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Rechtsprechung
   BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,2882
BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08 (https://dejure.org/2008,2882)
BVerwG, Entscheidung vom 07.07.2008 - 6 B 14.08 (https://dejure.org/2008,2882)
BVerwG, Entscheidung vom 07. Juli 2008 - 6 B 14.08 (https://dejure.org/2008,2882)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    VwGO § 58 Abs. 1, 2, § 74 Abs. 1; TKG § 3 Nr. 29, § 131 Abs. 1, § 134 Abs. 2
    Rechtsbehelfsbelehrung, Adressat, Dritter, Unternehmen, verbundene Unternehmen, unzulässige Rechtsausübung.

  • Bundesverwaltungsgericht

    VwGO § 58 Abs. 1, 2, § 74 Abs. 1
    Adressat; Begriff; Beiladung; Dritter; Frist; Konzernklausel; Rechtsbehelfsbelehrung; Rechtsbehelfsbelehrung, Adressat, Dritter, Unternehmen, verbundene Unternehmen, unzulässige Rechtsausübung; Unternehmen; Verbundenheit; Zurechnung; Zustellung

  • Judicialis

    VwGO § 58 Abs. 1; ; VwGO § 58 Abs. 2; ; VwGO § 74 Abs. 1; ; TKG § 3 Nr. 29; ; TKG § 131 Abs. 1; ; TKG § 134 Abs. 2

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen der Geltung einer einem begünstigenden Verwaltungsakt mit drittbelastender Wirkung beigefügten Rechtsbehelfsbelehrung gegenüber Dritten; Begriff des "Unternehmens" i.S.d. § 3 Nr. 29 Telekommunikationsgesetz (TKG); Beteiligte des Beschlusskammerverfahrens ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verwaltungsprozessrecht: Geltungsumfang einer Rechtsbehelfsbelehrung bei Verwaltungsakt mit drittbelastender Wirkung

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 2009, 191
  • DVBl 2008, 1266 (Ls.)
  • AnwBl 2008, 239
  • DÖV 2008, 962
 
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Wird zitiert von ... (21)Zitiert selbst (7)

  • BVerwG, 02.07.1992 - 5 C 51.90

    Befangenheit, Verlust des Rechts zur Ablehnung im Widerspruchsverfahren; …

    Auszug aus BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08
    Insoweit muss sich die Klägerin, da sie sich zu ihrem eigenen früheren Verhalten in einen unlösbaren Widerspruch setzt, den Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegenhalten lassen; dieser ist nach ständiger Rechtsprechung auch im Prozessrecht zu beachten (vgl. Urteil vom 2. Juli 1992 - BVerwG 5 C 51.90 - BVerwGE 90, 287 = Buchholz 436.61 § 15 SchwbG 1986 Nr. 6 S. 13, Beschluss vom 27. Oktober 1993 - BVerwG 4 B 175.93 - Buchholz 310 § 106 VwGO Nr. 17 S. 10, Urteil vom 27. Oktober 2000 - BVerwG 4 A 10.99 - BVerwGE 112, 135 = Buchholz 310 § 42 Abs. 2 VwGO Nr. 10 S. 21).
  • BVerwG, 24.10.2006 - 6 B 61.06

    Schule; Versetzung; Nichtversetzung; Interesse; Feststellungsinteresse; …

    Auszug aus BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08
    Weist das Verwaltungsgericht - wie hier - die Klage durch Prozessurteil als unzulässig ab, statt über sie durch Sachurteil zu entscheiden, kann darin zwar ein Verfahrensmangel liegen, wenn die Entscheidung auf einer fehlerhaften Anwendung der prozessualen Vorschriften beruht (Beschlüsse vom 4. Juli 1968 - BVerwG 8 B 110.67 - BVerwGE 30, 111 = Buchholz 448.0 § 34 WPflG Nr. 7 und vom 24. Oktober 2006 - BVerwG 6 B 61.06 - Buchholz 310 § 113 Abs. 1 VwGO Nr. 24 Rn. 2).
  • BVerwG, 27.10.2000 - 4 A 10.99

