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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2012,33268
OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09 (https://dejure.org/2012,33268)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02.10.2012 - 5 N 29.09 (https://dejure.org/2012,33268)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02. Oktober 2012 - 5 N 29.09 (https://dejure.org/2012,33268)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 3 Abs 1 NamÄndG, § 11 NamÄndG
    Namensänderung durch Hinzufügung eines weiteren Vornamens

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 3 Abs 1 NamÄndG, § 11 NamÄndG, § 108 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 1 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 3 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 4 VwGO, § 124a Abs 4 S 4 VwGO, Art 2 Abs 1 GG, Art 12 Abs 1 GG
    Namensänderung; Vorname; selbstgewählt; Hinzufügung zu weiteren Vornamen; Verwendung; eigenmächtig; schlechte Erinnerung an Vater; berufliche Gründe; Abwägung; öffentliche und private Belange; Einzelbetrachtung; Schlüssigkeit; Nachvollziehbarkeit; Gesamtschau; Abweichung ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    NÄG § 3 ; NÄG § 11 ; GG Art. 2 Abs. 1
    Identitätsverständnis eines Betroffenen als wichtiger Grund für eine Änderung des Vornamens; Abwägung aller für und gegen die Namensänderung streitenden schutzwürdigen Belange

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (16)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2006 - 5 B 4.06

    Zur Änderung des Vornamens einer Künstlerin

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Marie" Katrin Uta R...; Beschlüsse des Senats vom 25. Mai 2012 - OVG 5 N 2.11 - [Christel T...], vom 22. Mai 2007 - OVG 5 N 71.05 - [Klaus Günter L...] und vom 28. März 2006 - OVG 5 B 4.06 - [Andrea Beate L...].

    Rn. 8 Ohne Berechtigung nehme die Klägerin das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 28. März 2006 - OVG 5 B 4.06 - für sich in Anspruch.

    Hieran fehle es bei der Klägerin, die im Gegensatz zu der Künstlerin im Verfahren OVG 5 B 4.06 keine massiven Schwierigkeiten bei der Ausübung ihres Berufs geltend machen könne.

    Rn. 14 Diesen Anforderungen genügt der Zulassungsantrag nicht, da er nicht darlegt, welchen von den Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 28. März 2006 - OVG 5 B 4.06 - und vom 22. Mai 2007 - OVG 5 N 71.05 - (jeweils juris) abweichenden abstrakten Rechtssatz das Verwaltungsgericht seiner Entscheidung zugrundegelegt haben soll.

    16 Die Klägerin rügt eine unzutreffende Bewertung des von ihr vorgetragenen Sachverhalts durch das Verwaltungsgericht und zieht wiederholt Vergleiche zu den den Verfahren des Senats OVG 5 B 4.06 sowie OVG 5 N 71.05 zugrundeliegenden Fällen.

    Dem entspricht es, dass die Verwendung der Kurzform eines Vornamens oder eines (eigenmächtig gewählten) weiteren Vornamens im Verwandten- und Bekanntenkreis, mit der/dem der Betroffene - ohne dass dieses Selbstverständnis greifbar geworden ist - sich zu identifizieren meint, keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung darstellt (zum Ganzen vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 22. Mai 2007, a.a.O., juris Rn. 5 sowie Urteil vom 28. März 2006, a.a.O., juris Rn. 15, 17; OVG Berlin…, Urteil vom 24. Mai 2002 - 5 B 27.00 -, juris Rn. 13, 18; Bundesverwaltungsgericht…, Urteil vom 26. März 2003 - BVerwG 6 C 26.02 -, juris Rn. 10 ff. …und Beschlüsse vom 27. September 1993 - BVerwG 6 B 58.93 -, juris Rn. 2 f., vom 1. Februar 1989 - BVerwG 7 B 14.89 -, juris Rn. 3 …und vom 9. November 1988 - BVerwG 7 B 167.88 -, juris Rn. 4).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.05.2007 - 5 N 71.05

    Voranstellung eines weiteren, nicht eingetragenen Vornamens

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Marie" Katrin Uta R...; Beschlüsse des Senats vom 25. Mai 2012 - OVG 5 N 2.11 - [Christel T...], vom 22. Mai 2007 - OVG 5 N 71.05 - [Klaus Günter L...] und vom 28. März 2006 - OVG 5 B 4.06 - [Andrea Beate L...].

