Rechtsprechung
| BAG, 02.09.1980 - 6 ABR 37/78 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Arbeitsgerichtsverfahren - Beschwerdeschrift - Beschlußverfahren - Ladungsfähige Anschrift - Gegner - Vertretungsbevollmächtigter
Verfahrensgang
- ArbG Hamburg, 02.03.1977 - 11 BV 45/76
- BAG, 02.09.1980 - 6 ABR 37/78
Papierfundstellen
- NJW 1981, 2271 (Ls.)
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (4)
- BAG, 03.10.1978 - 6 ABR 92/76
Arbeitsgerichtliches Beschlußverfahren - Beschwerdeschrift - Ladungsfähige …
Auszug aus BAG, 02.09.1980 - 6 ABR 37/78
Im arbeitsgerichtlichen Beschlußverfahren muß ebenso wie im Urteilsverfahren die Rechtsmittelschrift die ladungsfähige Anschrift des Rechtsmittelgegners oder seines Verfahrensbevollmächtigten enthalten (Bestä tigung des Beschlusses vom 3. Oktober 1978 - 6 ABR 92/76 - AP Nr. 12 zu § 89 ArbGG 1953).Er ist auch noch vom Rechtsbeschwerdegericht von Amts wegen zu prüfen und zu berücksichtigen.(vgl. BAG, Beschluß'vom 3. Oktober 1978, AP Nr. 12 zu § 89 ArbGG 1953 [unter III 1 der Grün de]).
Der Senat hat bereits in seiner Entscheidung vom 3. Oktober 1978 (aaO) die Auffassung vertreten, daß derartige Mängel einer Beschvi/erdeschrift im Beschlußverfahren deren Unzulässigkeit ebenso bewirken, wie das Fehlen dieser Angaben in einer Berufungsschrift in arbeitsgerichtlichen Urteilsverfahren die Berufung unzulässig macht.
Die Rechtsbeschwerde hat sich sowohl gegen die ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zu den erforderlichen Merkmalen einer Berufungsschrift im Urteils verfahren gewandt, als auch dagegen, daß der Senat in seiner Entscheidung vom 3. Oktober 1978 (aaO) diese Merkmale auch als ZulässigkeitsVor aussetzung für eine Beschwerde im arbeitsgerichtlichen Beschlußverfahren angesehen hat.
Der Senat hat bereits mit seiner Entscheidung vom 3. Oktober 1978 (aaO) darauf abgestellt, daß in § 87 Abs. 2 ArbGG auf die für das Berufungsverfahren maßgeblichen Vorschriften, also auf die §§ 518 ff ZPO, verwiesen wird.
- BAG, 02.11.1968 - 3 AZR 296/67
Rechtsmittelschrift - Rechtsmittelkläger - Rechtsmittelbeklagte - Unklare Angaben …
Auszug aus BAG, 02.09.1980 - 6 ABR 37/78
Das kann dadurch geschehen, daß die Angaben rechtzeitig nach geholt werden, sich aus weiteren Unterlagen ergeben, etwa dem Urteil, das mit der Rechtsmittelschrift übergeben werden soll (§ 318 Abs. 3 ZPO), oder auch aus der Kenntnis des zuständigen Beamten des Gerichts (BAG 21, 193 [195 ff] = AP Nr. 2 zu § 553 ZPO; BAG 25, 255 [257 ff] = AP Nr. 20 zu § 518, AP Nr. 22, 23, 27, 28, 30, 31, 33 und 37 zu § 518 ZPO). - BAG, 04.07.1973 - 1 AZB 12/73
Rechtsmittelschrift - Notwendiger Inhalt - Parteirollen - Ladungsfähige …
Auszug aus BAG, 02.09.1980 - 6 ABR 37/78
Das kann dadurch geschehen, daß die Angaben rechtzeitig nach geholt werden, sich aus weiteren Unterlagen ergeben, etwa dem Urteil, das mit der Rechtsmittelschrift übergeben werden soll (§ 318 Abs. 3 ZPO), oder auch aus der Kenntnis des zuständigen Beamten des Gerichts (BAG 21, 193 [195 ff] = AP Nr. 2 zu § 553 ZPO; BAG 25, 255 [257 ff] = AP Nr. 20 zu § 518, AP Nr. 22, 23, 27, 28, 30, 31, 33 und 37 zu § 518 ZPO). - BAG, 05.08.1976 - 3 AZR 340/75
Berufungsschrift - Ladungsfähige Anschrift - Berufung - Zulässigkeit
Auszug aus BAG, 02.09.1980 - 6 ABR 37/78
Die für diese Rechtsprechung maßgebenden Erwägungen sind vom Bundesarbeitsgericht wiederholt und ausführlich dargelegt worden (vgl. zuletzt BAG AP Nr. 37 zu § 518 ZPO sowie weiter BAG AP Nr. 39, 40, 41 zu § 518 ZPO), so daß wegen der Einzelheiten hierauf verwiesen werden kann.