    Klagebefugnis; Sperrgrundstück; unzulässige Rechtsausübung

    Auszug aus BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08
    Insoweit muss sich die Klägerin, da sie sich zu ihrem eigenen früheren Verhalten in einen unlösbaren Widerspruch setzt, den Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegenhalten lassen; dieser ist nach ständiger Rechtsprechung auch im Prozessrecht zu beachten (vgl. Urteil vom 2. Juli 1992 - BVerwG 5 C 51.90 - BVerwGE 90, 287 = Buchholz 436.61 § 15 SchwbG 1986 Nr. 6 S. 13, Beschluss vom 27. Oktober 1993 - BVerwG 4 B 175.93 - Buchholz 310 § 106 VwGO Nr. 17 S. 10, Urteil vom 27. Oktober 2000 - BVerwG 4 A 10.99 - BVerwGE 112, 135 = Buchholz 310 § 42 Abs. 2 VwGO Nr. 10 S. 21).
  • BVerwG, 27.10.1993 - 4 B 175.93

    Prozessvergleich - Rechtsnatur - Geschäftsgrundlage - Außergerichtlicher …

    Auszug aus BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08
    Insoweit muss sich die Klägerin, da sie sich zu ihrem eigenen früheren Verhalten in einen unlösbaren Widerspruch setzt, den Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegenhalten lassen; dieser ist nach ständiger Rechtsprechung auch im Prozessrecht zu beachten (vgl. Urteil vom 2. Juli 1992 - BVerwG 5 C 51.90 - BVerwGE 90, 287 = Buchholz 436.61 § 15 SchwbG 1986 Nr. 6 S. 13, Beschluss vom 27. Oktober 1993 - BVerwG 4 B 175.93 - Buchholz 310 § 106 VwGO Nr. 17 S. 10, Urteil vom 27. Oktober 2000 - BVerwG 4 A 10.99 - BVerwGE 112, 135 = Buchholz 310 § 42 Abs. 2 VwGO Nr. 10 S. 21).
  • BVerwG, 04.07.1968 - VIII B 110.67

    Zurückstellung vom Wehrdienst - Verfahrensmängel als Zulassungsgrund im …

    Auszug aus BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08
    Weist das Verwaltungsgericht - wie hier - die Klage durch Prozessurteil als unzulässig ab, statt über sie durch Sachurteil zu entscheiden, kann darin zwar ein Verfahrensmangel liegen, wenn die Entscheidung auf einer fehlerhaften Anwendung der prozessualen Vorschriften beruht (Beschlüsse vom 4. Juli 1968 - BVerwG 8 B 110.67 - BVerwGE 30, 111 = Buchholz 448.0 § 34 WPflG Nr. 7 …und vom 24. Oktober 2006 - BVerwG 6 B 61.06 - Buchholz 310 § 113 Abs. 1 VwGO Nr. 24 Rn. 2).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 29.01.2007 - 10 S 1.07

    Baugenehmigung für Terminal "Ost" des Flughafens Berlin-Tegel bleibt sofort …

    Auszug aus BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08
    Falls sich der Drittbezug nicht mit hinreichender Deutlichkeit aus der Rechtsbehelfsbelehrung selbst ergibt, kann und muss erforderlichenfalls die Behörde etwaige Unklarheiten durch zweckentsprechende Abfassung eines an den Dritten gerichteten Begleitschreibens beseitigen (OVG Münster, Beschluss vom 19. Januar 2000 - 21 B 2148/99 - NVwZ-RR 2000, 556; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Januar 2007 - 10 S 1.07 - LKV 2007, 322).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2000 - 21 B 2148/99

