark ansteigt.Der VGH Mannheim stützt seine abweichende Rechtsprechung auf Einzelmessungen, bei denen festgestellt wurde, daß die Abfallmenge bei Grundstücken bis zu fünf Einwohnern relativ konstant blieb, während sie bei Grundstücken ab sechs Personen linear zunahm (vgl. die vom VGH Mannheim…, Urteil vom 22.3.1979, a.a.O., und vom OVG Münster, Urteil vom 5.7.1982, a.a.O., zitierte, von H. Dietz in KStZ 1980, 201 beschriebene Auswertung von Messungen der Firma Städtereinigung KG Edelhoff, veröffentlicht in Heft 4 der Schriftenreihe "Kolloquien und Seminare im Hause Edelhoff" unter dem Titel "Der Gebührenmaßstab bei der Abfallbeseitigung" auf die auch der Senat in dem einen "T o n n e n m a ß s t a b" betreffenden Beschluß vom 19. März 1987 - 5 N 2/83 - Bezug genommen hat).
- VGH Hessen, 19.03.1987 - 5 N 2/83
Gültigkeit einer Abfallbeseitigungssatzung
Auszug aus VGH Hessen, 24.08.1995 - 5 N 2019/92
Der VGH Mannheim stützt seine abweichende Rechtsprechung auf Einzelmessungen, bei denen festgestellt wurde, daß die Abfallmenge bei Grundstücken bis zu fünf Einwohnern relativ konstant blieb, während sie bei Grundstücken ab sechs Personen linear zunahm (vgl. die vom VGH Mannheim…, Urteil vom 22.3.1979, a.a.O., und vom OVG Münster, Urteil vom 5.7.1982, a.a.O., zitierte, von H. Dietz in KStZ 1980, 201 beschriebene Auswertung von Messungen der Firma Städtereinigung KG Edelhoff, veröffentlicht in Heft 4 der Schriftenreihe "Kolloquien und Seminare im Hause Edelhoff" unter dem Titel "Der Gebührenmaßstab bei der Abfallbeseitigung" auf die auch der Senat in dem einen "T o n n e n m a ß s t a b" betreffenden Beschluß vom 19. März 1987 - 5 N 2/83 - Bezug genommen hat).
- VGH Bayern, 11.05.1988 - 4 B 86.2556
110-Liter-Mülltonne für Einpersonenhaushalt
Auszug aus VGH Hessen, 24.08.1995 - 5 N 2019/92
Nach einschlägigen Gebührenkalkulationen beträgt der hierauf entfallende Kostenanteil etwa 75 % (vgl. BayVGH, Urteil vom 11.5.1988 - Nr. 4 B 86.2556 - KStZ 1989, 37, 38). - VGH Baden-Württemberg, 25.03.1982 - 2 S 1378/81
Erhebung von Abfallgebühren nach Personenzahl
Auszug aus VGH Hessen, 24.08.1995 - 5 N 2019/92
Soweit in der Rechtsprechung die Auffassung vertreten wird, bei Verwendung des Personenmaßstabs sei ein degressive r Gebührenanstieg mit zunehmender Zahl der auf einem Grundstück oder in einem Haushalt lebenden Personen geboten, weil die auf die einzelne Person entfallende Müllmenge mit steigender Personenzahl abnehme (in diesem Sinne: VGH Mannheim, Urteile vom 22.3.1979 - II 3216/77 - KStZ 1979, 155, 157 f., und vom 25.3.1982 - 2 S 1378/81 - KStZ 1982, 213, 214 f.), folgt dem der Senat nicht. - VGH Hessen, 27.11.1991 - 5 N 2684/86
Mindestgebühren in Gebührensatzung
Auszug aus VGH Hessen, 24.08.1995 - 5 N 2019/92
Der Satzungsgeber ist auch nach hessischer Gesetzeslage nicht etwa gezwungen, die Mindesthöhe der Gebühr sprachlich durch einen Gebührensatz zu bezeichnen; er kann vielmehr die gewollte Mindestbelastung ebenso gut durch Festlegung einer bestimmten Mindestzahl zugrundezulegender Maßstabseinheiten des gewählten Gebührenmaßstabs zum Ausdruck bringen (Senatsbeschluß vom 27. November 1991 - 5 N 2684/86 -).