    Das Selbstverständnis des Namensträgers sei jedoch, wie das Oberverwaltungsgericht in seinem Beschluss vom 22. Mai 2007 - OVG 5 N 71.05 - ausgeführt habe, (nur) dann von besonderem Gewicht, wenn es etwa durch weitere von Verfassungs wegen geschützte Rechtsgüter eine (hinreichende) Verstärkung erfahre.

    Rn. 14 Diesen Anforderungen genügt der Zulassungsantrag nicht, da er nicht darlegt, welchen von den Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 28. März 2006 - OVG 5 B 4.06 - und vom 22. Mai 2007 - OVG 5 N 71.05 - (jeweils juris) abweichenden abstrakten Rechtssatz das Verwaltungsgericht seiner Entscheidung zugrundegelegt haben soll.

    16 Die Klägerin rügt eine unzutreffende Bewertung des von ihr vorgetragenen Sachverhalts durch das Verwaltungsgericht und zieht wiederholt Vergleiche zu den den Verfahren des Senats OVG 5 B 4.06 sowie OVG 5 N 71.05 zugrundeliegenden Fällen.

    Dem entspricht es, dass die Verwendung der Kurzform eines Vornamens oder eines (eigenmächtig gewählten) weiteren Vornamens im Verwandten- und Bekanntenkreis, mit der/dem der Betroffene - ohne dass dieses Selbstverständnis greifbar geworden ist - sich zu identifizieren meint, keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung darstellt (zum Ganzen vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22. Mai 2007, a.a.O., juris Rn. 5 …sowie Urteil vom 28. März 2006, a.a.O., juris Rn. 15, 17; OVG Berlin…, Urteil vom 24. Mai 2002 - 5 B 27.00 -, juris Rn. 13, 18; Bundesverwaltungsgericht…, Urteil vom 26. März 2003 - BVerwG 6 C 26.02 -, juris Rn. 10 ff. …und Beschlüsse vom 27. September 1993 - BVerwG 6 B 58.93 -, juris Rn. 2 f., vom 1. Februar 1989 - BVerwG 7 B 14.89 -, juris Rn. 3 …und vom 9. November 1988 - BVerwG 7 B 167.88 -, juris Rn. 4).

    Von einem anderen Gewicht kann ein derartiges Identitätsverständnis des Betroffenen dann sein, wenn es etwa durch weitere von Verfassungs wegen geschützte Rechtsgüter eine Verstärkung erfahren würde oder zumindest in schützenswerter Weise sozusagen eigene Gestalt nach außen erlangt hat (OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22. Mai 2007, a.a.O., juris Rn. 5 m.w.N.).

  • BVerfG, 23.06.2000 - 1 BvR 830/00

    Anforderungen an die Begründung des Antrags auf Zulassung der Berufung im …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Mit dem Zulassungsantrag werden schlüssige Gegenargumente, die einen tragenden Rechtssatz oder eine erhebliche Tatsachenfeststellung der angegriffenen Entscheidung in Frage stellen würden, nicht vorgetragen (…hierzu vgl. etwa Beschluss des Senats vom 31. August 2012 - OVG 5 N 1.10 -, juris Rn. 7; Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 23. Juni 2000 - 1 BvR 830/00 -, juris Rn. 15).
  • BVerwG, 26.03.2003 - 6 C 26.02

    Namen, Vornamen, Änderung, Namensänderung, Vornamensänderung, religiöse Gründe.