    Rechtsbehelfsbelehrung i.R. von Verwaltungsakten mit drittbelastender Wirkung

    Auszug aus BVerwG, 07.07.2008 - 6 B 14.08
    Falls sich der Drittbezug nicht mit hinreichender Deutlichkeit aus der Rechtsbehelfsbelehrung selbst ergibt, kann und muss erforderlichenfalls die Behörde etwaige Unklarheiten durch zweckentsprechende Abfassung eines an den Dritten gerichteten Begleitschreibens beseitigen (OVG Münster, Beschluss vom 19. Januar 2000 - 21 B 2148/99 - NVwZ-RR 2000, 556; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 29. Januar 2007 - 10 S 1.07 - LKV 2007, 322).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.11.2014 - 2 B 1111/14

    Kann eine Baugenehmigung auch per E-Mail bekannt gegeben werden?

    Rn. 20 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 11. März 2010 - 7 B 36.09 -, BauR 2010, 1738 = juris Rn. 15 f., und vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 -, NVwZ 2009, 191 = juris Rn. 9.
  • BVerwG, 11.03.2010 - 7 B 36.09

    Verwaltungsakt mit Drittwirkung; Rechtsbehelfsbelehrung; Drittbezug; …

    Rn. 11 a) Das Bundesverwaltungsgericht hat in dem Beschluss vom 7. Juli 2008 - BVerwG 6 B 14.08 - (Buchholz 442.066 § 131 TKG Nr. 1) die abstrakten Rechtssätze aufgestellt, bei Verwaltungsakten mit drittbelastender Wirkung könne eine Rechtsbehelfsbelehrung auch dann im Sinne des § 58 Abs. 2 Satz 1 VwGO partiell "unterblieben" sein, wenn der Dritte eine entsprechende Belehrung nach ihrem objektiven Erklärungsgehalt nicht auf sich habe beziehen müssen.
  • BSG, 03.07.2013 - B 12 KR 8/11 R

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden …

    Rn. 24 Die im ursprünglichen Bescheid der Beklagten vom 5.7.2005 enthaltene Rechtsbehelfsbelehrung ("Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift bei der Barmer Ersatzkasse, Berliner Platz 1, 67001 Ludwigshafen Widerspruch erhoben werden") ist - bezogen auf die Beigeladene zu 1. - inhaltlich unrichtig, da es gemäß § 78 Abs. 1 S 2 Nr. 3 SGG eines Vorverfahrens ua dann nicht bedarf, wenn ein Versicherungsträger klagen will (…vgl hierzu näher BSG SozR 3-1500 § 87 Nr. 1 S 4). Da die Rechtsbehelfsbelehrung inhaltlich unrichtig war, stellt sich vorliegend nicht das Problem, was bei einer an sich inhaltlich richtigen Rechtsbehelfsbelehrung zu gelten hat, die aufgrund ihrer adressatenbezogenen Formulierung von einem Dritten dahingehend missverstanden werden konnte, die Belehrung gelte für ihn nicht (vgl hierzu BVerwG Beschluss vom 7.7.2008 - DÖV 2008, 962; BVerwG Beschluss vom 11.3.2010 - NJW 2010, 1686).
  • BVerwG, 12.06.2024 - 6 C 11.22

    Klagen von Postkunden gegen Briefporto verfristet

    Der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung ist nach ständiger Rechtsprechung auch im Prozessrecht zu beachten (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 - Buchholz 442.066 § 131 TKG Nr. 1 Rn. 6 m. w. N.) und kann - ebenso wie die Verwirkung - zum Ausschluss von (Verfahrens-)Rechten führen.

