Rechtsprechung
| OVG Berlin-Brandenburg, 20.12.2010 - 5 N 21.10 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
- openjur.de
- Entscheidungsdatenbank Berlin
§ 67 VwGO, § 124 Abs 2 VwGO, § 167 VwGO
Darlegungspflichten des anwaltlich nicht vertretenen Bürgers im Prozesskostenhilfeverfahren betreffend einer noch nicht eingelegten Beschwerde - Entscheidungsdatenbank Brandenburg
§ 67 VwGO, § 124 Abs 2 VwGO, § 124a Abs 3 S 3 VwGO, § 124a Abs 4 S 4 VwGO, § 3 Abs 1 HSchulZulV BE
PKH für Antrag auf Zulassung der Berufung; Darlegungserfordernisse im PKH-Verfahren bei anwaltlich nicht vertretenen Prozessbeteiligten; Antrag auf Verlängerung der Zulassungsbegründungsfrist; Zulassung zum Studium; fehlender Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung ... - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 06.10.2010 - 12 K 37.09
- OVG Berlin-Brandenburg, 20.12.2010 - 5 N 21.10
Wird zitiert von ... (3) Zitiert selbst (2)
- VGH Baden-Württemberg, 15.11.2004 - 12 S 1751/04
Berufungsbegründungsfrist gilt auch für die Darlegung hinreichender …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 20.12.2010 - 5 N 21.10
Ob von einem nicht rechtskundigen Beteiligten darüber hinaus auf der Grundlage der ihm erteilten Rechtsmittelbelehrung auch eine nähere Darlegung gefordert werden kann, welchen der Berufungszulassungsgründe er beabsichtigt geltend zu machen und warum er dessen Voraussetzungen als gegeben erachtet (vgl. VGH Mannheim, Beschluss vom 15. November 2004 - 12 S 1751.04 -, NVwZ-RR 2005, 437; VGH Kassel…, Beschluss vom 27. Mai 1997 - 13 ZU 1213.97 -, juris Rn. 7; OVG für das Land Brandenburg…, Beschluss vom 1. April 1998 - 4 A 29.98 -, juris Rn. 4), kann dahinstehen. - VGH Baden-Württemberg, 20.03.1998 - 7 S 443/98
Prozeßkostenhilfe-Antrag eines anwaltlich nicht Vertretenen für einen noch zu …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 20.12.2010 - 5 N 21.10
Es ist aber auch von einem anwaltlich nicht vertretenen Beteiligten zumindest zu fordern, dass er aus laienhafter Sicht in groben Zügen darlegt, unter welchen sachlichen und rechtlichen Aspekten ihm die angefochtene Entscheidung angreifbar erscheint (…vgl. Senatsbeschluss vom 6. Mai 2008 - OVG 5 N 7.08 - VGH Mannheim, Beschlüsse vom 27. Januar 1998 - 14 S 177.98 -, juris Rn. 9; und vom 20. März 1998 - 7 S 443.98 -, VBlBW 1998, 306).
- VGH Baden-Württemberg, 08.06.2016 - 1 S 783/16
Richterablehnung in Anhörungsrügeverfahren
Diese Auffassung ist nicht unbestritten (a.A. z.B. BVerwG, Beschl. v. 12.02.1965 - V ER 224/64 - NJW 1965, 1293; NdsOVG, Beschl. v. 20.01.1998 - 4 L 5475/97 - NVwZ 1998, 533), wird in der Rechtsprechung aber weithin vertreten (…vgl. nur BVerwG, Beschl. v. 13.09.1989 - 1 ER 619/89 - juris Rn. 3;… Beschl. v. 08.09.2008 - 3 PKH 3/08 - juris Rn. 3; Beschl. v. 04.05.2011 - 7 PKH 9/11 - NVwZ-RR 2011, 621;… BFH, Beschl. v. 15.04.1999 - X S 1/99 - juris Rn. 7; VGH Bad.-Württ. Beschl. v. 28.03.1998 - 7 S 443/98 - NVwZ-RR 1998, 598; HessVGH, Beschl. v. 27.05.1997 - 13 ZU 1213/97 - NVwZ 1998, 203; NdsOVG, Beschl. v. 06.08.1997 - 12 L 3035/97 - NVwZ-RR 1997, 761; OVG Bln.-Bbg., Beschl. v. 20.12.2010 - OVG 5 N 21.10, juris Rn. 6;… OVG NRW, Beschl. v. 14.01.2013 - 16 A 2690/12 - juris Rn. 3). - VGH Baden-Württemberg, 19.09.2017 - 1 S 1975/17
Gebühren für eine Obdachlosenunterkunft; Minderung wegen Mängeln
Auch mit dem Prozesskostenhilfeantrag müssen jedoch - jedenfalls in laienhafter Weise - Zulassungsgründe dargelegt werden, damit festgestellt werden kann, ob die beabsichtigte Rechtsverfolgung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet (…vgl. nur BVerwG, Beschl. v. 13.09.1989 - 1 ER 619/89 - juris Rn. 3;… Beschl. v. 08.09.2008 - 3 PKH 3/08 - juris Rn. 3; Beschl. v. 04.05.2011 - 7 PKH 9/11 - NVwZ-RR 2011, 621;… BFH, Beschl. v. 15.04.1999 - X S 1/99 - juris Rn. 7; VGH Bad.-Württ. Beschl. v. 28.03.1998 - 7 S 443/98 - NVwZ-RR 1998, 598; HessVGH, Beschl. v. 27.05.1997 - 13 ZU 1213/97 - NVwZ 1998, 203; NdsOVG, Beschl. v. 06.08.1997 - 12 L 3035/97 - NVwZ-RR 1997, 761; OVG Bln.-Bbg., Beschl. v. 20.12.2010 - OVG 5 N 21.10, juris Rn. 6;… OVG NRW, Beschl. v. 14.01.2013 - 16 A 2690/12 - juris Rn. 3). - OVG Berlin-Brandenburg, 19.04.2018 - 5 N 42.16
(Keine) Notwendigkeit der Einbettung des Gegenvorstellungsverfahrens in ein …
Es ist aber auch von einem anwaltlich nicht vertretenen Beteiligten zumindest zu fordern, dass er aus laienhafter Sicht in groben Zügen darlegt, unter welchen sachlichen und rechtlichen Aspekten ihm die angefochtene Entscheidung angreifbar erscheint (vgl. Senatsbeschluss vom 20. Dezember 2010 - OVG 5 N 21.10 -, juris Rn. 6 m.w.N.).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".