- BAG, 16.09.1986 - GS 4/85
Rechtsmittelschrift - Rechtsmittel - Rechtsmittelbeklagter - …
Danach verbleibt es in der dem Großen Senat vorgelegten Rechtsfrage dabei, daß der Siebte Senat mit der von ihm vertretenen Auffassung von der vom Sechsten Senat in seinen Beschlüssen vom 2. September 1980 - 6 ABR 37/78 - AP Nr. 1 zu § 89 ArbGG 1979 und vom 12. Oktober 1984 - 6 AZR 132/84 - AP Nr. 9 zu § 554 a ZPO vertretenen Auffassung abweichen würde.Die in § 518 Abs. 2, § 553 Abs. 1 Satz 2 ZPO nicht ausdrücklich enthaltene Forderung, daß die Rechtsmittelschriften die Anschrift des Prozeßbevollmächtigten des Rechtsmittelbeklagten oder des Rechtsmittelbeklagten selbst enthalten müssen, hat die Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts zusätzlich aus dem das gesamte arbeitsgerichtliche Verfahren beherrschenden, in § 9 Abs. 1 ArbGG niedergelegten Beschleunigungsgrundsatz abgeleitet (vgl. dazu Urteil vom 22. Mai 1975 - 3 AZR 363/74 - AP Nr. 28 zu § 518 ZPO; Urteil vom 12. Juni 1975 - 3 AZR 267/74 - AP Nr. 30 zu § 518 ZPO; BAG 27, 351 = AP Nr. 33 zu § 518 ZPO; Urteil vom 5. August 1976 - 3 AZR 340/75 - AP Nr. 37 zu § 518 ZPO; Urteil vom 1. Juli 1977 - 5 AZR 72/77 - AP Nr. 39 zu § 518 ZPO; Beschluß vom 2. September 1980 - 6 ABR 37/78 - AP Nr. 1 zu § 89 ArbGG 1979).
- BAG, 29.01.1992 - 7 ABR 29/91
Postulationsfähigkeit eines Gewerkschaftsvertreters
Die Zulässigkeit der Beschwerde ist auch noch vom Rechtsbeschwerdegericht von Amts wegen zu prüfen (vgl. BAG Beschluß vom 2. September 1980 - 6 ABR 37/78 - AP Nr. 1 zu § 89 ArbGG 1979). - BAG, 12.06.2003 - 8 ABR 14/02
Eingruppierung von Redakteuren - Ersetzung der vom Betriebsrat verweigerten …
a) Das auch in der Rechtsbeschwerdeinstanz zu prüfende (vgl. BAG 2. September 1980 - 6 ABR 37/78 - AP ArbGG 1979 § 89 Nr. 1 = EzA ArbGG 1979 § 89 Nr. 1; 29. Juli 1982 - 6 ABR 51/79 - BAGE 39, 259 = AP ArbGG 1979 § 83 Nr. 5 = EzA ArbGG 1979 § 81 Nr. 2;… Germelmann/Matthes/Prütting/Müller-Glöge ArbGG 4. Aufl. § 96 Rn. 8) allgemeine Rechtsschutzbedürfnis für den Antrag ist gegeben. - BAG, 13.02.2003 - 8 ABR 53/01
Zustimmungsersetzung zur Eingruppierung
Insbesondere ist das auch in der Rechtsbeschwerdeinstanz zu prüfende (vgl. BAG 2. September 1980 - 6 ABR 37/78 - AP ArbGG 1979 § 89 Nr. 1 = EzA ArbGG 1979 § 89 Nr. 1; 29. Juli 1982 - 6 ABR 51/79 - BAGE 39, 259 = AP ArbGG 1979 § 83 Nr. 5 = EzA ArbGG 1979 § 81 Nr. 2;… Germelmann/Matthes/Prütting/Müller-Glöge ArbGG 4. Aufl. § 96 Rn. 8) allgemeine Rechtsschutzbedürfnis für den Antrag gegeben. - BAG, 18.10.1985 - 7 AZR 585/82
Formerfordernisse der Berufungsschrift und der Revisionsschrift - …
Im arbeitsgerichtlichen Verfahren muß nach der bisherigen Rechtsprechung aller Senate des Bundesarbeitsgerichts (vgl. u.a. Beschluß des Ersten Senats vom 4. Juli 1973 - 1 AZB 12/73 - BAG 25, 255 = AP Nr. 20 zu § 518 ZP0; Urteil des Zweiten Senats vom 25. Oktober 1973 - 2 AZR 526/72 - AP Nr. 22 zu § 518 ZP0; Urteil des Dritten Senats vom 7. Dezember 1978 - 3 AZR 995/77 - AP Nr. 43 zu § 518 ZP0; Beschluß des Vierten Senats vom 15. März 1974 - 4 AZB 6/74 - AP Nr. 23 zu § 518 ZP0; Urteil des Fünften Senats vom 1. Juli 1977 - 5 AZR 72/77 - AP Nr. 39 zu § 518 ZP0; Beschlüsse des Sechsten Senats vom 2. September 1980 - 6 ABR 37/78 - AP Nr. 1 zu § 89 ArbGG 1979; vom 12. Oktober 1984 - 6 AZR 132/84 - AP Nr. 9 zu § 554 a ZP0 und Urteil des erkennenden Senats vom 28. April 1982 - 7 AZR 1125/79 - BAG 38, 343 = AP Nr. 47 zu § 518 ZP0) eine Rechtsmittelschrift die ladungsfähige Anschrift des Prozeßbevollmächtigten des Rechtsmittelbeklagten so genau angeben, daß ihm die Rechtsmittelschrift alsbald zugestellt werden kann.
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