- VGH Hessen, 07.03.2012 - 5 C 206/10
Kombination von Grundgebühr, Mindestgebühr und Freileerungen für …
Es ist dem Satzungsgeber nicht verwehrt, ein Behältervolumen vorzuschreiben, das einen Anreiz für das Entstehen "wilder Müllkippen" schon dadurch unterbindet, dass anfallender Müll durch die bereitstehenden Müllbehälter schneller und bequemer beseitigt werden kann (vgl. Beschlüsse vom 5. August 1987 - 5 N 538/85 -, Hess. VGRspr. 1987, 89; vom 31. Januar 1991 - 5 N 1388/88 -, NVwZ-RR 1991, 578, und vom 24. August 1995 - 5 N 2019/92 -, HSGZ 1996, 80) .Damit werden Grundstücke mit einer unterschiedlichen Zahl von veranlagten Personen gerade unterschiedlich behandelt; soweit hiernach der personenbezogene Gebührenanteil - wie hier - linear ansteigt, ist dagegen mit Blick auf den Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 GG rechtlich nichts einzuwenden (vgl. Hess. VGH, Beschluss vom 24. August 1995 - 5 N 2019/92 - mit näherer Begründung).
- VG Cottbus, 21.08.2018 - 6 K 1966/15
Abfallgebühren
Zum anderen kann die Mindestgebühr durch die Mindestbelastung im unteren Leistungsbereich sicherstellen, dass auch die Bezieher bzw. Verursacher besonders niedriger Leistungsmengen, deren Gebühr bei einer Veranlagung allein nach dem tatsächlichen Umfang der Benutzung wegen Geringfügigkeit so niedrig wäre, dass sie nicht einmal den Verwaltungsaufwand und die sonstigen Kosten der Benutzung decken würde, angemessen an den Kosten, insbesondere den invariablen Kosten der Leistungserstellung im Einzelfall beteiligt werden können, und zwar stärker, als dies einer strikt leistungsmengenproportionalen Gebührenbemessung entspräche (vgl. BVerwG…, Urt. vom 1.8.1996, a. a. O.;… Urt. vom 1.12.2005 - 10 C 4/04 -, NVwZ 2006 S. 589;… Kluge, a.a.O., § 6 Rn. 783; zum dortigen Landesrecht NdsOVG…, Urt. vom 22.1.1987 - 3 OVG 55/84 -, NST-N 1988 S. 11;… Urt. vom 29.3.1995 - 9 L 4417/94 -, NVwZ-RR 1996 S. 289;… Urt. vom 10.11.2014, a. a. O.; VGH BW, Beschl. vom 5.9.1996 - 2 S 893/95 -, NVwZ-RR 1997 S. 732;… Urt. vom 26.7.2001, a. a. O.; BayVGH…, Urt. vom 15.3.1991 - 23 B 20.2230 -, KStZ 1992 S. 11; HessVGH, Beschl. vom 24.8.1995 - 5 N 2019/92 -, NVwZ-RR 1996 S. 347;… Urt. vom 7.3.2012 - 5 C 206/10.N -, KStZ 2012 S. 151, 153; ThürOVG…, Urt. vom 16.2.2011, a. a. O., Rn. 101; vgl. zu den spezifisch abfallrechtlichen Zwecken, die mit der Erhebung einer Mindestgebühr verfolgt werden, noch unten). - VGH Hessen, 26.10.1995 - 5 N 237/94
Abfallgebühr - zur Kombination von Personenmaßstab und Behältermaßstab
Rn. 22 Bei der Müllabfuhr ist - im Blick auf § 10 Abs. 3 Satz 1 KAG als zulässiger Wahrscheinlichkeitsmaßstab der (reine) Personenmaßstab ebenso anerkannt wie der Gefäßmaßstab und eine Kombination von beiden (vgl. Hess. VGH, 19.03.1987 -5 N 2/83 -, KStZ 1987, 190, 05.08.1987 - 5 N 538/85 -, Hess.VGRspr. 1987, 89, 31.01.1991 - 5 N 1388/88 -, NVwZ-RR 1991, 578 = HSGZ 1991, 305 = GemHH 1992, 133, 24.08.1995 - 5 N 2019/92 -).Sie finden ihre Grundlage in § 10 Abs. 3 KAG, der die Festlegung von Mindestsätzen in der Satzung (Satz 2) und die Erhebung einer Grundgebühr neben einer Verbrauchsgebühr (Satz 3) zuläßt (vgl. Hess. VGH, 24.08.1995 - 5 N 2019/92 -).