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Dem entspricht es, dass die Verwendung der Kurzform eines Vornamens oder eines (eigenmächtig gewählten) weiteren Vornamens im Verwandten- und Bekanntenkreis, mit der/dem der Betroffene - ohne dass dieses Selbstverständnis greifbar geworden ist - sich zu identifizieren meint, keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung darstellt (zum Ganzen vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 22. Mai 2007, a.a.O., juris Rn. 5 …sowie Urteil vom 28. März 2006, a.a.O., juris Rn. 15, 17; OVG Berlin…, Urteil vom 24. Mai 2002 - 5 B 27.00 -, juris Rn. 13, 18; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 26. März 2003 - BVerwG 6 C 26.02 -, juris Rn. 10 ff. …und Beschlüsse vom 27. September 1993 - BVerwG 6 B 58.93 -, juris Rn. 2 f., vom 1. Februar 1989 - BVerwG 7 B 14.89 -, juris Rn. 3 …und vom 9. November 1988 - BVerwG 7 B 167.88 -, juris Rn. 4).
  • BVerwG, 24.10.2006 - 6 B 47.06

    Streitgegenstand der Bescheidungsklage; bei der Neubescheidung zugrunde zu …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Demgemäß fordert die Darlegung dieses Zulassungsgrundes die Formulierung einer konkreten, entscheidungserheblichen, klärungsbedürftigen und im obergerichtlichen Verfahren klärungsfähigen Rechts- oder Tatsachenfrage sowie die Angabe, worin die allgemeine, über den Einzelfall hinausgehende Bedeutung bestehen soll (…Beschlüsse des Senats vom 28. März 2012 - OVG 5 N 24.11 -, juris Rn. 18 und vom 1. Februar 2008 - OVG 5 N 13.07 -, BA S. 4; für das Revisionsverfahren s. auch Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 24. Oktober 2006 - BVerwG 6 B 47.06 -, juris Rn. 3).
  • BVerwG, 27.09.1993 - 6 B 58.93
    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Dem entspricht es, dass die Verwendung der Kurzform eines Vornamens oder eines (eigenmächtig gewählten) weiteren Vornamens im Verwandten- und Bekanntenkreis, mit der/dem der Betroffene - ohne dass dieses Selbstverständnis greifbar geworden ist - sich zu identifizieren meint, keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung darstellt (zum Ganzen vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 22. Mai 2007, a.a.O., juris Rn. 5 …sowie Urteil vom 28. März 2006, a.a.O., juris Rn. 15, 17; OVG Berlin…, Urteil vom 24. Mai 2002 - 5 B 27.00 -, juris Rn. 13, 18; Bundesverwaltungsgericht…, Urteil vom 26. März 2003 - BVerwG 6 C 26.02 -, juris Rn. 10 ff. und Beschlüsse vom 27. September 1993 - BVerwG 6 B 58.93 -, juris Rn. 2 f., vom 1. Februar 1989 - BVerwG 7 B 14.89 -, juris Rn. 3 …und vom 9. November 1988 - BVerwG 7 B 167.88 -, juris Rn. 4).
  • BVerwG, 01.02.1989 - 7 B 14.89

    Vorname - Kurzform - Namensänderung - Wichtiger Grund

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Dem entspricht es, dass die Verwendung der Kurzform eines Vornamens oder eines (eigenmächtig gewählten) weiteren Vornamens im Verwandten- und Bekanntenkreis, mit der/dem der Betroffene - ohne dass dieses Selbstverständnis greifbar geworden ist - sich zu identifizieren meint, keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung darstellt (zum Ganzen vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 22. Mai 2007, a.a.O., juris Rn. 5 …sowie Urteil vom 28. März 2006, a.a.O., juris Rn. 15, 17; OVG Berlin…, Urteil vom 24. Mai 2002 - 5 B 27.00 -, juris Rn. 13, 18; Bundesverwaltungsgericht…, Urteil vom 26. März 2003 - BVerwG 6 C 26.02 -, juris Rn. 10 ff. und Beschlüsse vom 27. September 1993 - BVerwG 6 B 58.93 -, juris Rn. 2 f., vom 1. Februar 1989 - BVerwG 7 B 14.89 -, juris Rn. 3 …und vom 9. November 1988 - BVerwG 7 B 167.88 -, juris Rn. 4).
  • BVerwG, 09.11.1988 - 7 B 167.88

