Rechtsprechung
| VGH Baden-Württemberg, 26.10.1982 - 5 S 1219/82 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Freiburg, 01.04.1982 - III 207/79
- VGH Baden-Württemberg, 26.10.1982 - 5 S 1219/82
- BVerwG, 12.08.1983 - 4 B 16.83
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 09.11.1979 - 4 N 1.78
Satzungserlaß
Auszug aus VGH Baden-Württemberg, 26.10.1982 - 5 S 1219/82
Bei der straßenrechtlichen Planfeststellung gelten für die Frage, welche Belange eines Planbetroffenen abwägungsbeachtlich sind, die vom BVerwG in dem Beschluß vom 1979-11-09, BVerwGE 59, 87 zur Bauleitplanung entwickelten Grundsätze entsprechend.
- BVerwG, 19.09.1985 - 4 B 86.85
Anfechtung eines Planfeststellungsbeschlusses - Anwendbarkeit des § 28 VwVfG im …
Das ergibt seine Bezugnahme auf das erstinstanzliche Urteil und auf sein Urteil vom 26. Oktober 1982 - 5 S 1219/82 - im Verfahren Rosenberg.Das erstinstanzliche Gericht führt aus, der insoweit geänderte Bedarfsplan sehe die Ausbaustrecke nicht mehr als Autobahn, sondern als vierstreifige Bundesstraße "B 33 n" vor (vgl. auch Urteil des Berufungsgerichts vom 26. Oktober 1982 - 5 S 1219/82 - S. 29 f.).
- VGH Hessen, 06.12.1988 - 2 UE 427/85
Zur fernstraßenrechtlichen Planfeststellung - Qualifizierung als Bundesfernstraße …
Ob dies für alle Änderungen des Geräuschpegels bis 3 dB(A) gilt, wie überwiegend angenommen wird (vgl. z.B. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 26. Oktober 1982 -- 5 S 1219/82 --, OVG Münster, Urteil vom 17. Mai 1985 -- 9 A 2537/83 --, Kuschnerus, DVBl. 86, 429, 435; Ullrich, DVBl. 85, 1159, 1162), oder ob eine Pegeländerung von 3 dB(A) sehr wohl wahrnehmbar ist, wie Dipl.Ing.Dieser Aufwendungsersatz läßt sich nach Auffassung des erkennenden Senats als eine angemessene Entschädigung in Geld im Sinne des § 17 Abs. 4 Satz 2 FStrG begreifen, wobei der Begriff der Entschädigung nicht in einem engen Sinne, sondern als Auffangtatbestand für finanzielle Ausgleichsleistungen verstanden wird (vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 26. Oktober 1982 -- 5 S 1219/82 -- S. 39 ff.; OVG Münster, Urteil vom 20. Dezember 1985, NJW 86, 2657, 2658).
- VGH Baden-Württemberg, 21.07.1995 - 8 S 432/95
Planfeststellung einer Bundesstraße: zeitweilige Umleitung des Verkehrs auf eine …
Sie durfte - und mußte - ferner in ihre Abwägungsentscheidung sowohl eine Gegenüberstellung der Nutzen zu den Kosten jeder einzelnen Lärmschutzmaßnahme aufnehmen (vgl. auch BVerwG, Urt. v. 14.9.1992 - 4 C 3438.89 - BVerwGE 91, 17 sowie VGH Bad-Württ., Beschl. v. 26.10.1982 - 5 S 1219/82 -, AgrarR 1983, 227 …und Urt. v. 22.1.1987 - 5 S 2488/85 -) als auch mögliche unerwünschte städtebauliche Wirkungen von Lärmschutzwällen oder -wänden einbeziehen.
- VGH Baden-Württemberg, 25.05.1992 - 5 S 2320/90
Verwertung behördlicher Beweisaufnahme durch Tatsachengerichte zulässig; hier: …
Dies haben das Bundesverwaltungsgericht und ebenso der erkennende Senat wiederholt für Sachverständigengutachten entschieden, die von einer Behörde im Verwaltungsverfahren eingeholt wurden (vgl. z.B. BVerwGE 56, 110, 127, Beschl.v. 18.01.1982 - 7 B 254.81 - Buchholz 310 § 86 Abs. 1 VwGO Nr. 137; Urt.d. erk. Senats vom 26.10.1982 - 5 S 1219/82 - UPR 1983, 207). - VGH Baden-Württemberg, 16.02.1990 - 5 S 2073/89
Kündigung und Aufhebung der Abrundungen von Jagdbezirken
Ein neues Gutachten einzuholen ist nur dann angebracht, wenn es sich bei einer entscheidungserheblichen Frage um ein durch das vorliegende Gutachten noch nicht hinreichend geklärtes, besonders schwieriges Problem handelt, wenn das vorliegende Gutachten von unzutreffenden Voraussetzungen ausgegangen ist, grobe Mängel oder unlösbare Widersprüche aufweist oder wenn Anlaß zu Zweifeln an der Sachkunde oder Unvoreingenommenheit des ersten Gutachters besteht (…vgl. BVerwG, Urt. v. 8.6.1979 -- 4 C 1.79 -- Buchholz 310, § 86 VwGO Nr. 120;… Urt. v. 23.6.1975 -- VII B 54.75, Buchholz 442.10, § 4 StVG Nr. 42; Senatsurteil v. 26.10.1982 -- 5 S 1219/82 -- und die hierzu ergangene Beschwerdeentscheidung des BVerwG vom 12.8.1987 -- 4 B 16.83). - VGH Baden-Württemberg, 19.01.1983 - 5 S 641/82
Umwandlung Anliegerstraße in Durchgangsstraße; Billigkeitsentschädigung und …
Die Regelung des § 39 Abs. 1 Satz 1 StrG in Verbindung mit § 74 Abs. 2 Satz 3 LVwVfG begründet einen materiell-rechtlichen Anspruch auf angemessene Entschädigung in Geld, der im Verwaltungsrechtsweg zu verfolgen ist, sofern nicht der die Entschädigung auslösende Eingriff enteignenden Charakter hat (im Anschluß an VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 26.10.1982 - 5 S 1219/82 -).
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