    Rn. 42 Insbesondere ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt, dass der Berufung auf eine fehlende amtliche Bekanntgabe der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegenstehen kann, wenn gleichwohl sichere Kenntnis von dem Verwaltungsakt besteht oder hätte bestehen müssen (stRspr, vgl. zum Baunachbarrecht: BVerwG, Urteil vom 25. Januar 1974 - 4 C 2.72 - BVerwGE 44, 294 LS 2 und Beschluss vom 28. August 1987 - 4 N 3.86 - BVerwGE 78, 85 ; zum Planungsrecht: BVerwG…, Urteil vom 2. Juli 2020 - 9 A 8.19 - BVerwGE 169, 78 Rn. 48 ff.; zum Telekommunikationsrecht: BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 - Buchholz 442.066 § 131 TKG Nr. 1 Rn. 6 f.).

  • VG Lüneburg, 26.03.2021 - 2 B 3/21

    Abwägung; Arbeitsplätze; atypische Sondersituation; Atypitik; Biotop; Gemeinwohl; …

    Bei Verwaltungsakten mit drittbelastender Wirkung kann eine Rechtsbehelfsbelehrung auch dann i.S.v. § 58 Abs. 2 Satz 1 VwGO (partiell) "unterblieben" sein, wenn der Dritte eine entsprechende Belehrung nach ihrem objektiven Erklärungsgehalt nicht auf sich beziehen musste (BVerwG, Beschl. v. 7.7.2008 - 6 B 14.08 -, juris Rn. 9), was namentlich der Fall ist, wenn - wie hier - die Rechtsbehelfsbelehrung nicht neutral gefasst ist, sondern eine konkrete Anrede ("Sie") enthält.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.06.2017 - 15 A 1561/15

    Wuppertaler Bürgerbegehren "Döpps105" unzulässig

    Rn. 77 Vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 11. März 2010 - 7 B 36.09 -, juris Rn. 15, und vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 -, juris Rn. 9.
  • BVerwG, 12.06.2024 - 6 C 12.22

    Klagen von Postkunden gegen Briefporto verfristet

    Der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung ist nach ständiger Rechtsprechung auch im Prozessrecht zu beachten (vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 - Buchholz 442.066 § 131 TKG Nr. 1 Rn. 6 m. w. N.) und kann - ebenso wie die Verwirkung - zum Ausschluss von (Verfahrens-)Rechten führen.

    Rn. 41 Insbesondere ist in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt, dass der Berufung auf eine fehlende amtliche Bekanntgabe der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung entgegenstehen kann, wenn gleichwohl sichere Kenntnis von dem Verwaltungsakt besteht oder hätte bestehen müssen (stRspr, vgl. zum Baunachbarrecht: BVerwG, Urteil vom 25. Januar 1974 - 4 C 2.72 - BVerwGE 44, 294 LS 2 und Beschluss vom 28. August 1987 - 4 N 3.86 - BVerwGE 78, 85 ; zum Planungsrecht: BVerwG…, Urteil vom 2. Juli 2020 - 9 A 8.19 - BVerwGE 169, 78 Rn. 48 ff.; zum Telekommunikationsrecht: BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 - Buchholz 442.066 § 131 TKG Nr. 1 Rn. 6 f.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.03.2019 - 13 B 1349/18

    Genehmigung der Entgelte eines Schienenwegebetreibers; Genehmigung von …

    Rn. 99 Vgl. zu § 3 Nr. 29 TKG BVerwG, Beschlüsse vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 - Buchholz 442.066 § 131 TKG Nr. 1 = juris, Rn. 4 f., und - 6 B 29.08 -, Buchholz 442.066 § 3 TKG Nr. 1 = juris, Rn. 4 f.
  • VG Karlsruhe, 28.01.2025 - 14 K 6652/24

    Adressat eine Rechtsbehelfsbelehrung; Unrichtigkeit einer Rechtsbehelfsbelehrung …

    Steht - wie hier - ein Verwaltungsakt mit drittbelastender Wirkung in Rede, kann eine Rechtsbehelfsbelehrung dann (partiell) unterblieben sein, wenn der Dritte die Belehrung nach ihrem objektiven Erklärungsgehalt nicht auf sich beziehen musste (BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 -, juris Rn. 9;… Beschluss vom 11. März 2010 - 7 B 36.09 -, juris Rn. 11 und 15).