Damit werden Grundstücke mit einer unterschiedlichen Zahl von veranlagten Personen gerade unterschiedlich behandelt; soweit hiernach der personenbezogene Gebührenanteil linear ansteigt, ist dagegen rechtlich nichts einzuwenden (vgl. Hess. VGH, 24.08.1995 - 5 N 2019/92 - mit näherer Begründung).
- VG Cottbus, 15.08.2018 - 6 K 831/16
Abfallgebühren
Zum anderen kann die Mindestgebühr durch die Mindestbelastung im unteren Leistungsbereich sicherstellen, dass auch die Bezieher bzw. Verursacher besonders niedriger Leistungsmengen, deren Gebühr bei einer Veranlagung allein nach dem tatsächlichen Umfang der Benutzung wegen Geringfügigkeit so niedrig wäre, dass sie nicht einmal den Verwaltungsaufwand und die sonstigen Kosten der Benutzung decken würde, angemessen an den Kosten, insbesondere den invariablen Kosten der Leistungserstellung im Einzelfall beteiligt werden können, und zwar stärker, als dies einer strikt leistungsmengenproportionalen Gebührenbemessung entspräche (vgl. BVerwG…, Urt. vom 1.8.1996, a. a. O.;… Urt. vom 1.12.2005 - 10 C 4/04 -, NVwZ 2006 S. 589;… Kluge, a.a.O., § 6 Rn. 783; zum dortigen Landesrecht NdsOVG…, Urt. vom 22.1.1987 - 3 OVG 55/84 -, NST-N 1988 S. 11;… Urt. vom 29.3.1995 - 9 L 4417/94 -, NVwZ-RR 1996 S. 289;… Urt. vom 10.11.2014, a. a. O.; VGH BW, Beschl. vom 5.9.1996 - 2 S 893/95 -, NVwZ-RR 1997 S. 732;… Urt. vom 26.7.2001, a. a. O.; BayVGH…, Urt. vom 15.3.1991 - 23 B 20.2230 -, KStZ 1992 S. 11; HessVGH, Beschl. vom 24.8.1995 - 5 N 2019/92 -, NVwZ-RR 1996 S. 347;… Urt. vom 7.3.2012 - 5 C 206/10.N -, KStZ 2012 S. 151, 153; ThürOVG…, Urt. vom 16.2.2011, a. a. O., Rn. 101; vgl. zu den spezifisch abfallrechtlichen Zwecken, die mit der Erhebung einer Mindestgebühr verfolgt werden, noch unten). - VG Frankfurt/Main, 19.05.2003 - 6 E 548/02
Festlegung eines Mindestbehältervolumens im Abfallgebührenrecht
Dabei ist der Satzungsgeber nicht etwa gezwungen, die Mindesthöhe der Gebühr sprachlich durch einen Gebührensatz zu bezeichnen, er kann vielmehr die gewollte Mindestbelastung - wie vorliegend geschehen - ebenso gut durch Festlegung einer bestimmten Mindestzahl zugrunde zu legender Maßstabseinheiten des gewählten Gebührenmaßstabs zum Ausdruck bringen (Hess. VGH vom 24.08.1995 - 5 N 2019/92 - in NVwZ-RR 1996, 347 ff.).Solche Kriterien können - wie von der Beklagten angeführt - auch die praktischen Schwierigkeiten bzw. die im Verhältnis zum Gebührenertrag unangemessene hohe Aufwendigkeit einer Gebührenbemessung nach der genauen Leistungsmenge im Einzelfall sein (vgl. auch Hess. VGH vom 24.08.1995 - 5 N 2019/92).