    Namensänderung - Weiterer Vorname - Wichtiger Grund

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Dem entspricht es, dass die Verwendung der Kurzform eines Vornamens oder eines (eigenmächtig gewählten) weiteren Vornamens im Verwandten- und Bekanntenkreis, mit der/dem der Betroffene - ohne dass dieses Selbstverständnis greifbar geworden ist - sich zu identifizieren meint, keinen wichtigen Grund für eine Namensänderung darstellt (zum Ganzen vgl. OVG Berlin-Brandenburg…, Beschluss vom 22. Mai 2007, a.a.O., juris Rn. 5 …sowie Urteil vom 28. März 2006, a.a.O., juris Rn. 15, 17; OVG Berlin…, Urteil vom 24. Mai 2002 - 5 B 27.00 -, juris Rn. 13, 18; Bundesverwaltungsgericht…, Urteil vom 26. März 2003 - BVerwG 6 C 26.02 -, juris Rn. 10 ff. …und Beschlüsse vom 27. September 1993 - BVerwG 6 B 58.93 -, juris Rn. 2 f., vom 1. Februar 1989 - BVerwG 7 B 14.89 -, juris Rn. 3 und vom 9. November 1988 - BVerwG 7 B 167.88 -, juris Rn. 4).
  • BVerwG, 05.06.2012 - 10 B 14.12

    Anspruch auf Familiennachzug eines in Teheran lebenden Elternteils zu einem …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Dies reicht zur Begründung einer Divergenzrüge nicht aus (vgl. etwa Oberverwaltungsgericht Berlin, Beschlüsse vom 26. November 1998 …und vom 1. Juli 1998, a.a.O.; s. auch Bundesverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 5. Juni 2012 - BVerwG 10 B 14.12 -, juris Rn. 5…, vom 31. Mai 2012 - BVerwG 2 B 141.11 -, juris Rn. 4 …sowie vom 29. Mai 2012 - BVerwG 8 B 32.12 -, juris Rn. 7).
  • BVerwG, 31.05.2012 - 2 B 141.11

    Außerdienstlich begangener Besitz von kinderpornografischen Bilddateien und …

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 02.10.2012 - 5 N 29.09
    Dies reicht zur Begründung einer Divergenzrüge nicht aus (vgl. etwa Oberverwaltungsgericht Berlin, Beschlüsse vom 26. November 1998 …und vom 1. Juli 1998, a.a.O.;… s. auch Bundesverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 5. Juni 2012 - BVerwG 10 B 14.12 -, juris Rn. 5, vom 31. Mai 2012 - BVerwG 2 B 141.11 -, juris Rn. 4 …sowie vom 29. Mai 2012 - BVerwG 8 B 32.12 -, juris Rn. 7).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.03.2012 - 5 N 24.11

    Einbürgerung; Ausschluss der -; Sicherheitsbedenken; tatsächliche Anhaltspunkte …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 31.08.2012 - 5 N 1.10

    Anschlussförderung; Aufwendungszuschuss; Degression; außerplanmäßige Kürzung; …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.03.2010 - 5 N 13.08

    Berufungszulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtsfrage, ob ein …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.07.2011 - 2 N 63.09

    Berufungszulassungsantrag (abgelehnt); Divergenz; grundsätzliche Bedeutung; …

  • OVG Berlin, 24.05.2002 - 5 B 27.00
  • BVerwG, 29.05.2012 - 8 B 32.12
  • OVG Berlin-Brandenburg, 28.07.2017 - 5 N 19.15

    Interessenabwägung im Rahmen eines Antrages auf Änderung des zweiten Vornamens

    Von einem anderen Gewicht kann ein solches Identitätsverständnis des Betroffenen nur sein, wenn es etwa durch weitere von Verfassungs wegen geschützte Rechtsgüter eine Verstärkung erfahren würde oder zumindest in schützenswerter Weise sozusagen eigene Gestalt nach außen erlangt hat (vgl. Beschlüsse vom 2. Oktober 2012 - OVG 5 N 29.09 -, juris Rn. 16, …und vom 22. Mai 2007 - OVG 5 N 71.05 -, juris Rn. 5).