    Ergibt sich ein etwaiger Drittbezug nicht mit hinreichender Deutlichkeit aus der betreffenden Rechtsbehelfsbelehrung selbst, kann und muss die erlassende Behörde erforderlichenfalls etwaige Unklarheiten durch zweckentsprechende Abfassung eines an den Dritten gerichteten Begleitschreibens beseitigen (vgl. wiederum BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 -, juris Rn. 9 m.w.N.;… Beschluss vom 11. März 2010 - 7 B 36.09 -, Rn. 15;… Meissner/Schenk, in: Schoch/Schneider, Verwaltungsrecht, Werkstand: 46. EL August 2024, § 58 VwGO, Rn. 51).

    Rn. 70 Zutreffend weist der Beklagte insoweit bereits darauf hin, dass in Anbetracht des Umstands, dass der Inhalt der Einspruchsbescheide - die Ungültigerklärung beider Wahlgänge - den Kläger ganz ersichtlich und unmittelbar belastete, schon vieles dafür spricht, dass der Kläger die Rechtsbehelfsbelehrung (auch und für sich genommen) nach dem maßgeblichen objektiven Horizont eines verständigen Empfängers auf sich selbst beziehen musste, mag sie auch von der herkömmlichen abstrakten (passivischen) Formulierung ("kann", vgl. dazu BVerwG, Beschluss vom 7. Juli 2008 - 6 B 14.08 -, juris Rn. 10), die gleichwohl im Gesetz nicht zwingend vorgeschrieben ist, abweichen ("können Sie").

  • BVerwG, 11.12.2013 - 6 C 24.12

    Telekommunikation; Regulierungsverfügung; Teilnehmeranschlussleitung; …

    Dass der Normzweck des § 3 Nr. 29 TKG nicht auf diejenigen Unternehmen beschränkt ist, die unmittelbar Adressaten sektorspezifischer Regulierungsmaßnahmen sind, sondern sich auch auf diejenigen Unternehmen übertragen lässt, die die Bundesnetzagentur als Dritte an einem Verfahren beteiligt, hat der Senat, wenn auch nur in einem obiter dictum, bereits früher klargestellt (Beschlüsse vom 7. Juli 2008 - BVerwG 6 B 14.08 - NVwZ 2009, 191 Rn. 4 f. und - BVerwG 6 B 29.08 - Buchholz 442.066 § 3 TKG Nr. 1 Rn. 4 f.).
  • BVerwG, 10.06.2025 - 3 BN 6.24
  • VG Düsseldorf, 14.08.2020 - 25 K 1079/19
  • VG Gelsenkirchen, 18.02.2021 - 13a K 4356/18

    Minderjähriger, Minderjährigkeit, Vormundschaft, Zustellung Volljährigkeit, …

  • VG Gelsenkirchen, 09.06.2026 - 8 L 2192/25

    Immissionschutzrechtliche Genehmigung Drittanfechtung vorzeitige Besitzeinweisung …

  • VG Gelsenkirchen, 24.04.2018 - 8 L 2840/17

    Windenergieanlage, Lärmimmissionen, immissionsschutzrechtliche Genehmigung, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.03.2019 - 13 B 530/18

    Erbringung gewerbsmäßiger Briefdienstleistungen; Marktbeherrschendes Unternehmen; …

  • VG Augsburg, 22.11.2012 - Au 5 K 11.1754

    Drittanfechtungsklage einer Gemeinde gegen Vorbescheid; Außenbereich; Verfristung …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.07.2019 - 10 B 516/19

    Rechtsmissbräuchliche Berufung auf fehlerhafte Zustellung des …

  • BVerwG, 23.02.2012 - 4 B 38.11

    Anforderungen an die Darlegung einer Abweichungsrüge i.S.d. § 133 Abs. 3 S. 3 …

  • VG Gelsenkirchen, 05.05.2020 - 9 L 32/20

    Rechtsbehelfsbelehrung; Verwaltungsakt; Drittwirkung

  • VG München, 19.11.2024 - M 1 K 21.410

    Klage einer Gemeinde gegen Baugenehmigung für Mehrfamilienhaus (erfolglos), …

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Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2010 - 6 B 14.08   