- OVG Sachsen-Anhalt, 16.04.2013 - 4 L 97/12
Abfallgebührensatzung der Stadt Halle nichtig
Dementsprechend ist nach der herrschenden Meinung im Abfallgebührenrecht - bei Nichtvorliegen einer entgegengesetzten landesrechtlichen Regelung - eine degressive Gebührenstaffelung gegenüber einer linearen Steigerung nicht rechtlich geboten, sondern kann lediglich zulässig sein (…vgl. OVG Sachsen, Urt. v. 11. Dezember 2002 - 5 D 13/02 - OVG Thüringen, Urt. v. 11. Juni 2001 - 4 N 47/96 - OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 25. November 1999 - 12 A 12472/98 -, jeweils zit. nach JURIS;… VGH Bayern, Urt. v. 6. Juni 1984 - 4 B 81 A.2310 -, BayVBl. 1985, 17, 18;… Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 6 Rdnr. 214; 338; 754, 765; Wenzel/v. Bechtolsheim, LKV 2004, 18, 19; offen gelassen von VGH Hessen, Beschl. v. 24. August 1995 - 5 N 2019/92 -, jeweils zit. nach JURIS;… anders VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 30. Januar 1997 - 2 S 1891/94 -, zit. nach JURIS m.w.N. für Müllgebühren je Haushaltsangehörigen bzw. je Bewohner eines Grundstücks;… vgl. auch Thiem/Böttcher, KAG SH, § 6 Rdnr. 424). - VG Cottbus, 28.09.2017 - 6 K 549/15
Abfallgebühren
Zum anderen kann die Mindestgebühr durch die Mindestbelastung im unteren Leistungsbereich sicherstellen, dass auch die Bezieher bzw. Verursacher besonders niedriger Leistungsmengen, deren Gebühr bei einer Veranlagung allein nach dem tatsächlichen Umfang der Benutzung wegen Geringfügigkeit so niedrig wäre, dass sie nicht einmal den Verwaltungsaufwand und die sonstigen Kosten der Benutzung decken würde, angemessen an den Kosten, insbesondere den invariablen Kosten der Leistungserstellung im Einzelfall beteiligt werden können, und zwar stärker, als dies einer strikt leistungsmengenproportionalen Gebührenbemessung entspräche (vgl. BVerwG…, Urt. vom 1.8.1996, a. a. O.;… Urt. vom 1.12.2005 - 10 C 4/04 -, NVwZ 2006 S. 589;… Kluge, a.a.O., § 6 Rn. 783; zum dortigen Landesrecht NdsOVG…, Urt. vom 22.1.1987 - 3 OVG 55/84 -, NST-N 1988 S. 11;… Urt. vom 29.3.1995 - 9 L 4417/94 -, NVwZ-RR 1996 S. 289;… Urt. vom 10.11.2014, a. a. O.; VGH BW, Beschl. vom 5.9.1996 - 2 S 893/95 -, NVwZ-RR 1997 S. 732;… Urt. vom 26.7.2001, a. a. O.; BayVGH…, Urt. vom 15.3.1991 - 23 B 20.2230 -, KStZ 1992 S. 11; HessVGH, Beschl. vom 24.8.1995 - 5 N 2019/92 -, NVwZ-RR 1996 S. 347;… Urt. vom 7.3.2012 - 5 C 206/10.N -, KStZ 2012 S. 151, 153; ThürOVG…, Urt. vom 16.2.2011, a. a. O., Rn. 101; vgl. zu den spezifisch abfallrechtlichen Zwecken, die mit der Erhebung einer Mindestgebühr verfolgt werden noch unten). - OVG Sachsen-Anhalt, 16.04.2013 - 4 L 102/12