    Das in Art. 2 Abs. 1 GG gewährleistete Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit steht der gesetzlichen Forderung, Vornamen nur aus wichtigem Grund zu ändern, nicht entgegen (vgl. Senatsbeschluss vom 2. Oktober 2012 - OVG 5 N 29.09 -, juris Rn. 16, sowie BVerwG…, Beschluss vom 1. Februar 1989 - BVerwG 7 B 14.89 -, juris Rn. 3).

    Die Voraussetzungen, unter denen eine (Vor-)Namensänderung erfolgen darf, sind gesetzlich normiert und obergerichtlich bzw. höchstrichterlich geklärt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 17. Mai 2001 - BVerwG 6 B 23.01 -, juris Rn. 5, Beschluss des Senats vom 2. Oktober 2012 - OVG 5 N 29.09 -, juris Rn. 22).

  • VG Münster, 01.07.2014 - 1 K 3335/12

    Vorname Namensänderung Namensführungspflicht

    Rn. 40 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 1. Februar 1989 - 7 B 14.89 -, juris, Rn. 4; BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 1989 - 1 BvR 358/89 -, juris; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 2. Oktober 2012 - OVG 5 N 29.09 -, juris, Rn. 16.
  • VG Ansbach, 30.01.2015 - AN 14 K 14.00440

    Namensänderung durch Hinzufügen eines weiblichen Vornamens bei einem Namensträger …

    Das Selbstverständnis des Namensinhabers, dass der beantragte Name dem Identitätsverständnis entspricht, kann insofern nicht genügen, als ansonsten die Namensgebung ins Belieben des jeweiligen Namensträgers gestellt wäre und damit die gesetzliche Grundentscheidung, demzufolge es keine freie Abänderbarkeit des Vornamens gibt, aufgehoben würde (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, B. v. 22.5.2007 - OVG 5 N 71.05 - und B. v. 2.10.2012 - OVG 5 N 29.09 - BayVGH 25.4.2002 - 5 ZB 01.2014 - jeweils juris).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.02.2015 - 5 M 61.14

    Prozesskostenhilfe; Beschwerde; Namensänderung; Vorname; kurdischer-; türkische …

    Insoweit bedarf es einer Betrachtung der einzelnen von dem jeweiligen Antragsteller zugunsten seines Namensänderungsantrages geltend gemachten Belange, ihrer Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit und ihres Gewichts gegenüber den öffentlichen Interessen sowie einer Gesamtschau, ob und inwieweit sich der zur Entscheidung stehende Fall vom Normalfall abhebt und das öffentliche Interesse an einer Namenskontinuität in den Hintergrund treten lässt (vgl. Beschluss des Senats vom 2. Oktober 2012 - OVG 5 N 29.09 -, juris Rn. 16;… Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. März 2003 - BVerwG 6 C 26.02 -, juris Rn. 10 ff., jeweils m.w.N.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 27.02.2014 - 5 N 25.12

    Recht auf freie Abänderung des Vornamens

    Ihr Einwand, die Schreibweise "... sei seit mehr als zehn Jahren im "amtlichen PC des Beklagten gespeichert" und von diesem mit dem Erteilen des Druckauftrages an die Bundesdruckerei anerkannt worden, übersieht, dass es ein Recht auf freie Abänderung des Vornamens nicht gibt (vgl. Beschluss des Senats vom 2. Oktober 2012 - OVG 5 N 29.09 -, juris Rn. 16).
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