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https://dejure.org/2010,39151
OVG Berlin-Brandenburg, 02.03.2010 - 6 B 14.08 (https://dejure.org/2010,39151)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02.03.2010 - 6 B 14.08 (https://dejure.org/2010,39151)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 02. März 2010 - 6 B 14.08 (https://dejure.org/2010,39151)
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Volltextveröffentlichungen (4)

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...

  • SG Berlin, 09.10.2012 - S 96 AS 41324/09

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - …

    Im Rahmen einer Ausbildung mit Lernortkooperation gezahltes Qualifizierungsentgelt ist als zweckbestimmte Einnahme iS des § 11 Abs. 3 Nr. 1 Buchst a SGB 2 aF nicht auf die SGB 2-Leistungen anzurechnen (siehe auch OVG Berlin-Brandenburg vom 2.3.2010 - OVG 6 B 14.08).

    Rn. 30 Das Verwaltungsgericht Berlin und das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg haben in den Verfahren VG 18 A 245.06 bzw. OVG 6 B 14.08 die Frage zu beurteilen gehabt, ob das hier streitgegenständliche Qualifizierungsentgelt auf Leistungen nach dem BAföG (Schüler-BAföG) anzurechnen ist.

    Das Qualifizierungsentgelt habe Taschengeldcharakter und sei vom pädagogischen Ansatz her als Lern- und Leistungsanreiz mit finanziellem Belohnungsprinzip gedacht." (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 2. März 2010, Az: OVG 6 B 14.08, juris).

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Rechtsprechung
   LSG Sachsen-Anhalt, 27.04.2009 - L 6 B 14/08 U ER   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,71242
LSG Sachsen-Anhalt, 27.04.2009 - L 6 B 14/08 U ER (https://dejure.org/2009,71242)
LSG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 27.04.2009 - L 6 B 14/08 U ER (https://dejure.org/2009,71242)
LSG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 27. April 2009 - L 6 B 14/08 U ER (https://dejure.org/2009,71242)
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Volltextveröffentlichungen (2)

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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (1)

  • BSG, 27.05.2008 - B 2 U 11/07 R

    Gesetzliche Unfallversicherung - Beitragshaftung gem § 150 Abs 3 SGB VII - …

    Auszug aus LSG Sachsen-Anhalt, 27.04.2009 - L 6 B 14/08
    Grundlage des Haftungsanspruchs, den die Antragsgegnerin gegenüber dem Antragsteller mit dem Haftungsbescheid geltend macht, ist § 150 Abs. 3 Alternative 2 SGB VII. Nach der Systematik des Gesetzes handelt es sich um eine Art Beitragspflicht, die durch Verwaltungsakt gegenüber dem Beitragspflichtigen geltend zu machen ist (Bundessozialgericht (BSG), Urteil vom 27. Mai 2008 - B 2 U 11/07 R).

    Nach § 150 Abs. 3 SGB VII gilt für die Beitragshaftung bei der Ausführung eines Dienst- und Werkvertrages im Baugewerbe § 28 e Abs. 3 a SGB IV. Nach der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 27. Mai 2008 Az. B 2 U 11/07 R beinhaltet die derzeitige Fassung des § 150 Abs. 3 Alt. 2 SGB VII eine Gesetzeslücke in Form eines Redaktionsversehens des Gesetzgebers, welche im Rahmen der gesetzesimmanenten Rechtsfortbildung durch eine Erweiterung der Verweisung des § 150 Abs. 3 Alt. 2 SGB VII auf die Absätze 3 a bis 3 f des § 28 e SGB IV zu schließen ist.

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