Abfallgebührensatzung der Stadt Halle nichtig
Dementsprechend ist nach der herrschenden Meinung im Abfallgebührenrecht - bei Nichtvorliegen einer entgegengesetzten landesrechtlichen Regelung - eine degressive Gebührenstaffelung gegenüber einer linearen Steigerung nicht rechtlich geboten, sondern kann lediglich zulässig sein (…vgl. OVG Sachsen, Urt. v. 11. Dezember 2002 - 5 D 13/02 - OVG Thüringen, Urt. v. 11. Juni 2001 - 4 N 47/96 - OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 25. November 1999 - 12 A 12472/98 -, jeweils zit. nach JURIS;… VGH Bayern, Urt. v. 6. Juni 1984 - 4 B 81 A.2310 -, BayVBl. 1985, 17, 18;… Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 6 Rdnr. 214; 338; 754, 765; Wenzel/v. Bechtolsheim, LKV 2004, 18, 19; offen gelassen von VGH Hessen, Beschl. v. 24. August 1995 5 N 2019/92 -, jeweils zit. nach JURIS;… anders VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 30. Januar 1997 - 2 S 1891/94 -, zit. nach JURIS m.w.N. für Müllgebühren je Haushaltsangehörigen bzw. je Bewohner eines Grundstücks;… vgl. auch Thiem/Böttcher, KAG SH, § 6 Rdnr. 424). - OVG Sachsen-Anhalt, 16.04.2013 - 4 L 96/12
Abfallgebührensatzung der Stadt Halle nichtig
Dementsprechend ist nach der herrschenden Meinung im Abfallgebührenrecht - bei Nichtvorliegen einer entgegengesetzten landesrechtlichen Regelung - eine degressive Gebührenstaffelung gegenüber einer linearen Steigerung nicht rechtlich geboten, sondern kann lediglich zulässig sein (…vgl. OVG Sachsen, Urt. v. 11. Dezember 2002 - 5 D 13/02 - OVG Thüringen, Urt. v. 11. Juni 2001 - 4 N 47/96 - OVG Rheinland-Pfalz, Urt. v. 25. November 1999 - 12 A 12472/98 -, jeweils zit. nach JURIS;… VGH Bayern, Urt. v. 6. Juni 1984 - 4 B 81 A.2310 -, BayVBl. 1985, 17, 18;… Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 6 Rdnr. 214; 338; 754, 765; Wenzel/v. Bechtolsheim, LKV 2004, 18, 19; offen gelassen von VGH Hessen, Beschl. v. 24. August 1995 5 N 2019/92 -, jeweils zit. nach JURIS;… anders VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 30. Januar 1997 - 2 S 1891/94 -, zit. nach JURIS m.w.N. für Müllgebühren je Haushaltsangehörigen bzw. je Bewohner eines Grundstücks;… vgl. auch Thiem/Böttcher, KAG SH, § 6 Rdnr. 424). - VG Chemnitz, 23.03.2005 - 1 K 726/01 Diese Pauschalierung bedarf wegen des Gleichbehandlungsgebotes gemäß Art. 3 Abs. 1 GG , Art. 18 Abs. 1 Verfassung für den Freistaat Sachsen einer besonderen Rechtfertigung (vgl. VGH Kassel, NK-Urt. v. 24.08.1995, NVwZ-RR 1996, 347 [349]).
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